30.12.2009
Das Wunder von Andermatt am TV
Der Filmemacher Alain Godet hat während zweier Jahre hinter die Kulissen des geplanten Resorts geschaut. Der Dokumentarfilm, der dabei entstanden ist, wird vom Schweizer Fernsehen am 11. Februar 2010 um 20:05 Uhr ausgestrahlt. Nicht verpassen!
24.12.2009
Sawiris Unternehmer des Jahres

23.12.2009
Führen per Handy
Für Samih Sawiris ist das Handy DAS Führungshilfsmittel. Sogar die Kellner in El Gouna haben seine Nummer. Damit setzen Sie ab und an ihre Manager unter Druck. Das verriet Samih Sawiris der Handelszeitung. Was er sonst noch sagte, lesen Sie hier...
10.12.2009
Schwebebahnpläne waren Luftblase
In den Medien wurde die Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen gross aufgebauscht. Jetzt ist sie bereits kein Thema mehr. Zu diesem Entscheid kamen am Mittwoch die Teilnehmer an einer Sitzung, an der Kanton, Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS), Andermatt Alpine Destination Company (AADC) und die Umweltverbände teilgenommen haben.
Wie erwartet kam die Idee bei den Umweltverbänden schlecht an. Wie Pia Tresch gegenüber zisch.ch sagte, sei eine solche Bahn völlig unnötig. Und auch für die AADC ist eine solche Bahn offensichtlich kein Thema. Man wolle die Taschaft nicht veschandeln, so Ursi Ineichen, Leiterin Kommunikation der AADC.
Zum Bericht auf zisch.ch
07.12.2009
The show goes on
Sawiris plant unser Skigebiet nun konkret. Natürlich wie immer und standesgemäss mit medialen Pauken und Trompeten. Eine Supermegaseilbahn solls diesmal sein. Eine Gondel, die gemäss Blick „in 480 Metern Höhe über die Gotthard-Passstrasse hinweg schwebt“. Gemeint ist notabene eine Bahn von der Gurschenalp auf den Nätschen. Wer schon jemals in Andermatt war weiss, dass eine solche Bahn nie und nimmer über die Gotthard-Passstrasse „gondeln“ wird. Schon eher über die Oberalp-Passstrasse. Allzugenau scheinen die Blick-Schreiber nicht recherchiert zu haben.
Wie auch immer, weiter sollen modernste Gondeln und Vierersesselbahnen installiert werden. Das Andermatter Skigebiet mit dem Skigebiet Sedrun verbunden werden. Und die Krönung: Eben diese supermegaaffengeile Gondelbahn für Schwindelfreie von der Gurschenalp auf den Nätschen (viel Vergnügen dann, wenn der Fön mal richtig bläst). Mit Superlativ wird einmal mehr nicht gespart. Aber wie alles ist auch die letzte News bis jetzt nur Show. Einmal ist es eine Bobbah (die wohl nie zum Fliegen kommen wird) und einmal eine galaktische Gondelbahn…. Was kommt wohl als nächstes?
Bernhard Russi, seines Zeichens immerhin Orascom Verwaltungsrat, hat wohl nicht unrecht, wenn er gegenüber dem Blick sagt: «Bis wir in Andermatt so weit sind, ist es noch ein langer Weg.». Und Kommentarschreiber im Internet sprechen sogar von Dürrenmatts "Besuch der alten Dame". Kurz: Sawiris sollte jetzt dann eigentlich mal was Handfestes bieten. Liefere statt lavere eben.
Berichte:
03.12.2009
AGS schreiben weiterhin rote Zahlen
Die Andermatt Gotthard Sportbahnen schreiben weiterhin Verlust. Trotzdem haben sie grosse Zukunftspläne – und hoffen dabei weiterhin auf Samih Sawiris.
Der Betriebsertrag Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) ist in der vergangenen Saison leicht besser geworden als 2007/08. Trotzdem schliesst die Betriebsrechnung mit einem Verlust von rund 1 Million Franken. Schuld sind hohe Abschreibungen und Rückstellungen für die Pensionskasse.
Neue Gondelbahn auf Gruschenalp und Ersatz Nätschen-Sesselbahn
Gesprochen wurde auch über kommende Projekte. Der Verwaltungsrat will zunächst den Bau einer Gondelbahn auf die Gurschenalp angehen und dann den Ersatz der Sesselbahn auf den Nätschen. Bis 2017 sollen die Pläne umgesetzt werden. Denn eines scheint klar: Samih Sawiris wird sich nur an der AGS beteiligen, wen die AGS auch tatsächlich in die Bahnen inverstiert. Die AGS muss also aufzeigen, wo in Zukunft neue Anlagen gebaut, bestehende ersetzt und was für Pisten erschlossen werden.
23.11.2009
Swissdate besucht El Gouna
Obwohl noch kein Schnee im Userentalboden liegt, schlafen die Resortbautätigkeiten langsam ein. Gleichzeitig rückt Samih Sawiris' Vorzeigersort im sonnigen El Gouna verstärkt ins Rampenlicht. Dieses Mal im Zusammenhang mit der Swissdate. Die bekannte Singleshow dreht zusammen mit Mövenpick Hotels & Resorts, Edelweiss Air und dem Ägyptischen Fremdenverkehrsamt vier Folgen am Roten Meer. 32 Singles verbringen im kommenden Januar eine ganze Woche in der Ferienoase El Gouna. Reisefreudige Kandidaten - auch UrschnerInnen - können sich ab sofort anmelden unter www.swissdate.ch.
16.11.2009
Alle Urner Gemeinden sollen profitieren
Gemeinden in Uri: Sucht eine Nische, dann könnt auch Ihr vom Ferienresort in Andermatt profitieren! Dieser Meinung ist niemand Geringerer als Samih Sawiris. Alles, was es dazu brauche, sei eine clevere Strategie, so der Investor an der Herbstversammlung des Gemeindeverbandes Uri. Und er gab den anwesenden Delegierten auch gleich noch einenpraktischen Rat auf den Weg: eine Auflietsung von Dienstleistungen zu machen, die im eigenen Dorf existieren und diese an Orascom weiterzuleiten. Also, greift in die Tasten!
12.11.2009
Kein Betonkopf
Sawiris sei kein Betonkopf sondern einer der Cleveren seiner Gilde. Grund: Sawiris sei bereit, Umweltanliegen aufzunehmen und habe Kanton und Umweltverbände früh in das Resortprojekt einbezogen. Trotzdem, der VCS werde das Projekt weiterhin kritisch verfolgen. Der das sagt ist Martin Pestalozzi vom VCS. Was Benz in einem Interview mit dem «Beobachter» nocht gesagt hat, finden Sie hier.
Orascom weiter auf Erfolgskurs
Samih Sawiris‘ Orascom Development ist weiterhin auf Erfolgskurs und hat den Nettogewinn in den ersten neun Monate um zehn Prozent auf 94 Mio. Franken gesteigert. Der Umsatz verbesserte sich um acht Prozent auf 416 Mio.
Orascom Development hat in den ersten neun Monaten 2009 den Nettogewinn um zehn Prozent gesteigert. Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich in den ersten drei Semestern im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26 Prozent auf 187 Millionen Franken. Gleichzeitig habe sich der Anteil der Immobilien- und Bauerträge am Gesamtumsatz von 38 auf 45 Prozent erhöht. Um zwölf Prozent gestiegen ist in der Berichtsperiode auch der Hotelumsatz. Er erreichte 138 Millionen Franken. Den Einfluss rückläufiger Belegungsraten sei durch eingeleitete Kostensenkungsmassnahmen abgefedert worden, wie Orascom mitteilte.
06.11.2009
Ziel: Zusammenschluss Skigebiete Andermatt und Sedrun
Im Winter 2013/2014 will die Orascom Development Holding (ODH) ihre Hotel- und Freizeitanlage in Andermatt eröffnen. Bis dann sollen die Skigebiete von Andermatt und Sedrun zusammengeschlossen sein. Dieses Ziel äusserte Samih Sawiris gegenüber der aktuellen Ausgabe (6.11.) des Anleger-Magazins «Stocks».
Sawiris ist bereits mit 10 Prozent an den Sedrunern Bergbahnen beteiligt. Er hat zudem die Absicht erklärt, sich an den Sportbahnen Andermatt zu beteiligen. Und er ist sich bewusst, dass einiges in die Infrastruktur investiert werden muss. Der Investor gegenüber Stocks: «Die Gespräche laufen.».
02.11.2009
Roger wills wissen

27.10.2009
«Andermatt Swissalps» – jetzt aber hoppla

Bild: Neuer Webauftritt - "Noble by Nature" - das verheisst Wellness pur.
26.10.2009
Zehn Millionen investiert
Das Tourismusprojekt hat in Uri das Goldfieber ausgelöst. Es wird kräftig investiert. Jüngstes Beispiel: die Andermatter Kies und Beton Regli AG. Für rund 10 Millionen Franken ist das Kies- und Betonwerk in Zumdorf ausgebaut worden.
Rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Kies und Beton Regli AG, konnte am 22. Oktober die neue Kies- und Betonanlage eingeweiht. Verwaltungsratspräsident Walter Regli sieht diesen Ausbau als Quantensprung in der Firmengeschichte. Bis zu 180 Tonnen Material pro Stunde kann in der neuen Anlage verarbeitet werden – das entspricht zehn bis zwölf gefüllten Lastwagen. Nicht nur das, die Regli AG hat beim Ausbau auch auf die Ökologie geachtet. Die gesamte Anlage besitzt einen geschlossenen Wasserkreislauf.
Mit Gottes Segen
Wie Regli an der Einweihung sagte, sei das Unternehmen nun in der Lage, die geforderte Leistung für das Sawirs-Projekt zu erbringen. Bleibt zu hoffen, dass die erhofften Aufträge jetzt auch reinschneien. Wer will schon 10 Millionen in den Sand setzen. Die Zeichen des Erfolges jedenfalls stehen gut, denn niemand geringerer als Pfarrer Marzell Camenzind segnete die neue Anlage ein. Ein wenig Unterstützung von „oben“ dürfte ja nichts schaden.
Anpacken bei Sawiris: So sind Sie dabei
Die Urner Unternehmen sollen auch etwas abkriegen vom Resortkuchen. Für die Vergabe von Aufträgen gibt es drei Verfahren, wie die Leitung der AADC jüngst informierte:
Freihändige Vergabe für Kleinaufträge
Dazu gehören z.B. Druckaufträge, die Installation eines Kopierers oder kleinere Planungs und Bauaufträge. Der Schwellenwert dieser Verfahrensart liegt bei 25‘000 Franken (Planung) und 50‘000 Franken (Ausführung). Diese Kleinprojekte können von den einzelnen Projektleitern selbst vergeben werden.
Einladungsverfahren
Kommt bei mittleren Auftragsvolumen zum Zug. Schwellenwert: 100‘000 Franken (Planung), 250‘000 Franken (Ausführung. Dieses Verfahren richtet sich an Planer, Unternehmungen und Lieferanten aus der Umgebung, die über eine Fähigkeitsausweis sowie gute Referenzen verfügen. Vorausgesetzt wird auch eine solide finanzielle Basis und angemessene Ressourcen. Zahl der jeweils eingeladenen Teilhemer: drei bis zehn Anbieter.
Offene Ausschreibung
Diese Ausschreibung für grosse Teilaufträge erfolgt über die Internetplattform www.olmero.ch. Diese in der Baubranche bestens bekannte Plattform gewährleistet Transparenz.
Für die Arbeitsvergabe stehen Kriterien wie Preis, Qualität, Termine, Referenzen und die Qualifikation der Schlüsselpersonen im Zentrum. Aber auch Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und regionale Verankerung spielen eine massgebende Rolle. Dabei betonen die AADC-Verantwortlichen, dass eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt werde, besonders auch im Hinblick auf künftige Unterhaltsleistungen und Kundendienst.
Viel Erfolg!
23.10.2009
Chedi was?

Wer noch mehr wissen will, findet die Details auf dem Factsheet.
Uri boomt trotz Wirtschaftskrise
Als einziger Zentralschweizer Kanton legt die Wirtschaft des Kantons Uri in diesem Jahr zu wie auf zisch.ch zu lesen ist.
Die Experten rechnen heuer mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. 2010 soll das Wachstum in Uri sogar 4,6 Prozent betragen. Die Experten führen den Boom auf das Projekt von Sawiris zurück. Das touristische Grossprojekt löse starke Impulse für das lokale Bau- und Baunebengewerbe aus.
Nun wissen wir ja spätestens aus der Erfahrung der derzeitigen Wirtschaftskrise, dass die Wirtschaftsprognostiker bei Wachstumsprognosen immer übertreiben und die Werte dann nach unten korrigieren. Vielleicht wird also die Wirtschaft im Kanton Uri nächstes Jahr „nur“ 2,5 oder 1,2 Prozent wachsen. Trotzdem wäre das angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage auch nicht so schlecht, oder?
21.10.2009
Auf Urner Unternehmen setzen
An einer Orientierung vor 300 KMU-Vertretern orientierte die AADC am Dienstagabend über die Ausschreibungen und Arbeitsvergaben der Resortarbeiten.
AADC-Geschäftsführer Gérard Jenni sagte, dass die Chancen für Urner Firmen gut stehen. Er forderte die hiesigen Unternehmer gleichzeitig auf, für grössere Aufträge die Kooperation mit anderen Firmen zu suchen. Gute Möglichkeiten für die Urner KMU sieht er vor allem in den Bereichen Logistik, Kies und Beton. Jenni warnte indes auch vor Risiken. Es dürfe keine Abhängigkeit entstehen, indem eine Firma z.B. plötzlich zu 80 oder 90 Prozent für das Resort tätig sei. Zudem riet er davon ab, dass ein KMU für die Arbeiten am Tourismusprojekt Leute einstellt, die später wieder entlassen werden müssen.
19.10.2009
Kommt die Porta San Gottardo?
Das Urner Wochenblatt spekuliert in ihrer Ausgabe vom 17. Oktober 2009, ob nach der "Porta Alpina" wohl eine "Porta San Gottardo" komme. Es handelt sich um einen Lift vom alten Gotthard-Bahntunnel hinauf nach Andermatt. 330 Meter Lift direkt ins Resort. Gemäss Regierungsrat Isidor Baumann wurde bereits darüber gesprochen. Und auch bei der MGB war das schon ein Thema.
Lieber Herr Baumann, in desem Blog wurde bereits im Dezember 2007 über diese Möglichkeit informiert. Also fleissig den Andermatt Resort-Blog besuchen und sich informieren. Übrigens, von Göschenen aus könnte auch der Gütsch direkt erschlossen werden. Es gab ja schon mal ein Militärseilbahn auf die alte Festung hoch. Das wär doch was. Gleichzeitig könnte man ein Parkhaus bauen in Göschen - bestimmt eine willkommene Einnahmequelle für die Gemeinde. Und das Urserntal wäre gleichzeitig entlastet vom Autoverkehr.
07.10.2009
Interview mit dem Patron
Samih Sawiris über sein Geschäftsmodell, das Andermatt Resort und faire Aktienpreise. Lesen Sie das Interview, das er moneycab.com gegeben hat.
Zum Interview...
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