07.06.2010

Nicht nur Euphorie, auch Angst…

Die von der Hochschule Luzern durchgeführte Studie zeigt: Das Resort im Urserntal löst in der Bevölkerung auch Ängste aus. Laut der Studie befürchten viele, dass die Lebenshaltungskosten steigen werden. Einige erwägen gar den Wegzug. Die ersten detaillierten Studienergebnisse werden Ende August erwartet. Dann werde falls nötig reagieren, so Gemeinderatsmitglied Thomi Schuler. Die Studie hat bisher gezeigt: Im Urserntal beobachtet man ganz genau, was der Ägypter mit ihrer Heimat macht. Oder auf den Punkt gebracht: Zurückhaltendes Wohlwollen ist angesagt. Das meint die Presse: Die Bevölkerung ist mit Vorbehalt positiv eingestellt (Urner Wochenblatt) Zweites St. Moritz nicht erwünscht (Baublatt) Wegen Sawiris: teureres Leben? (20 Minuten) Was die Andermatter über Sawiris' Projekt denken (Tages Anzeiger) Andermatt will kein zweites St. Moritz werden (Immobilien Busuiness)

Dieser Mann vermarktet die Sawiris-Villen

Sawiris arbeitet nur mit den Besten. Es überrascht deshalb nicht, dass er für den Verkauf seiner Villen und Luxuswohnungen in Andermatt Gerhard E. Walde, den Top-Makler für hochwertige Liegenschaften schlichtweg, das Mandat gegeben hat. Übrigens, der Verkauf der Wohnungen scheint gut gestartet zu sein. Bereits ein Drittel der 27 Wohnungen in den beiden Häusern Hirsch und Steinadler sind gemäss einem Bericht in 20 Minuten verkauft worden. Porträt Gerhard E. Walde in der Basler Zeitung

28.05.2010

Wir sind Gotthard

Auf den Resortbaustellen ratterts (ein wenig), Erdmassen werden umgewälzt, Steine aufeinander gebeigt. Jetzt, wo alles im Fluss ist und an Dynamik gewinnt, sollten wir nicht vergessen zwischendurch innezuhalten. Ein wenig sinnieren darüber, was und wer die Region am Gotthard ist, die der Ägyptische Prinz in den Luxustourismus katapultieren will. Ein sehr schöner "wrap-up" befindet sich auf Youtube in fünf kurzen Clips: Wir sind Gotthard (1) Wir sind Gotthard (2) Wir sind Gotthard (3) Wir sind Gotthard (4) Wir sind Gotthard (5)

18.05.2010

Baufieber in Realp?

Das Sawiris-Virus scheint nun auch Realp konkret zu erfassen. Fünf Wohnhäuser mit insgesamt 40 Wohnungen sollen dort errichtet werden. Baubeginn: Frühling 2011 – sofern der Wohnungsverkauf gut läuft. Wie Gemeindeschreiber Karl Cathry gegenüber der Urner Zeitung sagte, sind die Landverträge unterschrieben. Die Baueingabe soll bis Ende Mai erfolgen. Anders als in Andermatt gibt es in Realp keine Auflagen bezüglich des Zweitwohnungsanteils. Geplant ist jedoch, die Hälfte der Wohnungen für künftige Steuerzahler zu reservieren. Wie in der Urner Zeitung zu lesen ist, gibt es bereits zahlreiche Kaufinteressenten. Vor allem aus Uri und dem Raum Zentralschweiz. Es sieht also ganz so aus, als würde das Blut im 160-Seelen-Dorf am Fusse des Furkabpasses bald aufgefrischt werden.

Umsatzrückgang

Orascom Development hat im ersten Quartal 2010 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das Unternehmen verdiente 23,42 Millionen Franken. Das sind 16 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Meldung in der NZZ...

05.05.2010

Fehlstart

Eigentlich hat der offizielle Baustart des Resorts am Montag begonnen. Termingereicht wurde der erste Bagger – immerhin ein 27-Tonnen-Ungestüm – nach Andermatt transportiert. Seither steht er jedochungenutzt auf dem Areal des künftigen Hotels Chedi. Grund: 20 cm Neuschnee und schlechte Wetterprognosen haben dem Bauherrn einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vorerst. Der Aushub soll Ende Woche dann doch noch beginnen…

03.05.2010

Neuschnee zum Baustart

Heute ist offizieller Start auf der Sawiris-Baustelle. Just zu diesem (für das offizielle Andermatt) langersehnehnten Tag hats nochmals nen Schübel Neuschnee hingeschmissen. Gut 20 cm fiel von Sonntagabend bis Montagmorgen. Nix Golf heute. Sorry folks! Dafür auch kein Lärm und kein Staub. Bild: Neuschnee am 3.5.2010

29.04.2010

Unterführung und Tröpfchensystem

Bald wird massiv Material durch die enge Schöllenenschlucht hinauf auf die Sawiris-Baustelle transportiert. Ein nicht ganz einfach zu knackendes Logistikproblem. Offensichtlich soll eine Tröpfchensystem dafür sorgen, dass der übrige Verkehr nicht allzu stark behindert wird. Und für die Baustellenzufahrt soll eine Unterführung unter der Gotthardstrasse realisiert werden. Dann hoffen wir mal, dass wir «Verkehrer» nicht triefen in Stau und Staub.

28.04.2010

Orascom Aktienkurs eingebrochen

Anfang Woche noch las man nur positive Meldungen von Samih Sawiris. Baustart im Mai. Einige Wohnungen schon verkauft. Grosses Interess vorhanden. Sawiris gibt den Schweizern den Vorzug beim Kauf… Etwas hat uns Sawiris jedoch verschwiegen: Orascom Development braucht Geld. Um zu diesem Geld zu kommen, war eine Kapitalerhöhung geplant. An sich nichts weltbewegendes. Dumm nur, dass die News über die geplante Kapitalerhöhung vor der offiziellen Bekanntmachung an die Öffentlichkeit durchsickerte. Resultat: Die Orascom-Aktie verlor am Dienstag zehn Prozent. Wo war das Leck? Warum fiel die Aktie aufgrund des Lecks? Wollten da ein paar Insider auf die Schnelle viel Geld verdienen? Die Fakten erfahren Sie in 20 Minuten online.

27.04.2010

Kriegt jeder Andermatter eine Sawiris-Residenz?

Der offizielle Immo-Verkaufsstart am 26. April ist erfolgt. Doch bereits im Vorfeld sind die ersten Wohneinheiten vergeben worden. «Ein paar uns nahestehende Leute kamen zum Zug», sagt Samih Sawiris zu cash, als er am Donnerstag den exquisiten «Andermatt-Showroom» nahe der Zürcher Bahnhofstrasse eröffnete.
«Ihm nahestende Leute»? Das sind doch all wir Andermatter, oder? Wir liegen ihm doch am Herzen, wie er immer predigt. Haben wir jetzt alle ne Wohnung gekriegt und wissens noch nicht? Vielen Dank Samih!
P.S. Bestätigt wurde bisher laut cash nur ein Käufer: der Schaffhausener Unternehmer Giorgio Behr. Falls jemand also den Kopf auf dem Bild mal in Natura sichtet. Bitte freundlich sein. Der Mann hat Geld (und Wohnung in Andermatt).

26.04.2010

Sichern und bohren

Die einen hocken am Freitagabend zwei Stunden in der Mehrzweckhalle. Andere bringen das Gefasel auf den Punkt. So gehts also kurz und mutz weiter:
  • Anfang Mai die Sicherung der Baustelle für das Hotel Chedi. Das Fünf-Sterne-Haus wird im alten Dorfteil realisiert. Es wird, wie alle anderen Bauten, im Minergie-Standard gebaut.
  • Im Sommer werden deshalb 200 Löcher für Erdwärmesonden gebohrt.
  • Weiter werden im laufenden Jahr im Gebiet des Waffenplatzes Altlastensanierungen durchgeführt. Dort wird das Podium, der Infrastrukturbau der Anlage, erstellt.
  • Zudem soll am Golfplatz gebaut werden.

22.04.2010

Konzentration auf Schweizer Käufer – vorerst

Schon clever, wie «unser» Ägypter die Medien immer wieder effizient als kostengünstiges Werbemittel nutzt. Und seine Strategie nimmt einmal mehr viel Wind aus den Segeln von Kritikern. Unser Samih Sawiris lässt – notabene just vor der morgigen Infoveranstaltung für die Bevölkerung von Andermatt – über die Schweizerische Depeschnagentur (SDA) verlauten, dass er bereits Wohungen (oder gar sündhaft teure Villen?) verkauft hat. Wieviel Wohneinheiten bereits verhökert wurden, lässt er jedoch – einmal mehr – offen. Ziel sei jedenfalls, 100 Einheiten bis Ende Jahr zu verkaufen. Und noch was: Käufer der bereits verkauften Wohnungen seien ausschliesslich Schweizer, so Sawirs. Vorerst nur Schweizer Markt Gleichzeitig gibt Sawiris bekannt, dass er vorerst nur in der Schweiz Werbung macht. Er konzentriert also seine Verkaufsaktivitäten erst einmal auf die Schweiz. Mit dieser Taktik will er all jenen den Wind aus den Segeln nehmen, die seine Befreiung von der Lex Koller kritisieren. Eines muss man dem cleveren Sawiris lassen. Er steht sogar zu seiner Taktik. Denn wie er gegen über der SDA sagte, hat er diesen Weg gewählt, weil er «langfristig im Land willkommen» sein will. Grössere Nachfrage als erwartet Die bis anhin erreichte Aufmerksamkeit ist gemäss Sawiris grösser als erwartet. Er sei sich jedoch im Klaren darüber, dass am Ende nur die Unterschrift und die Überweisung zählen Zone für Ganzjahresresidenten In der geplanten Siedlung ist eine Zone für Menschen reserviert, die das ganze Jahr in Andermatt leben und damit nicht zuletzt für die Belebung des Feriendorfs sorgen. Diese Wohnungen seien deutlich günstiger als die Ferienwohnungen, sagte Thorsten Wieting von der Andermatt Swiss Alps AG, vor den Medien. Schnäppchen für die Einheimischen? Deutlich günstiger? Ein dehnbarer Begriff. Die «normalen» Wohnungen werden laut SDA zu 1,2 bis 3,5 Mio. Franken angeboten. Nehmen wir mal an, die «günstigen» Wohnungen gehen mit einem satten Rabatt von 30 Prozent über den Ladentisch. Das macht dann 840‘000 bis 2‘450’000 Fränkli pro Wohneinheit. Ein Klacks. Das wird sicher manch einheimische Familie dazu bewegen, ein neues Heim drüben am windigen Bäz zu beziehen. Aber halt, wovon schreiben wir denn hier. Ist ja noch gar nichts gebaut. Kein Bagger, kein nix. Alles erst auf Papier und in Form schöner Modelle. Let it rock Samih, do you?

Immo-Schnäppchentour in Zürich

Ende April gibts am Zürcher Steinmühleplatz Immobilienschnäppchen. Dann öffnet nämlich der Showroom von Andermatt Swiss Alps. Gemäss Orascom-Verwaltungsrat Franz Egle sind kleinere Wohnungen bereits für einige 100‘000 Franken zu haben. Wem das Herz nach einer Luxusvilla schägt, der muss schon einen zweistelligen Millionenbetrag hinblättern. Auch das ein Klacks für eine Residenz in einem Luxusresort wie Andermatt.
Appartment im Hotel Chedi gefällig?
Übrigens, wer schon bald eine Residenz in Andermatt sein Eigen nennen will, kauft sich am besten etwas im Hotel Chedi. Dort sind so genannte «Service Appartments» zu haben. Es handelt sich um 64 2,5-Zimmer-Wohnungen und sechs Maisonette-Penthouses bzw. 42 Residenzen und sieben Lofts beim Hotelgebäude. Bezugsbereit 2013/14. Sofern alles wie geplant läuft natürlich.
Nix wie hin (siehe Plan)!

21.04.2010

Sawiris kurbelt Urner Wirtschaft an

Laut einer Studie des Konjunkturforschungsinstituts Bak Basel wächst die Zentralschweiz 2010 von allen Regionen des Landes am stärksten. Einer der Hauptgründe dafür sei Samih Sawiris’ Projekt in Andermatt. Na, ist doch schon was, auch wenn die Baumaschinen noch schweigen.

16.04.2010

Frühlingserwachen mit Staub und Lärm

Das Resortprojekt ist aus dem Winterschlaf erwacht. So fanden sich gleich zwei Schreiben in unseren Briefkästen in den letzten Tagen. Also, liebe Sawiris-Afficionados, folgende Daten gleich im Kalender eintragen: 23. April 2010, 19.30 - 21.00 Uhr, Mehrzweckhalle Regierungsrätin Heidi Z'Graggen, Gemeindepräsi Kari Poletti, Verwaltungs der Andermatt Gotthard Sportbahnen, Franz Steinegger, Andermatt Swiss Alps Geschäftsführer Gérard Jenni und "the man himself" Samih Sawiris werden hautnah über die diversen Baustellen informieren, die man am 3. Mai 2010 zu lancieren gedenkt. Staubig und lärmig soll es werden, glaubt man der Einladung. Wenn denn nicht ein neuerlicher Wintereinbruch die Bagger hier und da ein wenig verzögert... 28. Mai 1010, 18.30 - 21.30 Uhr, Aula Bodenschulhaus Die Hochschule Luzern präsentiert die Resultate der Begleitstudie zu den Auswirkungen des Tourismusresorts Andermatt. Die Urschner erhalten Gelegenheit, mit dem Forscherteam über die Ergebnisse aus den Interviews zu diskutieren, gemeinsam nachzudenken, welcher Handlungsbedarf sich aus denselben Interviews ergibt und gemeinsam Ideen zu suchen, was getan werden kann. Noch nix vor am 23. April und am 28. Mai? Nur Schrott am TV? Dann habt Ihr jetzt eine sinnvolle Beschäftigung.

13.04.2010

Ungeduld wächst - Teil 2

Die Berichterstattung über die wachsende Ungedult auf der (noch nicht wirklich eröffneten) Resortbaustelle hat viele Kommentare bei den Online-Medien generiert. Hier ein paar Kommentare aus der BAZ.

07.04.2010

Ungeduld wächst

In Andermatt wächst die Ungeduld. Das ortet zumindest der Zürcher Tages Anzeiger. Nach dem Spatenstich für Sawiris Milliarden-Projekt im letzten Herbst seien die Bauarbeiten für das Resort noch nicht angelaufen. Das sorge für Nervosität. Liebe Leute, nicht vergessen: In Andermatt herrscht noch Winter! Den Tagi-Artikel lesen...

31.03.2010

Erste Wohnungen und Villen bereits verkauft

In einem Interview mit der Neuen Luzernen Zeitung spricht Samih Sawiris von vielen Interessenten für die Ferienanlagen in Andermatt. Das geplante Ferienressort stosse auf viel Echo bei möglichen Käufern. Zudem seien die ersten Wohnungen und Villen bereits verkauft. Wer sich bereits ein Eigenheim gekauft hat, verschweigt er aber. Unverfänglich gibt er sich auch bei den Preisen. Zumindest dieses Geheimnis soll jedoch bald gelüftet werden. Die breite Öffentlichkeit wird voraussichtlich ab dem 22. April mehr über die Preise erfahren. An diesem Datum öffnet der neue Showroom in Zürich seine Tore.

Orascom wächst auch in Krise

Samih Sawiris‘ Orascom hat im vergangenen Jahr den Gewinn um einen Fünftel auf 139 Millionen Franken gesteigert. Der Konzern konnte sowohl in Ägypten, im Golf als auch in Europa ihre Präsenz ausbauen. Die Orascom Development Holding hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 3 Prozent auf 586 Mio. Fr. gesteigert. Der Gewinn vor Minderheitsbeteiligungen stieg überproportional um einen Fünftel auf 139 Mio. Franken. Hoteleinkünfte stabil trotz sinkender Belegungsrate Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich um 9 Prozent auf 240 Mio. Franken, wie die Holding am Dienstag mitteilte. Die Hoteleinkünfte, die zweitwichtigste Einnahmequelle, blieben praktisch stabil mit 189 Mio. Franken. Dies gelang, obwohl die Belegungsrate gesunken sei, betonte das Unternehmen in der Mitteilung. Als Höhepunkte im 2009 nennt die Holding die profitable Entwicklung der ägyptischen Vorzeigestädte El Gouna und Taba Heights. Haram City, ein Budget-Wohnungsprojekt in Ägypten, sowie The Cove in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jebel Sifah und Salalah Beach in Oman trugen vermehrt zum positiven Ergebnis bei.

19.03.2010

Sonntagsspaziergang durch Andermatt

Machen wir uns zusammen mit dem Deutschlandfunk auf einen Sonntagsspaziergang durch das heutige Andermatt, das sich (noch) im Dornröschenschlaf befindet. Jetzt spazieren gehen...

16.03.2010

Fischen ohne Helm

Gute Nachricht für Andermatts Fischer. Auch wenn das Resort von Sawiris steht, dürfen sie weiter nach Forellen jagen in der Reuss. So informierte Samih Sawiris am vergangenen Freitag. Ab diesem Herbst wird die Reuss bei Andermatt für den Hochwasserschutz aufgeweitet. Diese Bauarbeiten erstrecken sich über zwei Jahre. Vom danach renaturierten Flussbett sollen danach sowohl die Fische als auch die Fischer profitieren. Beim künftigen Golfplatz wurde bereits der Tendlengraben auf einem kurzen Abschnitt umgelegt. Sawiris versicherte den Fischern, dass sie auch künftig in Andermatt angeln dürfen. Sie müssten dazu auch keinen Helm tragen, meinte er gewohnt charmant. Dort wo Gefahr wegen der fliegenden Golfbälle drohe, werde abgesperrt sein. Petri Heil!

12.03.2010

Tor oder Traum?

Eine Bobbahn auf dem Oberalp, ein neues Eisstadion für Ambri, einen moderne Gemsstockbahn, Gondeli fürs Winterhorn, einen Schiesstand für die Militärsportschützen, einen Weiher für die Hobbyfischer… – und jetzt auch noch den FCL soll der gute Samih Sawiris finanziell unterstützen. FCL-Präsident Walter Stierlie jedenfalls ist überzeugt: «Wir passen gut zusammen». Und was sagt Sawiris: «Luzerns Fortschritt ist auch Andermatts Fortschritt.» Vielsagend, oder? Aber halt: Wie stehts eigentlich mit Andermatts Fortschritt? Na ja, wenn Luzerns Fortschritt gleich Andermatts Fortschritt sein soll. Dann könnte man doch davon ausgehen, dass der Support vor der eigenen Tür schon auf Hochtouren läuft, oder? Stimmt wohl nicht ganz. Denn eine Anfrage eines lokalen Clubs, um einenen Betrag in Höhe von 450 Fränkli für die Förderung örtlicher Nachwuchssportler zu kriegen, wurde blankweg abgeschmettert. Man habe noch kein Sponsoringkonzept, so die Antwort der Orascom. Vonwegen. Grüsse aus dem Bazar! Oder wie Franz Beckenbauer in solchen Fällen zu sagen pflegt: Die Kugel ist rund (und fliegt nicht immer dorthin, wo sie hinsoll).

11.03.2010

Petri Heil!

Jetzt stellen sich endlich die wirklich wichtigen Fragen. Fisch-Orientierung aus erster Hand von Samih Sawiris, Orascom, und dem Vorstand des Urner Fischereivereins: "Wie weiter mit der Fischerei in Andermatt?" Der Megaevent steigt am Freitag, 12. März 2010, 19.30 Uhr in der Aula des Bodenschulhauses.

08.03.2010

Nager lenkt Andermatts Geschicke

Wie erwartet hat er es geschafft: Roger Nager wird erster vollamtlicher Gemeindepräsident von Andermatt. Er tritt die Nachfolge von Karl Poletti an. Bei der Volkswahl vom Sonntag erhielt Roger Nager 368 Stimmen, auf andere entfielen 42 Stimmen. Der 40-jährige FDP-Politiker ist bisheriger Vizepräsident und arbeitet als stellvertretender Betriebsleiter beim Elektrizitätswerk Ursern. Dann machs gut, lieber Roger. Dieser Blog wünscht dir Verhandlungsgeschick im positiven Sinn für die Gemeinde und die Bevölkerung Andermatts, einen dicken Pelz und Durchschlagskraft, aber auch Weitsicht, wenn es am grünen Tisch mit den topversierten Profis von Orascom um die Würste geht. (Bild zvg)

24.02.2010

DRS1 in Andermatt

Ab dem 18. Februar berichtet das Schweizer Radio DRS1 live aus verschiedenen Schweizer Orten zu Zukunftsthemen – am 14. Oktober auch aus Andermatt. Im Infohaus der Andermatt Swiss Alps AG (vormals Andermatt Alpine Destination Company) von Samih Sawiris findet eine Sendung zum Thema «Mobilität & Verkehr: Die Schweiz - grenzenlos mobil» statt.

09.02.2010

Artillerie stoppt Windrad

Nur noch zwei statt drei weitere Windräder auf dem Gütsch. Grund: Die dritte Windanlage wäre in der Schusslinie einer Artillerie-Kanone zu stehen gekommen. Das ergaben Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. Wenn das stimmt, kann man wohl davon ausgehen, dass das VBS noch nicht gemerkt hat, dass der Kalte Krieg seit längerem Geschichte ist. Aber vielleicht sollen ja mit der Kanone dereinst Terroristen gejagt werden (..).

03.02.2010

Vorerst nix mit Vermarktung von „San Gottardo“

Die Schweiz ist ein Volk von Kleinkarierten. Das zeigt sich häufig und vor allem im Tourismus. Über diesen Schatten wollten nun auch die Akteure rund um den Gotthard nicht springen. Zwei Jahre lang wurde an einem gemeinsamen Destination Management gefeilt - vom Goms bis in die Surselva und von Uri bis in die Leventina. Nun vermeldet das „Progetto San Gottardo“, die Rückmeldungen hätten gezeigt, dass nicht überall das gleich grosse Interesse für eine vollständige Integration in eine einzige Destination Management-Organisation (DMO) bestehe. Die Realisierung der DMO erfolge nur schrittweise. Aufgabe sei es nun, die Wirtschaftsakteure und touristischen Leistungsträger zu motivieren. Das zeigt einmal mehr: Die Angst, dass jemand mehr profitieren könnte als ein anderere hat hierzulande wieder einmal obsiegt. Statt gemeinsam und voller Kraft am selben Strick zu ziehen, dreht sich jeder für sich einen Knoten. Hoffentlich erstickt niemand dran. Start mit Urschner Gemeinden Einen kleinen Zusammenschluss gibt es dennoch. Die Urschner Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp schliessen sich in ihren touristischen Anstrengungen zusammen und bündeln ihre Kräfte. Ein Tropfen auf einen heissen Granitblock.

29.01.2010

Oberwalliser wollen mitverdienen

Auch die Oberwalliser Unternehmer wollen am Andermatt-Resort verdienen. Verständlich. Um sich über Verdienstmöglichkeiten zu informieren, reisten sie nach Fiesch. Und das haben sie erfahren: Verdienstmöglichkeiten gäbe es. Allerdings weniger beim Bau, als vielmehr bei Unterhalt und Pflege des Resorts. So berichtet am 27. Januar im Regionaljournal von Radio DRS. Den Beitrag hören....

25.01.2010

Neue touristische Megaprojekte - die Rettung der Alpen?

Touristische Megaprojekte als regionale Hoffnungsträger oder vermeintlichen Goldesel von Grossinvestoren? Mario Broggi, Stiftungsrat der MAVA-Stiftung für Natur, geht auf cipra.org (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) der Frage nach, welche Akteure letztlich profitieren und welche verlieren. Lesen Sie hier…

20.01.2010

«Ich habe ab 15 Jahren mein eigenes Geld verdient»

NZZexecutive hat Samih Sawiris 33 persönliche Fragen gestellt. Unser Ägypter beweist mit seinen Antworten einmal mehr seine Wortgewandtheit. 33 Fragen an Samih Sawiris…

18.01.2010

Luxuskarosse oder Bahn?

Werden die künftigen Gäste der Andermatter Luxusresorts dereinst mit der Bahn anreisen – oder doch eher mit Privatjet und chauffierter Luxuskarosse? Gérard Jenni, Boss der AADC (oder neu „Andermatt Swiss Alps“), hat sich gegenüber dem Kundenmagazin der Andermatt Gotthard Bahn (MGB) ausweichend geäussert. Natürlich sei sich die angepeilte Klientel einen hochwertigen Reisekomfort gewöhnt, so Jenni. Aber in seinen Augen hat die Bahn dennoch gute Chancen. Vorausgesetzt, das Angebot stimme, schiebt er nach. Ein stimmiges Angebot heisst für ihn: Minimale Anschlusszeiten, Möglichst unterbruchsfreie Reise, sprich: ohne Umsteigen. Und natürlich wünscht er sich einen dichteren Fahrplan, v.a. in den Randzeiten und tagsüber. Moderner, attraktiver Bahnhof in Andermatt Auch zum künftigen Bahnhof in Andermatt hat sich Sawiris‘ Resortchef geäussert. Komfort im Luxussegment soll er bieten. Einen Mix von Wohnen und Dienstleistung und stillem Gewerbe wie Büros. Kurz: Eine Visitenkarte. Und ein direkter Zugang zum Hotel „Chedi“ soll natürlich auch realisiert werden. Keine Frage. Bereits ist man zusammen mit der MGB an Planen. Konkretes verspricht Jenni auf Mitte 2010. Dann dürfen wir ja gespannt sein, wann die ersten „Chedianer“ mit Sack, Pack und Zobelmäntelchen den MGB-Komfortwaggons entsteigen, in der bahnhöflichen VIP-Lounge am Begrüssungscüpli nippen, während die Hotellakaien die Louis-Vuitton-Bagage mit freundlichem Berglerlächeln in die sündhaft teure Luxussuite murksen.

15.01.2010

Samih erneut im Bob

Niemand geringerer als unser „König von Neu-Andermatt“ wird am kommenden Wochenende das Viererbob-Weltcuprennen in St. Moritz-Celerina eröffnen. Samih Sawiris höchstselbst wird im Spurschlitten zusammen mit Pilot Christian Reich den Weg nach Celerina unter die Kufen nehmen. Das zeigt: Der Schweizerische Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverband glaubt definitiv an einen künftigen Bobrun auf dem Oberalppass. Warum sonst würden die Bobleutchen den wohl einzigen ägyptischen Bobfahrer so umgarnen. So wird Sawiris den Bob-Run erleben...

11.01.2010

Showroom in Zürich und neuer Name

Der Verkauf der Immobilien in Andermatt soll definitiv in diesem Frühjahr starten. Im Vorfeld will Samih Sawiris einen Showroom in Zürich eröffnen. Zudem erhält die «Andermatt Alpine Destination Company» (AADC) einen neuen Namen: «Andermatt Swiss Alps». Dadurch rücke ins Zentrum, um was es gehe, nämlich um ein integriertes Feriendorf in den Schweizer Bergen, wie Sawiris der «Handelszeitung» sagte.

30.12.2009

Das Wunder von Andermatt am TV

Der Filmemacher Alain Godet hat während zweier Jahre hinter die Kulissen des geplanten Resorts geschaut. Der Dokumentarfilm, der dabei entstanden ist, wird vom Schweizer Fernsehen am 11. Februar 2010 um 20:05 Uhr ausgestrahlt. Nicht verpassen!

24.12.2009

Sawiris Unternehmer des Jahres

Die Schweizer Wirtschaftsjournalisten haben Samih Sawiris zum Untenehmer des Jahres 2009 gewählt. Letztes Jahr belegte er noch den dritten Platz. Auf die Frage nach dem Grund für seine Wahl, antwortete Sawiris, dass die Journalisten im letzten Jahr wohl noch nicht vollends von seinen Plänen überzeugt gewesen seien. Nachdem sie nun gesehen hätten, dass die Wirtschaftskriese seiner Orascom nichts anhaben könne, seien die Skeptiker eines Besseren belehrt worden. Tja, unser Märchenprinz aus 1001 Nacht beweist, wie man auch in harten Zeiten Geld verdient. Sein Rezept? Das Unternehmen auf Sicherheit ausrichten und langsam aber dafür nachhaltig wachsen. Sawiris: «Ein bisschen Fett ist gesund, auch wenn der Schlanke besser aussieht.» (P.S. Falls ein Banker diese Aussage lesen sollte, bitte hinter die Ohren schreiben). Berichte in der Presse: 20 Minuten Handelszeitung (Interview)

23.12.2009

Führen per Handy

Für Samih Sawiris ist das Handy DAS Führungshilfsmittel. Sogar die Kellner in El Gouna haben seine Nummer. Damit setzen Sie ab und an ihre Manager unter Druck. Das verriet Samih Sawiris der Handelszeitung. Was er sonst noch sagte, lesen Sie hier...

10.12.2009

Schwebebahnpläne waren Luftblase

In den Medien wurde die Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen gross aufgebauscht. Jetzt ist sie bereits kein Thema mehr. Zu diesem Entscheid kamen am Mittwoch die Teilnehmer an einer Sitzung, an der Kanton, Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS), Andermatt Alpine Destination Company (AADC) und die Umweltverbände teilgenommen haben. Wie erwartet kam die Idee bei den Umweltverbänden schlecht an. Wie Pia Tresch gegenüber zisch.ch sagte, sei eine solche Bahn völlig unnötig. Und auch für die AADC ist eine solche Bahn offensichtlich kein Thema. Man wolle die Taschaft nicht veschandeln, so Ursi Ineichen, Leiterin Kommunikation der AADC. Zum Bericht auf zisch.ch

07.12.2009

The show goes on

Sawiris plant unser Skigebiet nun konkret. Natürlich wie immer und standesgemäss mit medialen Pauken und Trompeten. Eine Supermegaseilbahn solls diesmal sein. Eine Gondel, die gemäss Blick „in 480 Metern Höhe über die Gotthard-Passstrasse hinweg schwebt“. Gemeint ist notabene eine Bahn von der Gurschenalp auf den Nätschen. Wer schon jemals in Andermatt war weiss, dass eine solche Bahn nie und nimmer über die Gotthard-Passstrasse „gondeln“ wird. Schon eher über die Oberalp-Passstrasse. Allzugenau scheinen die Blick-Schreiber nicht recherchiert zu haben. Wie auch immer, weiter sollen modernste Gondeln und Vierersesselbahnen installiert werden. Das Andermatter Skigebiet mit dem Skigebiet Sedrun verbunden werden. Und die Krönung: Eben diese supermegaaffengeile Gondelbahn für Schwindelfreie von der Gurschenalp auf den Nätschen (viel Vergnügen dann, wenn der Fön mal richtig bläst). Mit Superlativ wird einmal mehr nicht gespart. Aber wie alles ist auch die letzte News bis jetzt nur Show. Einmal ist es eine Bobbah (die wohl nie zum Fliegen kommen wird) und einmal eine galaktische Gondelbahn…. Was kommt wohl als nächstes? Bernhard Russi, seines Zeichens immerhin Orascom Verwaltungsrat, hat wohl nicht unrecht, wenn er gegenüber dem Blick sagt: «Bis wir in Andermatt so weit sind, ist es noch ein langer Weg.». Und Kommentarschreiber im Internet sprechen sogar von Dürrenmatts "Besuch der alten Dame". Kurz: Sawiris sollte jetzt dann eigentlich mal was Handfestes bieten. Liefere statt lavere eben.

Berichte:

Sonntags Blick 20 Minuten Neue Luzerner Zeitung

03.12.2009

AGS schreiben weiterhin rote Zahlen

Die Andermatt Gotthard Sportbahnen schreiben weiterhin Verlust. Trotzdem haben sie grosse Zukunftspläne – und hoffen dabei weiterhin auf Samih Sawiris. Der Betriebsertrag Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) ist in der vergangenen Saison leicht besser geworden als 2007/08. Trotzdem schliesst die Betriebsrechnung mit einem Verlust von rund 1 Million Franken. Schuld sind hohe Abschreibungen und Rückstellungen für die Pensionskasse. Neue Gondelbahn auf Gruschenalp und Ersatz Nätschen-Sesselbahn Gesprochen wurde auch über kommende Projekte. Der Verwaltungsrat will zunächst den Bau einer Gondelbahn auf die Gurschenalp angehen und dann den Ersatz der Sesselbahn auf den Nätschen. Bis 2017 sollen die Pläne umgesetzt werden. Denn eines scheint klar: Samih Sawiris wird sich nur an der AGS beteiligen, wen die AGS auch tatsächlich in die Bahnen inverstiert. Die AGS muss also aufzeigen, wo in Zukunft neue Anlagen gebaut, bestehende ersetzt und was für Pisten erschlossen werden.

23.11.2009

Swissdate besucht El Gouna

Obwohl noch kein Schnee im Userentalboden liegt, schlafen die Resortbautätigkeiten langsam ein. Gleichzeitig rückt Samih Sawiris' Vorzeigersort im sonnigen El Gouna verstärkt ins Rampenlicht. Dieses Mal im Zusammenhang mit der Swissdate. Die bekannte Singleshow dreht zusammen mit Mövenpick Hotels & Resorts, Edelweiss Air und dem Ägyptischen Fremdenverkehrsamt vier Folgen am Roten Meer. 32 Singles verbringen im kommenden Januar eine ganze Woche in der Ferienoase El Gouna. Reisefreudige Kandidaten - auch UrschnerInnen - können sich ab sofort anmelden unter www.swissdate.ch.

16.11.2009

Alle Urner Gemeinden sollen profitieren

Gemeinden in Uri: Sucht eine Nische, dann könnt auch Ihr vom Ferienresort in Andermatt profitieren! Dieser Meinung ist niemand Geringerer als Samih Sawiris. Alles, was es dazu brauche, sei eine clevere Strategie, so der Investor an der Herbstversammlung des Gemeindeverbandes Uri. Und er gab den anwesenden Delegierten auch gleich noch einenpraktischen Rat auf den Weg: eine Auflietsung von Dienstleistungen zu machen, die im eigenen Dorf existieren und diese an Orascom weiterzuleiten. Also, greift in die Tasten!

12.11.2009

Kein Betonkopf

Sawiris sei kein Betonkopf sondern einer der Cleveren seiner Gilde. Grund: Sawiris sei bereit, Umweltanliegen aufzunehmen und habe Kanton und Umweltverbände früh in das Resortprojekt einbezogen. Trotzdem, der VCS werde das Projekt weiterhin kritisch verfolgen. Der das sagt ist Martin Pestalozzi vom VCS. Was Benz in einem Interview mit dem «Beobachter» nocht gesagt hat, finden Sie hier.

Orascom weiter auf Erfolgskurs

Samih Sawiris‘ Orascom Development ist weiterhin auf Erfolgskurs und hat den Nettogewinn in den ersten neun Monate um zehn Prozent auf 94 Mio. Franken gesteigert. Der Umsatz verbesserte sich um acht Prozent auf 416 Mio. Orascom Development hat in den ersten neun Monaten 2009 den Nettogewinn um zehn Prozent gesteigert. Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich in den ersten drei Semestern im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26 Prozent auf 187 Millionen Franken. Gleichzeitig habe sich der Anteil der Immobilien- und Bauerträge am Gesamtumsatz von 38 auf 45 Prozent erhöht. Um zwölf Prozent gestiegen ist in der Berichtsperiode auch der Hotelumsatz. Er erreichte 138 Millionen Franken. Den Einfluss rückläufiger Belegungsraten sei durch eingeleitete Kostensenkungsmassnahmen abgefedert worden, wie Orascom mitteilte.

06.11.2009

Ziel: Zusammenschluss Skigebiete Andermatt und Sedrun

Im Winter 2013/2014 will die Orascom Development Holding (ODH) ihre Hotel- und Freizeitanlage in Andermatt eröffnen. Bis dann sollen die Skigebiete von Andermatt und Sedrun zusammengeschlossen sein. Dieses Ziel äusserte Samih Sawiris gegenüber der aktuellen Ausgabe (6.11.) des Anleger-Magazins «Stocks». Sawiris ist bereits mit 10 Prozent an den Sedrunern Bergbahnen beteiligt. Er hat zudem die Absicht erklärt, sich an den Sportbahnen Andermatt zu beteiligen. Und er ist sich bewusst, dass einiges in die Infrastruktur investiert werden muss. Der Investor gegenüber Stocks: «Die Gespräche laufen.».

02.11.2009

Roger wills wissen

Am 7. März 2010 wird ein neuer Andermatter Gemeindepräsiden, und zwar kein gewöhnlicher. Denn ab 2011 ist das in Andermatt ein Vollzeitjob, dotiert mit 150'000 Franken pro Jahr. Man hat nämlich erkannt, dass ein Milizgremium den hohen Ansprüchen im Hinblick auf das Sawiris-Projekt nicht mehr genügen kann. Mit einem Profi-Gemeindeopräsi soll den Orascom- und AADC-Leuten ein echter Sparringpartner gegenübergestellt werden. An der Gemeindeversammlung vom 29. Oktober hat der gegenwärtige Präsi Kari Poletti mitgeteilt, dass er sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stelle. Gleichzeitig liess Roger Nager, derzeit noch Vizepräsident, verlauten, dass er sich einer Kandidatur stellen werde. Foto: Roger Nager

27.10.2009

«Andermatt Swissalps» – jetzt aber hoppla

Andermatt ist ab sofort nicht mehr Andermatt, sondern «Andermatt Swissalps». Unter diesem Namen soll das Resort offensichtlich vermarktet werden. Die entsprechende Sawiris-Andermatt-Swissalps-Website zumindest wird unter diesem Namen publiziert: www.andermatt-swissalps.com. Allerdings ist Sawiris auch beim virtuellen Resort noch am Bauen. Ein kleiner Trost: Die Bautätigkeit im Internet dürfte vom harten Urschner Winter nicht beeinträchtigt werden.

Bild: Neuer Webauftritt - "Noble by Nature" - das verheisst Wellness pur.

26.10.2009

Zehn Millionen investiert

Das Tourismusprojekt hat in Uri das Goldfieber ausgelöst. Es wird kräftig investiert. Jüngstes Beispiel: die Andermatter Kies und Beton Regli AG. Für rund 10 Millionen Franken ist das Kies- und Betonwerk in Zumdorf ausgebaut worden. Rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Kies und Beton Regli AG, konnte am 22. Oktober die neue Kies- und Betonanlage eingeweiht. Verwaltungsratspräsident Walter Regli sieht diesen Ausbau als Quantensprung in der Firmengeschichte. Bis zu 180 Tonnen Material pro Stunde kann in der neuen Anlage verarbeitet werden – das entspricht zehn bis zwölf gefüllten Lastwagen. Nicht nur das, die Regli AG hat beim Ausbau auch auf die Ökologie geachtet. Die gesamte Anlage besitzt einen geschlossenen Wasserkreislauf. Mit Gottes Segen Wie Regli an der Einweihung sagte, sei das Unternehmen nun in der Lage, die geforderte Leistung für das Sawirs-Projekt zu erbringen. Bleibt zu hoffen, dass die erhofften Aufträge jetzt auch reinschneien. Wer will schon 10 Millionen in den Sand setzen. Die Zeichen des Erfolges jedenfalls stehen gut, denn niemand geringerer als Pfarrer Marzell Camenzind segnete die neue Anlage ein. Ein wenig Unterstützung von „oben“ dürfte ja nichts schaden.

Anpacken bei Sawiris: So sind Sie dabei

Die Urner Unternehmen sollen auch etwas abkriegen vom Resortkuchen. Für die Vergabe von Aufträgen gibt es drei Verfahren, wie die Leitung der AADC jüngst informierte: Freihändige Vergabe für Kleinaufträge Dazu gehören z.B. Druckaufträge, die Installation eines Kopierers oder kleinere Planungs und Bauaufträge. Der Schwellenwert dieser Verfahrensart liegt bei 25‘000 Franken (Planung) und 50‘000 Franken (Ausführung). Diese Kleinprojekte können von den einzelnen Projektleitern selbst vergeben werden. Einladungsverfahren Kommt bei mittleren Auftragsvolumen zum Zug. Schwellenwert: 100‘000 Franken (Planung), 250‘000 Franken (Ausführung. Dieses Verfahren richtet sich an Planer, Unternehmungen und Lieferanten aus der Umgebung, die über eine Fähigkeitsausweis sowie gute Referenzen verfügen. Vorausgesetzt wird auch eine solide finanzielle Basis und angemessene Ressourcen. Zahl der jeweils eingeladenen Teilhemer: drei bis zehn Anbieter. Offene Ausschreibung Diese Ausschreibung für grosse Teilaufträge erfolgt über die Internetplattform www.olmero.ch. Diese in der Baubranche bestens bekannte Plattform gewährleistet Transparenz. Für die Arbeitsvergabe stehen Kriterien wie Preis, Qualität, Termine, Referenzen und die Qualifikation der Schlüsselpersonen im Zentrum. Aber auch Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und regionale Verankerung spielen eine massgebende Rolle. Dabei betonen die AADC-Verantwortlichen, dass eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt werde, besonders auch im Hinblick auf künftige Unterhaltsleistungen und Kundendienst. Viel Erfolg!

23.10.2009

Chedi was?

Das Hotel Chedi in aller Munde. Was aber erwartet die Gäste ab 2013/14 konkret? Ein Blick auf den Plan: 50 Hotelzimmer, 55 - 100 m2 70 Condominiums, davon 64 zu 2.5 Zimmer, 6 Maisonette Penthouse, 96 - 550 m2 49 Residenzen, davon 7 Lofts, ausserhalb des Hotelgebäudes 2 Restaurant, Bars Exklusive Wellness Oase Modernes Fitness Center 170 Parkplätze Und natürlich der Pool, den man auf dem Bild sieht. Hoffentlich wirds dann mal warm genug zum „Bädele“ und „Sünnele“.
Wer noch mehr wissen will, findet die Details auf dem Factsheet.

Uri boomt trotz Wirtschaftskrise

Als einziger Zentralschweizer Kanton legt die Wirtschaft des Kantons Uri in diesem Jahr zu wie auf zisch.ch zu lesen ist. Die Experten rechnen heuer mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. 2010 soll das Wachstum in Uri sogar 4,6 Prozent betragen. Die Experten führen den Boom auf das Projekt von Sawiris zurück. Das touristische Grossprojekt löse starke Impulse für das lokale Bau- und Baunebengewerbe aus. Nun wissen wir ja spätestens aus der Erfahrung der derzeitigen Wirtschaftskrise, dass die Wirtschaftsprognostiker bei Wachstumsprognosen immer übertreiben und die Werte dann nach unten korrigieren. Vielleicht wird also die Wirtschaft im Kanton Uri nächstes Jahr „nur“ 2,5 oder 1,2 Prozent wachsen. Trotzdem wäre das angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage auch nicht so schlecht, oder?

21.10.2009

Auf Urner Unternehmen setzen

An einer Orientierung vor 300 KMU-Vertretern orientierte die AADC am Dienstagabend über die Ausschreibungen und Arbeitsvergaben der Resortarbeiten. AADC-Geschäftsführer Gérard Jenni sagte, dass die Chancen für Urner Firmen gut stehen. Er forderte die hiesigen Unternehmer gleichzeitig auf, für grössere Aufträge die Kooperation mit anderen Firmen zu suchen. Gute Möglichkeiten für die Urner KMU sieht er vor allem in den Bereichen Logistik, Kies und Beton. Jenni warnte indes auch vor Risiken. Es dürfe keine Abhängigkeit entstehen, indem eine Firma z.B. plötzlich zu 80 oder 90 Prozent für das Resort tätig sei. Zudem riet er davon ab, dass ein KMU für die Arbeiten am Tourismusprojekt Leute einstellt, die später wieder entlassen werden müssen.

19.10.2009

Kommt die Porta San Gottardo?

Das Urner Wochenblatt spekuliert in ihrer Ausgabe vom 17. Oktober 2009, ob nach der "Porta Alpina" wohl eine "Porta San Gottardo" komme. Es handelt sich um einen Lift vom alten Gotthard-Bahntunnel hinauf nach Andermatt. 330 Meter Lift direkt ins Resort. Gemäss Regierungsrat Isidor Baumann wurde bereits darüber gesprochen. Und auch bei der MGB war das schon ein Thema. Lieber Herr Baumann, in desem Blog wurde bereits im Dezember 2007 über diese Möglichkeit informiert. Also fleissig den Andermatt Resort-Blog besuchen und sich informieren. Übrigens, von Göschenen aus könnte auch der Gütsch direkt erschlossen werden. Es gab ja schon mal ein Militärseilbahn auf die alte Festung hoch. Das wär doch was. Gleichzeitig könnte man ein Parkhaus bauen in Göschen - bestimmt eine willkommene Einnahmequelle für die Gemeinde. Und das Urserntal wäre gleichzeitig entlastet vom Autoverkehr.

07.10.2009

Interview mit dem Patron

Samih Sawiris über sein Geschäftsmodell, das Andermatt Resort und faire Aktienpreise. Lesen Sie das Interview, das er moneycab.com gegeben hat. Zum Interview...

05.10.2009

Die Schweizer hinter Orascom

Welche Köpfe stecken eigentlich hinter Sawiris‘ Orascom in Altdorf? Eine ganze Reihe hochkarätiger Schweizer Wirtschaftsleute.

Swiss connection: Gérard Jenni, 55, CEO Der ehemalige Chef des Hallenstadions Zürich leitet neu die Andermatt ­Alpine Destination Company (AADC), die für das Projekt Andermatt zuständig ist. Raymond Cron, 50, Europachef Der frühere Manager des Baukonzerns Batigroup und Chef des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) wechselte 2008 als Europachef zu Orascom. Carolina Müller-Möhl, 40, VR Die Unternehmerin und Nestlé-Verwaltungsrätin bringt im Board der Orascom ihre ­Erfahrung mit Immobilien­geschäften ein. Bernhard Russi, 61, VR Der ehemalige Skistar ist ­gebürtiger Andermatter. Er sitzt im Verwaltungsrat der AADC und kümmert sich ­besonders um die Erschliessung des Skigebiets. Jean Gabriel Peres, 52, VR Der CEO der Mövenpick Hotels & Resorts sitzt im Verwaltungsrat der Orascom. Mövenpick ist interessiert, selber eines der Hotels in Andermatt zu betreiben. Luciano Gabriel, 56, VR Als Chef der grössten Schweizer Immobiliengesellschaft, PSP Swiss Property, bringt er viel Bauerfahrung in den Verwaltungsrat der Orascom.

02.10.2009

Der andere Samih

Marc Kowalsky hat in der „Bilanz“ ein gelungenes Porträt von Samih Sawiris verfasst. Er zeigt darin nicht nur die sonnige Seite des „Retters von Andermatt“ auf. Nein, der Sonnyboy, der uns bis jetzt stets freundlich, charmant, locker und optimistisch begegnet ist, hat auch eine andere Seite, nämlich die des aubrausenden, strengen, herrischen und detailverliebten Patrons. Andermatt sei für Sawiris nur ein kleiner Fisch, schreibt Kowalsky. Und weiter: Anfangs sei Sawiris sehr präsent in seinen Projekten. Komme die Sache zum Laufen, lasse er seiner Crew immer mehr Freiheiten. Wer sein Vertrauen jedoch enttäusche, werde zum Befehlsempfänger degradiert. Aber nicht entlassen. Denn laut Kowalsky finden Mitarbeitende in Ägypten keinen Job mehr, wenn sie von Orascom rausgeschmissen wurden. Stattdessen stelle Sawiris solche Leute aufs Abstellgleis. Nun, das ist vielleicht auch eine Art von Sozialverantwortung. Andermatt ein kleiner Fisch Kowalsky ist in seinem Bericht auch zum Schluss gekommen, dass Andermatt für Sawiris nur ein kleiner Fisch ist. Er schreibt: „Ob sich die Andermatter mit dem Megaprojekt wirklich einen Gefallen getan haben, ist fraglich. Sie dürften sich bald fremd im eigenen Dorf fühlen. Doch vor allem hat die Künstlichkeit der bestehenden Resorts in El Gouna, Taba Heights und Tala Bay etwas sehr Befremdliches – wie eine Art Disneyland, nur ohne die Mäuse. Die Gefahr, dass Andermatt zur seelenlosen Kulisse einer alpinen Truman-Show verkommt, ist gross. Sawiris selber wird das wenig stören. Bald wird seine Aufmerksamkeit der nächsten Ferienstadt gelten. Nach Andermatt wird er dann nur noch gelegentlich kommen, um den Baufortschritt zu kontrollieren. Und um zu zeigen, dass er wenn nötig auch in die Details gehen kann.“ In diesem Sinne: Schöne Grüsse von Mikey Mouse. Weiter zum Artikel in der "Bilanz"...

29.09.2009

Alpenreduit bröckelt

Was in zwei Kriegen von den Kriegsmächten nicht geschafft wurde, gelingt heute einem einzigen Mann: Samih Sawiris nimmt das Reduit ein. Aber nicht nur der Gotthard, unser Vorzeigeberg, wackelt. Nein, San Gottardo und Urserntal sind nur ein lokale Schauplätze in seinem Plan. Im Auge hat er die ganze Region von Sedrun über Airolo bis ins Goms. Sawiris sei Teil unseres Alpeniventars geworden. Das schreibt Evi im Blog indy.ch. Lesen Sie die kritischen Zeilen in diesem Blog - selbst in Zeiten des grossen Kopfnickens...

Sawiris goes Bob

Nach dem Spatenstich gleich ein Paukenschlag. Sawiris scheint angefressen zu sein vom Bobsport. Liegt doch auf der Hand. Schliesslich soll ja mit dem Resort in der Liga von St. Moritz gespielt werden. Und die haben einen Bobrun. Sawiris' ehemaliger AADC CEO und neu Pistenberater Benno Nager soll ein geeignetes Terrain evaluieren. Gefunden scheint er es auf dem Oberalppass zu haben. Dereinst als Bobbahn hinhalten soll wohl das Strässchen, das im Sommer auf den Hühnerstock führt. So jedenfalls siehts im Bericht aus. Zum Videobeitrag von SF...

26.09.2009

Spaten eingesteckt

Nun hat er also die erste Scholle gekehrt, der Samih. Und das Zelt war zum Bersten voll. Es war zwar für 1200 Leute (Anzahl der Taleinwohner) ausgelegt, dennoch fanden nicht alle eine Platz. Ergo waren wohl viele Nicht-Urschner-Bewohner angereist. Schön, dass unser Tal so beliebt ist. Ob die Fremden auch dann noch kommen, wenn Andermatt eine lärmbetäubende Grossbaustelle ist? Hier die Berichterstattung: NZZ online news.search.ch 20 Minuten

24.09.2009

So läuft der Hase

Eine bewegte Woche für Andermatt: Zuerst der Besuch des russischen Präsidenten Medwedew und jetzt der Spatenstich von Sawiris. Und da behaupte jemand, in Andermatt laufe nichts... Nur mal wieder zur Erinnerung: Der Spatenstich vom Samstag ist der Auftakt für den Bau von (aus heutiger Sicht) 6 Hotels, 42 Häuser mit 490 Ferienwohnungen, Dutzenden von Villen, einem Sportzentrum und einem Golfplatz. Allerdings zieht Sawiris nicht alle seine Bauten in einem Zug hoch. Vergessen wir nicht: Unser Aegypter ist ein Business-Mann. Durch und duch. Er minimiert das Risiko. Zuerst verkaufen, dann bauen, so seine Devise. Deshalb werden erst das Luxushotel Chedi und der Golfplatz gebaut. Danach erst der Rest. Die Verkaufsabschlüsse geben die Pace vor. Damit kann Sawiris von der zu erwartenden Wertsteigerung der Immobilien profitieren. Andererseits soll dieses etappierte Bauen all jene bevorzugen, die schon früh bereit sind, eine Ferienwohnung zu kaufen. Denn Frühkäufer profitieren von einem noch tieferen Kaufpreis, allerdings mit der Aussicht, ihre Ferien die nächsten 15 Jahre auf einer Baustelle zu verbringen. Egal, an sich ist dieses Vorgehen zu begrüssen. Denn so können Bauruinen (hoffentlich) vermieden werden. Und der logistische Aufwand, z.B. die Lastwagen in der engen Schöllenen, hält sich in Grenzen. Zudem kann bei Bedarf auf künftig veränderte Rahmenbedingungen flexibel reagiert werden. Sagen wir, um auf Medwedew zurückzukommen, wenn die Russen plötzlich keine Lust hätten, ihr Schwarzgeld in eine netten Villa in Andermatt zu investieren. Aber im Notfall hätte ja unser Dorfmetzger jetzt das Visitenkärtli des russischen Präsidenten. Ein kurzer Anruf von Ferdinov dürfte also künftig genügen, um allfällig fehlende Investitionen auszulösen. Ferdi und Dimitri....

23.09.2009

Orascom-Aktie auf Höhenflug

Ich habs doch immer gesagt: Die Aktie wird steigen, denn Land ist irgendwann knapp. Und siehe da, kurz bevor die grossen Bauherren zwecks Spatenstich in die Hände spucken, befindet sich die Orascom-Aktie auf ein 12-Monatshoch. Das freut nicht nur den Sawiris, sondern auch all die Kleinaktionäre. Bericht im Cash...

21.09.2009

Kunstblick nach Aegypten

Das Haus für Kunst in Altdorf gibt derzeit einen Einblick in die Heimat unseres Investors. Nicht verpassen! Zum Bericht im Urner Wochenblatt...

18.09.2009

Spatenstich!

Offizieller Spatenstich am 26. September 2009. Ort: Festzelt beim ARA-Gelände (Kläranlage) Andermatt. Eingeladen ist die gesamte Urschner Bevölkerung (also, liebe Unterländer, Ihr könnt zu Hause bleiben). Programm: ab 11.00 Uhr: Eintreffen im Festzelt 11.30 Uhr: Spatenstich 12.00 Uhr: Imbiss und Musik 15.00 Uhr: Ende Spaten Wir freuen uns auf 10 Jahre Grossbaustelle. Endlich! Übrigens, wer keine Lust hat aufs Baustellenfest: Am gleichen Tag findet auf der Bobanschiebebahn ein spannender Wettkampf statt.

14.09.2009

Sawiris-Beteiligung an Sedrun Bergbahnen

Die AADC beteiligt sich an den Sedrun Bergbahnen. Hintergrund: die geplante Verbindung der Skigebiete Sedrun und Andermatt. Geplant ist, dass die AADC etwa zehn Prozent der Sedruner Bergbahnaktien im Wert von etwa 300 000 Franken übernehmen, wie Sedrun Berbahnen mitteilte. Gleichzeitig wird ein Vertreter der AADC im Verwaltungsrat der Bergbahnen Einsitz nehmen. Wunschkandidat beider Unternehmungen ist der neue Geschäftsführer der AADC, Gérard Jenni. Die Generalversammlung der Bergbahnen wird Anfang Oktober über seine Wahl entscheiden.

11.09.2009

Endlich Guiness in Andermatt

Kürzlich im Klaus J. Stöhlker-Blog gelesen: Die neuen Starunternehmer der Schweiz heissen jetzt nicht mehr Meier, Müller und Binggeli sondern... - und die Engländer bringen hoffentlich nicht nur ihren trockenen Humor nach Andermatt sondern auch... aber lesen Sie selbst. "Der freundliche Plauderer Samih Sawiris, der in Berlin studiert und gelernt hat, wie man mit Menschen in deutscher Sprache umgeht, ist zuversichtlich. Bereits würden sich viele Engländer bei ihm Melden, um in Andermatt Haus oder Wohnung zu kaufen. Er schlägt vor, Gordon Brown zum besten Schweizer Wirtschaftsförderer zu ernennen, da dieser mit seinen Steuererhöhungen die reichen Engländer aus dem Land verjagt. Gleichlautende Erfahrungen liegen aus Genf und Zürich vor. Von Schweizern, die in Andermatt wohnen wollen, war bisher nichts zu hören. Das Wallis, das Bündnerland und die Berner Alpen liegen bei den Einheimischen weiter vorn. Achtung, unsere neuen Starunternehmer heissen jetzt Sawiris, Berardelli, Gaydul und Bahar. Nicht alle wollen dies begreifen." Übrigens: Einen Kommentar hat der Eintrag in Stöhlkers Blog auch schon generiert. Das schreibt doch einer vom "Schattenloch Andermatt". Der gute Mann war wohl in den letzten Wochen nicht im Urserntal. Viele Grüss hinunter in den Nebel, alter Junge!

02.09.2009

Geburtstagsparty in El Gouna

Im Sawiris-Resort in Andermatt gibt es leider noch nichts zu feiern. Dafür in seinem Monument am Roten Meer. El Gouna wird 20 Jahre alt. Vom 20. bis zum 25. September feiert sich die Bevölkerung der Lagunenstadt gleich selbst und veranstaltet eine grosse Party unter dem Motto "20 years El Gouna: strong and grooving". Zu den Highlights gehören eine Chinesische Zirkusshow, die Brasilianische Tropical Live Show und eine Vorführung der Shaolin Mönche. Alle Veranstaltungen sind frei zugänglich. Nix wie hin!

01.09.2009

Leuthard und Sawiris plaudern übere Wasser

Grosses Geplauder dieser Tage. Nicht nur im Landrat. An der Veranstaltung «Netzwerk Wasser» wurde am vergangenen Montag auch über die bedeutung des «flüssigen Goldes», referiert. Geplaudert hat auch Samih Sawiris wieder. Dieses Mal mit Bundesrätin Doris Leuthard. Sawiris betonte dabei, dass Wasser für ihn ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl für Tourismusvorhaben sei. «Die Qualität des Wassers ist ein grosser Trumpf der Schweiz im Tourismus. Für mich als Ägypter ist es toll, dass es hier überall sauberes Wasser hat», wird er in einer Medienmitteilung des Kantons Uri zitiert. Na dann: Prost!

Gemütlicher Höck mit Samih Sawiris

Am vergangenen Freitag haben Mitglieder des Urner Landrats und Vertretungen der Fraktionen mit Samih Sawiris und einer Delegation der Orascom Development Holding AG in Altdorf gemütlich geplaudert. Ziel war das gegenseitige Kennenlernen. Dieses Ziel wurde erreicht, wie Landratspräsidentin Annalise Russi im Anschluss an dieses "Kaffeekränzchen" erklärte. Hoppla. Fürs gegenseitige Kennenlernen wars aber wirklich höchste Zeit, nachdem das Tourismusprojekt seit 2006 läuft. Worüber wurde gesprochen? Beim gemeinsamen Gedankenaustausch zum Thema Tourismusresort in Andermatt beantwortete Sawiris diverse Fragen aus den Kreisen des Landrats. Samih Sawiris zeigte laut einer Medienmitteilung im Rahmen des Gesprächs auf, wie die neuen Infrastrukturanlagen auch von der Bevölkerung von Uri genutzt werden können. Diverse Fragen drehten sich um Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte des Resorts sowie zum Planungsstand. Submissionsfragen und die soziale und gesellschaftliche Intregration des Resorts im Urserntal sowie die touristische Entwicklung der Gotthardregion bildeten einen weiteren Themenbereich.

28.08.2009

Neue Windräder drehen bald

News aus der letzten offenen Dorfgemeinde vom 25. August. Die Telnehmer stimmten dem Teilzonenplan Gütsch zu. Das heisst, dass im Frühjahr 2010 auf dem Grat oberhalb der bestehenden Windanlage drei neue Windräder gebaut werden. Sie werden eine Höhe von 77 Metern haben und eine Leistung von je 900 Kilowatt bringen. Zum Vergleich: Das alte Windrat produziert 600 Kilowatt. Vor dem Baustart muss allerdings der Regierungsrat noch grünes Licht geben. Parkhaus im Berg "Relais Ursera" heisst der neuste Plan, mit dem Andermatt gesegnet werden soll. Hinter diesem Namen steckt ein unterirdisches Parkhaus für rund 400 Autos. Gebaut werden soll es im Bereich Mühlematte, oberhalb des Tennisplatzes. Wie die Autos dereinst ins Parkhaus gelangen sollen? Ganz einfach: Über eine Brücke vom Wiler über die Unteralpreuss. Die Gemeinde gibt sich bedeckt, wer hinter dem Vorhaben steckt. Kurios, oder? Schliesslich werden die Gemeindemitglieder von den stimmberechtigten Einwohnern gewählt. Und die Einwohner hätten doch eigentlich ein Recht darauf, informiert zu werden. Gemunkelt wird, dass eine lose Urner Gruppierung dahinter steckt. Raumplaner Ivo Kuster: "Das Projekt ist noch sehr unkonkret". Das tönt doch vielversprechend, oder?

Gérard Jenni neuer AADC-Boss

Jetzt ist es publik: Der Nachfolger von Benno Nager heisst Gérard Jenni. Der 55-Jährige ist diplomierter ETH-Mathematiker und war neben vielem Anderen auch Geschäftsführer der Hallenstadion AG Zürich. Benno Nager wird den neuen Chef schrittweise in die Leitung der AADC einführen. Denn auch wenn Nager selbständig wird, so bleibt er doch weiterhin Mitglied des Verwaltungsrates der AADC. Auch Mediensprecherin ernannt Ebenfalls fest steht die neue Mediensprecherin. Die Dame heisst Ursula Ineichen und ist derzeit noch Leiterin der Führungskommunikation bei der Schweizerischen Post.

26.08.2009

Den gesellschaftlichen Auswirkungen auf den Zahn fühlen

Wie die Standeskanzlei Uri heute mitteilt, erforscht die Hochschule Luzern in einer Begleitstudie die soziokulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen des Tourismusresorts Andermatt. In der Studie werden die gesellschaftlichen Auswirkungen des Tourismus-Grossprojektes in Andermatt erforscht. Berücksichtigt werden dabei auch ausgewählte sozioökonomische Aspekte. Es handelt sich um eine Langzeitstudie, die bis 2018 dauert. Die Inhalte und Ziele der Studie wurden an der ausserordentlichen offenen Dorfgemeinde von gestern Dienstag, 25. August 2009, vorgestellt. Ende September erhält die Andermatter Bevölkerung Gelegenheit, an einem öffentlichen Anlass über die Anlage der Begleitstudie zu diskutieren und Meinungen einzubringen. Im Oktober erfolgt die Einberufung einer lokalen Begleitgruppe, welche sich regelmässig mit den Mitarbeitenden der Hochschule Luzern über den Fortgang des Projektes austauscht. Die ersten Befragungen starten im November und im März 2010 werden die Resultate der ersten Befragungsrunde der Bevölkerung an einer Ergebniskonferenz vorgestellt.

25.08.2009

Nager macht sich selbständig

Geheimnis gelüftet. Nach seinem Abschied als Geschäftsführer der AADC arbeitet Benno Nager auf Mandatsbasis für die Andermatt-Gotthard-Sportbahnen und für Sawiris. Er wird die Entwicklung der Urschner Skigebiete koordinieren. Wie Nager gegenüber der Urner Zeitung verlauten liess, verlässt er nach nur zwei Jahren die AADC auf eigenen Wunsch. Für ihn sei die Modernisierung der Skigebiete zentral für den Erfolg des Resorts, so Nager. Nun könne er seine Ideen umsetzen. Neue Pisten ab 2013/2014? Die Andermatt-Gotthard-Sportbahnen (AGS) sind bereits an den Vorarbeiten zum Ausbau der Skigebiete. Nager wird diese im Auftrag koordinieren. Denn: Die AGS hat gemäss AGS Verwaltungspräsident Franz Steinegger die personellen Ressourcen nicht, um dies selber zu tun. Nager wird jedoch nicht nur für die AGS tätig. Weiterhin wird er gemäss Sawiris-Berater Franz Egle auch eng mit der AADC zusammenarbeiten, wenn es um die Entwicklung der Skigebiete geht. Die neuen Pisten und Bahnen sollen mit der Eröffnung des ersten Sawiris-Hotels erfolgen. Das soll 2013/2014 der Fall sein. Wie hoch die Kosten für die Investitionen dereinst ausfallen werden, ist allerdings derzeit noch völlig offen. Hier wird wohl – nebst all den tollen Ideen – die Hauptherausforderung liegen.

19.08.2009

Neue Aufgabe für Benno Nager

Der Andermatter Benno Nager hängt laut Urner Wochenblatt (UW) seinen Job als Geschäftsführer der AADC an den Nagel. Neu soll er sich vor allem mit der Entwicklung des Skigebiets in Andermatt beschäftigen. Die Modernisierung des Skigebiets sei zentral für den Erfolg des Tourismusresorts, sagt AADC-Verwaltungsrat Franz Egle. In welcher Form Benno Nager seine neue Aufgabe wahrnehmen wird, ist offenbar noch nicht bekannt. Auch Mediensprecherin verlässt AADC Die AADC ebenfalls verlassen wird die Mediensprecherin Karin Helfenstein. Sie wird laut UW Kommunikationschefin eines grossen, börsenkotierten Zentralschweizer Unternehmens. Nachfolge steht fest Die Nachfolge von Benno Nager und Karin Helfenstein ist laut Egle bereits geregelt. Sobald die Details entschieden seien, werde informiert. Foto: 123people.ch

14.08.2009

Weichen Andermatts Betagte dem Hotel Chedi?

Wie das Urner Wochenblatt berichtet (UW), soll das Betagtenheim von Andermatt umziehen. Einerseits werden die Betten knapp. Andererseits werden die alten Leute bald schon vom massigen Hotel Chedi umkreist. sein. Und gemäss Christoph Gähwiler, Leiter des Betagtenheims, ist das Gebäude nicht optimal für seine Zwecke. Gähwiler: «Wir nehmen das Sawiris-Projekt als Ansporn, um etwas zu verändern». Zügeln ja, aber wohin? In Andermatt wird überall gebaut. Mehrere Kräne erheben sich zwischen den Häusern. Wohin also mit den Betagten? So wie es aussieht kursieren gerüchteweise verschiedene Standorte. Gehandelt werden das Hotel Meyerhof in Hospental und auch der Standort Realp. Beide Varianten scheinen jedoch eher unwahrscheinlich. Hospental ist wegen seiner steilen Strassen für ältere Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen nicht geeignet. Und Realp fällt wohl aus den Kränzen, weil das Dorf im Winter oft von der Umwelt abgeschlossen ist. Gemeindepräsi Karl Poletti rechnet laut Urner Wochenblatt eher mit einem Neubau in Andermatt. Verhandlungen laufen Bereits befinden sich Betriebsleitung, Betriebskommission und Stiftungsrat des Betagten- und Pflegeheims mit verschiedenen Beteiligten in Kontakt – auch mit den Verantwortlichen des Tourismusprojekts von Samih Sawiris. Denn das derzeitige Gebäude soll verkauft werden. Es ist anzunehmen, dass Sawiris Interesse an einem Kauf. Umzug in vier bis fünf Jahren Gähwiler hofft, dass die Bewohner des Betagten- und Pflegeheims in vier bis fünf Jahren ein neues Domizil beziehen können. Und sicher ist, dass ein Neubau viel kosten wird. Wieviel? Darüber liegen laut UW erst grobe Schätzungen vor. So grobe offensichtlich, dass es keinen Sinn gibt, diese zu publizieren.

13.08.2009

Sawiris‘ OD Holding steigert Halbjahresgewinn

Die Orascom Development Holding (OD Holding) hat im ersten Halbjahr 2009 den Gewinn um 17 Prozent auf 59,7 Millionen Franken gesteigert. Nach Abzug von Minderheitsanteilen verblieb gemäss Mitteilung OD Holding ein um acht Prozent höherer Nettogewinn von 45 Millionen Franken. Der Bruttogewinn stand mit 86 Millionen Franken ebenfalls 17 Prozent höher. Der konsolidierte Halbjahresertrag stieg um 17 Prozent auf 278,1 Millionen Franken. Der Anstieg geht vor allem auf den Immobilien- und Bauertrag zurück, der um 57 Prozent auf 127 Millionen Franken hinauf schnellte. Die übrigen Erträge waren teils deutlich rückläufig. Praktisch stagniert hat der Hotelumsatz mit 81 Millionen Franken. Ein Ausblick auf das ganze Jahr wurde nicht veröffentlicht.

10.08.2009

Bald wird gebaut – oder?

Auch Blogger im künftigen Ferienresort brauchen Ferien. Halb so schlimm im Sommerloch. Derweil lochen die Bagger in Andermatt weiter. Der Helihangar und weitere VBS-Bauten sind mittlerweile platt. Der Rückbau schreitet voran. Und für das Vorzeigehotel „Chedi“ (122 Residenzen und rund 50 Zimmer) soll Ende September der Spatenstich erfolgen. Allerdings sind gemäss Presse zwei privatrechtliche Einsprachen eingegangen, die vom Landgericht Ursern behandelt werden müssen (aus sicherer Quelle verlautet, dass es lediglich eine ist). Und wie Gemeindepräsiden Kari Poletti gegenüber der Presse verlauten liess, freuen sich die Talbewohner auf den Baustart. Wirklich? Ich habe – abgesehen vom berufsoptimisten Poletti – noch niemanden getroffen, der sich über die Baustelle mitten im Dorf freut, die für die nächsten vier bis fünf Jahre für Lärm und Staub sorgen wird. Gebaut werden soll auch in Gurtnellen-Dorf. Beziehungsweise: eventuell wird gebaut. Es geht um die leer stehenden Räume im Schulhaus. Die Gemeinde möchte für 425'000 Franken zwei Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen bauen. Die Stiftung Pro Gurtnellen-Dorf jedoch sähe es lieber, wenn ein Kleinunternehmer einziehen würde. Denn mit der zweiten Variante entstünden keine Kosten für Sanierungs- der Umbauarbeiten. Dem entgegen ist der Gurtneller Gemeindepräsident Beat Jörg voll von den Wohnungsplänen überzeugt. Denn der Mann denkt langfristig. Jörg rechnet nämlich in den nächsten Jahren im Zuge der Realisierung des Ferienresorts von Samih Sawiris in Andermatt mit einer grossen Nachfrage nach Wohnraum. Auch in Gurtnellen. Foto: Gurtnellen-Dorf (Quelle: Andermatt.ch)

10.07.2009

El Gouna, Andermatt oder ...

Es ist allseits bekannt: Die Zahl der Urner El Gouna Feriengäste hat seit dem Engagement von Samih Sawiris in Andermatt enorm zugenommen. Muss es aber immer Ägypten sein?
Wie wärs mit Tan-Tan? Sie wissen nicht, wo das ist? Die Provinzhauptstadt Tan-Tan liegt in Marokko, rund 400 km südlich von Agadir. Dort nämlich realisiert Sawiris in Kooperation mit der marokkanischen Regierung ein Ferienresort. Auf 500 Hektaren Land. Insgesamt acht 4 – bis 5-Sterne-Hotels mit 2500 Zimmern, 1851 Wohneinheiten (Villen, Stadthäuser und Wohnungen), eine Marina mit etwa 100 Liegeplätzen sowie ein 27-Loch-Golfplatz werden dort aus dem Wüstensand gestampft. Investionswert rund eine Milliarde Franken. Umweltfreundlich und nachhaltig
Eingebettet in ein von Klippen und Dünen umgebenes Flussbett (Wadi) soll das ambitionierte Tourismusprojekt wie ein Kokon gebaut werden und sich harmonisch in die Landschaft einfügen. So sollen die Höhe des Plateaus und die Breite des Flussbettes die natürlichen Grenzen des Resorts bilden. Alle Gebäude und Anlagen werden konsequent im marokkanischen Stil und unter umweltverträglichen sowie nachhaltigen Gesichtspunkten konzipiert, gebaut und betrieben. Damit unterscheidet sich „Chbika“ deutlich von den meisten anderen geplanten und teilweise bereits realisierten touristischen Großprojekten in Marokko. Zielpublikum Europäer und Marokkaner Aufgrund seiner aussergewöhnlichen und sicheren Lage sowie der guten Erreichbarkeit (rund drei bis fünf Flugstunden von zahlreichen europäischen Ländern bis zum Flughafen in Tan-Tan) wird Chbika vorwiegend europäische und marokkanische Gäste und Kunden ansprechen. Das Resort wird daher nicht nur eine reine Urlaubsdestination sein, sondern auch als Wohnort der Mitarbeiter sowie als zweites Zuhause der Apartment- und Villeneigentümer dienen. Als lebendige Stadt konzipiert, soll Chbika nicht ein auf dem Reißbrett entworfener, künstlicher Ort sein, sondern mit seinem Umfeld wachsen und sich verändern. Ein ideales Schnäppchen vielleicht auch für Andermatter, die sich eine Altersresidenz in wärmeren Gefielden wünschen (oder die Mietpreise in Andermatt nicht mehr berappen können). Bezugsbereits sind die „Unterkünfte“ allerdings erst 2015. In diesem Sinne: Vorerst also noch einen warmen Sommer im Urserntal!
Bild: Das Tor zur Westsahare kurz vor Tan-Tan.

06.07.2009

Erste Baubewilligungen unterzeichnet

Am 3. Juli haben die Gemeinderatsmitglieder von Hospental die Baubewilligung für den Bau des 18-Loch-Golfplatzes unterzeichnet. Bereits am 29. Juni hatte die Baukommission von Andermatt die Baubewilligungen für den Golfplatz und das Podium bewilligt.

Fussballclub El Gouna in Andermatt

Wieder einmal eine Goodwill-Image-Kampagne von Samih Sawiris. Er bemüht sich wirklich, sich nicht als eiskalter Investor, sondern auch als Wohltäter zu positionieren. Am 14. Juli kommt der El Gouna FC für zwei Wochen nach Andermatt ins Höhentraining. Der Club gehört – wie könnte es anders sein – Sawiris‘ Orascom. Die Spieler wohnen in Andermatt, trainieren jedoch vornehmlich im Unterland. Wo sonst, mangels Fussbalplätzen im Urserntal. Bleibt die Frage, ob damit die vom Patron selbst vielgepriesene Klimaneutralität durch das Pendeln vom Ober- ins Unterland auf der Strecke bleibt. Denn die Spieler werden wohl kaum die Bahn benutzen. Match gegen FCL Am 15. Juli kommts dann erst noch zum grossen Fussballfest. Um 18.30 spielt El Gouna in Schattdorf gegen den FC Luzern. Mit von Partie soll auch ein Schweizer sein, der den arabischen Fussball aus seiner Zeit in Bahrain bestens kennt: Hakan Yakin.

01.07.2009

Es fehlt immer eine Null

Sind die Pläne in der Schweiz für Samih Sawiris Peanuts? Diese Frage stellt die Handelszeitung "unserem" Aegypter in einem Interview, das jüngst veröffentlicht wurde. Sawiris' Antwort: «Es fehlt praktisch immer eine Null. Daher ist es mir in Andermatt so wichtig, dass wir über 1 Mio m2 unter Kontrolle haben. In El Gouna wären dies 10 Mio m2. Ähnlich sieht es bei den Hotels aus: Bauen wir in Ägypten 20, so werden es in der Schweiz zwei. Dieser Massstab soll dereinst auch für unser freies Bauland gelten: Während El Gouna - ich habe das Land vor mehr als 20 Jahren für 1 Dollar pro m2 gekauft - heute weit über 1 Mrd Dollar wert ist, werden wir froh sein, wenn in Andermatt das unbebaute Land irgendwann über 100 Mio Dollar wert ist.» Zum Interview...

Prominenter Villenkäufer in Sicht

Der Startschuss zum Sawiris-Immobilienverkauf fällt gemäss Handelszeitung erst Ende Jahr. Allerdings soll es bereits den ersten prominenten Immobilienkunden geben: Es ist der Schweizer Unternehmer Giorgio Behr. Der Inhaber der BBC Group plant aber nicht den Einstieg beim schweizerisch-ägyptischen Städteentwickler Sawiris, sondern will eine Villa für sich persönlich erstehen. Artikel Handelszeitung...

22.06.2009

Winterhorn wird versteigert

Nachdem sich die Hoffnungen zerschlagen haben, dass Samih Sawiris beim Hospentaler Skibetrieb am Winterhorn einsteigen könnte, wird die Skianlage auf ricardo.ch versteigert. Bericht auf swissinfo.ch...

02.06.2009

Preisgeld an "Bärenescht" und Kinderspielplatz

Samih Sawiris ist für seine Andermatt-Pläne ausgezeichnet worden. Am Giessbach Meeting 2009 nahm er den Preis Herbert in Empfang (siehe früheren Beitrag in diesem Blog). Das Preisgeld von 5000 Franken gibt Sawiris an den Kinderhort «Bärenäscht» und an den neuen Kinderspielplatz in Andermatt weiter.

Rosenkavalier

Die Junge Wirtschaftskammer Luzern verkaufte am Pfingstsamstag auf dem Weinmarkt in Luzern Rosen symbolisch für einen guten Zweck: Für Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind. Samih Sawiris entpuppte sich dabei als Rosenkavalier: Er kaufte kurzerhand 500 Rosen und verteilte sie in Andermatt.

25.05.2009

Profi als Gemeindepräsident

Kleiner - ferienbedingt (nein auch dieses Mal nicht Aegypten) verspäteter - Nachtrag: Erwartungsgemäss hat die Andermatter Bevölkerung zugestimmt, ab 2011 einen Profi-Gemeindepräsidenten, der auf vier Jahre gewählt wird, einzusetzen. Der (Miliz-)Gemeindepräsident, der bisher mit 5000 Franken pro Jahr entschädigt wurde, soll künftig maximal 140'000 Franken verdienen können. Der Gemeinderat wird derweil verkleinert, womöglich von sieben auf fünf Mitglieder.

Mit Samih im Flugzeug

Ein NZZ-Journalistin erzählt von ihrer kleinen PR-Reise mit Samih Sawiris - und hat sich - wie die Urschner - fast vom Charme des Meisters des Städtebaus einlullen lassen... Zum NZZ-Artikel....

11.05.2009

Bald vollamtlicher Gemeindepräsident?

Andermatt stösst beim Sawiris-Projekt an die Grenzen des Milizsystems. Während bei der AADC eine Profitruppe am Werk ist, sitzen im Gemeinderat Berufsleute, die die Amtsgeschäfte im Nebenamt so gut wie möglich erledigen. Kein einfacher Job angesichts eines so komplexen Projektes wie dem geplanten Ferienresort. Ein versierter Profi an der Spitze des Gemeinderates tut deshalb Not. Am 14. Mai wird darüber entschieden. Denn die Gemeinde im Nebenamt zu führen, das scheint auf die Dauer nicht möglich zu sein.

01.05.2009

Sawiris kriegt Herbert

Wer ist Herbert? Herbert ist ein Preis, der seit 2001 jedes Jahr an eine Persönlichkeit verliehen wird, die sich mittels der Medien um den alpinen Raum in Europa verdient gemacht hat. 2009 wird dieser Preis an Samih Sawiris überreicht. Der Preis erinnert an den Zeitungsverleger Herbert Gossweiler. Geehrt wird Samih Sawiris - wie könnte es anders sein - für sein Engagement in Andermatt. Besonders beeindruckt hat die Jury die Art und Weise, wie der Investor in den Alpen vorgeht. Mit viel Liebe zum Detail, professionellen Mitarbeitern und hoher Transparenz habe er sämtliche Bevölkerungsteile Andermatts, des Kantons Uri und weit darüber hinaus für seine Visionen begeistern können. Zum Interview mit der Jungfrau Zeitung...