In einer Kleinen Anfrage ist die Forderung erhoben worden, dass die Strom- und Wärmeversorgung des geplanten Tourismusresorts zu 100 Prozent durch einheimische, erneuerbare Energie gedeckt werden soll.24.09.2007
Erneuerbare Energie: Sawiris signalisiert Bereitschaft
In einer Kleinen Anfrage ist die Forderung erhoben worden, dass die Strom- und Wärmeversorgung des geplanten Tourismusresorts zu 100 Prozent durch einheimische, erneuerbare Energie gedeckt werden soll.21.09.2007
Bellevue-Areal: 2008 fahren Bagger auf
Im kommenden Jahr ist Baubeginn auf dem Bellevue-Areal. Entstehen soll das schönste Hotel der Alpen. Das Architekturbüro Denniston International Architects and Planners Ltd. wird den Bau realisieren.Landpoker mit Bauern
Seit Donnerstag, 20. September, besitzt Samih Sawiris das «Bellevue»-Areal in Andermatt. Nur einige Bauern «bocken» nun noch mit dem Landverkauf. Wird Samih Sawiris langsam ungeduldig?Die Landverhandlungen mit den Urschner Bauern laufen offensichtlich nicht so, wie sich dies Samih Sawiris gewünscht hat. «Wir machen zwar Fortschritte, aber es geht langsam», erklärte der ägyptische Investor gestern gegenüber der Urner Zeitung. Der Grund: Einzelne Bauern stellen immer wieder zusätzliche Forderungen. Wittern sie etwa das grosse Geschäft? Pokern sie ganz einfach?
20.09.2007
All we have is snow
Gott sei Dank sieht Samih Sawiris alles ganz anders. Für ihn ist Andermatt eine „opportunity of a lifetime“ – eine Chance also, die man nur einmal im Leben kriegt. Klar, was kann er sich hier mehr wünschen als 1.1 Mio. Quadratmeter bestes und günstiges Militärland, grossen Zuspruch in der Bevölkerung und von den Behörden, die alles unternehmen, um ihm den Weg zum Resort zu ebnen. Das Rezept ist einfach: Billiges Land kaufen, dieses mit Assets wie Hotels, Villen, Wellness und Golf veredeln – und dann teuer an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Teuer? Nicht unbedingt. Sawiris gegenüber der Financial Times: „Wir werden dafür sorgen, dass wir für jedermann etwas haben.“ Und deutet an, dass die Startpreise relativ tief sein könnten, um den Verkauf mit Mund-zu-Mund-Propaganda anzustossen. Gleichzeitig ist er zuversichtlich, dass die Preise sich nach und nach denjenigen der Top-Resorts in den Alpen annähern werden.“ Also: Gleich zugreifen, wenn die ersten Häuser stehen. Und später – wenn Andermatt endlich ein ultimativer Tophotspot ist – das Wohneigentum mit Megagewinn verkaufen.Gestiegen sind die Immobilienpreise freilich schon jetzt. Nur: Der Markt ist fast tot. Anita Farei: „In der Regel zieht der Markt nach Ostern an. Aber dieses Jahr passierte nichts, trotz grossem Interesse aus dem Ausland. Die Haus- und Wohnungsbesitzer spekulieren auf steigende Verkaufspreise für Immobilien, sobald das Tourismusprojekt realisiert wird. Diesen Leuten kann ich nur sagen, dass das Gegenteil eintreten wird und sie jetzt verkaufen sollten. Stehen die neuen Wohnungen und Villen einmal, wird niemand mehr an Wohnungen in hässlichen Gebäuden aus den sechziger Jahren interessiert sein.“ Wie pointiert. Schon wieder. Allerdings auch ziemlich undifferenziert. Mit einer weiteren kernigen Aussage liegt die Remax-Dame allerdings für einmal richtig: „Alles, was wir haben ist Schnee.“ Zum Glück! Denn dafür dürften uns mittlerweile viele Betreiber von Wintersportanlagen beneiden.
Apropos Wintersportanlagen: Wie es künftig weitergehen soll mit dem heute limitierten Angebot und den veralteten Anlagen, darüber äussert sich Marcel Wenger, Tourismusdirektor in Andermatt, so: “Es gibt einen Masterplan zum Ausbau des Skigebietes.“ Und fügt hinzu: „Aber es hängt natürlich auch vom Geld ab.“ Geld? Ach ja, war da nicht wer? Gemäss Financial Times spekulieren die Betreiber der Gemsstockbahnen damit, dass Samih Sawiris in die Anlagen investieren wird – und im Gegenzug eine Beteiligung erhalten soll.Also, auf gehts! Oder wie es Karl Danioth, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG, auf den Punkt bringt: „In den letzten 30 oder 40 Jahren haben wir nicht genug getan. Jetzt haben wir die Chance, unsere Versäumnisse zu korrigieren.“
Zum Artikel der Financial Times
19.09.2007
Bellevue-Areal: Das ist der Deal
Die wichtigsten Punkte im Überblick _ Bau eines Hotels in den nächsten drei Jahren _ Gründung einer Bau- und Betriebsgesellschaft für das geplante Sportzentrum _ Gemeinde Andermatt wird 50-Prozent-Aktionärin der Bau- und Betriebsgesellschaft _ Gratis Schulschwimmen für das gesamte Urserental _ Unentgeltliche zur Verfügungsstellung eines 600 Quadratmeter grossen Feuerwehrlokals _ Kinderspielplatz auf dem Bellevue-Areal bleibt erhalten _ Dienstbarkeiten zugunsten des Betagten- und Pflegeheims Ursern sind berücksichtigt. Der Deal im Detail Wert des 20 000 Quadratmeter grossen Areals: 10 Millionen Franken. Auf dem Areal wird innerhalb von drei Jahren nach Vertragsunterzeichnung eine Hotelanlage erstellt, die mindestens fünf Jahre lang als Hotelbetrieb geführt werden soll. Neue Gesellschaft mit Sitz in Andermatt Samih Sawiris bezahlt nicht einfach den Gesamtbetrag für das Areal, sondern hat bei der Vertragsaushandlung laut Medien die Vorteile beider Seiten abgewogen. Resultat: Der gesamte Kaufbetrag besteht aus verschiedenen Tranchen. 3,4 Millionen Franken der Schulden bei der bisher verwaltenden Bank werden getilgt. 752 000 Franken zahlt die AADC der Gemeinde Andermatt direkt. Bei diesem Betrag handelt es sich um aufgewendete Hypothekarzinsen und bereits ausgewiesene Planungs- und Projektierungskosten für alte Projekte.
Die restlichen rund 5,7 Millionen Franken fliessen in eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Andermatt. Diese Gesellschaft kümmert sich in erster Linie um den Bau und Betrieb des geplanten Sportzentrums. Gemäss vorliegendem Kaufvertrag verpflichtet sich die AADC, ein Hallenschwimmbad sowie weitere Sportmöglichkeiten zu erstellen und zu betreiben. Gemeinde redet mit Die Gemeinde Andermatt wird mit 50 Prozent des Aktienkapitals an der neuen Gesellschaft beteiligt, muss aber für allfällige Betriebsdefizite und Kapitalerhöhungen nicht einstehen. Darüber hinaus erhält die Einwohnergemeinde Andermatt einen Sitz im Verwaltungsrat der zu gründenden Gesellschaft. Auf dem Bellevue-Areal wird ein Vorkaufsrecht und Kaufrecht errichtet. Das Kaufrecht kann ausgeübt werden, sofern innert fünf Jahren nach Anmeldung beim Grundbuchamt nicht mit dem Bau der Hotelanlage begonnen wird. Gratis Schulschwimmen Durch dieses Beteiligungsmodell erhält die Gemeinde die Möglichkeit, in Sachen Sportzentrum mitzureden. Was auch bereits geschehen ist: Unter anderem müssen unentgeltliche Schulschwimmstunden für das ganze Urserental bereitgestellt werden. Im Übrigen wird für die Feuerwehr der Gemeinde Andermatt zwischen der Anlage des Sportzentrums und des Bahnhofs ein 600 Quadratmeter grosses Lokal eingeplant. Dies wird unentgeltlich für den Zeitraum von 50 Jahren, Vertragsverlängerung möglich, zur Verfügung gestellt. Und der bestehende Kinderspielplatz auf dem Bellevue-Areal muss erhalten bleiben oder an einen anderen Ort verlegt werden. Auch werden entsprechende Dienstbarkeiten zugunsten des Betagten- und Pflegeheims Ursern berücksichtigt.
17.09.2007
Hinter den Kulissen
Die Landverträge mit den Bauern sind bald unterschriftsreif. Der Verkauf des VBS-Areals rund um den Bahnhof ist auf gutem Weg. Und die gemeinsamen Workshops zwischen Orascom-Vertretern, Kanton und Gemeinde lösen unter den Teilnehmenden ein positives Echo aus.Hinter den grünen Wiesen…
Zweifellos, das Projekt läuft auf Hochtouren. Zumindest hinter den Kulissen. Zwar sind die Landverhandlungen mit den Bauern im Verzug. Dennoch: Mit den wichtigen Verträgen ist man gemäss Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann sehr weit fortgeschritten. Die ersten Verträge seien die wichtigsten, weil die Landflächen relativ gross seien und damit Manövriermasse für die anderen Bauern entstehe, liess er unlängst gegenüber dem Urner Wochenblatt verlauten. Und genau bei diesen grossen Landflächen scheint es noch zu harzen. Aber Baumann beruhigt: «Es geht um eine Bereinigung der veränderten Verhältnisse im Landbesitz, das braucht seine Zeit.»
Hinter den (sieben) Gleisen…
Auch der letzte Baustein im Resort-Puzzle nimmt Konturen an. Es geht um das Gebiet rund um den Bahnhof, das im Besitz des Militärs ist. Mit diesem Areal liebäugelte Samih Sawiris von Anfang an, denn es stellt im Sinne eines Brückenkopfes eine wichtige Verbindung zwischen Resort und Dorf dar. So wie es aussieht, kann er auch hier zuschlagen. Laut Ulrich Appenzeller, Leiter Armasuisse Immobilien sind die Verhandlungen auf gutem Weg: «Wir versuchen, die Verhandlungen auf einen guten Nenner zu bringen.»
Hinter dicken Wänden…
Am 10. und 11. September hat in Altdorf ein Workshop stattgefunden, in dem es um gegenseitige Information ging. Investor Samih Sawiris, Koordinator Max Germann und Projektleiter des Kantons, Benno Bühlmann, erläuterten den Teilnehmenden die wichtigsten Anforderungen des Quartiergestaltungsplanes und des Umweltverträglichkeitsberichtes. Genauer betrachtet wurden auch energie-, verkehrs- und umwelttechnische Fragen sowie weitere Problembereiche wie Natur- und Landschaftsschutz. Die ebenfalls anwesenden Architekten ver- und überarbeiten nun die neuen Informationen. Ein nächster Workshop soll Anfang November stattfinden. Denn die Teilhemenden waren des Lobes voll. Sawiris-Berater Franz Egle: «Ohne zu übertreiben, der Workshop hat ein ausserordentliches Echo ausgelöst.»
Hinter (bald) verschwundenen Mauern…
Ach ja, last but not least sollen auch die Bürgerinnen und Bürger von Andermatt zu hören kriegen, was so läuft (was sie natürlich auch in diesem Blog tun können). Mitte November ist eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant, in der über Planungsstand des Tourismusresorts informiert wird. Durchführungsort dieses Mal wahrscheinlich noch in der Mehrzweckhalle – die notabene just im oben erwähnten Bahnofareal steht, das für das Resort genutzt werden soll. Vielleicht werden die Einwohner/-innen von Andermatt dann auch informiert, wo sie grössere Anlässe in Zukunft – nach dem Verkauf des Areals durch das VBS – durchführen können. Denn es ist kaum anzunehmen, dass die architektonisch nicht sehr attraktive Mehrzweckhalle in einem künftigen Quartiergestaltungsplan ihren Platz behalten wird. Eine optimistische Andermatterin: «Wenn Herr Sawiris das Einvernehmen mit der Bevölkerung auch in dieser Angelegenheit so wichtig ist, wie er immer unterstreicht, so werden wir sicher bald eine wunderschöne Mehrzweckhalle haben.»
Verkauf Bellevue-Areal vor Vertragsabschluss
In der Woche vom 24. September 2007 soll der Vertrag für den Verkauf des Bellevue-Areals unterzeichnet werden. Käufer: Samih Sawiris. Wer sonst. Entstehen soll in dieser Andermatter Toplage das prunkvollste der Hotels im geplanten Ferienresort. Wie der Gemeindepräsident von Andermatt, Karl Poletti, in einem Interview dem Urner Wochenblatt sagte, wurden die Verhandlungen sehr intensiv geführt. Und auf die Frage, ob die Gemeinde nun reich werde, erwiderte er lachend: «Nein, so ist es nicht. Die Gemeinde wird nicht reich. Wir haben aber im Vertrag sehr viele Leistungen ausgehandelt, die der Gemeinde auf Jahre hinaus zugute kommen.» Feuerwehrlokal und gratis Schulschwimmen Nachhaltige Wirkung und Wertschöpfung sind also gefragt. Auf die Frage nach den ausgehandelten Leistungen führte Poletti zwei Punkte «die uns wichtig waren» an:
- Ein im Resort geplantes Feuerwehrlokal, dass Andermatt unentgeltlich nutzen darf.
- Das Schulschwimmen, das im geplanten Sportzentrum für das ganze Urserental gratis sein wird.
Mehr will er noch nicht preisgeben. Zu hoffen bleibt, dass dieser «für die Einwohnergemeinde sehr gute Vertrag» letztlich mehr Fleisch am Knochen haben wird, als die unentgeltliche Nutzung eines Feuerwehrlokals und kostenloser Schulbadespass.
14.09.2007
Adieu Porta Alpina
Die erweiterte Gotthardregion ist um eine Vision ärmer geworden. Der Kanton Graubünden verzichtet auf den Bau der Porta Alpina, den unterirdischen Bahnhof im Gotthard-Basistunnel bei Sedrun.News auf Swissinfo.ch
13.09.2007
Grossbaustelle Andermatt ab 2008?
Ab 2008 sollen während gut sieben Jahren gestaffelt jeweils 400 Leute am Resort bauen. Das sind gleich viele Leute, wie auf den Neat-Baustellen im Kanton Uri. Allerdings gibt es bis zum Baustart noch einige Steine aus dem Weg zu Räumen. Einige Fragen, mit denen sich die kantonalen Fachstellen zurzeit befassen: _ Quartiergestaltungsplan _ Umweltverträglichkeitsbericht _ Ausbau dere ARA und der Trinkwasserversorgung _ Gesamtverkehrskonzept Mit der speziellen Planungsorganisation des Kantons und des kooperativen Planungsprozesses soll das Eilzugstempo der Planungsschritte weiterhin beibehalten werden. Nun denn, wohlan!
10.09.2007
Von Yachtausflügen und Sommertalk...
Die Reichen dieser Welt: Sawiris auf Platz 664

Forbes-Magazin
07.09.2007
Sawiris im Frauenkloster
Die Andermatt Alpine Destination Company (AADC) von Samih Sawiris lässt sich im Frauenkloster St. Karl nieder. Der Aufenthalt im Kloster ist allerdings nur eine Übergangslösung. Gemäss AADC-Verwaltungsrat und Sawiris-Berater Franz Egle soll der Firmensitz so schnell wie möglich nach Andermatt verlegt werden.04.09.2007
Benno Nager: "Ich habe nicht vor, schon bald wieder abzureisen"
27.08.2007
Andermatt Gotthard Sportbahnen: Aktienkurs verdoppelt
21.08.2007
Die richtige Einstellung
"I grew up in Andermatt, but live in Southern California (Mammoth) now. I have skied all over the world and Andermatt is still one of the best for serious skiers that want great snow! The new management on the Gemstock is doing a fine job, keep it up! "Benno Nager, COO der Andermatt Alpine Destination Company (AADC), am 31.01.2000 im goski.com Resort-Forum.
Das geflügelte Wort
"Meine einzige politische Ambition ist, dass die Menschen uns (Orascom) hier wollen – während des Projektes, und auch dann, wenn dieses einmal abgeschlossen ist. Das Gefühl willkommen zu sein, das ist mein Ziel."20.08.2007
Geschichten von Zgraggen Schagg: Sport statt Stacheldraht
Höchste Zeit, wieder einmal ein Zückerchen des begnadetsten Uri-Bloggers, Zgraggen Schagg, zu publizieren. Schmunzeln erlaubt.20.07.2007
Andermatt: Sport statt Stacheldraht
Von schagg.zgraggen @ 17:01
"Das riesige Tourismus-Grossprojekt des Ägypters Samih Sawiris in Andermatt und Hospental ist seit heute ganz konkret. Herr Sawiris hat laut Medien offenbar heute alle Projektstudien gezeigt. Was mir gefällt: die globalisierte Schickeria und der lokale Bergler-Stamm werden nicht durch Mauern, Stacheldraht oder gar durch Landminen getrennt. Im Gegenteil! Herr Sawiris respektiert ein Anliegen Andermatts: Die geplante Sportanlage soll das neue Resort mit dem alten Dorf verbinden. Keine Beiz, kein Kinderspielplatz, kein Parkplatz und kein Bordell, nein, der Sport verbindet die Welten.Wir dürfen uns nun darauf freuen, dass Adolf Ogi unweigerlich die Eröffnungsrede halten wird. Und noch mehr freue ich mich, wenn drahtige Urnerinnen und Urner den magersüchtigen Models und den gelifteten Hedge Fund-Managern davonjoggen. Aber: Falls völlig überraschend die Schickeria die Einheimischen besiegen sollte, dann ist das nicht so schlimm. Sicher können sich die Andermatter einen Schickeria-Psychiater leisten."
Bild: Zgraggen Schaggs E-Visitenkarte
"Zurückgebliebenes Hochtal"
17.08.2007
Bisherige Schritte der öffentlichen Hand
Vergessen wir ob all der Medienpräsenz von Samih Sawiris die öffentliche Hand nicht. Hier ein kleiner Überblick, was auf Behördenseite bisher alles abging.Bisherige Schritte
Alles zum Andermatt-Resort auf der Kantonswebsite
13.08.2007
So könnten die Villen aussehen
Die Architekturbüros Scheitlin-Syfrig+Partner sowie «Masswerk» werden - falls sie den definitiven Zuschlag erhalten - Villen im Andermatt-Resort bauen. Insgesamt 50 Villen würden entstehen. Die Architekten haben Entwürfe für zwei Villenprototypen eingereicht: 300 und 550 Quadratmeter Wohnfläche.«Bis jetzt war es erst ein Warmlaufen», sagte Matthias Baumann vom Büro «Masswerk» gegenüber der Online-Plattform zisch.ch. «Zuerst müssen die Sawiris-Leute Käufer für die Villen finden. Daraus resultieren dann allenfalls weitere Architekturaufträge.» Die von «Masswerk» geplanten Villen dürften um die 2 respektive 4 Millionen Franken kosten.
Bild: Golfen vor dem Haus - Steinboden und Kuhfell im Innern:
Grosse Villa, geplant von der Arbeitsgemeinschaft Masswerk (Kriens)
und Graber & Pulver (Zürich). Bild: Architron
Hintergrund: "Sawiris macht vorwärts" (Quelle: Schweiz Aktuell)
Erneuerbare Energien für Resort?
08.08.2007
Weiteres VBS-Land für Resort?
Verhandlungen mit Bauern: Es geht vorwärts
07.08.2007
Bundesträtliches Lob für Adermatter
Grössere Investition als geplant?
Ohne (Öko-)Strom kein Licht
22.07.2007
Quartiergestaltungspläne werden erstellt
Benno Nager COO der Andermatt Alpine Desination Company
17.07.2007
Hintergrund: Ein Tal voller Forscher
12.07.2007
Andermatt Alpine Destination Company: Medienkonferenz am Freitag, 20. Juli
- Präsentation der eingereichten Architektur-Projektstudien und Bekanntgabe der für die Entwicklung der Quartiergestaltungspläne ausgewählten Architekturteams.
- Vorstellung des neu ernannten Chief Operating Officers (COO) der Andermatt Alpine Destination Company (AADC)
- Die weiteren Schritte bei der Realisierung des Ferienresorts.
Anwesend sein werden Samih Sawiris, Chairman Orascom Hotels & Development, Max Germann, architektonischer Berater AADC, Benno Bühlmann, Projektleiter Ferienresort seitens des Kantons Uri sowie die Mitglieder des Architekten-Auswahlgremiums.
02.07.2007
Noch ein Resort im Urserntal?
Das Resortfieber grassiert immer stärker im Urserntal. Nach dem Sawiris-Projekt in Andermatt, will ein weiterer Investor auch in Realp ein Tourismusprojekt realisieren. Gesprochen wird von einer Investition in zweistelliger Millionenhöhe.Da und dort wurde gemunkelt, seit der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 28. Juni, in Realp ist es bestätigt: Ein auswärtiger Investor beschäftigt sich mit der Vision, in der Fuchsegg ein Ferienresort zu realisieren. Dafür wäre er bereit, mehrere Millionen Franken zu investieren. Wie Gemeindeschreiber Karl Cathry gegenüber dem «Urner Wochenblatt» bestätigte, wurden erste Gespräche – auch bei kantonalen Stellen – geführt. So wurden Abklärungen beim Amt für Raumplanung getroffen, und auch der Volkswirtschaftsdirektor sei entsprechend informiert worden. «Nun liegt es am Investor, der Gemeinde konkrete Unterlagen zu liefern», erklärt Karl Cathry.
Regierung: Standort ungeeignet
Anders sieht es die Urner Regierung. «Das Gebiet oberhalb von Realp eignet sich nicht, um hier ein Tourismusprojekt zu verwirklichen», sagte Justizdirektorin Heidi Z'graggen gegenüber der Urner Zeitung. Der Grund: 2005 hat der Regierungsrat verschiedene Standorte im Urserental für das von Sawiris geplante Tourismusresort beurteilt. Dabei wurde auch der Standort GalenstockFuchsegg unter die Lupe genommen. Der Regierungsrat kam zum Schluss, dass sich das Gebiet für das Projekt nicht eignet. Dies vor allem aus Gründen des Landschaftsschutzes.
29.06.2007
Gotthard: Nicht nur Sawiris-Projekt
Kleine Zwischenbemerkung, bevors vergessen geht: Der Gotthard ist schon länger eine touristische Attraktion, und nicht erst, seit Samih Sawiris Andermatt in eine Weltdestination à la St. Moritz "verwandeln" will.Auch die Porta Alpina, die Gotthardstrecke als Unesco-Kulturerbe zur Beibehaltung der SBB-Bergstrecke von Göschenen nach Andermatt sowie die Dampfbahn der Furka-Bergstrecke lassen neue Hoffnung keimen. Unterstützt. Gestärkt wird diese zudem durch den Bericht Prego «Das Herz der Alpen im Zentrum Europas» der Kantonsregierungen Uri, Wallis, Tessin und Graubünden an den Bundesrat.
Weitere spannende Projekte mit Potenzial sind am Entstehen: So wird aus der einst geheimen Gotthardfestung im Sommer 2008 der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Und auch im Goms sind jetzt erste Ansätze in Richtung eines Resorts spürbar. Die zukünftigen Möglichkeiten in der Gotthard-Region als Symbol der Schweiz gibt uns Bewohnern des Gotthardgebietes zu neuer Hoffnung Anlass.
MGB: Rosige Zukunft dank Sawiris?
Am 25. Juni 2007 wurde in Oberwald 25 Jahre Furka-Basistunnels gefeiert. Eine Erfolgsgeschickt mit weiterhin rosiger Aussicht.19.06.2007
Sawirisprojekt beschäftigt Studenten
15.06.2007
Tourismushoch dank Sawiris?
Wo stehen die Verhandlungen mit den Bauern?
12.06.2007
Andermatt-Resort zieht weiter Kreise
30.05.2007
Sawiris liebäugelt mit Allgäu
Weiss auf Grün
25.05.2007
Olympia in Andermatt?
23.05.2007
Sawiris gründet Firma in Altdorf
21.05.2007
Lokaler Strom für Resort?
Hintergrund: Gutes Geld und böses Geld
33 Architekturteams für Samih Sawiris
09.05.2007
Ach diese Behörden...
Egal ob in Aegypten, Jordanien oder Marokko: In der Regel sind Verhandlungen mit den Behörde für Samih Sawiris eine kurze Angelegenheit. Nicht so in der Schweiz. Da können Behördengänge schon mal etwas längerwierig sein. Grund genug für Sawiris, anlässlich des Swiss Economic Forums (SEF) über dieses «Ärgernis» zu referieren. Daraufhin übergaben ihm die SEF-CEO Peter Stähli und Stefan Linder ein gehörntes Murmeltier und wünschten ihm genügend Widerstandkraft im Kampf gegen die Behördenmühlen. Also aufgepasst – liebe Urner Behördenvertreterinnen und -vertreter – der nächste Pfiff könnte mehr sein, als der Warnruf einer Munggä!
08.05.2007
Sawiris: "Wie St. Moritz vor 20, 30 Jahren"
07.05.2007
Swiss Economic Forum: Werbung für Andermatt
04.05.2007
Tourismusprojekt in neuer Phase
01.05.2007
Sawiris am Swiss Economic Forum
Tschüss Werni und Josy
Einen eigenen Betrieb im schönen Urserental zu haben, war für Werni Frank ein Bubentraum. Vor gut 24 Jahren konnte er sich diesen Traum erfüllen. Am kommenden Montag, 30. April, ist ausgeträumt. Die Familie zieht mit Hab und Gut – mit allen Tieren und Maschinen – nach Bourrignon im Kanton Jura. Ein Abschied vor dem Sawiris-Projekt ohne Worte, verbunden mit vielen Tränen. 