01.10.2007

Gotthardregion weiter stärken

Durch das Projekt Raum und Regionalentwicklung (Prego) und das Tourismusprojekt in Andermatt wird die Region gestärkt. Trotz dem Aus der Porta Alpina. Der Urner Regierungsrat stellt sich klar hinter die aufgegleisten Projekte, die den Gotthardraum als wichtiges Marktgebiet etablieren sollen. Einerseits setzt man auf das Tourismusprojekt von Samih Sawiris, das gemäss Justizdirektorin Heidi Zgraggen zur „Stärkung der Marke Gotthard beitragen und entscheidende Impulse für eine Erfolg versprechende Entwicklung liefern“ soll. Gleiches will man mit Prego erreichen. Ziele bis 2020: Eine starke Position im alpinen Tourismusmarkt, Etablierung der Marke Gotthard, ein Tarifverbund im Raum Disentis-Sedrun-Andermatt-Tessin-Goms. Wichtig erscheint der Regierung dabei die Infrastrukturplanung. Zurzeit wird für das Urserntal ein Gesamtheitskonzept und ein Natur- und Landschaftskonzept erarbeitet. Braucht es Prego überhaupt? Braucht es Prego noch, nachdem die Porta Alpina gestorben ist? Regierungsrat Isidor Baumann hält dazu fest, dass die Porta Alpina nicht das Fundament des Prego sei. Auch die Kritik, dass zwischen den Gotthardkantonen kaum ein gleicher Nenner zu finden sei, weist Baumann von sich: Die Zusammenarbeit werde weitergeführt. Man brauche trotz Sawiris neue gute Produkte.

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