27.11.2012

Weitere Verzögerung beim Sportzentrum


Statt 2013 wird das geplante Sportcenter in Andermatt erst Ende 2018 in Betrieb gehen. Für die Realisierung der neuen Skiarena sind rund drei Jahre nötig. Das die vermeintlich grossen Erkenntisse des Sawirs-Informationsanlasses in Andermatt vom 26. November.

Beim geplanten Sportcenter gibt es eine grosse Verzögerung. Ursprünglich hätte das Sportcenter im Jahr 2013 eröffnet werden sollen. Jetzt wird dies erst 2018 der Fall sein. Grund ist eine Überarbeitung der Investitionsplanung, wie es am Infoanlass hiess.

Skigebiet Andermatt-Sedrun 2015/2016
Für den Zusammenschluss der Skigebiete von Andermatt und Sedrun ist ein Drei-Schritte-Konzept vorgesehen. Zuerst sollen die Bedürfnisse der Kunden geklärt werden, wie Bo Halvardsson von der Firma Skistar erklärte. Dann sollen die Beschneiungsanlagen ausgebaut werden. Als letztes werden die Skigebiete erweitert. 2015 oder 2016 soll der Zusammenschluss erfolgt sein.

 Orascom Aktie abgestürzt
Einen Absturz erlebte am Montag auch die Orascom-Aktie. Fast sieben Prozent minus. Wohl nicht wegen des Informationsanlasses. Grund ist wohl vielmehr, dass Orascom die Publikation der Quartalszahlen um eine Woche verschoben hat. Die Anleger scheinen das Vertauen in die Papiere von Orascom verloren zu haben. Ein weiterer Grund für den Absturz dürfte auch die Zuspitzung der Lage in Ägypten sein.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dei Aufschiebung des Sportcenters kamm bei mir eher wie ein Rückbau auf Raten rüber...

Anonym hat gesagt…

Sportcenter abgesägt, Aktie abgestürzt. Bin mal gespannt auf die Quartalszahlen. Die Verschiebung der Publikation lässt nichts Gutes erahnen. Entweder sind die Verkäufe sehr schlecht gelaufen, oder die Orascom-Spezialisten brauchen noch Zeit, um die Zahlen so zu drehen, dass sie nicht allzuschlecht aussehen. Dafür steht das Skigebiet 2015/16. Hier zeigen die grossen Macher wieder mal Überoptimismus. Auch dort wirds länger dauern.

Anonym hat gesagt…

Wenn ich mir die miserablen Arbeitsbedingungen in und die skandalöse Naturzerstörung um ägyptischen Hotels betrachte und auch weiss, dass sich eine ganz kleine bauwütige Elite auf Kosten eines völlig verarmten grossen Volkes bereichert hat, dann habe ich keine guten Gefühle. Sawiris und CO hätten die Pflicht in Aegypten ein menschenwürdiges System aufzubauen, statt Geld zu klauen.

Anonym hat gesagt…

Lassen wir dem Samih Sawiris doch etwas Zeit. Er hat ja schon viel geschafft. Er kann ja nichts für die Finanzkrise und für die Probleme in Ägypten. So ein Projekt braucht halt seine Zeit. Ich hoffe, dass er den finanziellen Schnauf hat. Immerhin haben wir ja den Golfplatz mit den schönen Seeli. Und der neue Spazierweg am Bätz ist doch auch gut gelungen. Aber, lieber Samih, könntest Du bitte noch die paar hundert Meter bis nach Hospental fertistellen. Das wär toll.

Anonym hat gesagt…

Es war die Nacht des 19. Februar 1946, als die Andermatter das für damalige – und selbst noch für heutige – Verhältnisse gigantische Stauseeprojekt der Schweiz zum Teufel schickten. Jahrelang hatten sie den Planern in Luzern und Bundesbern zugeschaut, wie am grössten je in der Schweiz gebauten Kraftwerkprojekt gearbeitet wurde. Bereits 1920 begann für die Menschen im Urserntal das «Martyrium», die Angst, dereinst ihr Zuhause in den Fluten verschwinden zu sehen. Eine rund 100 Meter hohe Mauer am Talausgang bei der Schöllenenschlucht hätte dafür gesorgt, dass das Hochtal unter Wasser gesetzt worden wäre. Das erste Projekt kam nicht zustande, verschwand aber nicht mehr aus den Köpfen der Ingenieure, Investoren, Beamten und Politiker, die in der Schweizer Strombranche etwas ganz Grosses machen wollten.

Alte Geschicht... Parallelen?

Anonym hat gesagt…

Hello, very good Blog. Keeps me updated about what ist going on. I was interested myself in buying an appartment at the Chedi. But far too expensive. May-be lower prices would be a good move. Would attract people with some money, but not the very BIG money. But as long so many things are not really transparent in this project I'll probabely keep my fingers out of Andermatt. Please go on posting all the news in this Blog. Gives me a very good base for future moves towards a possible buy.

Anonym hat gesagt…

Apropos Quartalszahlen: Wer erinnert sich an Gerhard Niessleins Statement beim letzten Mal? Er sagte, dass man beim nächsten Mal keine Ausreden mehr habe, was die Verkaufszahlne anbelangt. Mal schauen, was er diesemal rauslässt. Wahrscheinlich die aufgefrischte good news, dass sämtliche Appartemente im Chedi verkauft sind. Nur, ist es wirklich ein Erfolg, wenn Sawiris seine Wohnungen an ein Immounternehmen verkauft, an dem seine Familie massgeblich beteiligt ist? Man schichtet etwas Geld um und meint dann, alles ist im Lot. Die Börse hats offenslichtlich nicht gefressen.

Anonym hat gesagt…

Das Sportzentrum erfährt zwar Verzögerung. Aber den Einwohnern von Andermatt wird ja ab 2013 der Eintritt in ein Bad finanziert. So zumindest berichtet in der Urnerzeitung. Ist doch sehr flott.

Anonym hat gesagt…

Der Bau- und Hotelkonzern Orascom erwartet im dritten Quartal 2012 trotz eines verbesserten operativen Ergebnisses einen Reinverlust von 30 bis 35 Millionen



Franken. Der Grossteil sei auf Sondereffekte wie Rückstellungen zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagabend.

Im dritten Quartal rechnet Orascom mit einem operativen Cash flow von 20 bis 25 Millionen Franken. Damit bestätige sich der positive Trend des zweiten Quartals. Zudem wird ein Umsatzwachstums von rund 5 Prozent erwartet. Das Umsatzplus sei vor allem auf ein verbessertes Hotelergebnis zurückzuführen.

In den Monaten September und Oktober seien erhöhte Immobilienreservationen und Verkäufe festgestellt worden, daher blicke der Konzern zuversichtlich auf die weitere Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende, schreibt das Unternehmen.

Orascom wollte ursprünglich seine Zahlen am Donnerstag, den 28. November bekannt geben. Die Vorlage des endgültigen Ergebnisses für die ersten neun Monate 2012 wurde aber um eine Woche auf den 6. Dezember verschoben. Es sei die «Notwendigkeit einer weiteren Überprüfung bestimmter Zahlen und Daten festgestellt worden», hiess es am vergangenen Freitag.

Anonym hat gesagt…

Liebe Leute
Ihr seit einem Lügenbaron von Münchhausen ins Netz gegangen