21.11.2014

Schwimmbad (endlich) in Sicht?

Nach einjähriger Planung sei das Baugesuch für das zweite Hotel in den vergangenen Tagen eingereicht worden, teilte das Unternehmen Andermatt Swiss Alps am Donnerstag, 20. November, mit. Zudem seien Bauprofile im Gelände aufgerichtet worden

Zur nächsten Ausbauetappe von Samih Sawiris zählt ein Hotelkomplex aus Naturstein und Holz mit rund 180 Zimmern und Suiten. Dazu gehören für die Öffentlichkeit zugängliche Fitness- und Wellnessanlagen und ein 25-Meter-Schwimmbecken, wie der Blick berichtet hat.

29.09.2014

Kein Gewinn in Sicht


Die Tore von Sawiris‘ Showroom in Zürich sind verschlossen. Dafür hat er kürzlich in London zur Präsentation gebeten. Rund 50 potenzelle Anleger kamen. Er suche nach Investments über 1,8 Milliarden Schweizer Franken für sein Nobelresort in Andermatt, sagte Sawiris laut Wallstreet Journal Deutschland.

Doch egal wie überzeugend die Anleger-Präsentationen in London sind – es werde trotzdem Jahre dauern, bevor die Anlage Gewinn abwirft, sagte Sawiris. Es gehe ihm noch nicht einmal mehr ums Geld. Er habe genug Geld für zwei Leben. Er sei dabei, weil er damit angefangen habe.

Keine Kostenbeteiligung der Gemeinde für Bahnhofunterführung

Die Gemeinde Andermatt beteiligt sich nicht an den Kosten für die neue Personenunterführung beim Bahnhof Andermatt. Die Stimmenden lehnten den entsprechenden Kredit von 1,85 Millionen Franken mit 52,6 Prozent ab.

Artikel auf bluewin.ch

23.09.2014

The Show is over - in Zürich


Samih Sawiris schliesst den Showroom für das Andermatt-Resort in Zürich.

Seit 2010 hat Samih Sawiris den bisher einzigen eigenständigen Showroom vor dem Warenhaus Jelmoli neben der Bahnhofstrasse betrieben. Dort konnten Wohnungen und Hotelzimmer des Tourismus-Resorts in Andermatt begutachten und erwerben. Klammheimlich hat Sawiris den Luxus-Verkaufspavillon nun leerräumen und schliessen lassen.

Laufen die Zimmer- und Hausverkäufe in Andermatt trotz Showroom dermassen schlecht, dass sich dessen weiterer Betrieb nicht mehr rechtfertigen liess? Die projektverantwortliche Andermatt Swiss Alps AG verneint gegenüber „Blick am Abend“ einen Zusammenhang. Die Schliessung habe in keinster Weise etwas damit zu tun, wie schlecht oder gut die Immobilienverkäufe in Andermatt laufen, sagt Sprecher Markus Berger.

Das Ende 2013 eröffnete Luxus-Hotel The Chedi sei nun vor Ort der neue Showroom. Weil die exklusive Kundschaft offenbar nur vor Ort über den Kauf entscheiden wollte, machte der Betrieb des Showrooms in Zürich keinen Sinn mehr.

Wie gut die Verkäufe tatsächlich laufen, wollte Sprecher Berger dem Blick am Abend nicht sagen. Was er auch nicht preisgeben wollte: Allein für den Mietzins des Showrooms musste Swiss Alps jährlich über eine Viertelmillion Franken berappen. Dazu kamen Unterhalts- sowie Personalkosten.

 

27.08.2014

Orascom zurück im Plus


Samih Sawiris‘ Orascom schreibt dieses Jahr wieder schwarze Zahlen. Unter dem Strich resultiert im ersten Halbjahr 2014 ein Gewinn von 31,5 Mio. Franken. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 48,0 Mio. ausgewiesen worden.

Die politische Lage in Ägypten hat sich in letzter Zeit etwas beruhigt.  Das scheint sich auch auf den Geschäftsgang der Orascom positiv auszuwirken, obwohl sich 85% der Hotelzmmer des Unternehmens in Ägypten befinden. Im ersten Halbjahr scheint das bessere Umfeld jedenfalls ein wenig durchzuscheinen. Anders als vor 12 Monaten weist Orascom heuer einen Halbjahresgewinn aus, wobei dieser auch Einmalgewinnen zu verdanken ist. Weiterhin negativ ist der operative Cashflow. Laut Angaben von Orascom besteht aber die Chance, dass am Ende des laufenden Jahres kein Geldabfluss mehr bilanziert werden muss.

Hotelgeschäft weiterhin in der Krise
Zwar ist der Immobilien- und Baubereich leicht in Fahrt gekommen: Der Umsatz hat sich im ersten Semester im Vergleich mit dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Immobilienverkäufe stiegen von 31 Mio. Franken auf 35 Mio.

Im Gegensatz dazu verharrt das Hotelgeschäft noch ganz in der Krise. Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe lag im ersten Semester bei tiefen 42%. Gleichzeitig mussten den Feriengästen erneut  Zugeständnisse bei den Preisen gemacht werden. Geschadet haben Orascom dabei nicht nur die Reisewarnungen, die verschiedene Regierungen zu Ägypten ausgesprochen haben, sondern auch Überschwemmungen in Taba, die an den Unterkünften schwere Schäden angerichtet haben.

Sawiris optimistisch
Orascom-Chef Samih Sawiris äusserte sich wie immer optimistisch zu den Perspektiven des ägyptischen Hotelgeschäfts. Mit dem neuen Präsidenten habe das Land an Stabilität gewonnen, und die Buchungszahlen seien bereits gestiegen.

Reisewarnung aufgehoben
Zumindest zaghafte Hoffnungen scheinen berechtigt. Verschiedene Aussenministerien, darunter auch das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), haben in den vergangenen Wochen Reisewarnungen zu ägyptischen Badeorten aufgehoben. Die Erholung im Land ist allerdings zerbrechlich. Neuerliche Unruhen und Anschläge würden einen Teil von Orascoms Fortschritten zweifellos wieder zunichtemachen

14.08.2014

Sand im Chedi-Getriebe?

Im Herbst legt das Hotel The Chedi Andermatt für knapp sechs Wochen eine Pause ein. Lediglich für die Residenz-Besitzer ist noch ein Minimum an Personal vorhanden. Der Rest der Angestellten wird vom 27. Oktober bis zum 4. Dezember in die Betriebsferien geschickt.

Gemäss Medien nutzen die Betreiber des Hotels die Zeit ohne die externen Gäste, um den Wellnessbereich aufgefrischt und erweitert. Pünktlich zur Wiedereröffnung am 5. Dezember sollen die Gäste einen neuen Raum zu Entspannung im asiatischen Stil erhalten. Gleichzeitig soll auch der Aussenpool ein erstes Mal in Betrieb genommen werden.

Gerüchten zufolge läuft das Hotel nicht wie gewünscht. Dies jedoch dementiert Markus Berger, Sprecher der Andermatt Swiss Alps, deutlich: Es sei nichts als sinnvoll, dass Revisionsarbeiten in der Zwischensaison ohne Gäste im Haus stattfinden.

Skiarena: Baubeginn 2015

Die Skifahrer können ab Beginn der Wintersaison 2017/201 von Andermatt nach Sedrun powdern. Die Verantwortlichen des zurzeit grössten Seilbahnprojektes in der Schweiz haben über die nächsten Ausbauschritte informiert.

Artikel in der Urner Zeitung...

14.07.2014

Japan-Restaurant geschlossen, Hoteldirektor weg


Offenbar stehen die Gäste des Chedi nicht allzu sehr auf Sushi. Jedenfalls hat das im Dezember 2013 eröffnete „The Japanese Restaurant“ im Chedi seine Tore bereits wieder geschlossen – und zwar bereits Ende Februar 2014.

Zwar wurde eine Wiedereröffnung auf April und dann auf die Sommersaison hin in Aussicht gestellt. Daraus ist aber nichts geworden, wie die Neue Urnerzeitung am 14. Juli 2014 berichtete. Die Frage, ob im Chedi zu wenig Gäste ein und ausgehen, wurde vom interimistischen Hoteldirektor Hansjörg Meier verneint. Man wolle sich im ersten Betriebsjahr auf das grössere „The Restaurant“ konzentrieren. Deshalb habe man sich entschieden, das japanische Restaurant erst wieder auf die kommende Wintersaison im Dezember zu eröffnen.

Alain Baumann hat den Hut genommen
Eine weitere Neugikeit: Alain Baumann, seines Zeichens erster Direktor des Chedi, hat nach nur einem halben Jahr seinen Job bereits an den Nagel gehängt. Sein Abgang sei aus persönlichen Gründen erfolgt, heisst es offiziell.

03.07.2014

Umweltverbände verzichten auf Beschwerde

Die Umweltverbände verzichten auf eine Beschwerde gegen den von Samih Sawiris geplanten Skigebietsausbau zwischen Andermatt und Sedrun. Sie zweifeln zwar weiter an der Nachhaltigkeit des Projekts, halten dieses aber im Kern für rechtens.

Ende Mai hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) der Andermatt-Sedrun Sport AG (ASS) die Bewilligung erteilt, um die bestehenden Skigebiete beidseits des Oberalps zusammenzuschliessen und zu modernisieren. Die Beschwerdefrist läuft laut BAV Anfang nächster Woche ab.

Projekt kaum aufzuhalten
Die Umweltverbände Pro Natura, WWF, VCS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und Mountain Wilderness verzichten auf eine Beschwerde gegen die Plangenehmigungsverfügung, wie Vertreter der Organisationen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärten. Für sie lässt sich das Projekt auf rechtlichem Weg kaum verhindern.

Zweifel an Nachhaltigkeit
Pro Natura befürworte das Projekt zwar nicht und zweifle weiterhin an der Nachhaltigkeit, sagte Verbandssprecher Thomas Neumeyer. Aus juristischer Optik sei das Vorhaben aber im Kern rechtens. Dank der Übereinkunft mit den Behörden und den Initianten falle das Vorhaben kleiner und landschaftsverträglicher aus als ursprünglich geplant.

Die Umweltverbände schlossen Anfang 2013 mit Samih Sawiris eine Vereinbarung ab. Das Projekt respektiere die damals festgelegten Eckwerte, sagte Katharina Conradin, Geschäftsleiterin von Mountain Wilderness.