14.07.2014

Japan-Restaurant geschlossen, Hoteldirektor weg


Offenbar stehen die Gäste des Chedi nicht allzu sehr auf Sushi. Jedenfalls hat das im Dezember 2013 eröffnete „The Japanese Restaurant“ im Chedi seine Tore bereits wieder geschlossen – und zwar bereits Ende Februar 2014.

Zwar wurde eine Wiedereröffnung auf April und dann auf die Sommersaison hin in Aussicht gestellt. Daraus ist aber nichts geworden, wie die Neue Urnerzeitung am 14. Juli 2014 berichtete. Die Frage, ob im Chedi zu wenig Gäste ein und ausgehen, wurde vom interimistischen Hoteldirektor Hansjörg Meier verneint. Man wolle sich im ersten Betriebsjahr auf das grössere „The Restaurant“ konzentrieren. Deshalb habe man sich entschieden, das japanische Restaurant erst wieder auf die kommende Wintersaison im Dezember zu eröffnen.

Alain Baumann hat den Hut genommen
Eine weitere Neugikeit: Alain Baumann, seines Zeichens erster Direktor des Chedi, hat nach nur einem halben Jahr seinen Job bereits an den Nagel gehängt. Sein Abgang sei aus persönlichen Gründen erfolgt, heisst es offiziell.

03.07.2014

Umweltverbände verzichten auf Beschwerde

Die Umweltverbände verzichten auf eine Beschwerde gegen den von Samih Sawiris geplanten Skigebietsausbau zwischen Andermatt und Sedrun. Sie zweifeln zwar weiter an der Nachhaltigkeit des Projekts, halten dieses aber im Kern für rechtens.

Ende Mai hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) der Andermatt-Sedrun Sport AG (ASS) die Bewilligung erteilt, um die bestehenden Skigebiete beidseits des Oberalps zusammenzuschliessen und zu modernisieren. Die Beschwerdefrist läuft laut BAV Anfang nächster Woche ab.

Projekt kaum aufzuhalten
Die Umweltverbände Pro Natura, WWF, VCS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und Mountain Wilderness verzichten auf eine Beschwerde gegen die Plangenehmigungsverfügung, wie Vertreter der Organisationen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärten. Für sie lässt sich das Projekt auf rechtlichem Weg kaum verhindern.

Zweifel an Nachhaltigkeit
Pro Natura befürworte das Projekt zwar nicht und zweifle weiterhin an der Nachhaltigkeit, sagte Verbandssprecher Thomas Neumeyer. Aus juristischer Optik sei das Vorhaben aber im Kern rechtens. Dank der Übereinkunft mit den Behörden und den Initianten falle das Vorhaben kleiner und landschaftsverträglicher aus als ursprünglich geplant.

Die Umweltverbände schlossen Anfang 2013 mit Samih Sawiris eine Vereinbarung ab. Das Projekt respektiere die damals festgelegten Eckwerte, sagte Katharina Conradin, Geschäftsleiterin von Mountain Wilderness.

10.06.2014

BAV erteilt Ausbau Skigebiet grünes Licht


Die Skigebiete von Andermatt UR und Sedrun GR können mit neuen Anlagen zusammengeschlossen und modernisiert werden.

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat das 15 neue Seilbahnanlagen umfassende Gesamtprojekt genehmigt, wie es am Montag, 2. Juni, mitteilte. Die Skigebiete werden von der Orascom-Tochtergesellschaft Andermatt-Sedrun Sport AG (ASS) betrieben.

Das BAV sei zum Schluss gekommen, dass das Projekt den gesetzlichen Anforderungen entspreche und die Umweltverträglichkeit auf der Stufe Plangenehmigung nachgewiesen sei, heisst es in der Mitteilung. Die grossflächigen Eingriffe in die Landschaft würden mit einer Vielzahl von Massnahmen ausreichend kompensiert. Gegen den Entscheid des BAV könnten am Verfahren beteiligte Parteien beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde führen.

28.05.2014

Offiziell 94 Wohnungen verkauft


Der Tagesanzeiger hat recherchiert. Gemäss dieser Recherche hat Samih Sawiris in Andermatt bis dato 73 Wohnungen im Resort verkauft. Quelle ist das Amtsblatt des Kantons Uri, wo sämtliche Eigentumsübertragungen veröffentlicht werden.
Der «Tages Anzeiger» hat alle Ausgaben des Amtsblattes von Anfang 2010 bis vergangene Woche untersucht. Das Ergebnis: 2010 wurde kein einziger Kaufvertrag der ASA eingetragen. 2011 wurde der Verkauf der bisher einzigen Villa an den Schaffhauser Unternehmer und Multimillionär Giorgio Behr im Grundbuch registriert. 2012 waren es die 73 Wohnungen der Acuro Immobilien AG. 2013 wurde wieder keine Eigentumsübertragung beurkundet. Im Jahr 2014 lässt sich erstmals ein reger Immobilienverkauf an verschiedene Personen und Firmen feststellen – insgesamt wurden 21 Wohnungen des Chedi-Komplexes verkauft und notariell im Grundbuch beglaubigt.
Wenig klassische Ferienwohnungen
Gemäss Tagesanzeiger sieht es auf den ersten Blick gut aus mit den Verkäufen, besonders im Hotel Chedi, wo gemäss Andermatt Swiss Alps 90% der Einheiten verkauft sind. Auf den zweiten Blick wird für den Tagi aber klar, dass es sich bei den wenigsten um klassische Ferienwohnungskäufer handelt: Die Acuro-Investoren wollen ihre 73 Wohnungen mittelfristig an Endabnehmer weiterverkaufen, und bei schätzungsweise 4 bis 5 Wohnungen handelt es sich um sogenannte Handwerkerwohnungen, welche die am Chedi-Bau beteiligten Firmen mehr oder weniger freiwillig erwarben. Je 2 Wohnungen gehen an eine in Luxemburg und eine auf den Virgin Islands domizilierte Investmentfirma, 3 weitere Wohnungen wurden von drei weitgehend unbekannten Schweizer Firmen gekauft. Bleiben damit 9 Wohnungen, die von Privatpersonen aus folgenden Ländern gekauft wurden: Deutschland (4 Wohnungen), Russland (2) sowie Italien, China und Ägypten mit je 1 Wohnung.

20.05.2014

Spanien und Portugal im Visier


Wähend Orascom rote Zahlen schreibt, und das Geschäft in seiner Heimat alles andere als rund läuft, blickt Samih Sawiris – echter Unternehmer eben – nach vorn: Er will weiter investieren. Zusammen mit der deutschen FTI-Gruppe will er Hotels in Spanien und Portugal kaufen. Er hat vor allem Häuser im Auge «die in der Vermarktung Probleme haben und deshalb günstig sind», sagte er dem deutschen Fachmagazin FVW. Wie es danach weitergehen soll, weiss Sawiris auch schon. «Dann bringen wir sie vom Produkt her auf Vordermann, und sie profitieren von der ­Verkaufskraft von FTI.»

FTI könnte in Orascom integriert werden
Sawiris hatte im März privat 74,9 Prozent an der deutschen RT Raiffeisen Touristik  und zwischen 25 und 35 Prozent der FTI gekauft. Er erachtete dies als attraktive Gelegenheit und wollte mit dem persönlichn Engagement schnell handeln. Eine spätere Integration in die börsenkotierte Orascom Development, an der Sawiris Familie eine Mehrheit besitzt, ist aber bereits angedacht.

19.05.2014

Tourismuspreis für Andermatt


Andermatt erhielt am Samstag, 17. Mai, den Destinations-Award des Tourismus Forums Luzern (TFL). Mit politischer Weitsicht und Mut habe die Gemeinde das «Wunder von Andermatt» gemeinsam mit Investor Samih Sawiris erst möglich gemacht, heisst es in einer Medienmitteilung des TFL. Roger Nager, Gemeindepräsident, Karl Poletti, alt Gemeindepräsident, und Martin Jörg, Gemeindeschreiber, nahmen den Award im Rahmen einer Gala im Verkehshaus Luzern entgegen.


23.04.2014

Neue Verwaltungsräte für Orascom

Bei Orascom kommt es zu Veränderungen. An der Generalversammlung vom 12. Mai werden Jürgen Fischer und Jürg Weber zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen, teilte Orascom am 23. Mai mit. Im Gegenzug verzichtet das bisherige Mitglied Jean-Gabriel Pérès auf eine Wiederwahl. Alle übrigen Mitglieder würden zur Wiederwahl für eine Amtszeit von einem Jahr vorgeschlagen.

Jürgen Fischer ist Gründer von 'The Pearl Management Consultants' in Dubai und amtierte zuvor als CEO des Immobilienentwicklers Dubai Properties LLC. Jürg Weber ist gemäss Mitteilung Gründer und Besitzer der Golden Horn Management LTD mit Sitz in Kiew und Mitglied im Verwaltungsrat von verschiedenen türkischen Unternehmen sowie der holländischen Bensys Holding.

15.04.2014

Geht Samih Sawiris das Geld aus?


Tiefrote Zahlen bei Orascom. Die Krise in Ägypten setzt dem Andermatt-Investor zu. Abgesehen von Andermatt hat Sawiris die meisten anderen Projekte auf Eis gelegt. Wie geht’s weiter mit Orascom und Sawiris? Die Berner Zeitung hat kürzlich den Patrick Hasenböhler, Aktienanalyst bei der Bank Sarasin, zu diesem Thema befragt.

Ägyptenkrise lastet schwer auf Orascomschultern


Samih Sawiris' Orascom bekommt die Reisebeschränkungen für Ägypten zu spüren. Der Reinverlust betrug im vergangenen Jahr 158 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag, 15. April, mitteilte. Letztmals schwarze Zahlen geschrieben hatte das Unternehmen 2010.

Ende März kündigte das Unternehmen von Samih Sawiris mit Sitz in Altdorf rote Zahlen an. Orascom sagte damals einen Reinverlust in der Spannweite von 145 bis 160 Millionen Franken voraus.

Schuld am schlechten Ergebnis seien die tieferen Umsätze und die Abwertung des ägyptischen Pfunds. Gemäss definitiven Zahlen sackten die Verkäufe um 18,5 Prozent auf 221,4 Millionen Franken ab. Schwer zu schaffen machen dem Tourismusunternehmen auch die Reisebeschränkungen für Ägypten. Orascom kämpft zudem gegen zu hohe Fixkosten. Seit Dezember 2012 sind deshalb mehr als 2400 Mitarbeiter entlassen worden.

20.03.2014

Orascom hat Warnung für Investoren herausgegeben

Die Turbulenzen in der Heimat setzen Samih Sawiris‘ Orascom offensichtlich zu. Das Unternehmen rechnet in einer Gewinnwarnung für 2013 mit einen Verlust von 145 bis 160 Millionen Franken. Die Börse goutierte das gar nicht.

10.03.2014

Chedi-Auslastung 50-60 Prozent


Samih Sawiris ist nach eigenen Angaben positiv überrascht über die Auslastung des vor gut zwei Monaten eröffneten Luxushotels «The Chedi» in Andermatt. Die Auslastung des Fünfsternehauses bewege sich zwischen 50 und 60 Prozent. An Wochenenden sei "The Chedi" zum Teil gar ausgebucht, sagte Sawiris in einem Interview in der "Zentralschweiz am Sonntag". Mit dem guten Start sei der Grundstein gelegt, um "The Chedi" schneller im Markt zu positionieren.

Im Interview verrät Sawiris zudem, über welche Qualitäten der neue CEO der Orascom verfügen muss. «Es muss eine Person sein, die sich in allen Kulturen zu Hause fühlt und nach Möglichkeit auch Arabisch spricht», sagt Sawiris. Er wolle sich nicht hetzen lassen und genügend Zeit nehmen, bis der ideale neue operative Chef des Tourismusunternehmens gefunden ist. Bis es soweit ist, führt Sawiris sein Unternehmen selber.

04.03.2014

Sawiris investiert in deutsche Reiseveranstalter

Samih Sawiris investiert privat in zwei deutsche Reiseveranstalter: Er übernimmt einen Anteil von 25 bis 35 Prozent an der Münchner FTI Group und 74,9 Prozent an der RT/Raiffeisen Touristik.

Die FTI Group ist nach eigenen Angaben der viertgrösste Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum und zählt rund 3500 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2012/13 erzielte die Münchner Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 2,1 Mrd EUR. Die Gruppe ist im Reisebürovertrieb und als Reiseveranstalter tätig. Sie betreibt auch eigene Hotelanlagen sowie einen Reiseshopping-Fernsehsender.

Die ebenfalls bayrische Raiffeisen Touristik Gruppe betreibt rund 500 eigene Reisebüros in Deutschland und den Niederlanden. Inklusive den Franchisenehmern und weiteren Partnern sind über 7000 Reisebüros der Gruppe angeschlossen. Die Gruppe mit rund 2000 Mitarbeitern erzielte im Geschäftsjahr 2011/12 einen vermittelten Umsatz von 6 Mrd EUR.

Über den Kaufpreis für die beiden Beteiligungen sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Sawiris an einer Medienkonferenz am Montag in München. Wie viel Sawiris in die FTI Gruppe investiert, hängt von einer fachlichen Prüfung des Unternehmens ab, wie Sawiris erklärte. Beide Beteiligungen gelten vorbehältlich der kartellrechtlichen Prüfung.

Integration in Orascom möglich
Wie beim Nachrichtendienst AWP zu lesen ist, hat Sawiris die Investitionen selber getätigt, weil sich solche Gelegenheiten nicht oft böten. Die börsenkotierte Orascom könne solche Entscheide nicht so schnell fällen. Sawiris will Orascom aber anfragen, ob sie Interesse an einer Integration seiner neuen Beteiligungen hat.

Sawiris erhofft sich Synergien von seinen neuen Investitionen, wie er an der Medienkonferenz erklärte. Orascom habe in der Vergangenheit Mühe gehabt, ihre neuen Hotelanlagen bekannt zu machen. Mit den neuen Partnern werde die Vermarktung dieser neuen Destinationen einfacher, es sei eine "riesige Aufwertung", sagte Sawiris gegenüber AWP.

28.02.2014

Niesslein out, Sawiris in

Samih Sawiris leitet sein Unternehmen Orascom bis auf weiteres selbst. Der Geschäftsführer der Gruppe, Gerhard Niesslein, geht per Ende Februar.

21.02.2014

Skistar nimmt Auszeit


Neuigkeiten an der Info-Veranstaltung in Tujetsch am Mittwoch, 19. Februar: Skistar wartet mit einer Beteiligung am Projekt Skiarena Andermatt-Sedrun vorläufig ab. Erst wenn der Bau bewilligt ist, soll es allenfalls mit Skistar weiter gehen. Als Berater bleibt der Schneesportkonzern jedoch nach wie vor mit im Boot, allerdings nur im strategischen – und nicht mehr wie bis anhin im operativen Bereich.

Investitionen sind gesichert
In Andermatt und Sedrun rechnet man damit, dass die längst erwartete Bewilligung aus Bern in den nächsten Wochen eintrifft. Ein neuer Lift am Calmut soll denn auch dieses Jahr schon gestellt werden. Die Finanzierung der insgesamt rund 130 Millionen Franken, die bis 2016 in der Skiarena Andermatt-­Sedrun verbaut werden sollen soll gesichert sein.


Dieni-Resort auf Sawiris‘ Prioritätenliste
Neuigkeiten gab es zum geplanten Resort in Dieni: Es steht offensichtlich auf Sawiris’ Prioritätenliste und soll auf die eine oder andere Art möglichst bald aktiv angegangen werden. Weitere Pläne gab am Mittwochabend die Matterhorn-Gotthard-Bahn bekannt: Unter anderem will sie neben dem Umbau des Bahnhofs in Andermatt auch denjenigen in Sedrun modernisieren, und zwar 2017.


Aus Bahntrassee wird Strasse
Vorgesehen ist zudem der 16 Millionen Franken teure Bau eines 320 Meter langen Bahntunnels bei der Kapelle Sontga Brida zwischen Dieni und Tschamut. Ein Abschnitt des heutigen Bahntrassees würde anschliessend für die Sanierung der parallel dazu verlaufenden Kantonsstrasse verwendet. Diese Arbeiten sollen bis Ende 2018 erledigt sein.

17.02.2014

Chedi sorgt für Belebung Andermatts, aber…


Die Eröffnung des Fünf-Sterne-Hotels Chedi habe im Urserntal bereits für eine spürbare Belebung gesorgt, schreibt die NZZ. Doch damit das Tourismusresort von Samih Sawiris voll zum Laufen komme, brauche es nun rasche Fortschritte beim Skigebietausbau.

10.02.2014

Strom für Sawiris


Die Urschner Korporationsbürger haben an ihrer ausserordentlichen Versammlung am Freitag, 7. Februar 2014, einstimmig Ja gesagt zum 17,5 Millionen Franken Kredit für den Bau eines neuen Wasserkraftwerks in Realp. Andermatt wird in Zukunft mehr Strom benötigen für das Tourismusresort und die Skianlagen.
 

05.02.2014

Klare Kommunikation gefordert

Die Hochschule Luzern untersucht bekanntlich in einer Langzeitstudie die sozialkulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen des neuen Andermatt-Resorts. Neuste Erkenntnisse: Vor allem das Thema Wohnen beschäftigt die Einheimischen. Und: Eine klare Kommunikation zwischen den Einheimischen und den Verantwortlichen des Projektes ist wichtig.   

Ausser Zweifel:  Die Einstellung der Bewohnerinnen und Bewohner Andermatts gegenüber der touristischen Entwicklung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Destination. Diese Erkenntnis der Studie überrascht nicht. Ebenfalls wenig überraschend ist, dass nicht alle Einheimischen beim Projekt dieselbe Meinung haben. Die Forscher stellten eine ganze Palette von Einstellungen fest: Zuversicht, Abwarten, Enttäuschung und Unsicherheit.

Transparenz unabdinglich
Ein Teil der Andermatter sieht gemäss der Studie Chancen und glaubt, Einfluss nehmen zu können. Ein anderer Teil der Bevölkerung fühlt sich überrollt, fürchtet um das «alte Andermatt» und zieht sich zurück. Eine dritte Gruppe ist enttäuscht von bestimmten Entscheidungen und kritisiert einen Mangel an Transparenz. Diese Umgangsweisen kommen allerdings selten in Reinkultur vor, sondern vermischen sich.

Information statt Werbung
Eine Sorge der lokalen Bevölkerung ist die Wohnraumsituation, so die Studie. Die Mietpreise seien zwar nicht massgeblich gestiegen, wohl aber die Preise der Kaufobjekte. Da der Eigentümer-Anteil mit 63 Prozent hoch sei, sei diese Entwicklung für die Bevölkerung spürbar.

Die Studie empfiehlt, dass der Kommunikation die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werde. Die Bevölkerung wünsche sich eine klare Kommunikation und wolle, dass problematische Inhalte direkt vermittelt würden. Erwartet würden von den Projektverantwortlichen Informationsveranstaltungen und keine Werbeveranstaltungen.

Spaltung vermeiden
Die Hochschule Luzern hält fest, dass es wichtig sei, dass es nicht zu einer Spaltung zwischen den Verantwortlichen des Projektes und der Bevölkerung sowie innerhalb der Bevölkerung komme. Deshalb müsse anerkannt werden, dass jede Umgangsweise ihre Berechtigung habe. Es sei wichtig, dass zum Beispiel die, die sich um die Traditionen sorgten, nicht als Ewiggestrige abgestempelt würden.

Hier geht’s zur Studie: best-andermatt.ch

29.01.2014

Ahoi Capt'n Sawiris


Samih Sawiris hat ein Vierwaldstättersee-Oldtimer-Kursschiff gekauft. Das Schiff soll vor allem privat genutzt werden.

Das Schiff gehöre zum kulturellen Erbe der Vierwaldstättersee-Region. Deshalb wolle er es erhalten. Mit diesen Worten begründet Sawiris gemäss einer Mitteilung der SGV-Werft Shiptec AG seinen Kauf. Die Shiptec wird das Schiff bis im Juni umfassend renovieren. Aussen wird es gemäss Pius Barmet, Marketingleiter der Shiptec, nicht verändert. Innen werde es aber gemütlicher gestaltet.

Die MS «Reuss» war 1926 gebaut worden. Im Herbst 2012 nahm die SGV sie ausser Betrieb. Das kleine, nur 22,5 Meter lange Schiff habe nicht mehr ins Betriebskonzept gepasst.

 

Samihs Geburtstagsparty sorgt für Unmut

Gemäss Urner Wochenblatt (UW) sorgten am vergangenen Samstag, 25. Januar, die geschlossenen Türen im Familienskigebiet Nätschen sorgten bei einigen Skigästen für Verstimmung. Geschlossen waren die Türen, weil der Verwaltungsratspräsident höchstpersönlich, also niemand geringerer als Samih Sawiris, mit einer geschlossenen Gesellschaft seinen 57. Geburtstag feierte.

Silvio Schmid, Direktor der ASS, betont laut UW, dass es grundsätzlich allen offen stehe, in den Gasthäusern im Skigebiet Tische zu reservieren oder auch ein ganzes Restaurant zu mieten. Den Gästen seien am Samstag alternative Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung gestanden. So habe die ASS bei der Aussenbar vor dem Restaurant und im Lunchraum zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt sowie das Speiseangebot erweitert.

16.01.2014

Sprache verschlagen


Karl Wild ist ein bekannter Hoteltester. Klar, dass er auch im Chedi war. Welche Eindrücke er hatte, ist im Tages Anzeiger z u lesen.

15.01.2014

Andermatt auf Platz 33 im Ranking der New York Times


Jetzt aber hoppla: Immer zu Beginn des Jahres erstellt die «New York Times» eine Liste von Destinationen, die eine Reise wert sind. Dieses Mal ist mit Andermatt auch ein Schweizer Ort dabei. Neben touristischen Evergreens wie den Niagarafällen, Kapstadt und Wien belegt Andermatt den 33. Platz von 52.

Begründet wird die Platzierung mit dem Wandel, den Andermatt in den letzten Jahren durchgemacht hat: vom ruhigen Skiort zur opulenten Luxusdestination. Dabei spielt das Hotelprojekt von Samih Sawiris die Schlüsselrolle. Ausführlich erwähnt wird in der «New York Times» sein Hotel The Chedi, das im Dezember eröffnet wurde.

14.01.2014

SAC hat Widerstand gegen Skiarena aufgegeben


Der SAC hat seinen Widerstand gegen die geplante Skiarena Andermatt aufgegeben, wie der TagesAnzeiger am 13. Januar berichtet hat. Hat sich der Bergsportverband erpressen lassen? Das zumindest behaupten die Umweltverbände.

13.01.2014

Blick ortet Mängel im Chedi


Der „Blick“ ortet Sand im Getriebe des Chedi. So sollen die Gascheminées in den Zimmern nicht funktionieren, altbackene Brötchen zum Frühstück serviert werden… Hoteldirektor Alain Bachmann spricht von Kinderkrankheiten.  

 Nörgeleien oder nicht? Machen Sie sich selbst ein Bild...

08.01.2014

Nachgereicht: Der Pakt von Andermatt


Der Pakt von Andermatt – wer die Doku am TV nicht schon gesehen hat, kann sie sich hier nochmals ansehen.
 

Was bedeutet CHEDI?


Der ungewöhnliche Name des Hotels ist auf die Betreibergesellschaft GHM zurückzuführen. Drei ihrer Hotels – zwei auf Bali, eines in Muscat – heissen bereits Chedi. Das Wort kommt aus dem Thailändischen und beschreibt einen Teil einer Tempelanlage.

Erste Chedi-Bilanz


Am 31.12.13 zog Chedi-Manager Alain Bachmann in einem Interview mit der Berner Zeitung eine erste Bilanz und sagte, wie hoch die Preise bereits gestiegen sind – und was schiefging.
 

18.12.2013

Wenn der Föhn vom Chedi bis ins Bundeshaus bläst


Der Fall hatte am vergangenen Wochenende für Schlagzeilen gesorgt. Laut SonntagsZeitung übernachtete der Schwyzer Ständerat Peter Föhn nach der offiziellen Eröffnungsfeier im Chedi. Gemäss Föhn auf Einladung seines „Freundes Samih“.
Heikle Sache, denn Sawiris ist mit seinem Proekt auch von Entscheidungen des Staates betroffen. Nun hat Samih Sawiris‘ Andermatt Swiss Alp den Fall Föhn „klargestellt“. Wie vor einer Hoteleröffnung üblich – und da das Kassensystem erst ab Betriebsaufnahme am 20. Dezember 2013 operativ sei – wurden die Zimmer allen Gästen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Also alles heisse Luft um nichts, oder ein veritabler Föhnsturm?

Den Artikel im Tagi lesen...

11.12.2013

Bewegung am Bahnhof Andermatt


Gemeinsames Vorgehen der Matterhorn-Gotthard-Bahn und die Andermatt-Sedrun Sport AG bezüglich des Bahnhofgebietes und der Talstation der Goldebahn Andermatt–Nätschen-Gütsch.

Vorgesehen sind einige Projekte:
  • der Ausbau des Bahnhofs
  • der Bau der Talstation der Gondelbahn Andermatt–Nätschen-Gütsch
  • weitere Immobilienprojekte
Dafür haben die Matterhorn-Gotthard-Bahn und die Andermatt-Sedrun Sport AG in einer Vereinbarung das gemeinsame Vorgehen festgelegt. Das teilen die beiden Unternehmen in einer Mitteilung mit. So gründen die beiden eine Entwicklungsgesellschaft «Bahnhofgebiet Andermatt».

10.12.2013

Was halten Schweizer Hoteliers vom Chedi?

Was sagen Hoteliers zum Hotel Chedi? Diese Frage stellte der Tagesanzeiger Peter Bodenmann, Hotelier und Ex SP-Präsident, und Daniel Borer, Rolex-Erbe, Hotelier und Allgemeinmediziner.

Hier gehts zum Tagi...

09.12.2013

Humorschaufel für Sawiris


Der diesjährige Preisträger der Arosa Humorschaufel heisst Samih Sawiris. Sawiris habe sich aller Widrigkeiten zum Trotz nicht von seinem Resort-Projekt in Andermatt abbringen lassen. Dies zeuge nicht nur von Durchhaltewillen, sondern auch von einem grossen Mass Humor, hiess es zur Begründung. Der Ägypter gestand, dass es tatsächlich nicht einfach sei, in einem Bergtal ein solches Projekt durchzuziehen. Noch komplizierter sei allerdings, Urner und Bündner für das Skigebiet zusammenbringen. Da brauche man fast so viel diplomatisches Geschick wie im Nahen Osten.

05.12.2013

The Chedi Andermatt


Die erste Etappe ist geschafft: Das Luxushotel Chedi wird am 6.12. offiziell eröffnet.

Geladene Gäste aus nah und fern werden vor Ort sein. Im «Alpenchic», wie in der Einladung steht. Eine Woche früher hatte das Urschner Fussvolk – überrollt von einer weit grösseren Schar Nicht-Urschner – Gelegenheit, den neuen Alpenpalast zu besichtigen.

Zur Erinnerung ein paar Fakten zum Chedi:
In seine Innern hat es 64 Appartements, sechs Maisonette-Penthouses, 49 Residenzen mit sieben Lofts und 50 Hotelzimmern erreicht. Das The Chedi Andermatt (fünf Sterne Superior) wird am 6. Dezember 2013 eröffnet (Hotelbetrieb ab 20. Dezember).


Verantwortlich für den Stil des Tempels war Jean-Michel Gathy, seines Zeichens Chefdesigner und Berater der Dennison International Architects aus Kuala Lumpur Die von ihm geschaffene Verbindung zwischen alpinem Chic und asiatischen Elementen zieht sich durch alle Bereiche des Fünf-Sterne-Hotels und drückt sich besonders in den 102 grosszügig ausgestatteten Zimmern und Suiten von 52 bis 134 Quadratmetern aus: Der Kamin, der sowohl in das Zimmer hinein wie auch nach außen zur Terrasse hin öffnet, und eine Holzvertäfelung hinter dem Bett mit antiken Bronzelaternen erzeugen abends das Bild eines leuchtenden Sternenhimmels. Materialien aus der Region wurden im ganzen Hotel auf einzigartige Weise im zeitgemäßen Stil verarbeitet.

Der Wellnessbereich des Chedi erstreckt sich auf 2400 Quadratmetern. Im SPA stehen neben dem zwölf Meter langen Outdoor-Pool und dem 35 Meter langen Indoor-Pool eine Bäderlandschaft, eine finnische Sauna, ein Sole-Dampfbad und zehn SPA-Suiten für Anwendungen mit natürlichen Produkten zur Verfügung. Im Health Club erstellen Personal Trainer maßgeschneiderte Programme für die Gäste. Trainiert wird nicht nur an den Geräten, sondern auch in freier Natur bei Yoga oder Wanderungen, Mountainbiking oder wie jetzt im Winter bei Skitouren.

02.12.2013

So viele Urschner gibts gar nicht - oder?


Am 1. Adventssonntag standen die Türen des Hotels Chedi für die Urschner offen. Urschner? Ach ja, die nahmen das Angebot für einen Blick ins Luxushotel gerne an. Allerdings waren Unterländer und Auswärtige bei weitem zahlreicher als Einheimische. Noch nie hatte das Urserntal wohl so viele Einwohner. Ob die auch alle Steuern zahlen im Urserntal?

Hier aus der Berichterstattung



Andermatt freut sich auf Eröffnung von Hotel TheChedi (NLZ)

27.11.2013

Dichtes Bauprogramm 2014


Die Entwicklung von Andermatt Swiss Alps (ASA) geht in die nächste Phase. Nach der demnächst erfolgenden Eröffnung des Hotel Chedi werden im kommenden Jahr neue Baustellen eröffnet. Geplant sind der Baubeginn des Hallenbades, des Hotels Radisson Blu und des vierten Apartmenthauses.

 Auch der Neubau des Bahnhofes Andermatt mit der integrierten Ski-Talstation werde vorbereitet, in Zusammenarbeit mit der Matterhorn Gotthard Bahn, so die Meldung. Auch der Ausbau des Skigebiets Andermatt-Sedrun soll erfolgen, sobald die entsprechenden Bewilligungen erteilt sind. Gemäss Mitteilung wird ASA bis Ende 2013 rund 400 Mio CHF in das Projekt in Andermatt investiert haben.

Im Würgegriff der Ägyptenkrise


Samih Sawiris‘ Orascom hat in den ersten neun Monaten unter der ägyptischen Krise gelitten. Der Umsatz schrumpfte gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent, der Gewinn um 28 Prozent.

25.11.2013

Warm-up im Chedi


Die ersten Chedigäste werden kurz vor Weihnachten erwartet – ab de 20., um genau zu sein. Vorher werden noch allerlei andere Leute ein und aus gehen. Am 1. Dezember haben die Urschnerinnen und Urschner Gelegenheit, die Luxusherberge zu besichtigen. Am 6. Dezember gibt’s dann die offizielle Eröffnung – eine „dazzling Party im Alpenschick" für 600 bis 800 geladene Gäste. Nach dieser Eröffnungsparty ist das Hotel dann in den Händen von Hotelprofis, die die Leistungen des Chedi auf Herz und Nieren prüfen.

07.11.2013

Chedi ist Andermatts «Leuchtturm»

Managing Director Robert Fellermeier über das Chedi, das bald seine Tore öffnet.

23.10.2013

Schadenersatz vom Bund?


Wie der Blick kürzlich berichtete, ist Samih Sawiris fest entschlossen, die 25 Luxusvillen im Andermatt-Resort zu bauen. Dafür droht er sogar, notfalls ganz grobes Geschütz aufzufahren.

Wenn die Befürworter der Zweitwohnungs-Initiative um Franz Weber gegen seine Prachtbauten klagen sollten – und erfolgreich wären – sieht Sawiris gemäss Blick nur eine Lösung, nämlich beim Bund auf Schadensersatz zu klagen.

Die Villen seien ein zentraler Ertragsfaktor. Könne er sie nicht bauen, sei sein Geschäftsmodell dahin, so Sawiris. Mehr als 380 Millionen Franken seien bereits investiert worden. Der Bund würde ihm in dem Fall den entgangenen Gewinn schulden.

21.10.2013

Verkauf läuft gut


Samih Sawiris zeigt sich mit der Entwicklung des Ferienresorts zufrieden. In den letzten Monaten sei es sehr gut gelaufen. Die Verkäufe von Ferienwohnungen hätten sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Zahlen nannte Sawiris im Interview mit der "SonntagsZeitung" allerdings nicht.

Im Gesamtjahr 2012 waren schätzungsweise 14 Appartements verkauft worden, nach 28 im 2011.

26.09.2013

Golfplatz getestet


An den (noch nicht allzu vielen) Gebäuden von „New Andermatt“ wird emsig gebaut. Derweil haben rund 100 Golfer, die sonst in Realp oder Sedrun ihre Bälle schlagen, den Golfplatz getestet. Sie haben mit Lob nicht gegeizt: fantastisch, spektakulär, ein absoluter Topplatz, so das Echo. Na dann, viel Spass!

05.09.2013

Neue Baustellen eröffnet


Sawiris hat neue Bauten in Angriff genommen. Am Mittwoch, 4. September, fand der Spatenstich für das Golf-Clubhaus statt, am Tag zuvor hatten die Arbeiten am dritten Apartmenthaus "Gemse" begonnen.

30.08.2013

Konzessionsvertrag für Skigebiet unterzeichnet

Die Korporation Ursern und Samih Sawiris haben den Konzessionsvertrag für das neue Skigebiet zwischen Andermatt und Sedrun unterzeichnet. Damit erhält die Andermatt-Sedrun Sport AG das Recht, die bestehenden Anlagen zu erneuern und neue Bahnen zu bauen.

28.08.2013

Millionenloch von Orascom wird grösser


Der Reinverlust von Orascom ist im ersten Halbjahr grösser geworden - Bruttogewinn und Marge brechen ein. Trotzdem sieht die Gruppe um Investor Samih Sawiris Lichtblicke.

26.08.2013

Investiert Sawiris in Jugenherbergen?


Im Umfeld des Andermatt-Resorts soll offenbar auch eine Jugendherberge entstehen. Samih Sawiris sagte in einem Interview mit der "Zentralschweiz am Sonntag": "Unser Vorzeigestück ist das 5-Sterne-Hotel Chedi. Wir wollen in Andermatt aber nicht nur eine Zielgruppe ansprechen. Andermatt soll für alle attraktiv sein. Dazu braucht es auch jemanden, der das Segment der Jugendlichen anspricht", sagte Sawiris im Interview.

In welchem Umfang und in welcher Form er Projekte unterstützten wird, ist noch offen. "Es hängt von den Zahlen ab", sagte er. "Wenn sich die Investitionen für die Jugendherbergen lohnen und sie genügend Kunden aufbringen können, dann steht dem Projekt nichts im Wege. Wir sind bereit, die Jugendherbergen zu unterstützen, wenn dies möglich ist."

13.08.2013

Alain Bachmann Chedi-Direktor


Alain Bachmann wird der erste Direktor des Luxushotels «The Chedi» in Andermatt. Er tritt seine Stelle im September an.

Alain Bachmann sei ein ausgewiesener Hotelfachmann. Er wechselte in den 1990er-Jahren via Marketing in die Hotelbranche, nachdem er zuvor im Bankwesen tätig war. Seit drei Jahren hat er eine Führungsposition im «Grand Hotel Park» in Gstaad inne.

12.08.2013

Adieu Orascom-Aktie


Die Orascom-Aktie ist bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in Ungnade gefallen. Die Bank hat die Wertpapiere aus ihrem Research- und Anlageuniversum gekippt. Damit setzt sich der negative Trend fort, nachdem der Bau- und Hotelkonzern von  Samih Sawiris im ersten Quartal 2013 einen Verlust von 19 Millionen Franken einfuhr. Für den Rauswurf verantwortlich sei eine Vielzahl von Gründen, schreibt Analyst Marco Strittmatter in einem Anlagekommentar.

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19.07.2013

Neuer CEO für Andermatt-Sedrun Sport AG


Ein Jahr lang war Bo Halvardsson des schwedischen Skigebiet-Betreibers SkiStar CEO der Andermatt-Sedrun Sport AG. Ab 1. August wird er von einer neuen Geschäftsleitung unterstützt. Der bisherige CEO der Sedrun Bergbahnen, Silvio Schmid, wird operative Führung der Bergbahnbetriebe übernehmen.

Arbeitsstreit beigelegt


Fertig gestritten auf der Baustelle des Hotels The Chedi. Die betroffenen Elektriker erhalten bessere Arbeitsverträge.



17.07.2013

Warnstreik


Schlechte Werbung, um potenzielle Käufer anzulocken: Auf der Baustelle des Luxushotels The Chedi sind am Dienstag, 16. Juli, rund 30 Elektroinstallateure eines Subunternehmers in einen Warnstreik getreten. Die Arbeiter auf der Baustelle der Swiss Alps AG protestierten gegen fristlose Kündigungen und angebliche Dumping-Löhne.

Déjà vu
Der aktuelle Dumpingfall hat eine Vorgeschichte: Im Dezember 2012 musste die Firma Condor AG die Baustelle des Luxushotels verlassen, nachdem bekannt wurde, dass sie ihre Angestellten bis zu 58 Stunden pro Woche arbeiten liess, aber nur Lohn für die vereinbarten 40 Stunden ausbezahlte. Gemäss UNIA wiederholen sich nun die Vorkommnisse. Neu sei nur, dass jetzt noch ein weiteres Sub-Unternehmen involviert sei. Der Generalunternehmer Daltrop AG beauftragte die deutsche Firma Imtech mit der Ausführung der elektrischen Installationen. Diese vergab die Arbeiten an die Firma Uritec, die sie wiederum an Beltech weiter gab, welche die rund 30 mehrheitlich aus Ungarn stammenden Elektriker beschäftigt. Pikant: Mitglieder der Geschäftsleitung der inzwischen Konkurs gegangenen Condor AG sitzen heute in der Geschäftsleitung der Beltec GmbH.

Auszug aus den Medien

Die Südostschweiz
Urner Wochenblatt
Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Cash

05.07.2013

Sawiris über die Wirren in Ägypten


Zwar geht es in diesem Blog um Informationen zum Andermatt Resort. Ob der Wirren in Ägypten sei jedoch für einmal ein Blick über den Tellerrad erlaubt. Schliesslich hängt das Resort ja am Tropf von El Gouna. Läuft das Feriengeschäft dort gut, spült das auch Geld in die Orascom-Kasse – sprich: kann auch in Andermatt investiert werden.

Was Sawiris zur Lage in Ägypten sagt: Interview mitBlick online...

26.06.2013

Futterneid


Konkurrenzorte kritisieren, dass Sawiris für den Ausbau des Skigebietes 50 Millionen Franken vom Staat erhält. Sie fürchten eine «staatlich subventionierte» Umverteilung der Skigäste.

24.06.2013

Richtfest für Steinadler und Hirsch gefeiert


Andermatt Swiss Alps hat am Freitag, 21. Juni, im Beisein von Samih Sawiris das Richtfest für die ersten beiden Apartmenthäuser Steinadler und Hirsch gefeiert. Die insgesamt 27 Wohnungen sind im Frühling 2014 bezugsbereit.

21.06.2013

Skiarena: Ausbaustart mit Stolpersteinen


Die Umweltverbände haben eingelenkt. Im Herbst könnte also mit dem Ausbau des Skigebiets zwischen Andermatt und Sedrun gestartet werden. Das jedenfalls plant Samih Sawiris‘ Andermatt Swiss Alps. Doch ob der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann, ist ungewiss. Denn erst muss der Bund die Bewilligung für den Ausbau geben.Das BAV stellt den Entscheid bei optimalem Verlauf des Verfahrens bis Ende September in Aussicht.

Aber: Für ein Projekt dieser Grösse, das 15 Seilbahnen sowie zahlreiche Pisten und Beschneiungsanlagen umfasst, fehlen die Erfahrungswerte. In der Regel wird gemäss BAV pro Verfahren nur eine einzige Anlage behandelt. Dabei beträgt die Frist 9 Monate. Fraglich also, ob in diesem Jahr noch mit dem Bau begonnen werden kann.

Hinzu kommt: Bevor die Baubewilligung auf dem Tisch liegt, will der schwedische Skigebietsbetreiber Skistar keinen definitiven Entscheid über eine Beteiligung an der Skiarena fällen.

19.06.2013

Skigebiet: Umweltverbände ziehen Beschwerde zurück


Die Umweltverbände haben ihre Beschwerde gegen den Teilzonenplan für die Skianlagen für das geplante erweiterte Skigebiet Andermatt-Sedrun zurückgezogen. Der Urner Regierungsrat hat den Teilzonenplan nur mit Auflagen genehmigt, was die Umweltverbände zum Rückzug bewogen hat.

Unter anderem hat die Urner Regierung veranlasst, dass die Zone für Sport- und Freizeitanlagen im Bereich Gurschen, Nätschen, Gütsch und Oberalp verkleinert wird. Des weiteren hat der Regierungsrat die touristische Nutzung, etwa den Ausbau von Lagerhäusern und Jugendherbergen, in gewissen Gebieten eingeschränkt.

Das Thema in den Medien
DerBund
BaslerZeitung
Südostschweiz

10.06.2013

Sawiris auf der Suche nach weiteren Projekten in der Schweiz?


Samih Sawiris will sich in der Schweiz offenbar nach neuen Tourismusprojekten umsehen. Zuerst wolle er aber Andermatt zum Erfolg bringen, sagte er im Interview mit der Zeitung "Zentralschweiz am Sonntag".

Showroom in Luzern


Andermatt Swiss Alps vermarktet sich neu auch in Luzern. In der Altstadt wurde am Samstag, 8. Juni, ein neuer Showroom eröffnet. Damit will Samih Sawiris den Kontakt zur Bevölkerung in der Zentralschweiz weiter stärken.

07.06.2013

Beiteiligung von Skistar an Skiarena noch offen


Die Beteiligung der schwedischen Firma Skistar an der Skiarena zwischen Andermatt und Sedrun bleibt ungewiss. Erst wenn die Baubewilligung eintrifft, will das Unternehmen seinen definitiven Entscheid bekannt geben. Das erklärt der technische Direktor Bo Halvardsson gegenüber der Luzerner Zeitung.

05.06.2013

Staatsmillionen für Skigebiet


Der Ausbau der Skigebiete Andermatt und Sedrun zu einer Skiarena wird von Bund und Standortkantonen mit 48 Millionen Franken unterstützt.

Der Bund beteiligt sich über die Neue Regionalpolitik (NRP) mit einem Darlehen von 40 Millionen Franken. DIes teilte der Regierungsrat Uri mit. Uri und Graubünden leisteten À-fonds-perdu-Beiträge von 5 respektive 3 Millionen Franken. Begründet wird das finanzielle Engagement damit, dass die Gotthardregion vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen stehe.

04.06.2013

Franz Weber droht Sawiris mit neuen Einsprachen


Umweltschützer Franz Weber habe seinen Widerstand gegen das gesamte Ferienresort des ägyptischen Investors Samih Sawiris aufgegeben. Diese Nachricht in der SonntagsZeitung vom 21. April 2013 sorgte für Erleichterung bei Samih Sawiris und seiner Andermatt Swiss Alps.

Nun die Ernüchterung: Gemäss der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ hat Webers Helvetia Nostra nur die Einsprachen gegen den Bau der 42 Appartementhäuser fallengelassen. Die 24 Luxusvillen will sie jedoch verhindern, sofern sie nicht als Erstwohnung genutzt werden. Damit droht Sawiris ein jahrelanger Rechtsstreit.

Orascom schlecht gestartet

Samih Sawiris' Orascom ist schlecht ins neue Jahr gestartet. Der Verlust des Unternehmens wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich.
 
Mehr darüber
Tages Anzeiger
SRF

24.05.2013

See you im Golfclubhaus

Wenn möglich soll noch dieses Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Clubhaus soll zusammen mit dem 130 Hektaren grossen Golfplatz 2016 den Betrieb aufnehmen.

Im Clubhaus, das über eine grosse Sonnenterrasse verfügen wird (hoffentlich mit Windschutz), soll ein ganzjährig betriebenes Restaurant untergebracht werden. Es wird ferner öffentliche Umkleidekabinen für Golfer, Wanderer und Langälufer haben.

17.05.2013

Hotel Chedi: Cheminée-Romantik per iPad

Im Chedi soll sich laut Medienberichten die gesamte Zimmertechnik mit dem iPad steuern lassen, inklusive des gläsernen Gasfeuer-Kamins. Trotzdem würden noch Schalter eingebaut, denn nicht alle Kunden seien technisch soweit, so ein Mitareitender. Na dann: Licht aus, Feuer an!

02.05.2013

Reportage von der Baustelle

Kleine Resortführung gefällig? Begleiten Sie Susan Vogel-Misicka, swissinfo.ch, auf einer Führung vor Ort.

26.04.2013

Ausbau Skigebiet: Verbände erheben Einsprache


Naturschützer reichen gegen die Zonenplanänderung zu den Skianlagen in Andermatt Beschwerde ein. Sie widerspreche der im Januar erreichten Einigung für ein umweltverträgliches Skigebiet.

Nach Meinung der Organisationen Pro Natura Uri, WWF Uri, VCS Uri, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und mountain wilderness widerspreche der Zonenplan in zentralen Punkten der im Januar erreichten Einigung für eine naturverträgliche Ausgestaltung des neuen Skigebietes zwischen dem Kanton Uri, der Bauherrschaft unter Samih Sawiris und den Umweltverbänden

Überdimensioniert
Die Verbände kritisieren in einer gemeinsamen Mitteilung besonders, dass die Zonen für Wintersport überdimensioniert seien. Sie fürchten, dass damit eine Hintertür für zusätzliche Pisten offen bleibe. Zudem solle der Nutzungszweck der Tourismuszonen genauer formuliert werden. Dies soll gemäss den Umweltverbänden eine übermässige touristische Erschliessung des Skigebiets verhindern.

Weiter Infos
20 Min…



22.04.2013

Franz Weber gibt auf


Franz Weber, Vater der Zweitwohnungsinitiative, gibt den Widerstand gegen Samih Sawiris Ferienresort in Andermatt auf. Noch Ende Jahr hatte er angekündigt, seine Stiftung Helvetia Nostra werde das Vorhaben bis vor Bundesgericht bekämpfen, weil es ein Präzedenzfall sei. Vor kurzem reichte die Stiftung eine erste Einsprache gegen ein Baugesuch für ein Apartmenthaus der Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps ein. Die Andermatter Dorfbehörden haben diese inzwischen abgelehnt.

Nun hat Helvetia Nostra entschieden, die Einsprache nicht zur nächsten Instanz weiterzuziehen, wie Fabian Dreher, Kommunikationsbeauftragter von Helvetia Nostra, gegenüber der Sonntags Zeitung bestätigt hat. Auch weitere Einsprachen wird es nicht geben.



Sawiris stoppt Neubauten in Aegypten


Seit die Islamisten am Nil an der Macht sind, fühlt sich die christliche Unternehmerfamilie Sawiris offensichtlich nicht mehr sicher. Samih Sawiris, Chef des Ressorts in Andermatt, schliesst eine Auswanderung nicht mehr aus. Und: Er startet in Aegypten vorläufig keine neuen Projekt mehr, wie in der Basler Zeitung zu lesen ist. Man führe bis auf weiteres nur das zu Ende, was angefangen wurde. Neue Projekte gebe es aber keine, so Sawiris.

Betroffen sind unter anderem seine beiden grössten Ferienresorts in El Gouna am Roten Meer und Taba Heights auf der Halbinsel Sinai.
 

Sawiris-Projekt wichtig für Matterhorn Gotthardbahn


Für Fernando Lehner, Chef der MGBahn, ist das Tourismusprojekt in Andermatt für die MGBahn von Bedeutung. Einerseits sei die Weiterentwicklung der Tourismusgebiete für die MGBahn positiv zu werten. Andererseits spiele das Unternehmen auch als Zubringer eine wichtige Rolle. Die MGBahn werde sich dementsprechend rüsten. Zentraler Punkt werde der Umbau des Bahnhofs in Andermatt sein.

17.04.2013

Samih Sawiris zufrieden

Samih Sawiris ist mit den bisher erzielten Verkäufen zufrieden. Am Dienstag, 16. April 2013, informierte er in Andermatt über die Fortschritte seines Tourismusresorts. Bisher wurden 345 Mio. Franken in das Projekt investiert und Wohneinheiten im Wert von 275 Mio. Franken verkauft oder reserviert, wie Sawiris sagte. Die 70 Mio. Franken Differenz zwischen Investitionen und Verkäufen erachtet er den Umständen entsprechend als gut.

Berichte aus der Presse:

16.04.2013

Die Gewissheit von Samih Sawiris

Warum ist Samih Sawiris so felsenfest davon überzeugt, dass er den Talgrund um Andermatt in eine Luxusferiendestination verwandeln kann? Die Antwort in der BAZ online...

15.04.2013

"Der Andermatter" wird neu lanciert


Magazin "Der Andermatter" wird neu lanciert. Die Zeitschrift soll die mediale Visitenkarte für die Entwicklung von Andermatt und der ganzen Gotthardregion zur Top-Feriendestination darstellen und in exklusiver Gestaltung daherkommen, wie die verantwortliche Kommunikationsagentur Baumann Fryberg Tarelli am Freitag schreibt. Als Zielpublikum von "Der Andermatter" nennt die Agentur eine nationale sowie internationale Leserschaft, die einem anspruchsvollen Lebensstil frönt. Die Sommer-Nummer erscheint Anfang Juni 2013, die Herbst-Nummer folgt im November. Im Dezember 2013 soll das 5-Sterne-Luxus-Hotel  The Chedi  von Samih Sawiris eröffnet.

04.04.2013

Allzeittief für Orascom-Aktie


Die Orascom-Aktie notierte am Mittwoch, 3. April 2013, 9,90 Franken. Damit lag ihr Kurs so tief wie noch nie. Vor fast fünf Jahren hatte das Unternehmen die Aktien zu 152 Franken herausgegeben. Hinter dem Kursrutsch steckt offensichtlich eine Analyse der UBS.

03.04.2013

Beton gegen Wohnungen

Für das Bauprojekt von New Andermatt braucht es viel Beton.  Geliefert wird es von Kiesunternehmer Walter Regli. Um den Auftrag zu erhalten, verpflichtete sich die Regli AG gemäss Aargauer Zeitung zur Übernahme von zwei Wohnungen im Resort.

27.03.2013

Sawiris Mehrheitsaktionär von Andermatt Swiss Alps


Wovon in den letzten Wochen gemunkelt wurde, ist nun eingetroffen: Samih Sawiris engagiert sich wieder verstärkt in Andermatt. Er wird Mehrheitsaktionär (51%) der Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps (ASA). Die Muttergesellschaft Orascom hält nur noch eine Minderheit am Andermatter Resort. Auch das Verwaltungsratspräsidium übernimmt Sawiris wieder selber. Zudem verpflichte eer sich, die Finanzierung des Projekts in Adermatt mit mindestens CHF 150 Mio. bis 2012 sicherzustellen.

Schulden senken
Für Orascom hat die Transaktion den Vorteil, dass sie die Verschuldung (gegenüber Sawiris) reduziert. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital wird verbessert und die Zinskosten sinken. Auch Orascom darf laut Zeitungsberichten allerdings weiter auf Kapitalspritzen ihres Mehrheitsaktionärs zählen. Sawiris verpflichtet sich, das erwartete operative Cash-Defizit der Orascom Development im Jahr 2013 von bis zu CHF 60 Mio. zu decken.

Kein Schönwetter zu erwarten
Der Ausblick von Orascom tönt derzeit nicht sehr optimistisch: Sowohl die Umsätze in den Hotels als auch die Immobilienverkäufe lagen in den ersten zwei Monaten 2013 unter der Vorjahresperiode, wie NZZ online heute, 27. März, berichtet. Auch mittelfristig geht Orascom offensichtlich nicht davon aus, dass die Performance der Hotels auf das Niveau von 2008 bis 2010 zurückkehren wird. Um die Liquiditätssituation der Gruppe zu verbessern, ist geplant, neben der Andermatt-Transaktion den Fokus verstärkt auf die Kerndestinationen El Gouna, Taba Heights, Jebel Sifah und Salalah Beach zu richten sowie nicht strategische Vermögenswerte und Beteiligungen in den nächsten 24 Monaten zu veräussern. Um die Effizienz zu steigern, wurden zudem verschiedene Kostensenkungsprogramme lanciert.

Medienkonferenz am 16. April 2013
Am 16. April 2013 werden Andermatt Swiss Alps und das Management des Chedi Hotels auf einer Medienkonferenz über den Fortschritt des Andermatt-Resorts informieren.

21.03.2013

Sawiris wird wieder operativ

Samih Sawiris engagiert sich gemäss einem Bericht der "Handelszeitung" wieder aktiv in der Führung der Andermatt Swiss Alps ASA. Sawiris werde in seiner künftigen Rolle die operativen Geschäfte der Gesellschaft überwachen und aktiv begleiten, heisst es in der Zeitung.

Offensichtlich hat Sawiris am Hauptsitz der ASA in Altdorf bereits wieder ein Büro bezogen. Zudem ist er gemäss Handelszeitung auch auf der Baustelle in Andermatt mehrmals in der Woche anzutreffen. Sicherliche eine Überraschung, denn Sawiris ist bekanntlich  erst im letzten Sommer als VR-Präsident der ASA zurückgetreten. Seither präsidierte Orascom-Konzern-CEO Gerhard Niesslein die Tochtergesellschaft.

Scheinbar nimmt Sawiris nicht nur operativ das Heft wieder selbst in die Hand. Wie die Medien schon länger spekulieren, wird er sich wohl auch finanziell direkt an Andermatt Swiss Alps beteiligen. Bereits vor einem Jahr stellte er dem ASA-Mutterkonzern Orascom ein Darlehen von 125 Mio CHF zur Verfügung.

15.03.2013

Enge Zusammenarbeit


Die Skigebietsverbindung­Andermatt-Sedrun ist noch in weiter Ferne. Die beiden Regionen werden aber ab sofort eng zusammenarbeiten. Das berichtet die «Südostschweiz».

 

11.03.2013

Sawiris buttert weiter

Samih Sawiris wird laut einem Bericht der "Sonntagszeitung" (SoZ, Ausgabe vom 10.03.) für den Bau des Ferienresorts in Andermatt weiteres Geld einschiessen. Dies habe ein bestens informierter Firmenkenner bestätigt, so die SoZ.

Laut dem Kenner seien zusätzliche 150 bis 200 Mio CHF nötig, um das Projekt bis zur Erreichung der kritischen Masse zu entwickeln, nachdem Sawiris vor einem Jahr bereits 125 Mio in Form eines Privatkredits eingeschossen hatte.Die neuen Mittel seien vorhanden, und Sawiris werde sie bereitstellen, so der Insider. Die kritische Masse sei dann erreicht, wenn in Andermatt zwei Hotels, mehrere Apartmenthäuser und der Golfplatz vollendet sind sowie das Skigebiet ausgebaut ist.
Im Vollausbau sind sechs Hotels mit 850 Zimmern, 42 Wohnhäuser mit 500 Apartments, 25 Villen sowie Gewerbefläche geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,8 Mrd CHF.

06.03.2013

Löst Sawiris Andermatt-Teil aus Orascom heraus?

Keine einfachen Zeiten für Orascom und Samih Sawiris. Ägyptens Tourismus hat aufgrund der dortigen Unruhen Sand im Getriebe. Und der Bau des Prestige-Resorts in Andermatt verschlingt viel Geld. Aber auch hier fleisst das Geld nicht wie Wasser in der Reuss.

Eine Idee, mit der Sawiris nun anscheinend liebäugelt, ist, den Andermatt-Teil aus Orascom herauszulösen.