20.08.2015

Bau des Zubringerlifts verzögert sich


Weil Richter und Umweltschützer in den Ferien waren, verzögert sich der Bau der Sechser-Sesselban Oberalp-Calmut um ein Jahr wie der Blick berichtete. Der Grund ist juristischer Natur. Mitte Juli hatte die Andermatt-Sedrun Sport AG  die Baubewilligung für die Anlage erhalten. Die Einsprachefrist dauerte 30 Tage. Weil aber Gerichtsferien waren, verschob sich der Termin auf Mitte September. Zu spät, um noch auf Saisonbeginn im Dezember den Skilift mit einem Sessellift zu ersetzen.

13.07.2015

Die Steine rollen


Am Gemsstock in Andermatt erfolgte am Freitag,10. Juli 2015, der Spatenstich für eine neue Sechser-Sesselbahn über 900 Meter vom Gurschen zum Gurschengrat. Die sieben Millionen Franken teure Anlage ersetzt eine ältere Sesselbahn und einen Skilift. Die Eröffnung ist für die kommende Skisaison vorgesehen. Der Sessellift ist die erste von insgesamt 14 geplanten neuen Transportanlagen oder Sanierungsprojekten für die Skiarena Andermatt-Sedrun.
 



09.07.2015

Sesseli für Sawiris


Nachdem die 30-tägige Beschwerdefrist des Bundesamts für Verkehr heute ohne Einspruch zu Ende gegangen steht es fest: Der Bau der ersten neuen Skiliftanlage zur Verbindung der Skigebiete Andermatt-Sedrun beginnt.

26.06.2015

Eile mit Weile

Vor zehn Jahren startete Samih Sawiris sein Andermatt-Abenteuer. Grund genug für die NZZ, einen Blick auf Neu-Andermatt zu werfen. Fazit: Andermatt-Resort herrscht Eile mit Weile. Oder mit anderen Worten: Das Glas ist halb leer - oder halb voll, je nach Gesichtspunkt.

Den Artiekl auf NZZ-Online lesen...

15.06.2015

Vorläufig keine Jugenherberge in Andermatt

Schweizer Jugendherbergen lehnen gemäss htr.ch eine Zusammenarbeit mit Samih Sawiris' Gesellschaft Andermatt Swiss Alps vorerst ab, wie Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen (SJH) und Präsident der Vereinigung Parahotellerie Schweiz in einem Interview vom Sonntag sagte. Dabei kritisierte er auch die Banken, welche die Schweizer Hotellerie gefährden.
Samih Sawiris hatte sich in seinem Luxusferienresort in Andermatt auch eine Jugendherberge gewünscht und ein Entgegenkommen beim Landkauf signalisiert. In einem Interview mit der Zeitung Zentralschweiz am Sonntag liess der Chef der Schweizer Jugendherbergen, Fredi Gmür, verlauten, dass eine Zusammenarbeit vorerst abgelehnt würde. «Aufgrund der Rahmenbedingungen sehen wir keine Möglichkeit, einen kostendeckenden Betrieb mit Jugendherbergenpreisen zu führen», so Gmür. Definitiv zugeschlagen sei die Tür allerdings nicht.

Sechsersessel Gurschen vor Baustart


Im Skigebiet Andermatt-Sedrun, das ausgebaut wird, könnte im Juli mit dem Bau der ersten neuen Liftanlage gestartet werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die erste Plangenehmigung für einen Sessellift verfügt. Es handelt sich um einen neuen Sechsersessellift Gurschenalp-Gurschengrat am Gemsstock.
Die Plangenehmigung entspricht bei den Seilbahnen der Baubewilligung. Sie wurde gemäss BAV am 28. Mai verfügt. Zur Zeit läuft noch die 30-tägige Beschwerdefrist. Deshalb ist sie noch nicht rechtskräftig. Bis jetzt gibt es offensichtlich keine Anzeichen für Beschwerden wie in den Medien zu lesen ist.

22.05.2015

Orascom legt zu


Samih Sawiris‘ Orascom hat zu Jahresbeginn zugelegt. Der Umsatz im ersten Quartal nahm im Jahresvergleich um 7,2 Prozent auf 74,8 Mio. Franken zu.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA schnellte von 9,0 Mio. auf 23,2 Mio. Fr. hoch, wie Orascom am Donnerstag, 21. Juni 2015, mitteilte. Allerdings sind nicht fortgeführte Unternehmensteile und Einmaleffekte nicht mitgerechnet. Die Bruttogewinnmarge erhöhte sich von 19 auf 34 Prozent. Erst im vergangenen Jahr hatte Orascom nach verlustreichen Jahren die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Das Geschäft in Ägypten, dass lange unter den Turbulenzen der Revolution gelitten hatte, erholte sich.

In den ersten drei Monaten 2015 verringerte sich der unter dem Strich erzielte Gewinn nach Minderheiten jedoch nun auf 3,4 Mio. Fr. nach 5,0 Mio. Fr. im ersten Quartal 2014. Grund dafür sind hauptsächlich höhere Finanzierungskosten und Wechselkursverluste. So musste etwa die ägyptische Tochtergesellschaft aufgrund von Wechselkurseinflüssen mehr für ihre Kredite in US-Dollar zahlen.

Verschuldung reduziert
Das Ziel, nach früheren Geldabflüssen wieder einen Geldzufluss aus der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen, erreichte Orascom in den ersten drei Monaten 2015. Zum ersten Mal seit 2010 verzeichnete die Gruppe mit 0,4 Mio. Fr. einen operativen Cash Flow. Die Nettoverschuldung verringerte sich um rund 17 Prozent auf 358,5 Mio. Franken.

Das positive Ergebnis sei durch die meisten Geschäftsbereiche mitgetragen worden, schrieb die Gruppe. Damit sei bestätigt, dass die Gruppe «zurück auf Kurs» sei. Insbesondere die Hotelumsätze zogen an: Sie erhöhten sich um einen Viertel auf 29,6 Mio. Franken.

Umsatzimmobilien mit Umsatzeinbussen
Das Segment Immobilien und Bau verzeichnete hingegen Umsatzeinbussen. Orascom erwartet, dass die Umsätze in der zweiten Jahreshälfte stark steigen dürften. Dann sollen verkaufte Immobilien an die neuen Besitzer übergeben werden.

Schuldenreduktion
Im laufenden Jahr will die Gruppe wie vorgesehen ihre Schulden um 100 Mio. Fr. reduzieren. Dazu steht sie in Verhandlungen mit den Geldgebern für eine günstigere Refinanzierung. Orascom erwartet, die Verhandlungen im dritten Quartal 2015 abzuschliessen. Zudem werde weiter am strikten Kostensenkungsprogramm festgehalten. Für die Bruttogewinn-Marge der Gruppe peilt Finanzchef Eskandar Tooma einen Wert von 25 bis 40 Prozent für das laufende Jahr an.

07.05.2015

Mehr Geld, weniger Pro-Kopf-Verschuldung


Andermatt schliesst die Rechnung 2014 positiv ab. Möglich wird das durch mehr Steuereinnahmen. Sie liegen fast 1 Million Franken höher als budgetiert.

Die Gemeinderechnung von Andermatt schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 147`000 Franken ab – klar besser als budgetiert. Hauptverantwortlich dafür sind deutliche Mehreinnahmen bei den Steuern.
Allein bei den natürlichen Personen resultierte ein Mehrertrag von rund 760`000 Franken. Insgesamt flossen 967`000 Franken mehr Steuergelder in die Gemeindekasse als budgetiert. Die Auswirkungen des Tourismusresorts und des Aufschwungs in Andermatt zeigen sich damit erstmals deutlich in der Rechnung.

Dank der Gelder aus der Sachübernahme durch die Abwasser Uri konnte die Gemeinde zudem den Bilanzfehlbetrag von 51`143 Franken tilgen sowie Vorfinanzierungen in der Höhe von 1,6 Millionen Franken tätigen. Der positive Rechnungsabschluss führt dazu, dass die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde deutlich gesenkt werden konnte. Sie beträgt noch 1869 Franken (2013: 2670 Franken). Weiterhin hoch bleibt der Investitionsanteil der Gemeinde (Bruttoinvestitionen im Vergleich zum Aufwande).