08.11.2012

Unverwüstlicher Optimist

Samih Sawiris ist ein unverwüstlicher Optimist. Das äusserst sich einmal mehr im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, das am 7. November erschienen ist. Das Skiresort Andermatt werde sich zu einer tollen Skidestination entwickeln, so Sawiris. Erste Neuerungen könnte bereits in der nächsten Saison stehen – sofern denn die Bewillgungen eintrudeln – und die zahlreichen Eisprachen gebodigt sind. Und das Hotel Chedi wird eine einem Jahr in Betrieb gehen. Ebenfalls toll. Dem sollte tatsächlich nichts im Weg stehen. Jetzt sowieso nicht mehr, wo er alle Wohnungen verkauft hat – wenn auch an eine Firma, an der die Sawiris-Familie eine grosse Beteiligung hält.

Lob fürs „alte“ Andermatt
Gemäss Sawiris gelingt das Tourismusprojekt in Andermatt nur, weil die Andermatter mit ihm zusammenarbeiten. Es gebe neue Hotels, Restaurants, Geschäfte. Häuser würden renoviert. Kurz: Andermatt habe in den letzten Jahren einen grossen Sprung gemacht.

Schön! Alles klar auf dem Dampfer im Urserntal. Bleibt noch die Frage: Wann kommt endlich das Sportzentrum?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Endlich mal ein Optimist. Tut Schweizer Pessiminsten vom Dienst gut. Aber auch Samih könnte lernen von uns: Die Zeit (für Bewilligungen und bei der Behandlung von Einsprachen) läuft in der Schweiz nicht so schnell wie im Land der Pyramiden. Trotzdem: Der Mann steckt voller Ideen. Verkauft die Wohnungen im Chedi gewissermasse nan sich selbst. Kommt so zu Cash und Positivmeldung. Interessant zu wissen wäre aber, wie viele Wohnungen denn nun wirklich verkauft sind.

Anonym hat gesagt…

Das macht uns ja auch Dinstlich so Pesimistisch das was Sawiris sagt und das was er macht ist nicht das selbe.Seine gut geschmierter PR Apparat das kaufen von Beamten(Benno Bühlmann)Politiker und Jounalisten haben in der Vergangenheit sprich Diktaturen weltweit zu mäsigem Erfolg geführt.
Das wird jetzt der ganze Winter so weiter gehen das jede woche eine Predigt vom Erfolg von Sawiris uns in der Urnerpresse anhören müssen.Ist das Dach vom The Chedi schon drauf haben Polnische Elektriker den Lohn bekommen ist das Sport zetrum vertig stehen die Normhallen noch und und und.Es geht nicht darum Pesi oderOptimist sonder um Realistisch.

Anonym hat gesagt…

Verkauft???? Was soll da verkauft sein??? Er kauft die Wohnungen selber auf und tut so als wäre das der große Erfolg. Man errinnert sich noch an die falschen Verkaufsmeldungen (Reservierungen wurden als Verkäufe deklariert), Makler laufen davon(sicherlich nicht weil sie so gut verkauft haben!), merkwürdige Verkäufe an Subunternehmer.....und so weiter. Das ist doch absolut unseriös. Dieses Projekt ein riesiger Immobilien-Flop. Da kauft auch sicherlich keiner mehr etwas!

Anonym hat gesagt…

Bewilligungsknatsch in Andermatt
Die Gemeinde Andermatt drängt darauf, den Golfplatz in Betrieb zu nehmen. Gemäss Bau- und Zonenordnung (Art. 95a) und den Anforderungen an die Quartiergestaltungspläne (Kapitel 5.2) dürfte dieser noch gar nicht gebaut sein, denn es fehlen die Grundvoraussetzungen dafür:

"Mit dem Bau des Golfplatzes kann erst begonnen werden, wenn die integrale Realisierung des Tourismusresorts sichergestellt ist. Zur integralen Realisierung des Tourismusresorts gehören namentlich folgende wesentlicheBestandteile: a) zwei Hotels
b) Sportanlagen in der Tourismuszone D (öffentliches Hallenbad u.a.)
c) Ersatz der Parkplätze, die aufgehoben werden
d) Verbindungen der Tourismuszonen B, C und D mit dem Bahnhof

Die gleiche Einschränkung gilt auch für die Tourimuszone A, die Chalets (Art. 91a).

Wer kümmert sich in Uri um geltende Gesetze und Verordnungen?

Anonym hat gesagt…

Bananenrepublik Uri oder Vereinigtes Königreich Andermatt?

Interessiert an der Entwicklung des Urserentals habe ich nach dem Beitrag im DRS-Aktuell vom 9.11.2012 konsterniert den Kopf geschüttelt. Da wird mit allen möglichen und teils auch unmöglichen Sonderbewilligungen von Bund, Kanton und Korporation ein Mega-Resort aus dem Boden gestampft. Und die zuständigen Behörden halten sich an nichts! Da wird fröhlich gebaut, Alles unter der gütigen Mithilfe des Kantons, welcher die Oberaufsicht hat! Spätestens wenn es darum geht, dass die Skiinfrastrukturanlagen Geld brauchen, sind dann alle wieder gefragt: Geld nimmt man gerne, aber was man damit macht, geht ja schliesslich niemanden was an, oder?

Anonym hat gesagt…

Optimist?
Hier ist ein echter Egoist am Werk
Stellen Sie sich vor, er kann nicht realisieren was er möchte...