20.09.2011
Revidierter Richtplan für Uri
Die Urner Regierung hat den revidierten Richtplan vorgestellt. Andermatt ist als Touristenzentrum vorgesehen. Und zwar ohne Helilandeplatz (wann ist denn das mal endgültig vom Tisch?). Das untere Reusstal soll die Wirtschaft ankurbeln. Und: die Neat soll in den Berg.
19.09.2011
Rechtsstreit um Skiarena Andermatt-Sedrun?
Die Umweltverbände haben angekündigt, den Ausbau des Skigebietes Andermatt-Sedrun zu bekämpfen. Sie sind der Meinung, dass dieses Gesamtprojekt in keiner Weise der ursprünglich angekündigten Skigebietsverbindung entspricht, sondern zwischen Gütsch und Oberalppass ein zu riesiges Skigebiet entsteht. Dazu eigne sich dieses Skigebiet überhaupt nicht, wird Pro-Natura-Geschäftsführer Hans F. Schneider, in der „Südostschweiz“ zitiert.
TagesAnzeiger
Übrigens: Am Freitag, 23. September um 20 Uhr findet in der Aula des Bodenschulhauses Andermatt eine Info-Veranstaltung zum Thema statt.
Weiter Berichte zum Thema
Die SüdostschweizTagesAnzeiger
14.09.2011
«Fast schon lächerlich»
Samih Sawiris ärgert sich. Grund? Weil die Medien einfach nicht glauben wollen, dass die Situation in Ägypten rein nichts mit dem Projekt in Andermatt zu tun habe. Aber lassen wir den Mann selber sprechen.
12.09.2011
Arbeiten auf Kurs
Sawiris hat sich in der NZZ am Sonntag geäussert. Hier das Wichtigste:
- Zwar beeinträchtigt die politische Lage in Ägypten den Geschäftsgang der Orascom Development Holding. Auf die Pläne in der Schweiz hat dies jedoch keinen Einfluss. Denn: Das Projekt in Andermatt sei durchfinanziert und nicht von der Geschäftsentwicklung in Ägypten abhängig, so Sawiris.
- Das erste Hotel, das „Chedi“ ist im Rohbau fast fertig (als Augenzeuge vor Ort kann man dem beistimmen).
- Für das zweite Hotel besteht ein Vertrag mit der Firma Radisson Blue.
- Für ein drittes Hotel steht Sawiris in Verhandlung mit der deutschen Luxushotelgruppe Steigenberger.
- Die Verkäufe der Apartements laufen gemäss Sawiris nach Budget. Das Verkaufsziel für dieses Jahr liegt bei 120 Millionen Franken. Das sei machbar. Er erwarte aber nicht, dass dieses Ziel deutlich übertroffen würde.
09.09.2011
Abwarten und Tee trinken
Der Tourismus in Ägypten scheint sich zu erholen. Wie Samih Sawiris gegenüber „Welt online“ sagte, waren seine Hotels im September zu 60 bis 70 Prozent ausgelastet gewesen. Dennoch hat er Neuinvestitionen erst einmal zurück gestellt. Er will abwarten, wie sich die Situation im Pharaonenland nach den Wahlen vom November entwickeln wird.
Sollten bei eben diesen Wahlen die Muslilmbrüder Oberhand gewinnen, so könnte es nämlich sein, dass es bald weniger nackte Haut an ägyptens Stränden zu sehene gäbe. Und auch Alkohol hätte in der Öffentlichkeit wohl keinen Platz mehr. Sich Gründe, um viele westliche Gäste von Badeferien in Ägypten abzuhalten.
Tourismus wichtige Quelle
Sawiris scheint der Sache einigermassen gelassen entgegenzublicken. Denn: 13 Prozent aller Jobs in Ägypten hängen am Tourismus. Das bedeutet, dass mehr als sechs Millionen Menschen direkt oder indirekt vom Geschäft mit ausländischen Besuchern leben. Hinzu kommt, dass Ägypten im Gegensatz etwa zu Iran oder Saudi Arabien weder über grössere Öl- noch Gasvorkommen verfügt, welche das Land vom Tourismus unabhängig machen würden.
Sawiris ist deshalb überzeugt, dass Millionen Ägypter auf die Strasse gehen würden, wenn ihnen die Einnahmequelle Tourismus genommen würde. Zudem weiss er offenbar aus vielen Begegnungen mit Anhängern der bis zum Sturz Mubaraks verbotenen islamischen Gruppierung, dass sie "intelligente, kapitalistische Leute sind".
Geduld gefragt
Zweifellos, Abwarten und Geduld sind angesagt in Ägypten. Nach einem Volksaufstand wird die Lage nicht von heute auf morgen per se besser. Nehmen wir das (Muster)-Beispiel Schweiz: Wir basteln schon sein 1848 an der Demokratie. Und immer noch gibt es vieles, das verbessert werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Ägypter genug Geduld aufbringen.
08.09.2011
Steigenberger plant Luxushotel
Die Luxushotelgruppe Steigenberger plant die Errichtung eines Hotels im Sawiris-Resort wie der Tagesanzeieger berichtet. Der Vertrag soll noch Ende dieses Jahres unterschrieben werden.
Zum Bericht...
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07.09.2011
Vergleich statt Knast
Samih Sawiris muss nun doch nicht ins Gefängnis. Mit den ägyptischen Behörden konnte ein Vergleich abgeschlossen werden, womit die ursprünglich gesprochene Strafe von zwei Jahren Gefängnis hinfällig wird. Trotzdem: Dieser kleine Warnschuss vor den Bug dürfte Samih vorsichtig gemacht haben. Die Wahlen im November lassen grüssen. Man darf gespannt sein.
05.09.2011
Burka statt Bikini
Die Luft bei den Orascom-Aktien ist draussen. Sie sind wohl ein Spiegelbild der ägyptischen Realität. Denn: Seit Anfag 2011 steht dort praktisch die ganze Wirtschaft still. Gemäss Samih Sawiris herrscht grosse Unsicherheit, weil niemand weiss, wer wirklich regiert. Allerdings ist die Auslastung seiner Hotels in Ägypten im September auf 60 % gestiegen. Dennoch: Das kürzlich gefällte Urteil gegen Sawiris sowie Aussagen von Muslimbrüdern lassen nicht Gutes verheissen.
Weniger nackte Haut und kein Alkohol
Geht es nach der radikalen Gruppierung, gäbe es bald weniger nackte Haut an ägyptischen Stränden zu sehen. Auch Alkohol hätte in der Öffentlichkeit keinen Platz mehr. «Der Strandtourismus muss die Werte und Normen unserer Gesellschaft berücksichtigen», wird Muhammad Saad, Generalsekretär der neu gegründeten «Freiheits- und Gerechtigkeitspartei», dem politischen Arm der Muslimbrüder in der Sonntagszeitung zitiert. Weiter: «Wir werden Verhaltensregeln für die Touristen aufstellen.» Sawiris selbst nimmt diese Drohgebärden offensichtlich gelassen. Er ist überzeugt, dass niemand in Aegypten es sich leisten kann, auf den Tourismus im Land zu verzichten. Denn Ägypten sei wesentlich auf Einnahmenaus dem Tourismus angewiesen. Bankanalysten sehen das etwas schwärzer. So sagte Patrick Hasenböhler, Analyst bei der Bank Sarasin, gegenüber der Sonntagszeitung: Sollte der schlimmste Fall eintreten, hätte Orascom ein riesiges Problem.“
Geldabfluss substantiell
Der aktuelle Cash-Verbrauch von Orascom ist momentan substanziell, wie die Sonntagszeitung weiter berichtete. Falls dieser im gleichen Tempo wie im ersten Halbjahr 2011 weitergeht, und sich die Lage in Ägypten nicht bald bessert, dürfte bereits 2012 eine Kapitalspritze ein Thema werden. In diesem Fall hätte Orascom zwei Optionen:
- Mit dem Verkauf von Hotelprojekten in Jordanien oder in den arabischen Emiraten könnte zusätzliches Geld generiert werden.
- Samih Sawiris oder seine Familie könnten Geld in Orascom einschiessen. Samih Sawiris gilt ja als Milliardär. Allerdings ist nicht klar, über welche und wie viel flüssige Mittel er verfügt.
Bleibt also derzeit nichts, als auf die Wahlen in Ägypten im November zu warten. Aber egal, wie diese ausgehen: Der Warnswchuss an die Adresse der reichen Familie Sawiris ist abgegeben worden.
Weitere Berichte zum Thema:
800 Urschner auf Baustelle
Über 800 Urschner folgten gemäss Medien am 3. September der Einladung von Andermatt Swiss Alps und machten sich ein Bild über den Stand der Bauarbeiten. In Kleingruppen wurden die drei Baustellen The Chedi Andermatt, Podium sowie Golfplatz auf geführten Rundgängen besichtigt.
31.08.2011
Kantonsregierung reagiert gelassen
Die Kantonsregierung Uri und der Andermatter Gemeinderat reagieren gelassen auf die Verurteilung von Samih Sawiris durch ein Ägyptisches Gericht. Das Urteil habe keine Auswirkungen auf die Entwicklungen des Ferienresorts in Andermatt, die Bauarbeiten liefen weiterhin nach Plan.
30.08.2011
Andermatt in Angst?
Gemäss 20 Minute befürchten in Andermatt einige, dass das Megaprojekt von Sawiris nun zur Bauruine verkommt. Wie immer kommen jetzt all jene zum Zug, die ja schon immer alles besser wussten (aber bisher nichts gesagt haben). Der Vollständigkeit halber dennoch ein paar Stimmen, die in 20 Minuten zu Wort gekommen sind.
Wie auch immer: Ein interessanter Gradmesser dürfte der „Tag der offenen Baustelle“ sein, der am kommenden Samstag in Andermatt über die Bühne geht.
Sawiris nimmt Stellung zur Verurteilung
Ein ägyptisches Gericht wirft der Orascom Hotel & Development Falschaussagen in ihrer Finanzberichterstattung vor. Nach der Verurteilung von Samih Sawiris zu zwei Jahren Gefängnis und einer Busse von 6780 Franken, nimmt er nun in einem Interview mit dem Tages Anzeiger Stellung.
29.08.2011
16.08.2011
Stausee für Sawiris?
Mit dem Sawiris-Resort wird der Strombedarf im Urserntal massiv steigen. Das Elektrizitätswerk Ursern (EWU) rechnet damit, dass sich der Energieverbrauch nach der Eröffnung des Resorts verdoppeln wird. Deshalb rüstet das EWU auf.
Im vergangenen Jahr hat das EWU den Windpark auf dem Gütsch ob Andermatt erweitert. Und nun will das EWU auch die Muttenreuss und die Wittenwasserenreuss hinter Realp für die Stromproduktion nutzen. Das neue Kraftwerk soll ab 2014 für rund 2500 Haushaltungen Strom liefern. Im kommenden Frühjahr sollen die Urschner Korporationsbürger an der Talgemeinde dem definitiven Projekt zustimmen.
Widerstand aus Realp
Doch nun künden einige Realper Widerstand an. Das geplante Projekt ist laut Alt-Talammann Max Simmen nicht optimal. Das EWU gehe mit dem Wasser verschwenderisch um. Deshalb wird ein Projekt gefordert, welches das Wasser effizienter nutzt.
21.07.2011
Hole in one
Nicht nur in Andermatt will Sawiris den Golfball rollen lassen, sondern auch in Realp und Disentis. Denn schliesslich wollen Gäste, die eine ganze Woche in Andermatt Ferien geniessen nicht nur auf einem Golfplatz spielen.
Neuer Golfplatz zu klein
Mehr noch: Bernhard Russi, Verwaltungsrat Andematt Swiss Alps und Präsident des Golfclubs Gotthard-Realp, glaubt, dass der neue 18-Loch-Platz zu kleine sein wird. Denn der neue Platz kann von höchstens 180 Personen pro Tag bespielt werden. Die Überzähligen müssen dann wohl oder übel nach Realp oder Disentis ausweichen.
Zusammenarbeitsmodell noch nicht spruchreif
Gespräche über eine Zusammenarbeit haben gemäss Urner Zeitung bereits stattgefunden. Unklar ist jedoch, wie die Zusammenarbeit aussehen wird. Gemäss Russi reichen die Ideen von gegenseitigen Empfehlungen über gemeinsame Wochenpässe bis zu einer Zusammenlegung.
19.07.2011
«Advocatus Diaboli»
Irgendwie brauche es einen Kritiker wie Dorfarzt Andreas Von Schulthess, sagte Swiss-Alps-Verwaltungsrat, Pistenbauer und Skimoderator Bernhard Russi gegenüber der Schweizer Illustrierten (Ausgab 28/2011). Und sieht im Dorfarzt einen symphatischen „Advocatus Diaboli“.
Gut, Teufelsadvokaten könnt Ihr haben. Davon gibts noch mehr. Dr. Von Schulthess ist nicht der Einzige. Wer die WWW-Welt regelmässig durchstöbert, stösst immer wieder mal auf kritische Stimmen. Mehr als in der physischen Welt. Zum Beispiel auf indymedia.org, dem „emanzipatorischen, unabhängigen Mediennetzwerk von AktivistInnen ohne kommerzielle Interessen“.
So hat erst eben eine Autorin mit dem Pseudony „die freundin“ einen kritischen Beitrag veröffentlicht. Da geht’s um Bluff und Hochstapler-Rezepte. Blogbeitrag gefällig? Voilà: „Das Sämi Sawiris-Syndrom“.
Und hier noch der Link auf eine nette Bildgeschichte des Sesselrückens. Wobei die Autorin „Nikonigunde“ jene zeigt, die einen mit ihren Sesseln immer näher zu „Sämi“ rücken, aber auch jene, die sich entfernen oder gar umgekipt sind (oder wurden). Hier geht’s zu amüsanten Fotostoria: "Das Personal von Zaubermann Sämi Sawiris". Erfrischende Unterhaltung im Sommer.
18.07.2011
Neuer Orascom-Boss
Der Deutsch Gerhard Niesslein (58) wird Chief Executive Officer der Orascom Development Holding mit Sitz in Altdorf. Sawiris konzentriert sich künftig auf die strategische Weiterentwicklung der Orascom-Gruppe.
Niesslein wird für das Management des Tagesgeschäfts der Gruppe und deren Tochtergesellschaften zuständig sein (mit einem aegyptischen Co-CEO namens Amr Sheta, der sich um die Aktivitäten in Ägypten kümmern wird). Der Übergang vom aktuellen Vorstand und Unternehmensgründer Samih Sawiris zu Niesslein werde bis zum 1. November 2011 vollzogen sein, teilt das Unternehmen mit. Sawiris werde sich dann auf die strategische Weiterentwicklung der Gruppe konzentrieren.
Der neue Mann
Der österreichisch-kanadische Doppelbürger Gerhard Niesslein ist laut Mitteilng ein erfahrener, bestens vernetzter Immobilienexperte. Während der letzten 35 Jahre war er bei verschiedenen Unternehmen in Kanada und Deutschland in leitenden Funktionen tätig. Nach Tätigkeiten im Immobilienbereich unter anderem bei der Deutschen Bank und bei der Commerzbank wurde er Mitglied des Vorstandes der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) mit Verantwortung für Immobilienfinanzierungen, Investments und Fonds. 1999 wurde er zum CEO von DETE Immobilien GmbH (Immobilienaktivitäten der Deutschen Telekom) ernannt. Seit 2008 ist er CEO der IVG Immobilien AG in Bonn, einer der bedeutenden europäischen Immobiliengesellschaften mit verwaltetem Vermögen von rund EUR 22 Milliarden. Gerhard Niesslein studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und promovierte 1977.
14.07.2011
Spieglein, Spieglein an der Wand…
Sommerloch? Auf der Baustelle in Andermatt bestimmt nicht. Im Dorf und am Bäz dominieren Kran und Bagger das Bild. Das einzige Loch im Urserntal ist die Sawiris-Baustelle. Ob all der Bewegung auf der Baustelle wollen wir es nicht versäumen, zumindest hier im Blog, wieder mal einen kleinen Zwischenhalt zu machen, zu verweilen – und unsere grauen Zellen etwas aufzufrischen.
Wer ist eigentlich der Mensch Samih Sawiris. Am Anfag des Tourismusprojektes wurde diese Frage oft gestellt. Mittlerweile ist sie etwas in Vergessenheit geraten. Es läuft ja was. Es wird gebaut. Und Sawiris engagiert sich auch anderweitig. Schafft Goodwill durch Kultur- und Sportsponsoring. Hier und da eine nette karitative Spende.
Manchmal macht es Sinn, einen Schritt beiseite zu treten, und wieder mal aus Distanz Betrachtungen zu machen. Genau das hat DRS3-Focus getan. Die Betrachtungen finden Sie hier:
13.07.2011
Begibt sich Sawiris aufs Eis?
In diesem Blog wurde kürzlich spekuliert, ob Sawiris nach seiner Beteiligung am FC Luzern nun auch beim HC Ambri-Piotta einsteigen wird. Glaubt man dem Blick, so hat sich Sawiris schon zwei Mal mit Ambri-Präsi Filippo Lombardi getroffen.
Lombardi selbst lässt verlauten, dass Sawiris an einem Engagement interessiert sei. Konkret sei aber noch nichts. Man treffe sich nach der Sommerpause wieder.
Gönner willkommen
Zweifellos, Geld könnte Ambri dringend gebrauchen. Schliesslich bangen die Tessiner immer noch um ihre Spiellizenz: Bis Ende Juli werden noch 250‘000 Franken benötigt. Und Sawiris? Könnte gut sein, dass er sich mit einem als rettender Gönner engagieren wird. Er lässt bekanntlich fast keine medienwirksame Gelegenheit aus, seine Verbundenheit mit der Zentralschweiz zu manifestieren. In der Regel kombiniert mit einem (relativ kleinen) fianziellen Engagement mit (relativ grosser) PR-Wirkung. Die Frage sei erlaubt: Kann man sich Verbundenheit kaufen?
11.07.2011
Der letzte Dorfarzt von Andermatt
Nicht als letzter Postillon vom Gotthard aber vielleicht als letzter Dorfarzt von Andermatt wird Andreas Von Schulthess in die Geschichte eingehen. Denn für den grossen Kritiker des Sawiris-Projekts ist klar: «Unter Sawiris werde ich niemals arbeiten.» Der Gemeinde hat er per eingeschriebenen Brief mitgeteilt, dass er spätestens Ende 2013 aufhören und Andermatt verlassen werde. Dann öffnet auch das Luxushotel The Chedi. Und eine moderne Poliklinik. Wie Sawiris-Berater Franz Egle bestätigt, hat die Privatklinikgruppe Hirslanden ihr Interesse angemeldet. Ob sich da auch die einfachen Einwohner Andermatts behandeln lassen können?
Wenig Medienecho zu neusten Sawiris-Infos
Orascom hat am 8. Juli über die Fortschritte in "New Andermatt" informiert. Interessant, wie unkritisch die meisten Medien die 0815-Medienmitteilung des Bauherrn bzw. die SDA-Depesche übernehmen. Sawiris' Beiteiligung beim FC Luzern scheint die Berichterstattung weit mehr zu bewegen, als die Millionen, die im Urserntal reingebuttert werden.
Noch vor kurzem - z.B. als die Verkaufsfortschritte von der Swiss-Alps-Website genommen wurden - äusserten sich gewissen Schweizer Medien ziemlich kritisch. Und auch der Abgang des Immo-Verkauschefs gab zu Spekulationen über ein harzig laufendes Geschäft Anlass. Neustens sind die hiesigen so genannnten Qualitätsmedien nach einem Sawiris-Medienereignis erstaunlich ruhig. Es scheint Konsens mit dem Aegypter zu herrschen.
Aber vielleicht sind die Journalisten ja noch eifrig am Recherchieren. Ob sie bald etwas tiefer auf der Baustelle schürfen? Bis dahin müssen wir uns mit dem offiziellen Gesäusel begnügen, hier ein beispielhafter Auszug aus einer Schweizer Zeitung:
"Das Tourismusprojekt in Andermatt kommt gut voran. Dank des guten Wetters sind die Bauarbeiten dem Plan teilweise voraus. Im ersten Halbjahr schloss die Gesellschaft Kaufverträge im Umfang von 53 Mio. Fr. ab. Von Januar bis Juni seien zudem Reservationsverträge für 22,5 Mio. Fr. unterzeichnet worden, teilte Andermatt Swiss Alps (ASA) mit. Für dieses Jahr hat sich die Gesellschaft des ägyptischen Investors Samih Sawiris zum Ziel gesetzt, in Andermatt Immobilien im Wert von 120 Mio. Fr. zu verkaufen.
Bis Ende des letzten Jahres waren auf dem Gelände Wohnungen und Villen im Umfang von 102 Mio. Fr. verkauft oder reserviert worden.
Bis Ende Jahr Aufträge für 185 Mio. Fr.
Im laufenden Jahr wurden bisher Bauaufträge in der Höhe von 55 Mio. Fr. erteilt. In den kommenden Wochen sollen weitere Aufträge im Umfang von 60 Mio. Fr. vergeben werden. Damit werden laut ASA bis Ende Jahr gesamthaft Bauaufträge für 185 Mio. Fr. erteilt sein.
Für November ist die Fertigstellung des Rohbaus des Hotels The Chedi vorgesehen. Bis Ende Jahr soll ein Drittel des so genannten Podiums stehen, das diverse Infrastrukturanlagen sowie ein Drittel der total 1970 Parkplätze des Resorts enthält.
In der zweiten Jahreshälfte wird die Erteilung der Baubewilligung für die ersten vier Wohnhäuser, die erste Villa und das Golfclubhaus erwartet. Gegen Ende Jahr sollen unter anderem die Gesuche für das Hotel Radisson Blu, das Sportcenter sowie die Talstation der neuen Gondel- und Sesselbahn Andermatt-Nätschen-Gütsch eingereicht werden.
Eröffnung im Winter 2013/14
Der Planungs- und Architekturwettbewerb für die städtebauliche Entwicklung des Gebietes zwischen dem heutigen Bahnhof und der Umfahrungsstrasse ist laut Mitteilung Anfang Juni in die zweite Phase gegangen. Die Resultate sollen im Spätherbst bekanntgegeben werden.
Das neue Tourismusresort Andermatt umfasst sechs Hotels mit total 844 Zimmern und Appartements, 42 Häuser mit zusammen 490 Appartements sowie 20 bis 30 Villen. Auch ein Sportzentrum, Kongressräume, ein Golfplatz sowie neue Skilifte sind Teil des Grossprojekts. Die Eröffnung des Hotels The Chedi ist für den Winter 2013/14 geplant."
Noch vor kurzem - z.B. als die Verkaufsfortschritte von der Swiss-Alps-Website genommen wurden - äusserten sich gewissen Schweizer Medien ziemlich kritisch. Und auch der Abgang des Immo-Verkauschefs gab zu Spekulationen über ein harzig laufendes Geschäft Anlass. Neustens sind die hiesigen so genannnten Qualitätsmedien nach einem Sawiris-Medienereignis erstaunlich ruhig. Es scheint Konsens mit dem Aegypter zu herrschen.
Aber vielleicht sind die Journalisten ja noch eifrig am Recherchieren. Ob sie bald etwas tiefer auf der Baustelle schürfen? Bis dahin müssen wir uns mit dem offiziellen Gesäusel begnügen, hier ein beispielhafter Auszug aus einer Schweizer Zeitung:
"Das Tourismusprojekt in Andermatt kommt gut voran. Dank des guten Wetters sind die Bauarbeiten dem Plan teilweise voraus. Im ersten Halbjahr schloss die Gesellschaft Kaufverträge im Umfang von 53 Mio. Fr. ab. Von Januar bis Juni seien zudem Reservationsverträge für 22,5 Mio. Fr. unterzeichnet worden, teilte Andermatt Swiss Alps (ASA) mit. Für dieses Jahr hat sich die Gesellschaft des ägyptischen Investors Samih Sawiris zum Ziel gesetzt, in Andermatt Immobilien im Wert von 120 Mio. Fr. zu verkaufen.
Bis Ende des letzten Jahres waren auf dem Gelände Wohnungen und Villen im Umfang von 102 Mio. Fr. verkauft oder reserviert worden.
Bis Ende Jahr Aufträge für 185 Mio. Fr.
Im laufenden Jahr wurden bisher Bauaufträge in der Höhe von 55 Mio. Fr. erteilt. In den kommenden Wochen sollen weitere Aufträge im Umfang von 60 Mio. Fr. vergeben werden. Damit werden laut ASA bis Ende Jahr gesamthaft Bauaufträge für 185 Mio. Fr. erteilt sein.
Für November ist die Fertigstellung des Rohbaus des Hotels The Chedi vorgesehen. Bis Ende Jahr soll ein Drittel des so genannten Podiums stehen, das diverse Infrastrukturanlagen sowie ein Drittel der total 1970 Parkplätze des Resorts enthält.
In der zweiten Jahreshälfte wird die Erteilung der Baubewilligung für die ersten vier Wohnhäuser, die erste Villa und das Golfclubhaus erwartet. Gegen Ende Jahr sollen unter anderem die Gesuche für das Hotel Radisson Blu, das Sportcenter sowie die Talstation der neuen Gondel- und Sesselbahn Andermatt-Nätschen-Gütsch eingereicht werden.
Eröffnung im Winter 2013/14
Der Planungs- und Architekturwettbewerb für die städtebauliche Entwicklung des Gebietes zwischen dem heutigen Bahnhof und der Umfahrungsstrasse ist laut Mitteilung Anfang Juni in die zweite Phase gegangen. Die Resultate sollen im Spätherbst bekanntgegeben werden.
Das neue Tourismusresort Andermatt umfasst sechs Hotels mit total 844 Zimmern und Appartements, 42 Häuser mit zusammen 490 Appartements sowie 20 bis 30 Villen. Auch ein Sportzentrum, Kongressräume, ein Golfplatz sowie neue Skilifte sind Teil des Grossprojekts. Die Eröffnung des Hotels The Chedi ist für den Winter 2013/14 geplant."
07.07.2011
Sawiris neuer FCL-Goldesel
Wirtschaftlich befindet sich Sawiris seit dem Umbruch in Aegypten voll in der Defensive. Der Orascom-Quartalsgewinn ist eingebrochen (aber vielleicht belehrt uns der Märchenprinz am 8. Juli an der Medienkonferenz eines Anderen).
Business ist eines. Sport etwas Anderes. Hier geht Samih in die Offensive. Wie der Blick am Abend heute (7.7.) berichtet, kauft er sich mit 12,5% Aktienanteil beim FCL ein. Wann darf sich wohl der HC Ambri-Piotti über eine ägyptische Beteiligung freuen? Die Hockeyaner "oltre Gottardo" könnten einen Zustupf dingend gebrauchen.
Ausbau Skigebiet: Umweltverbände abgeblitzt
Die drei Umweltverbände WWF, Pro Natura und Mountain Wilderness haben die Kantonsregierungen von Uri und Graubünden aufgefordert, von einer Richtplananpassung für die Skianlagen Urserntal-Oberalp abzusehen. Wie’s ausieht sind sie mit ihren Forderungen abgeblitzt.
Was genau die Regierungen von Uri und Graubünden entschieden haben, ist zwar noch nicht bekannt. Die Urner Regierung will erst heute, am 7. Juli, über den Entscheid zur Richtplananpassung informieren. Soviel steht aber fest: Mit ihrer Forderung nach einer Wiederholung der Auflage sind die Umweltverbände abgeblitzt, wie einer Medienmitteilung von gestern zu entnehmen ist.
Unvollständige Unterlagen
Von Ende April bis Ende Mai sind in Uri und Graubünden die Unterlagen zur Richtplananpassung aufgelegen. Geplant sind parallel zum Bau der Ferienresorts von Samih Sawiris in Andermatt unter anderem 18 Skilifte und Gondelbahnen mit total rund 100 Kilometern Skipisten - grösstenteils auf Urner Boden. Im aufgelegten Richtplanentwurf hiess es, Ziel der Erweiterung sei ein nachhaltiger Tourismus. Das Projekt stimme mit dem Raumkonzept Schweiz und den raumordnungspolitischen Zielen von Uri und Graubünden überein.
Von Ende April bis Ende Mai sind in Uri und Graubünden die Unterlagen zur Richtplananpassung aufgelegen. Geplant sind parallel zum Bau der Ferienresorts von Samih Sawiris in Andermatt unter anderem 18 Skilifte und Gondelbahnen mit total rund 100 Kilometern Skipisten - grösstenteils auf Urner Boden. Im aufgelegten Richtplanentwurf hiess es, Ziel der Erweiterung sei ein nachhaltiger Tourismus. Das Projekt stimme mit dem Raumkonzept Schweiz und den raumordnungspolitischen Zielen von Uri und Graubünden überein.
Nach Ansicht der Umweltverbände fehlten bei der Auflage aber wesentliche Unterlagen wie Masterplan, Nachhaltigkeitsbericht, Umweltverträglichkeitsbericht und auch die wirtschaftliche Beurteilung des Vorhabens durch die Hochschule St. Gallen.
Auswirkungen auf Natur nicht abschätzbar
Ohne diese Unterlagen, so schreiben die Umweltverbände, liessen sich die Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft nicht ernsthaft abschätzen. Die Basis für eine fundierte Stellungnahme habe somit gefehlt. Deshalb forderten sie in ihrer Stellungnahme sowie Ende Juni in einem Brief eine Wiederholung der Auflage mit vollständigen Unterlagen.
Ohne diese Unterlagen, so schreiben die Umweltverbände, liessen sich die Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft nicht ernsthaft abschätzen. Die Basis für eine fundierte Stellungnahme habe somit gefehlt. Deshalb forderten sie in ihrer Stellungnahme sowie Ende Juni in einem Brief eine Wiederholung der Auflage mit vollständigen Unterlagen.
Enttäuscht
Laut Mitteilung der Umweltverbände haben die Kantonsregierungen am Dienstag anders entschieden und die Richtplananpassung genehmigt. Die Verbände sind enttäuscht. Sie stellen sich auf den Standpunkt, dass die Auflage die laut Raumplanungsgesetz vorgeschriebenen Mindestanforderungen für die Mitwirkung nicht erfüllt.
Laut Mitteilung der Umweltverbände haben die Kantonsregierungen am Dienstag anders entschieden und die Richtplananpassung genehmigt. Die Verbände sind enttäuscht. Sie stellen sich auf den Standpunkt, dass die Auflage die laut Raumplanungsgesetz vorgeschriebenen Mindestanforderungen für die Mitwirkung nicht erfüllt.
29.06.2011
Andermatt Swiss Alps informiert am 8. Juli
Achtung notieren: Am Freitag, 8. Juli 2011, orientiert Andermatt Swiss Alps AG im Sales und Info Center, Gotthardstrasse 2 in Andermatt über den Zwischenstand der Bautätigkeiten.
Programm:
Ab 10.30 Uhr Eintreffen, Kaffee und Gipfeli
11.00 Uhr Pressekonferenz
Anwesend:
- Samih Sawiris, CEO und Chairman Orascom Development Holding AG
- Gérard Jenni, Geschäftsführer Andermatt Swiss Alps AG
- Bernhard Russi, Mitglied Verwaltungsrat Andermatt Swiss Alps und Skipisten-Architekt
12.00 Uhr Baustellenbesichtigung
im Anschluss Aperitif
Anmeldung
erwünscht bis spätestens Montag, 4. Juli 2011 an:
erwünscht bis spätestens Montag, 4. Juli 2011 an:
Sandra Hrovat, Andermatt Swiss Alps AG,
s.hrovat@andermatt-swissalps.ch, Fax: 041/874/17’07,
Telefon:
041/874’17’69
Kontakt:
Sandra Hrovat
Andermatt Swiss Alps AG
E-Mail: s.hrovat@andermatt-swissalps.ch
Fax: +41/41/874’17’07
Tel.: +41/41/874’17’69
24.06.2011
Das Runde muss ins Eckige
Den FC El Gouna hat Sawiris innert sechs Jahren von der 4. in die 1. ägyptische Liga geführt. Gleiches hat mit Andermatt vor. Was Fussball sonst noch mit dem Resort im Urserntal zu tun hat, erfahren Sie in einem amüsanten und informativen Bericht von Herbert Imbach-Röbbeling.
14.06.2011
Alain Gozzer neuer Kommunikationsleiter
Am 1. September 2011 tritt Alain Gozzer die Stelle des Leiters Kommunikation bei der Andermatt Swiss Alps an und löst damit Ursi Ineichen ab, die das Unternehmen verlässt.
Alain Gozzer war zuletzt als Senior Consultant bei der PR-Agentur Weibel Communications in Zollikon tätig. Zuvor war er unter anderem Director of Public Relations von Mövenpick Hotels & Resorts.
Wer Alain Gozzer „befreunden“ will, findet ihn auf Facebook…
10.06.2011
Schlammschlacht
Der Zwist zwischen der Gemeinde Andermatt und den Zweitwohnungsbesitzern eskaliert. Alle Versuche, im Streit zwischen der Gemeinde Andermatt und ihren Ferienwohnungsbesitzern eine einvernehmliche Lösung zu finden, sind gescheitert. Nun sollen Richter über die umstrittene Beherbergungsgebühr in Andermatt urteilen. Die Zweitwohnungsbesitzer reichen Aufsichtsbeschwerde beim Kanton Uri ein.
08.06.2011
Orascom-Umatz halbiert
Die politischen Unruhen in Ägypten haben das Quartalsergebnis der Orascom massiv nach unten gedrückt. Der Umsatz halbierte sich, der Reingewinn sank auf Null.
06.06.2011
Oberalp-Skiarena weiter unter Beschuss
Kaum ist das Mitwirkungsverfahren angelaufen, kommen die Ausbaupläne der künftigen Oberalp-Skiarena heftig unter Beschuss.
Die Pläne, die Skigebiete am Oberalp auf Urner und auf Bündner Boden zusammenzuschliessen, gehen Umweltschützern und Alpinisten viel zu weit. Umweltverbände und der Schweizer Alpen-Club sehen irreversible Schäden an der Natur.
Keine flächendeckende ErschliessungMit einer einfachen Bahnverbindung zwischen den Skigebieten könnten sich die Organisationen einverstanden erklären, nicht aber mit einer flächendeckenden Erschliessung. Befürchtet wird eine nicht mehr zu behebende Schädigung der Natur durch Bahnbauten, Pistenplanierungen und Gastronomiebetriebe.
AbspeckenVerlangt werden deshalb ein abgespecktes Projekt und ein Verzicht auf die Erschliessung des St.-Anna-Gletschers westlich des Gemsstocks. Pro Natura Graubünden wird ausserdem den Plan der Touristiker bekämpfen, neben dem bereits erstellten Leuchtturm auch noch ein Rheinschiff auf die Passhöhe zu bringen.
Die Pläne, die Skigebiete am Oberalp auf Urner und auf Bündner Boden zusammenzuschliessen, gehen Umweltschützern und Alpinisten viel zu weit. Umweltverbände und der Schweizer Alpen-Club sehen irreversible Schäden an der Natur.
Keine flächendeckende ErschliessungMit einer einfachen Bahnverbindung zwischen den Skigebieten könnten sich die Organisationen einverstanden erklären, nicht aber mit einer flächendeckenden Erschliessung. Befürchtet wird eine nicht mehr zu behebende Schädigung der Natur durch Bahnbauten, Pistenplanierungen und Gastronomiebetriebe.
AbspeckenVerlangt werden deshalb ein abgespecktes Projekt und ein Verzicht auf die Erschliessung des St.-Anna-Gletschers westlich des Gemsstocks. Pro Natura Graubünden wird ausserdem den Plan der Touristiker bekämpfen, neben dem bereits erstellten Leuchtturm auch noch ein Rheinschiff auf die Passhöhe zu bringen.
26.05.2011
Ausbau Skigebiet: SP/Grüne-Fraktion fordert Marschhalt
Die SP/Grüne-Fraktion des Urner Landrats fordert einen Marschhalt beim Skiinfrastrukturprojekt Andermatt–Oberalp. Grund: Für eine seriöse Beurteilung fehlen ihr relevante Unterlagen.
Der Planungsprozess Skiinfrastrukturprojekt Andermatt–Oberalp geht der SP/Grüne-Fraktion zu schnell. Niemand sei gegen einen Ausbau und die Erneuerung dieser Anlagen, betonte Annaliese Russi (Grüne Uri, Altdorf) am 25. Mai im Urner Landrat. Die Umweltverbände hätten kein Interesse daran, das Verfahren zu verlängern oder das Projekt im Grundsatz zu verhindern. Aber: Wenn man die Umweltanliegen ernst nehmen wolle, sollten bei der Richtplanauflage alle Grundlagen zur Verfügung stehen, die für eine seriöse Beurteilung der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit nötig seien, so Russi.
Für die SP/Grüne-Fraktion ist offensichtlich unverständlich, warum man mit der öffentlichen Auflage des Richtplans nicht zugewartet habe, bis diese wichtigen Grundlagen ebenfalls aufgezeigt werden könnten. Niemand kaufe nämlich gerne die Katze im Sack, sagte Interpellantin Russi.
Noch mehr Sesselrücken
Nicht nur Real Estat Chef Thorsten Wieting verlässt Sawiris wie gestern in diesem Blog berichtet. Auch Kommunikationsleiterin Ursi Ineichen springt ab.
Als Grund nannte sie gegenüber der Urner Zeitung «unterschiedliche Vorstellungen in der Kommunikationssstrategie». Ihr Nachfolger wird ab 1. September Alain Gozzer. Er verfügt über einen Master in Communication Management und hat mehr als zehn Jahre Erfahrung in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in Hotellerie, Tourismus, Sport und Mode. Unter anderem war er Director of Public Relations von Mövenpick Hotels & Resorts.
Als Grund nannte sie gegenüber der Urner Zeitung «unterschiedliche Vorstellungen in der Kommunikationssstrategie». Ihr Nachfolger wird ab 1. September Alain Gozzer. Er verfügt über einen Master in Communication Management und hat mehr als zehn Jahre Erfahrung in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in Hotellerie, Tourismus, Sport und Mode. Unter anderem war er Director of Public Relations von Mövenpick Hotels & Resorts.
25.05.2011
Sesselrücken an der Verkaufsspitze
Sozusagen klammheimlich hat sich die Andermatt Swiss Alps (ASA) von ihrem Verkaufschef Thorsten Wietling getrennt. Dies nach nur einem Jahr.
Kommuniziert wurde der Abgang lediglich im Handelsregister vom 30. März. Kürzlich ging die SonntagsZeitung der Sache auf den Grund. Getrennt habe man sich im gegenseitigen Einvernehmen, betont ASA-Geschäftsführer gegenüber der SonntagsZeitung.
Zu wenig verkauft?
Verschiedene Immobilienändler orten den Grund für den Abgang in überhöhten Preisen, und dass es dem Verkauf nicht gelungen ist, die Reservationen schnell genug beurkunden zu lassen. Deshalb hätten sich Kaufinteressenten wieder zurückgezogen. Laut SonntagsZeitung wurden dieses Jahr bisher drei Verkäufe beurkundet. Die ASA spricht von einem Mehrfachen dieser Zahl. Gérard Jenni weist darauf hin, dass im Sommer umfassend informiert wird. Man darf gespannt sein.
Kein Wort über den neuen Verkaufsleiter
In der aktuellen Ausgabe des Kundenheftes stellt ASA zwei neue Mitarbeiter seines Verkaufsteams vor. Über den neuen Verkaufschef ist kein Wort zu lesen. Er heisst Jürg Maurer und war vorher Senior Sales Director Applications bei Oracle Software. Damit ist er in der Immobilienbranche ein unbeschriebenes Blatt. Für die ASA ist das offensichtlich kein Problem. Herr Maurer verfüge über die notwendigen menschlichen und beruflichen Voraussetzungen, um das Verkaufsteam und das internationale Maklernetz erfolgreich zu führen, so Gérard Jenni.gegenüber der SonntagsZeitung. Na dann: Viel Erfolg!
24.05.2011
Skiorte kritisieren Staatshilfe für Andermatt
Als Bedingung für die Modernisierung und Vergrösserung des Skigebietes Andermatt fordern Samih Sawiris und der schwedische Investor Skistar öffentliche Gelder. Bei einem Investitionsvolumen von 140 Mio. Franken in Andermatt müsste der Steuerzahler schätzungsweise für etwa 50 Mio. aufkommen.
12.05.2011
Ausbau Skigebiet: Stimmen aus dem WWW
Samih Sawiris, Investor, Videointerview im Tages Anzeiger:
«Jetzt müssen nur noch die Schweizer daran glauben.»
Prof. Christian Laesser, St. Gallen gegenbüer 20minuten:
«Will man die neuen Anlagen kostendeckend betreiben, ist ein hoher Cash-Flow nötig. Wo der herkommensoll, ist unklar.» Denn laut Lässer stagniert der Markt mit den Skitouristen in der Schweiz. Selbst wenn Sawiris‘ Feriendorf 2000 neue Betten mit ausländischen Gästen fülle, reiche dies nicht aus, um die geplanten Investitionen zu rechtfertigen. «Ich frage mich ernsthaft, wo die Auslastung herkommen soll.»
Thomas Küng, stellvertretender Geschäftsführer von Grischconsulta, einem auf Bergbahnen spezialisierten Beratungsunternehmen, in 20minuten: «Der Heimmarkt der Schweizer Skitouristen wird nicht grösser. Um eine derartige Investition zu rechtfertigen, braucht es eine hohe Grundauslastung des Skigebietes durch übernachtende Gäste.» Diese ist jedoch laut Küng selbst mit dem Resort noch zu klein.
Gérard Jenni, Geschäftsführer der Andermat Swiss Alps:
«Wir werden mit unserem Angebot die neuen Gäste bedienen und den anderen Skiegebieten Gäste abjagen.» Dabei legt man gemäss Jenni viel Wert auf ein weitläufiges Netz von Beschneiungsanlagen. (Anmerk. der Blogredaktion: Woher kommt dereinst all das Wasser?).
Feldwaldundwiesenblogger: «Jetzt noch die Ankündigung eines "Riesen-Skigebietes"! Dass da selbst der sonst sehr zurückhaltende Franz Steinegger skeptisch wird, freut mich. Es darf einfach nicht sein, dass man sich mit Geld alles erkaufen kann. Auch nicht die Natur!»
Heiri Höhner, Kommentar in 20minuten:
«Wer A sagt muss auch B sagen. Sie wollten den Sawiris, jetzt haben sie ihn. Aber wie kommt das typisch schweizerische Rosinenpicken zum Vorschein, doch eine jede Münze hat zwei Seiten, liebe Schweizer.»
Dave, Kommentar in 20minuten:
«Also da wird endlich mal ein Skigebiet ausgebaut (und zwar mit ausländischem Geld) und sofort wird gemeckert. Auf den meisten skipisten in der schweiz hats mittlerweile so viele Leute dass man kaum noch fahren kann! Ich freue mich auf jeden Fall mal nach Andermatt zu fahren wenn hoffentlich noch nicht so viele Leute dort sind....»
Ueli B., Kommentar in 20minuten:
«Aller spätestens dann, wenn die Alpen völlig zubetoniert und total verkabelt sind, werden die Touristen nicht mehr kommen. Und welche Jobs bitte? Schweizer arbeiten kaum im Tourismus und in der Hotellerie, also muss man noch mehr Ausländer einfliegen. Wer sagt diesem Irrsinn endlich Stop?»
Armin Forker, Kommentar NZZ Online:
«Für jedwede Investition mit Landschaftsverbrauch sollte eine Pflicht zur Renaturierung im Falle der Betriebseinstellung verankert werden. Dazu müssten die dafür notwendigen Geldmittel beizeiten auf ein Sperrkonto eingezahlt werden müssen (denn nach einem Konkurs wäre ja nichts mehr da). Dann würde von vornherein behutsamer geplant, und Landschaftszerstörung, die schwer wieder zu beheben ist, würde sich nicht mehr rentieren (z.B. die Heraussprengung autobahnähnlicher Trassen aus dem Fels).
Bisher läuft es so, dass Gewinne von privater Seite abgeschöpft werden, und am Ende bekommt die Öffentlichkeit die Ruinen und die verschandelte Gegend vor die Füße geworfen.»
Jean-Philippe Ducrey, Kommentar NZZ Online:
«In wenigen Jahren.... wird grosser Katenjammer aus Andermatt zu vernehmen sein.... Bauruinen, zerstörte Berglandschaften, Hoteliers und Barbesitzer vor dem Konkurs.... einzig die Ruhe wird wieder einkehren. Ein heutzutage sehr seltenes Gut....»
Boris Güttinger, Kommentar NZZ Online
«Die Förderung des Tourismus wurde in Andermatt über Jahrzehnte stark vernachlässigt. Viel zu lange stützte man sich auf die Einnahmequelle Armee. Man hat es schlicht und einfach verschlafen, ein zweites Standbein zu etablieren. Meiner Meinung kann Andermatt froh sein, dass Unternehmer wie Sawiris dies nachholen und damit auch Arbeitsplätze schaffen und einer Region Auftrieb verleihen. Die Infrastruktur in Andermatt ist nicht einmal auf durschnittlichem Niveau, wenn man mit anderen Tourismusregionen in der Schweiz vergleicht.»
Mark Mathis, Kommentar bazonline.ch:
«Will Andermatt ein Skiort des 21. Jahrhunderts werden, muss es entsprechende Liftanlagen erhalten und Pisten, die zeitgemäss präpariert und beschneit werden. Warum sollen die Urner an einem einzigen Ort nicht tun dürfen, was bei den Bündnern längst in jeder Ecke praktizieren? Verstehe ich nicht.»
Paul Jegerlehner, Kommentar bazonline.ch:
«Muss den diese wunderschöne Berglandschaft total zubetoniert werden.Hoffentlich erwachen die Andermatter langsam.Samih Sawiris hat vor,das Ganze mit einer Schwedischen Firma aufzuziehen.Sollte dies der Fall sein,werden zahlreiche einheimische Betriebe in Andermatt Pleite machen.Das beste Beispiel zeigt ja Meiringen Hasliberg.Alles neu teure Bahnen und Berggasthöfe und nun steht alles vor dem Konkurs.»
Fritz Fischer, Kommentar bazonline.ch:
«mal gaaanz langsam.. gäbe es Sawirih und sein Entrepreneurship nicht, wäre Andermatt in 10 Jahren noch immer was es mal war.. eine abgelegene "Armee-Mülldeponie", ohne Perspektive, ohne Zukunft und alle wandern aus... von daher macht das ganze Sinn .. besser wäre das Vorhaben aktiv zu unterstützen um bei der Gestaltung mitreden zu können.. als von der Ferne zugucken und dann jammern....»
Daniel Lehmann, Kommentar bazonline.ch:
«Tja, wer JA abstimmt muss, muss auch die Folgen schlucken
Es wäre naiv zu glauben, die reichen Gäste aus dem In- und Ausland gäben sich mit dem jetzigen Skigebiet und der einfachen Infrastruktur ab. Wahrscheinlich dämmert es vielen Urnern, dass sie damals weit mehr als ein paar m2 Land verkauft haben. Unternehmer die hunderte von Mio. investieren, nehmen keine Rücksicht auf lokale Befindlichkeiten.»
Ausbau Skigebiet wirft hohe Wellen
Sawiris und das Schwedische Unternehmen Skistar sollen eine Absichtserklärung unterschrieben haben, wonach 140 Mio Franken ins Skigebiet Andermatt-Sedrun investiert werden sollen. Kritik am Projekt kommt vom Schweizer Alpen-Club (SAC) und von Umweltverbänden. Die vorliegenden Pläne würden den gesetzlichen Anforderungen noch nicht genügen. Ebenfalls kritisch äusserte sich Sportbahnen-Präsident Franz Steinegger. Er zeigt sich zudem befremdet ob der Goldgräberstimmung im Uri und befürchtet jahrelange Defizite. Und auch die Leserbriefreaktion deuten auf wachsende Kritik am Projekt hin. Von Ausverkauf der Schweiz und Zubetonieren unseres Landes ist die Rede.
Derweil war auch zu lesen, dass die ersten neuen Anlagen bereits 2013 in Betrieb gehen könnten. Angesichts der Wellen, die das Projekt bereits heute wirft, wohl eine eher optimistische Annahme.
Blick online...
20 Minuten online...
Sawiris beunruhigt
Samih Sawiris eröffnet in Andermatt eine weitere Millionen-Baustelle. Stichwort: Verbund des Skigebietes Andermatt-Sedrun. Derweil sind die politischen Ereignisse in Ägypten beunruhigend.
09.05.2011
Katastrophen-Franz hebt Mahnfinger

Interview in der SonntagsZeitung...
02.05.2011
200 Millionen für Skigebiet
Orientierung über den geplanten Ausbau des Skigebietes heute Abend. Zur Erinnerung:
Für 200 Millionen Franken sollen die Skianlagen ausgebaut und erneuert werden. Jetzt kann die Bevölkerung zur Richtplananpassung Stellung nehmen.
28.04.2011
Ausbau Skigebiet: Richtplanverfahren eröffnet
Parallel zum Bau von Samih Sawiris' Feriendorf sollen bekanntlich in der Region Urserental-Oberalp-Sedrun auch die Skigebiete erweitert werden. Die Kantone Uri und Graubünden haben dazu das Richtplanverfahren eröffnet.
Vorgesehen sind
· 18 Skilifte und Gondelbahnen acht bestehende würden ersetzt, zehn neu gebaut.
· Dazu kommen Skipisten, Beschneiungsanlagen, Restaurants und weitere Infrastrukturmassnahmen.
Der grösste Ausbau findet auf Urner Boden statt. Ziel der Erweiterung sei es, einen nachhaltigen Tourismus in der Region anbieten zu können. Das Projekt stimme mit dem Raumkonzept Schweiz und den raumordnungspolitischen Zielen von Uri und Graubünden überein.
Stellungnahmen bis 26. Mai
Die Bevölkerung kann zur Richtplan-Anpassung bis am 26. Mai Stellung beziehen. Die ersten neuen Skianlagen sollen bereits Ende 2013 den Betrieb aufnehmen können.
26.04.2011
Abgesprungen?
Im Blog von Kommunikationsguru Klaus J. Stöhlker will ein gewisser Fidel Stöhlker erfahren haben, dass Samih Sawiris seine beiden Verkaufsbüros Ginesta Immobilien und Walde + Partner verloren hat. Die Gründe kennt der Fidel nicht. Aber er mutmasst: Wenn zwei renommierte Immobilienfirmen abtreten, müsse man davon ausgehen, dass irgendwas in Andermatt nicht planmässig verläuft und die Verkaufserwartungen nicht erfüllt werden.
Nun ja, vor Ort ist diesebzüglich noch nicht viel zu spüren. Die Bagger starten Werktag für Werktag punkt 7 Uhr ihre Motoren draussen beim Bäz. Andererseits hat Samih Sawiris auch die Zahlen über die laufenden Verkaufserfolge kürzlich von seiner Website genommen. Frische Nahrung also für die Gerüchteküche.
Nun ja, vor Ort ist diesebzüglich noch nicht viel zu spüren. Die Bagger starten Werktag für Werktag punkt 7 Uhr ihre Motoren draussen beim Bäz. Andererseits hat Samih Sawiris auch die Zahlen über die laufenden Verkaufserfolge kürzlich von seiner Website genommen. Frische Nahrung also für die Gerüchteküche.
18.04.2011
Brennpunkte, Hoffnungsschimmer und gehörig Zunder
Während sich sein Heimatland nach dem Sturz Mubaraks neu zu ordnen versucht, verzichtet Sawris auf eine vertiefte Prognose zum Geschäftsgang in den nächsten Monaten. Gemäss Tages Anzeiger will Sawiris aber nach Möglichkeit verhindern, dass Orascom zu viel Geld aufnehmen muss, um die Krisensituation bewältigen zu können. An seinen Bauvorhaben in Europa hält er aber fest. Fest hält er auch an den Zielen für 2011 Im laufenden Jahr sollen Verkäufe und Reservation insgesamt 120 Millionen Fr. ausmachen. Zu Berichten um angebliche Probleme bei dem Vorhaben äusserte sich der ägyptische Investor nicht direkt. Orascom-Vizepräsident Amr Sheta sagte, die Entwicklung der Verkäufe verlaufe nicht «linear». Die Gesellschaft lege das Augenmerk aber weniger auf verkaufte Einheiten, sondern die Einnahmen.
Ein Hoffnungsschimmer aus Schweden…
Ein Schwedisches Unternehmen soll in Andermatt eventuell in moderne Skianlagen investieren. Es handelt sich dabei um niemanden Geringeren, als um den schwedischen Skigebiet-Marktführer Skistar.
Das Unternehmen hat offensichtlich bereits einen Businessplan erarbeitet, wie «10 vor 10» berichtete. Skistar betreibt sechs Skiresorts in Schweden und Norwegen, darunter das Resort im schwedischen Åre.
Im Zusammenhang mit dem Tourismusresort von Samih Sawiris sollen die Skianlagen in Andermatt für 200 Millionen Franken modernisiert und mit dem bündnerischen Sedrun zusammengeschlossen werden. Die Verhandlungen mit Skistar offenbar im Gange. Ein Entscheid soll in Kürze fallen.
Ferienwohnungsbesitzer geben Zunder…
Die Ferienwohnungsbesitzer in Andermatt sollen 20 Franken pro Quadratmeter Wohnung an Grundgebühren bezahlen. Massiv mehr als vorher. Das wollen sie aber nicht akzeptieren: Der Verein IG Zweitwohnungseigentümer Urserental beschloss am 16. April beschlossen, eine gerichtliche Beschwerde einzureichen, sollten die Gemeinderäte den Vollzug des neuen Tourismus-Reglements nicht aufschieben.
Einer der Gründe für den Konflikt: Die zusätzlichen Einnahmen sollen unter anderem ins Marketing der neuen Andermatt Gotthard Tourismus GmbH fliessen. Wesentlich davon profitieren würde das Resort von Samih Sawiris, so die Meinung vieler Ferienwohnungsbesitzer. «Es kann doch nicht in unserem Interesse sein, teure Werbekampagnen in Mailand, Berlin oder Tokio zu finanzieren», sagte Rinaldo Deplazes, einer der Betroffenen, gegenüber der «SonntagsZeitung».
Der heisse Blogtipp: Kauft Euch doch eine Ferienwohnung im Verzascatal statt in Andermatt.
15.04.2011
Düstere Aussichten für Orascom?
Düstere Aussichten für Samih Sawiris ortet zumindest der Blick in seiner Ausgabe vom 18. April. Grund: Der Umsatz von Orascom sank 2010 um 12 Prozent auf 516,1 Mio. Franken, wie Orascom heute bekannt gab. Ursachen für den Rückgang seien der starke Franken sowie Beteiligungsverkäufe. Zudem habe Orascom im Gegensatz zum Jahr 2009 nicht viel Land verkauft.
Werden einmalige Effekte und die ungünstige Währungsentwicklung herausgerechnet, sank der Umsatz um 2 Prozent auf 513,5 Mio. Franken.
Der Gewinn vor Minderheitsanteilen sank von 144,9 Mio. auf 122,3 Mio. Franken. Darin enthalten sind unter anderem ausserordentliche Rückstellungen wegen des Umsturzes in Ägypten von 15 Mio. Franken.
Im Hotel-Segment erhöhten sich Umsatz und Gewinn, während im Segment Immobilien und Bau diese beiden Kennziffern leicht rückläufig waren. Orascom besitzt 26 Hotels mit 6516 Zimmern.
Orascom will die internationale Expansion forcieren, wie es heisst. Das Unternehmen, welches 74 Prozent des Umsatzes in Ägypten erwirtschaftet, will sich geographisch stärker diversifizieren, um die Aktivitäten breiter abzustützen.
Werden einmalige Effekte und die ungünstige Währungsentwicklung herausgerechnet, sank der Umsatz um 2 Prozent auf 513,5 Mio. Franken.
Der Gewinn vor Minderheitsanteilen sank von 144,9 Mio. auf 122,3 Mio. Franken. Darin enthalten sind unter anderem ausserordentliche Rückstellungen wegen des Umsturzes in Ägypten von 15 Mio. Franken.
Im Hotel-Segment erhöhten sich Umsatz und Gewinn, während im Segment Immobilien und Bau diese beiden Kennziffern leicht rückläufig waren. Orascom besitzt 26 Hotels mit 6516 Zimmern.
Orascom will die internationale Expansion forcieren, wie es heisst. Das Unternehmen, welches 74 Prozent des Umsatzes in Ägypten erwirtschaftet, will sich geographisch stärker diversifizieren, um die Aktivitäten breiter abzustützen.
07.04.2011
Mehr Strom für Andermatt
Zwischen Göschenen und Andermatt ist 5. April 2011 eine neue Stromleitung in Betrieb genommen worden. Sie verdoppelt auf einen Schlag die Übertragungskapazität.
Die neue, 4,8 Kilometer lange 15-kV-Leitung wurde in den Wintermonaten gemeinsam von der Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) und dem Elektrizitätswerk Ursern (EWU) erstellt. Die Kosten belaufen sich auf 800'000 Franken.
06.04.2011
3,1 Mio. reingebuttert
Leichte Unsicherheit scheint sich im Tourismusresort breit zu machen. Nachdem der Tages Anzeiger unlängst von rückläufigen Verkäufen berichtet hatte, musste die Urner Regierung am vergangenen Freitag auf eine Interpellation im Landrat antworten. Thema: Wieviel hat das Projekt den Kanton bisher gekostet? Gerechtfertigte Investitionen Die Antwort der Urner Regierung: In den letzten drei Jahren habe der Kanton im Zusammenhang mit dem Tourismusresort rund 3,1 Mio CHF aufgewendet. In einem Vertrag mit dem Sawiris-Unternehmen habe man sich auch geeinigt, dass sowohl Kanton wie auch Unternehmer ihre Aufwändungen selber bezahlen. Zudem betont die Regierung in ihrer Antwort, dass ein Teil ihrer Aufwendungen ohnehin hätten getätigt werden müssen. So seien das Verkehrskonzept Urserntal und die Abklärungen zum Hochwasserschutz lediglich vorgezogen worden. Sie erachte jedenfalls die Aufwendungen im Hinblick auf die Chancen des Projektes als gerechtfertigt. Regierung glaubt an Realisierung Die Urner Regierung glaubt nach wie vor an die Realisierung des Tourismusresorts Andermatt durch die Orascom Development Holding AG. Das Projekt sei nicht unmittelbar von der Finanzmärkten abhängig, hält sie fest. Allenfalls könnte sich der Bau etwas in die Länge ziehen. Grund: Das wirtschaftliche Umfeld könnte einen verzögernden Einfluss auf den Verkauf der Immobilien haben.
04.04.2011
Verkauf am Stocken?
Keine Angaben mehr über die Verkaufsfortschritte auf Samih Sawiris' Andermatt-Website. Wie "unser Aegypter" gegenüber dem Tages Anzeiger sagte, sei es schädlich für das Geschäft, die Fortschritte permanent im Internet zu zeigen. Gemäss Tages Anzeiger konnten seit Ende Januar keine zusätzlichen Umsätze mehr erzielt werden im Andermatt-Resort. Per 29. März sei die Zahl der verkauften oder reservierten Objekte sogar leicht zurückgegangen. Besonders auffällig ist laut Tagi, wie viele Reservationen für Appartements in den geplanten 42 Häusern abhanden gekommen sind. Die Reservations- und Verkaufszahlen werden künftig als Teil der Halbjahresberichte veröffentlicht. Der nächste Bericht ist für Juni geplant. Beitrag im Tagi...
30.03.2011
Winterschlaf vorbei: 57 Mio. Franken fliessen
Aufwachen! Die Bauarbeiten am "Chedi" gehen weiter. Andermatt Swiss Alps hat in den letzten Tagen Aufträge in Höhe von 57 Millionen Franken vorwiegend an Urner Unternehmen vergeben. Seit Montag wird in Andermatt wieder am Hotel "Chedi". Wie die Bauherrin Andermatt Swiss Alps den Medien mitteilte, stammt der Beton für das Hotel aus dem Nachbardorf Zumdorf. Auch sonst seien die Aufträge vorwiegend an im Kanton Uri ansässige Unternehmen vergeben worden.
21.03.2011
Unverschämt
Eine Frage des Blick nach seinem Verhältnis zu Mubarak-Regime bezeichnet Samih Sawiris als unverschämt. Was er sonst noch sagte im Interview erfahren sie hier...
17.03.2011
Besser informieren
Kritik aus dem Landrat für Uris Regierung in Bezug auf die Steuererleichterungen, die sie Samih Sawiris gewährt.
Man erinnere sich: Uris Regierung vertitt den Standpunkt, dass Steuererleichterungen bei bedeutenden Interessen der Volkswirtschaft zulässig sind. Das Tourismusresort von Sawiris in Andermatt entspreche dieser Bedingung, so die Regierung. Im übrigen habe die Regierung die Finanzkommission (Fiko) des Landrates über die Steuerstrategie bei diesem Projekt orientiert. Allerdings unterstehe die Vereinbarung über die Befreiung von der Grunstückgewinnsteuer der Geheimhaltung. Deshalb könne der Inhalt nicht dem Ratsplenum bekannt gegeben werden.
Kommunikation verbessern
Im Landrat wurde am 16. März kritisiert, dass die Regierung den Begriff des Steuergeheimnisses sehr eng auslege und nichts zu den Eckpunkten der Vereinbarung sage. Alle Fraktionen waren sich einig, dass die Kommunikation durch die Regierung zu verbessern sei.
Umfassende Information gefordert
Der Sprecher der Fraktion von SP/Grünen bezeichnete Steuererleichterungen als nutzlos, undemokratisch und ungerecht. Fiko-Präsident Othmar Zgraggen (CVP) erwartet eine proaktive und umfassende Information seiner Kommission durch die Regierung. Bis jetzt sei diese nur auf Nachfragen hin informiert worden.
Regierung will, aber darf nicht
Finanzdirektor Josef Dittli zeigte Verständnis für die Kritik. Die Regierung würde gerne mehr sagen, meinte, dürfe aber von Gesetzes wegen nicht. Hinsichtlich der Kommunikation versprach er Verbesserung.
15.03.2011
Zahlen zum Geschäftsjahr haben Verspätung
Orascom verschiebt wegen der politischen Entwicklungen in Ägypten die Publikation seiner Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 sowie zum ersten Quartal 2011.
Die Rechnungsprüfung bei den ägyptischen Töchtern verzögere sich. Die Prüfungen würden mit rund vier Wochen Verspätung beendet, teilte das Unternehmen mit. Die Zahlen zum Abschluss 2011 werden nun am 15. April 2011 veröffentlicht, statt, wie bisher vorgesehen, am 31. März. Die Generalversammlung wird vom 10. Mai auf den 23. Mai 2011 verschoben.
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