31.03.2010

Erste Wohnungen und Villen bereits verkauft

In einem Interview mit der Neuen Luzernen Zeitung spricht Samih Sawiris von vielen Interessenten für die Ferienanlagen in Andermatt. Das geplante Ferienressort stosse auf viel Echo bei möglichen Käufern. Zudem seien die ersten Wohnungen und Villen bereits verkauft. Wer sich bereits ein Eigenheim gekauft hat, verschweigt er aber. Unverfänglich gibt er sich auch bei den Preisen. Zumindest dieses Geheimnis soll jedoch bald gelüftet werden. Die breite Öffentlichkeit wird voraussichtlich ab dem 22. April mehr über die Preise erfahren. An diesem Datum öffnet der neue Showroom in Zürich seine Tore.

Orascom wächst auch in Krise

Samih Sawiris‘ Orascom hat im vergangenen Jahr den Gewinn um einen Fünftel auf 139 Millionen Franken gesteigert. Der Konzern konnte sowohl in Ägypten, im Golf als auch in Europa ihre Präsenz ausbauen. Die Orascom Development Holding hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 3 Prozent auf 586 Mio. Fr. gesteigert. Der Gewinn vor Minderheitsbeteiligungen stieg überproportional um einen Fünftel auf 139 Mio. Franken. Hoteleinkünfte stabil trotz sinkender Belegungsrate Der Immobilien- und Bauertrag erhöhte sich um 9 Prozent auf 240 Mio. Franken, wie die Holding am Dienstag mitteilte. Die Hoteleinkünfte, die zweitwichtigste Einnahmequelle, blieben praktisch stabil mit 189 Mio. Franken. Dies gelang, obwohl die Belegungsrate gesunken sei, betonte das Unternehmen in der Mitteilung. Als Höhepunkte im 2009 nennt die Holding die profitable Entwicklung der ägyptischen Vorzeigestädte El Gouna und Taba Heights. Haram City, ein Budget-Wohnungsprojekt in Ägypten, sowie The Cove in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jebel Sifah und Salalah Beach in Oman trugen vermehrt zum positiven Ergebnis bei.

19.03.2010

Sonntagsspaziergang durch Andermatt

Machen wir uns zusammen mit dem Deutschlandfunk auf einen Sonntagsspaziergang durch das heutige Andermatt, das sich (noch) im Dornröschenschlaf befindet. Jetzt spazieren gehen...

16.03.2010

Fischen ohne Helm

Gute Nachricht für Andermatts Fischer. Auch wenn das Resort von Sawiris steht, dürfen sie weiter nach Forellen jagen in der Reuss. So informierte Samih Sawiris am vergangenen Freitag. Ab diesem Herbst wird die Reuss bei Andermatt für den Hochwasserschutz aufgeweitet. Diese Bauarbeiten erstrecken sich über zwei Jahre. Vom danach renaturierten Flussbett sollen danach sowohl die Fische als auch die Fischer profitieren. Beim künftigen Golfplatz wurde bereits der Tendlengraben auf einem kurzen Abschnitt umgelegt. Sawiris versicherte den Fischern, dass sie auch künftig in Andermatt angeln dürfen. Sie müssten dazu auch keinen Helm tragen, meinte er gewohnt charmant. Dort wo Gefahr wegen der fliegenden Golfbälle drohe, werde abgesperrt sein. Petri Heil!

12.03.2010

Tor oder Traum?

Eine Bobbahn auf dem Oberalp, ein neues Eisstadion für Ambri, einen moderne Gemsstockbahn, Gondeli fürs Winterhorn, einen Schiesstand für die Militärsportschützen, einen Weiher für die Hobbyfischer… – und jetzt auch noch den FCL soll der gute Samih Sawiris finanziell unterstützen. FCL-Präsident Walter Stierlie jedenfalls ist überzeugt: «Wir passen gut zusammen». Und was sagt Sawiris: «Luzerns Fortschritt ist auch Andermatts Fortschritt.» Vielsagend, oder? Aber halt: Wie stehts eigentlich mit Andermatts Fortschritt? Na ja, wenn Luzerns Fortschritt gleich Andermatts Fortschritt sein soll. Dann könnte man doch davon ausgehen, dass der Support vor der eigenen Tür schon auf Hochtouren läuft, oder? Stimmt wohl nicht ganz. Denn eine Anfrage eines lokalen Clubs, um einenen Betrag in Höhe von 450 Fränkli für die Förderung örtlicher Nachwuchssportler zu kriegen, wurde blankweg abgeschmettert. Man habe noch kein Sponsoringkonzept, so die Antwort der Orascom. Vonwegen. Grüsse aus dem Bazar! Oder wie Franz Beckenbauer in solchen Fällen zu sagen pflegt: Die Kugel ist rund (und fliegt nicht immer dorthin, wo sie hinsoll).

11.03.2010

Petri Heil!

Jetzt stellen sich endlich die wirklich wichtigen Fragen. Fisch-Orientierung aus erster Hand von Samih Sawiris, Orascom, und dem Vorstand des Urner Fischereivereins: "Wie weiter mit der Fischerei in Andermatt?" Der Megaevent steigt am Freitag, 12. März 2010, 19.30 Uhr in der Aula des Bodenschulhauses.

08.03.2010

Nager lenkt Andermatts Geschicke

Wie erwartet hat er es geschafft: Roger Nager wird erster vollamtlicher Gemeindepräsident von Andermatt. Er tritt die Nachfolge von Karl Poletti an. Bei der Volkswahl vom Sonntag erhielt Roger Nager 368 Stimmen, auf andere entfielen 42 Stimmen. Der 40-jährige FDP-Politiker ist bisheriger Vizepräsident und arbeitet als stellvertretender Betriebsleiter beim Elektrizitätswerk Ursern. Dann machs gut, lieber Roger. Dieser Blog wünscht dir Verhandlungsgeschick im positiven Sinn für die Gemeinde und die Bevölkerung Andermatts, einen dicken Pelz und Durchschlagskraft, aber auch Weitsicht, wenn es am grünen Tisch mit den topversierten Profis von Orascom um die Würste geht. (Bild zvg)

24.02.2010

DRS1 in Andermatt

Ab dem 18. Februar berichtet das Schweizer Radio DRS1 live aus verschiedenen Schweizer Orten zu Zukunftsthemen – am 14. Oktober auch aus Andermatt. Im Infohaus der Andermatt Swiss Alps AG (vormals Andermatt Alpine Destination Company) von Samih Sawiris findet eine Sendung zum Thema «Mobilität & Verkehr: Die Schweiz - grenzenlos mobil» statt.

09.02.2010

Artillerie stoppt Windrad

Nur noch zwei statt drei weitere Windräder auf dem Gütsch. Grund: Die dritte Windanlage wäre in der Schusslinie einer Artillerie-Kanone zu stehen gekommen. Das ergaben Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. Wenn das stimmt, kann man wohl davon ausgehen, dass das VBS noch nicht gemerkt hat, dass der Kalte Krieg seit längerem Geschichte ist. Aber vielleicht sollen ja mit der Kanone dereinst Terroristen gejagt werden (..).

03.02.2010

Vorerst nix mit Vermarktung von „San Gottardo“

Die Schweiz ist ein Volk von Kleinkarierten. Das zeigt sich häufig und vor allem im Tourismus. Über diesen Schatten wollten nun auch die Akteure rund um den Gotthard nicht springen. Zwei Jahre lang wurde an einem gemeinsamen Destination Management gefeilt - vom Goms bis in die Surselva und von Uri bis in die Leventina. Nun vermeldet das „Progetto San Gottardo“, die Rückmeldungen hätten gezeigt, dass nicht überall das gleich grosse Interesse für eine vollständige Integration in eine einzige Destination Management-Organisation (DMO) bestehe. Die Realisierung der DMO erfolge nur schrittweise. Aufgabe sei es nun, die Wirtschaftsakteure und touristischen Leistungsträger zu motivieren. Das zeigt einmal mehr: Die Angst, dass jemand mehr profitieren könnte als ein anderere hat hierzulande wieder einmal obsiegt. Statt gemeinsam und voller Kraft am selben Strick zu ziehen, dreht sich jeder für sich einen Knoten. Hoffentlich erstickt niemand dran. Start mit Urschner Gemeinden Einen kleinen Zusammenschluss gibt es dennoch. Die Urschner Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp schliessen sich in ihren touristischen Anstrengungen zusammen und bündeln ihre Kräfte. Ein Tropfen auf einen heissen Granitblock.

29.01.2010

Oberwalliser wollen mitverdienen

Auch die Oberwalliser Unternehmer wollen am Andermatt-Resort verdienen. Verständlich. Um sich über Verdienstmöglichkeiten zu informieren, reisten sie nach Fiesch. Und das haben sie erfahren: Verdienstmöglichkeiten gäbe es. Allerdings weniger beim Bau, als vielmehr bei Unterhalt und Pflege des Resorts. So berichtet am 27. Januar im Regionaljournal von Radio DRS. Den Beitrag hören....

25.01.2010

Neue touristische Megaprojekte - die Rettung der Alpen?

Touristische Megaprojekte als regionale Hoffnungsträger oder vermeintlichen Goldesel von Grossinvestoren? Mario Broggi, Stiftungsrat der MAVA-Stiftung für Natur, geht auf cipra.org (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) der Frage nach, welche Akteure letztlich profitieren und welche verlieren. Lesen Sie hier…

20.01.2010

«Ich habe ab 15 Jahren mein eigenes Geld verdient»

NZZexecutive hat Samih Sawiris 33 persönliche Fragen gestellt. Unser Ägypter beweist mit seinen Antworten einmal mehr seine Wortgewandtheit. 33 Fragen an Samih Sawiris…

18.01.2010

Luxuskarosse oder Bahn?

Werden die künftigen Gäste der Andermatter Luxusresorts dereinst mit der Bahn anreisen – oder doch eher mit Privatjet und chauffierter Luxuskarosse? Gérard Jenni, Boss der AADC (oder neu „Andermatt Swiss Alps“), hat sich gegenüber dem Kundenmagazin der Andermatt Gotthard Bahn (MGB) ausweichend geäussert. Natürlich sei sich die angepeilte Klientel einen hochwertigen Reisekomfort gewöhnt, so Jenni. Aber in seinen Augen hat die Bahn dennoch gute Chancen. Vorausgesetzt, das Angebot stimme, schiebt er nach. Ein stimmiges Angebot heisst für ihn: Minimale Anschlusszeiten, Möglichst unterbruchsfreie Reise, sprich: ohne Umsteigen. Und natürlich wünscht er sich einen dichteren Fahrplan, v.a. in den Randzeiten und tagsüber. Moderner, attraktiver Bahnhof in Andermatt Auch zum künftigen Bahnhof in Andermatt hat sich Sawiris‘ Resortchef geäussert. Komfort im Luxussegment soll er bieten. Einen Mix von Wohnen und Dienstleistung und stillem Gewerbe wie Büros. Kurz: Eine Visitenkarte. Und ein direkter Zugang zum Hotel „Chedi“ soll natürlich auch realisiert werden. Keine Frage. Bereits ist man zusammen mit der MGB an Planen. Konkretes verspricht Jenni auf Mitte 2010. Dann dürfen wir ja gespannt sein, wann die ersten „Chedianer“ mit Sack, Pack und Zobelmäntelchen den MGB-Komfortwaggons entsteigen, in der bahnhöflichen VIP-Lounge am Begrüssungscüpli nippen, während die Hotellakaien die Louis-Vuitton-Bagage mit freundlichem Berglerlächeln in die sündhaft teure Luxussuite murksen.

15.01.2010

Samih erneut im Bob

Niemand geringerer als unser „König von Neu-Andermatt“ wird am kommenden Wochenende das Viererbob-Weltcuprennen in St. Moritz-Celerina eröffnen. Samih Sawiris höchstselbst wird im Spurschlitten zusammen mit Pilot Christian Reich den Weg nach Celerina unter die Kufen nehmen. Das zeigt: Der Schweizerische Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverband glaubt definitiv an einen künftigen Bobrun auf dem Oberalppass. Warum sonst würden die Bobleutchen den wohl einzigen ägyptischen Bobfahrer so umgarnen. So wird Sawiris den Bob-Run erleben...

11.01.2010

Showroom in Zürich und neuer Name

Der Verkauf der Immobilien in Andermatt soll definitiv in diesem Frühjahr starten. Im Vorfeld will Samih Sawiris einen Showroom in Zürich eröffnen. Zudem erhält die «Andermatt Alpine Destination Company» (AADC) einen neuen Namen: «Andermatt Swiss Alps». Dadurch rücke ins Zentrum, um was es gehe, nämlich um ein integriertes Feriendorf in den Schweizer Bergen, wie Sawiris der «Handelszeitung» sagte.

30.12.2009

Das Wunder von Andermatt am TV

Der Filmemacher Alain Godet hat während zweier Jahre hinter die Kulissen des geplanten Resorts geschaut. Der Dokumentarfilm, der dabei entstanden ist, wird vom Schweizer Fernsehen am 11. Februar 2010 um 20:05 Uhr ausgestrahlt. Nicht verpassen!

24.12.2009

Sawiris Unternehmer des Jahres

Die Schweizer Wirtschaftsjournalisten haben Samih Sawiris zum Untenehmer des Jahres 2009 gewählt. Letztes Jahr belegte er noch den dritten Platz. Auf die Frage nach dem Grund für seine Wahl, antwortete Sawiris, dass die Journalisten im letzten Jahr wohl noch nicht vollends von seinen Plänen überzeugt gewesen seien. Nachdem sie nun gesehen hätten, dass die Wirtschaftskriese seiner Orascom nichts anhaben könne, seien die Skeptiker eines Besseren belehrt worden. Tja, unser Märchenprinz aus 1001 Nacht beweist, wie man auch in harten Zeiten Geld verdient. Sein Rezept? Das Unternehmen auf Sicherheit ausrichten und langsam aber dafür nachhaltig wachsen. Sawiris: «Ein bisschen Fett ist gesund, auch wenn der Schlanke besser aussieht.» (P.S. Falls ein Banker diese Aussage lesen sollte, bitte hinter die Ohren schreiben). Berichte in der Presse: 20 Minuten Handelszeitung (Interview)

23.12.2009

Führen per Handy

Für Samih Sawiris ist das Handy DAS Führungshilfsmittel. Sogar die Kellner in El Gouna haben seine Nummer. Damit setzen Sie ab und an ihre Manager unter Druck. Das verriet Samih Sawiris der Handelszeitung. Was er sonst noch sagte, lesen Sie hier...

10.12.2009

Schwebebahnpläne waren Luftblase

In den Medien wurde die Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen gross aufgebauscht. Jetzt ist sie bereits kein Thema mehr. Zu diesem Entscheid kamen am Mittwoch die Teilnehmer an einer Sitzung, an der Kanton, Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS), Andermatt Alpine Destination Company (AADC) und die Umweltverbände teilgenommen haben. Wie erwartet kam die Idee bei den Umweltverbänden schlecht an. Wie Pia Tresch gegenüber zisch.ch sagte, sei eine solche Bahn völlig unnötig. Und auch für die AADC ist eine solche Bahn offensichtlich kein Thema. Man wolle die Taschaft nicht veschandeln, so Ursi Ineichen, Leiterin Kommunikation der AADC. Zum Bericht auf zisch.ch