24.02.2010

DRS1 in Andermatt

Ab dem 18. Februar berichtet das Schweizer Radio DRS1 live aus verschiedenen Schweizer Orten zu Zukunftsthemen – am 14. Oktober auch aus Andermatt. Im Infohaus der Andermatt Swiss Alps AG (vormals Andermatt Alpine Destination Company) von Samih Sawiris findet eine Sendung zum Thema «Mobilität & Verkehr: Die Schweiz - grenzenlos mobil» statt.

09.02.2010

Artillerie stoppt Windrad

Nur noch zwei statt drei weitere Windräder auf dem Gütsch. Grund: Die dritte Windanlage wäre in der Schusslinie einer Artillerie-Kanone zu stehen gekommen. Das ergaben Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. Wenn das stimmt, kann man wohl davon ausgehen, dass das VBS noch nicht gemerkt hat, dass der Kalte Krieg seit längerem Geschichte ist. Aber vielleicht sollen ja mit der Kanone dereinst Terroristen gejagt werden (..).

03.02.2010

Vorerst nix mit Vermarktung von „San Gottardo“

Die Schweiz ist ein Volk von Kleinkarierten. Das zeigt sich häufig und vor allem im Tourismus. Über diesen Schatten wollten nun auch die Akteure rund um den Gotthard nicht springen. Zwei Jahre lang wurde an einem gemeinsamen Destination Management gefeilt - vom Goms bis in die Surselva und von Uri bis in die Leventina. Nun vermeldet das „Progetto San Gottardo“, die Rückmeldungen hätten gezeigt, dass nicht überall das gleich grosse Interesse für eine vollständige Integration in eine einzige Destination Management-Organisation (DMO) bestehe. Die Realisierung der DMO erfolge nur schrittweise. Aufgabe sei es nun, die Wirtschaftsakteure und touristischen Leistungsträger zu motivieren. Das zeigt einmal mehr: Die Angst, dass jemand mehr profitieren könnte als ein anderere hat hierzulande wieder einmal obsiegt. Statt gemeinsam und voller Kraft am selben Strick zu ziehen, dreht sich jeder für sich einen Knoten. Hoffentlich erstickt niemand dran. Start mit Urschner Gemeinden Einen kleinen Zusammenschluss gibt es dennoch. Die Urschner Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp schliessen sich in ihren touristischen Anstrengungen zusammen und bündeln ihre Kräfte. Ein Tropfen auf einen heissen Granitblock.

29.01.2010

Oberwalliser wollen mitverdienen

Auch die Oberwalliser Unternehmer wollen am Andermatt-Resort verdienen. Verständlich. Um sich über Verdienstmöglichkeiten zu informieren, reisten sie nach Fiesch. Und das haben sie erfahren: Verdienstmöglichkeiten gäbe es. Allerdings weniger beim Bau, als vielmehr bei Unterhalt und Pflege des Resorts. So berichtet am 27. Januar im Regionaljournal von Radio DRS. Den Beitrag hören....

25.01.2010

Neue touristische Megaprojekte - die Rettung der Alpen?

Touristische Megaprojekte als regionale Hoffnungsträger oder vermeintlichen Goldesel von Grossinvestoren? Mario Broggi, Stiftungsrat der MAVA-Stiftung für Natur, geht auf cipra.org (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) der Frage nach, welche Akteure letztlich profitieren und welche verlieren. Lesen Sie hier…

20.01.2010

«Ich habe ab 15 Jahren mein eigenes Geld verdient»

NZZexecutive hat Samih Sawiris 33 persönliche Fragen gestellt. Unser Ägypter beweist mit seinen Antworten einmal mehr seine Wortgewandtheit. 33 Fragen an Samih Sawiris…

18.01.2010

Luxuskarosse oder Bahn?

Werden die künftigen Gäste der Andermatter Luxusresorts dereinst mit der Bahn anreisen – oder doch eher mit Privatjet und chauffierter Luxuskarosse? Gérard Jenni, Boss der AADC (oder neu „Andermatt Swiss Alps“), hat sich gegenüber dem Kundenmagazin der Andermatt Gotthard Bahn (MGB) ausweichend geäussert. Natürlich sei sich die angepeilte Klientel einen hochwertigen Reisekomfort gewöhnt, so Jenni. Aber in seinen Augen hat die Bahn dennoch gute Chancen. Vorausgesetzt, das Angebot stimme, schiebt er nach. Ein stimmiges Angebot heisst für ihn: Minimale Anschlusszeiten, Möglichst unterbruchsfreie Reise, sprich: ohne Umsteigen. Und natürlich wünscht er sich einen dichteren Fahrplan, v.a. in den Randzeiten und tagsüber. Moderner, attraktiver Bahnhof in Andermatt Auch zum künftigen Bahnhof in Andermatt hat sich Sawiris‘ Resortchef geäussert. Komfort im Luxussegment soll er bieten. Einen Mix von Wohnen und Dienstleistung und stillem Gewerbe wie Büros. Kurz: Eine Visitenkarte. Und ein direkter Zugang zum Hotel „Chedi“ soll natürlich auch realisiert werden. Keine Frage. Bereits ist man zusammen mit der MGB an Planen. Konkretes verspricht Jenni auf Mitte 2010. Dann dürfen wir ja gespannt sein, wann die ersten „Chedianer“ mit Sack, Pack und Zobelmäntelchen den MGB-Komfortwaggons entsteigen, in der bahnhöflichen VIP-Lounge am Begrüssungscüpli nippen, während die Hotellakaien die Louis-Vuitton-Bagage mit freundlichem Berglerlächeln in die sündhaft teure Luxussuite murksen.

15.01.2010

Samih erneut im Bob

Niemand geringerer als unser „König von Neu-Andermatt“ wird am kommenden Wochenende das Viererbob-Weltcuprennen in St. Moritz-Celerina eröffnen. Samih Sawiris höchstselbst wird im Spurschlitten zusammen mit Pilot Christian Reich den Weg nach Celerina unter die Kufen nehmen. Das zeigt: Der Schweizerische Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverband glaubt definitiv an einen künftigen Bobrun auf dem Oberalppass. Warum sonst würden die Bobleutchen den wohl einzigen ägyptischen Bobfahrer so umgarnen. So wird Sawiris den Bob-Run erleben...

11.01.2010

Showroom in Zürich und neuer Name

Der Verkauf der Immobilien in Andermatt soll definitiv in diesem Frühjahr starten. Im Vorfeld will Samih Sawiris einen Showroom in Zürich eröffnen. Zudem erhält die «Andermatt Alpine Destination Company» (AADC) einen neuen Namen: «Andermatt Swiss Alps». Dadurch rücke ins Zentrum, um was es gehe, nämlich um ein integriertes Feriendorf in den Schweizer Bergen, wie Sawiris der «Handelszeitung» sagte.

30.12.2009

Das Wunder von Andermatt am TV

Der Filmemacher Alain Godet hat während zweier Jahre hinter die Kulissen des geplanten Resorts geschaut. Der Dokumentarfilm, der dabei entstanden ist, wird vom Schweizer Fernsehen am 11. Februar 2010 um 20:05 Uhr ausgestrahlt. Nicht verpassen!

24.12.2009

Sawiris Unternehmer des Jahres

Die Schweizer Wirtschaftsjournalisten haben Samih Sawiris zum Untenehmer des Jahres 2009 gewählt. Letztes Jahr belegte er noch den dritten Platz. Auf die Frage nach dem Grund für seine Wahl, antwortete Sawiris, dass die Journalisten im letzten Jahr wohl noch nicht vollends von seinen Plänen überzeugt gewesen seien. Nachdem sie nun gesehen hätten, dass die Wirtschaftskriese seiner Orascom nichts anhaben könne, seien die Skeptiker eines Besseren belehrt worden. Tja, unser Märchenprinz aus 1001 Nacht beweist, wie man auch in harten Zeiten Geld verdient. Sein Rezept? Das Unternehmen auf Sicherheit ausrichten und langsam aber dafür nachhaltig wachsen. Sawiris: «Ein bisschen Fett ist gesund, auch wenn der Schlanke besser aussieht.» (P.S. Falls ein Banker diese Aussage lesen sollte, bitte hinter die Ohren schreiben). Berichte in der Presse: 20 Minuten Handelszeitung (Interview)

23.12.2009

Führen per Handy

Für Samih Sawiris ist das Handy DAS Führungshilfsmittel. Sogar die Kellner in El Gouna haben seine Nummer. Damit setzen Sie ab und an ihre Manager unter Druck. Das verriet Samih Sawiris der Handelszeitung. Was er sonst noch sagte, lesen Sie hier...

10.12.2009

Schwebebahnpläne waren Luftblase

In den Medien wurde die Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen gross aufgebauscht. Jetzt ist sie bereits kein Thema mehr. Zu diesem Entscheid kamen am Mittwoch die Teilnehmer an einer Sitzung, an der Kanton, Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS), Andermatt Alpine Destination Company (AADC) und die Umweltverbände teilgenommen haben. Wie erwartet kam die Idee bei den Umweltverbänden schlecht an. Wie Pia Tresch gegenüber zisch.ch sagte, sei eine solche Bahn völlig unnötig. Und auch für die AADC ist eine solche Bahn offensichtlich kein Thema. Man wolle die Taschaft nicht veschandeln, so Ursi Ineichen, Leiterin Kommunikation der AADC. Zum Bericht auf zisch.ch

07.12.2009

The show goes on

Sawiris plant unser Skigebiet nun konkret. Natürlich wie immer und standesgemäss mit medialen Pauken und Trompeten. Eine Supermegaseilbahn solls diesmal sein. Eine Gondel, die gemäss Blick „in 480 Metern Höhe über die Gotthard-Passstrasse hinweg schwebt“. Gemeint ist notabene eine Bahn von der Gurschenalp auf den Nätschen. Wer schon jemals in Andermatt war weiss, dass eine solche Bahn nie und nimmer über die Gotthard-Passstrasse „gondeln“ wird. Schon eher über die Oberalp-Passstrasse. Allzugenau scheinen die Blick-Schreiber nicht recherchiert zu haben. Wie auch immer, weiter sollen modernste Gondeln und Vierersesselbahnen installiert werden. Das Andermatter Skigebiet mit dem Skigebiet Sedrun verbunden werden. Und die Krönung: Eben diese supermegaaffengeile Gondelbahn für Schwindelfreie von der Gurschenalp auf den Nätschen (viel Vergnügen dann, wenn der Fön mal richtig bläst). Mit Superlativ wird einmal mehr nicht gespart. Aber wie alles ist auch die letzte News bis jetzt nur Show. Einmal ist es eine Bobbah (die wohl nie zum Fliegen kommen wird) und einmal eine galaktische Gondelbahn…. Was kommt wohl als nächstes? Bernhard Russi, seines Zeichens immerhin Orascom Verwaltungsrat, hat wohl nicht unrecht, wenn er gegenüber dem Blick sagt: «Bis wir in Andermatt so weit sind, ist es noch ein langer Weg.». Und Kommentarschreiber im Internet sprechen sogar von Dürrenmatts "Besuch der alten Dame". Kurz: Sawiris sollte jetzt dann eigentlich mal was Handfestes bieten. Liefere statt lavere eben.

Berichte:

Sonntags Blick 20 Minuten Neue Luzerner Zeitung

03.12.2009

AGS schreiben weiterhin rote Zahlen

Die Andermatt Gotthard Sportbahnen schreiben weiterhin Verlust. Trotzdem haben sie grosse Zukunftspläne – und hoffen dabei weiterhin auf Samih Sawiris. Der Betriebsertrag Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) ist in der vergangenen Saison leicht besser geworden als 2007/08. Trotzdem schliesst die Betriebsrechnung mit einem Verlust von rund 1 Million Franken. Schuld sind hohe Abschreibungen und Rückstellungen für die Pensionskasse. Neue Gondelbahn auf Gruschenalp und Ersatz Nätschen-Sesselbahn Gesprochen wurde auch über kommende Projekte. Der Verwaltungsrat will zunächst den Bau einer Gondelbahn auf die Gurschenalp angehen und dann den Ersatz der Sesselbahn auf den Nätschen. Bis 2017 sollen die Pläne umgesetzt werden. Denn eines scheint klar: Samih Sawiris wird sich nur an der AGS beteiligen, wen die AGS auch tatsächlich in die Bahnen inverstiert. Die AGS muss also aufzeigen, wo in Zukunft neue Anlagen gebaut, bestehende ersetzt und was für Pisten erschlossen werden.

23.11.2009

Swissdate besucht El Gouna

Obwohl noch kein Schnee im Userentalboden liegt, schlafen die Resortbautätigkeiten langsam ein. Gleichzeitig rückt Samih Sawiris' Vorzeigersort im sonnigen El Gouna verstärkt ins Rampenlicht. Dieses Mal im Zusammenhang mit der Swissdate. Die bekannte Singleshow dreht zusammen mit Mövenpick Hotels & Resorts, Edelweiss Air und dem Ägyptischen Fremdenverkehrsamt vier Folgen am Roten Meer. 32 Singles verbringen im kommenden Januar eine ganze Woche in der Ferienoase El Gouna. Reisefreudige Kandidaten - auch UrschnerInnen - können sich ab sofort anmelden unter www.swissdate.ch.

16.11.2009

Alle Urner Gemeinden sollen profitieren

Gemeinden in Uri: Sucht eine Nische, dann könnt auch Ihr vom Ferienresort in Andermatt profitieren! Dieser Meinung ist niemand Geringerer als Samih Sawiris. Alles, was es dazu brauche, sei eine clevere Strategie, so der Investor an der Herbstversammlung des Gemeindeverbandes Uri. Und er gab den anwesenden Delegierten auch gleich noch einenpraktischen Rat auf den Weg: eine Auflietsung von Dienstleistungen zu machen, die im eigenen Dorf existieren und diese an Orascom weiterzuleiten. Also, greift in die Tasten!

12.11.2009

Kein Betonkopf

Sawiris sei kein Betonkopf sondern einer der Cleveren seiner Gilde. Grund: Sawiris sei bereit, Umweltanliegen aufzunehmen und habe Kanton und Umweltverbände früh in das Resortprojekt einbezogen. Trotzdem, der VCS werde das Projekt weiterhin kritisch verfolgen. Der das sagt ist Martin Pestalozzi vom VCS. Was Benz in einem Interview mit dem «Beobachter» nocht gesagt hat, finden Sie hier.

Orascom weiter auf Erfolgskurs

Samih Sawiris‘ Orascom Development ist weiterhin auf Erfolgskurs und hat den Nettogewinn in den ersten neun Monate um zehn Prozent auf 94 Mio. Franken gesteigert. Der Umsatz verbesserte sich um acht Prozent auf 416 Mio. Orascom Development hat in den ersten neun Monaten 2009 den Nettogewinn um zehn Prozent gesteigert. Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich in den ersten drei Semestern im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26 Prozent auf 187 Millionen Franken. Gleichzeitig habe sich der Anteil der Immobilien- und Bauerträge am Gesamtumsatz von 38 auf 45 Prozent erhöht. Um zwölf Prozent gestiegen ist in der Berichtsperiode auch der Hotelumsatz. Er erreichte 138 Millionen Franken. Den Einfluss rückläufiger Belegungsraten sei durch eingeleitete Kostensenkungsmassnahmen abgefedert worden, wie Orascom mitteilte.

06.11.2009

Ziel: Zusammenschluss Skigebiete Andermatt und Sedrun

Im Winter 2013/2014 will die Orascom Development Holding (ODH) ihre Hotel- und Freizeitanlage in Andermatt eröffnen. Bis dann sollen die Skigebiete von Andermatt und Sedrun zusammengeschlossen sein. Dieses Ziel äusserte Samih Sawiris gegenüber der aktuellen Ausgabe (6.11.) des Anleger-Magazins «Stocks». Sawiris ist bereits mit 10 Prozent an den Sedrunern Bergbahnen beteiligt. Er hat zudem die Absicht erklärt, sich an den Sportbahnen Andermatt zu beteiligen. Und er ist sich bewusst, dass einiges in die Infrastruktur investiert werden muss. Der Investor gegenüber Stocks: «Die Gespräche laufen.».