26.04.2013

Ausbau Skigebiet: Verbände erheben Einsprache


Naturschützer reichen gegen die Zonenplanänderung zu den Skianlagen in Andermatt Beschwerde ein. Sie widerspreche der im Januar erreichten Einigung für ein umweltverträgliches Skigebiet.

Nach Meinung der Organisationen Pro Natura Uri, WWF Uri, VCS Uri, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und mountain wilderness widerspreche der Zonenplan in zentralen Punkten der im Januar erreichten Einigung für eine naturverträgliche Ausgestaltung des neuen Skigebietes zwischen dem Kanton Uri, der Bauherrschaft unter Samih Sawiris und den Umweltverbänden

Überdimensioniert
Die Verbände kritisieren in einer gemeinsamen Mitteilung besonders, dass die Zonen für Wintersport überdimensioniert seien. Sie fürchten, dass damit eine Hintertür für zusätzliche Pisten offen bleibe. Zudem solle der Nutzungszweck der Tourismuszonen genauer formuliert werden. Dies soll gemäss den Umweltverbänden eine übermässige touristische Erschliessung des Skigebiets verhindern.

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20 Min…



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Anonym 0815
sicherlich sollten Absprachen eingehalten werde.
Aber Beschwerde REIN FÜRSORGLICH einreichen. Was soll denn das??

Nach Meinung der Organisationen
> Pro Natura Uri,
> WWF Uri, VCS Uri,
> Stiftung Landschaftsschutz > Schweiz
> und mountain wilderness
wird in der Schweiz sicherlich KEIN Tourismus benötigt.
Wozu auch!
Hier in der Schweiz haben wir doch alles, was man in einem
> Hochtechnologieland
> mit florierender Schwerindustrie,
> ausgeprägtem Diestleistungswesen
> und Bankenwesen eben so braucht ;-)))))))))
Dann man nur hoffen, dass noch einige Schwerzgeldkunden unentdeckt bleiben,
sonst können wir bald zusperren und den Schlüssel in den Gulli werfen.

Anonym hat gesagt…

Gut zu wissen das einige Touristiker in Andermatt
über Leichen gehen für ein Skigebiet .
Dan könnten wir ja wie beim Kaffee oder den Bananen ein Zertifikat für Fair gehandelte Produkte einführen. Andermatt wird da durch fallen, macht aber nichts bei dem über Angebot an Ski Destinationen.

Anonym hat gesagt…

Andermatt Swiss Alps
Sawiris eröffnet Showroom in Luzern

Andermatt Swiss Alps vermarktet sich neu auch in Luzern. In der Altstadt wurde am Samstag, 8. Juni, ein neuer Showroom eröffnet. Damit will Samih Sawiris den Kontakt zur Bevölkerung in der Zentralschweiz weiter stärken.

Sawiris eröffnet Showroom in Luzern Samih Sawiris mit dem Luzerner Stadtpräsidenten Stefan Roth vor dem neuen Andermatt-Showroom in der Luzerner Altstadt. Foto: Carmen Epp


Engel & Völkers, eine der weltweit führenden Immobilienunternehmungen, unterstützt die Andermatt Swiss Alps (ASA) AG beim Vertrieb des neuen Resorts in Andermatt. Kernpunkt der Zusammenarbeit: ein neuer Andermatt-Showroom am Rathausquai in der Luzerner Altstadt. Am Samstag wurde der Showroom eingeweiht.

100-prozentig überzeugt

Alexander Wels, Geschäftsführer von Engel & Völkers Vierwaldstättersee sieht grosses Potenzial im geplanten Resort in Andermatt. Angesichts des überzeugenden Projekts und der nachhaltigen Verwirklichung durch Samih Sawiris sieht er «grosses Vermarktungspotenzial», so der Geschäftsführer an der Eröffnung. «Wir sind zu 100 Prozent überzeugt, dass das Resort in Andermatt eine gute Sache ist!»

Multiplikator – auch für Luzern

Auch Luzerns Stadtpräsident Stefan Roth zeigte sich überzeugt vom Andermatt-Resort. Die Vermarktung des Resorts in Luzern sei auch im Sinne der Stadt. «Auch Luzern hat ein vitales Interesse daran, dass das Projekt in Andermatt zum Fliegen kommt.» Stefan Roth verspricht sich von Samih Sawiris` Resort Erfolg für die ganze Zentralschweiz. «Die Aufbruchstimmung, die in Andermatt spürbar ist, kann sich als Multiplikator auf die Umgebung auswirken», so Stefan Roth.

Lob für Zusammenarbeit mit Kanton Uri

Auch Samih Sawiris war Gast bei der Eröffnung des Showrooms. «Luzern ist die Hauptstadt der Zentralschweiz. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch hier den Zugang zur Bevölkerung weiter stärken», so der ägyptische Investor. Angeregt durch Fragen der Gäste an der Eröffnung plauderte Samih Sawiris offen über das Projekt in Andermatt – und über die Zusammenarbeit mit dem Kanton Uri. Diese sei vom ersten Tag an sehr gut gewesen, ja gar so gut wie er es noch nie zuvor erlebt habe. «Die Zusammenarbeit im Andermatt-Projekt ist einmalig», so Samih Sawiris.

Carmen Epp