Ein Jahr lang war Bo Halvardsson des schwedischen
Skigebiet-Betreibers SkiStar CEO der Andermatt-Sedrun Sport AG. Ab 1. August
wird er von einer neuen Geschäftsleitung unterstützt. Der bisherige CEO der
Sedrun Bergbahnen, Silvio Schmid, wird operative Führung der Bergbahnbetriebe
übernehmen.
19.07.2013
Arbeitsstreit beigelegt
Fertig gestritten auf der Baustelle des Hotels The Chedi.
Die betroffenen Elektriker erhalten bessere Arbeitsverträge.
17.07.2013
Warnstreik
Schlechte
Werbung, um potenzielle Käufer anzulocken: Auf der Baustelle des Luxushotels
The Chedi sind am Dienstag, 16. Juli, rund 30
Elektroinstallateure eines Subunternehmers in einen Warnstreik getreten. Die
Arbeiter auf der Baustelle der Swiss Alps AG protestierten gegen fristlose
Kündigungen und angebliche Dumping-Löhne.
Déjà vu
Der aktuelle Dumpingfall hat eine Vorgeschichte: Im Dezember 2012 musste die Firma Condor AG die Baustelle des Luxushotels verlassen, nachdem bekannt wurde, dass sie ihre Angestellten bis zu 58 Stunden pro Woche arbeiten liess, aber nur Lohn für die vereinbarten 40 Stunden ausbezahlte. Gemäss UNIA wiederholen sich nun die Vorkommnisse. Neu sei nur, dass jetzt noch ein weiteres Sub-Unternehmen involviert sei. Der Generalunternehmer Daltrop AG beauftragte die deutsche Firma Imtech mit der Ausführung der elektrischen Installationen. Diese vergab die Arbeiten an die Firma Uritec, die sie wiederum an Beltech weiter gab, welche die rund 30 mehrheitlich aus Ungarn stammenden Elektriker beschäftigt. Pikant: Mitglieder der Geschäftsleitung der inzwischen Konkurs gegangenen Condor AG sitzen heute in der Geschäftsleitung der Beltec GmbH.
Déjà vu
Der aktuelle Dumpingfall hat eine Vorgeschichte: Im Dezember 2012 musste die Firma Condor AG die Baustelle des Luxushotels verlassen, nachdem bekannt wurde, dass sie ihre Angestellten bis zu 58 Stunden pro Woche arbeiten liess, aber nur Lohn für die vereinbarten 40 Stunden ausbezahlte. Gemäss UNIA wiederholen sich nun die Vorkommnisse. Neu sei nur, dass jetzt noch ein weiteres Sub-Unternehmen involviert sei. Der Generalunternehmer Daltrop AG beauftragte die deutsche Firma Imtech mit der Ausführung der elektrischen Installationen. Diese vergab die Arbeiten an die Firma Uritec, die sie wiederum an Beltech weiter gab, welche die rund 30 mehrheitlich aus Ungarn stammenden Elektriker beschäftigt. Pikant: Mitglieder der Geschäftsleitung der inzwischen Konkurs gegangenen Condor AG sitzen heute in der Geschäftsleitung der Beltec GmbH.
Auszug aus den Medien
Die Südostschweiz
Urner Wochenblatt
Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Cash
05.07.2013
Sawiris über die Wirren in Ägypten
Zwar geht es in diesem Blog um Informationen zum Andermatt
Resort. Ob der Wirren in Ägypten sei jedoch für einmal ein Blick über den
Tellerrad erlaubt. Schliesslich hängt das Resort ja am Tropf von El Gouna.
Läuft das Feriengeschäft dort gut, spült das auch Geld in die Orascom-Kasse –
sprich: kann auch in Andermatt investiert werden.
Was Sawiris zur Lage in Ägypten sagt: Interview mitBlick online...
26.06.2013
Futterneid
Konkurrenzorte
kritisieren, dass Sawiris für den Ausbau des Skigebietes 50 Millionen Franken vom Staat
erhält. Sie fürchten eine «staatlich subventionierte» Umverteilung der
Skigäste.
24.06.2013
Richtfest für Steinadler und Hirsch gefeiert
Andermatt
Swiss Alps hat am Freitag, 21. Juni, im Beisein von Samih Sawiris das Richtfest
für die ersten beiden Apartmenthäuser Steinadler und Hirsch gefeiert. Die
insgesamt 27 Wohnungen sind im Frühling 2014 bezugsbereit.
21.06.2013
Skiarena: Ausbaustart mit Stolpersteinen
Die
Umweltverbände haben eingelenkt. Im Herbst könnte also mit dem Ausbau des
Skigebiets zwischen Andermatt und Sedrun gestartet werden. Das jedenfalls plant
Samih Sawiris‘ Andermatt Swiss Alps. Doch ob der ambitionierte Zeitplan
eingehalten werden kann, ist ungewiss. Denn erst muss der Bund die Bewilligung
für den Ausbau geben.Das BAV stellt den Entscheid bei optimalem Verlauf des
Verfahrens bis Ende September in Aussicht.
Aber: Für ein
Projekt dieser Grösse, das 15 Seilbahnen sowie zahlreiche Pisten und
Beschneiungsanlagen umfasst, fehlen die Erfahrungswerte. In der Regel wird gemäss
BAV pro Verfahren nur eine einzige Anlage behandelt. Dabei beträgt die Frist 9
Monate. Fraglich also, ob in diesem Jahr noch mit dem Bau begonnen werden kann.
Hinzu kommt: Bevor die
Baubewilligung auf dem Tisch liegt, will der schwedische Skigebietsbetreiber
Skistar keinen definitiven Entscheid über eine Beteiligung an der Skiarena
fällen.
19.06.2013
Skigebiet: Umweltverbände ziehen Beschwerde zurück
Die Umweltverbände haben ihre Beschwerde gegen den Teilzonenplan
für die Skianlagen für das geplante erweiterte Skigebiet Andermatt-Sedrun
zurückgezogen. Der Urner Regierungsrat hat den Teilzonenplan nur mit Auflagen
genehmigt, was die Umweltverbände zum Rückzug bewogen hat.
Unter anderem hat die Urner Regierung veranlasst, dass die Zone
für Sport- und Freizeitanlagen im Bereich Gurschen, Nätschen, Gütsch und
Oberalp verkleinert wird. Des weiteren hat der Regierungsrat die touristische
Nutzung, etwa den Ausbau von Lagerhäusern und Jugendherbergen, in gewissen
Gebieten eingeschränkt.
Das
Thema in den Medien
DerBundBaslerZeitung
Südostschweiz
10.06.2013
Sawiris auf der Suche nach weiteren Projekten in der Schweiz?
Samih Sawiris will sich in der Schweiz offenbar nach neuen
Tourismusprojekten umsehen. Zuerst wolle er aber Andermatt zum Erfolg bringen,
sagte er im Interview mit der Zeitung "Zentralschweiz am Sonntag".
Showroom in Luzern
Andermatt Swiss Alps vermarktet sich neu auch in Luzern. In der Altstadt
wurde am Samstag, 8. Juni, ein neuer Showroom eröffnet. Damit will Samih
Sawiris den Kontakt zur Bevölkerung in der Zentralschweiz weiter stärken.
07.06.2013
Beiteiligung von Skistar an Skiarena noch offen
Die Beteiligung
der schwedischen Firma Skistar an der Skiarena zwischen Andermatt und Sedrun
bleibt ungewiss. Erst wenn die Baubewilligung eintrifft, will das Unternehmen
seinen definitiven Entscheid bekannt geben. Das erklärt der technische Direktor
Bo Halvardsson gegenüber der Luzerner Zeitung.
05.06.2013
Staatsmillionen für Skigebiet
Der Ausbau
der Skigebiete Andermatt und Sedrun zu einer Skiarena wird von Bund und
Standortkantonen mit 48 Millionen Franken unterstützt.
Der
Bund beteiligt sich über die Neue Regionalpolitik (NRP) mit einem Darlehen von
40 Millionen Franken. DIes teilte der Regierungsrat Uri mit. Uri und Graubünden
leisteten À-fonds-perdu-Beiträge von 5 respektive 3 Millionen Franken.
Begründet wird das finanzielle Engagement damit, dass die Gotthardregion vor
besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen stehe.
04.06.2013
Franz Weber droht Sawiris mit neuen Einsprachen
Orascom schlecht gestartet
Samih Sawiris' Orascom ist schlecht ins neue
Jahr gestartet. Der Verlust des Unternehmens wuchs im Vergleich zum
Vorjahresquartal deutlich.
Mehr darüber
Tages Anzeiger
SRF
Tages Anzeiger
SRF
24.05.2013
See you im Golfclubhaus
Wenn möglich soll noch dieses Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Clubhaus soll zusammen mit dem 130 Hektaren grossen Golfplatz 2016 den Betrieb aufnehmen.
Im Clubhaus, das über eine grosse Sonnenterrasse verfügen wird (hoffentlich mit Windschutz), soll ein ganzjährig betriebenes Restaurant untergebracht werden. Es wird ferner öffentliche Umkleidekabinen für Golfer, Wanderer und Langälufer haben.
Im Clubhaus, das über eine grosse Sonnenterrasse verfügen wird (hoffentlich mit Windschutz), soll ein ganzjährig betriebenes Restaurant untergebracht werden. Es wird ferner öffentliche Umkleidekabinen für Golfer, Wanderer und Langälufer haben.
17.05.2013
Hotel Chedi: Cheminée-Romantik per iPad
Im Chedi soll sich laut Medienberichten die gesamte
Zimmertechnik mit dem iPad steuern lassen, inklusive des gläsernen
Gasfeuer-Kamins. Trotzdem würden noch Schalter eingebaut, denn nicht alle Kunden seien technisch soweit, so ein Mitareitender. Na dann: Licht aus, Feuer an!
02.05.2013
Reportage von der Baustelle
Kleine Resortführung gefällig? Begleiten Sie Susan
Vogel-Misicka, swissinfo.ch, auf einer Führung vor Ort.
26.04.2013
Ausbau Skigebiet: Verbände erheben Einsprache
Naturschützer reichen gegen die Zonenplanänderung zu den
Skianlagen in Andermatt Beschwerde ein. Sie widerspreche der im Januar
erreichten Einigung für ein umweltverträgliches Skigebiet.
Nach Meinung der Organisationen Pro Natura Uri, WWF Uri, VCS
Uri, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und mountain wilderness widerspreche
der Zonenplan in zentralen Punkten der im Januar erreichten Einigung für eine
naturverträgliche Ausgestaltung des neuen Skigebietes zwischen dem Kanton Uri,
der Bauherrschaft unter Samih Sawiris und den Umweltverbänden
Überdimensioniert
Die Verbände kritisieren in einer gemeinsamen Mitteilung
besonders, dass die Zonen für Wintersport überdimensioniert seien. Sie
fürchten, dass damit eine Hintertür für zusätzliche Pisten offen bleibe. Zudem
solle der Nutzungszweck der Tourismuszonen genauer formuliert werden. Dies soll
gemäss den Umweltverbänden eine übermässige touristische Erschliessung des
Skigebiets verhindern.
Weiter Infos
20 Min… 22.04.2013
Franz Weber gibt auf
Franz Weber, Vater der Zweitwohnungsinitiative, gibt den
Widerstand gegen Samih Sawiris Ferienresort in Andermatt auf. Noch Ende Jahr
hatte er angekündigt, seine Stiftung Helvetia Nostra werde das Vorhaben bis vor
Bundesgericht bekämpfen, weil es ein Präzedenzfall sei. Vor kurzem reichte die
Stiftung eine erste Einsprache gegen ein Baugesuch für ein Apartmenthaus der
Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps ein. Die Andermatter Dorfbehörden haben
diese inzwischen abgelehnt.
Nun hat Helvetia Nostra entschieden, die Einsprache nicht
zur nächsten Instanz weiterzuziehen, wie Fabian Dreher,
Kommunikationsbeauftragter von Helvetia Nostra, gegenüber der Sonntags Zeitung bestätigt hat. Auch weitere
Einsprachen wird es nicht geben.
Sawiris stoppt Neubauten in Aegypten
Seit die Islamisten am Nil an der Macht sind, fühlt sich die
christliche Unternehmerfamilie Sawiris offensichtlich nicht mehr sicher. Samih
Sawiris, Chef des Ressorts in Andermatt, schliesst eine Auswanderung nicht mehr
aus. Und: Er startet in Aegypten vorläufig keine neuen Projekt mehr, wie in der
Basler Zeitung zu lesen ist. Man führe bis auf weiteres nur das zu Ende, was
angefangen wurde. Neue Projekte gebe es aber keine, so Sawiris.
Betroffen sind unter anderem seine beiden grössten
Ferienresorts in El Gouna am Roten Meer und Taba Heights auf der Halbinsel
Sinai.
Sawiris-Projekt wichtig für Matterhorn Gotthardbahn
Für Fernando Lehner, Chef der MGBahn, ist das
Tourismusprojekt in Andermatt für die MGBahn von Bedeutung. Einerseits sei die
Weiterentwicklung der Tourismusgebiete für die MGBahn positiv zu werten.
Andererseits spiele das Unternehmen auch als Zubringer eine wichtige Rolle. Die
MGBahn werde sich dementsprechend rüsten. Zentraler Punkt werde der Umbau des
Bahnhofs in Andermatt sein.
17.04.2013
Samih Sawiris zufrieden
Samih Sawiris ist mit den bisher erzielten Verkäufen zufrieden.
Am Dienstag, 16. April 2013, informierte er in Andermatt über die Fortschritte
seines Tourismusresorts. Bisher wurden 345 Mio. Franken in das Projekt
investiert und Wohneinheiten im Wert von 275 Mio. Franken verkauft oder reserviert,
wie Sawiris sagte. Die 70 Mio. Franken Differenz zwischen Investitionen und
Verkäufen erachtet er den Umständen entsprechend als gut.
Berichte aus der Presse:
16.04.2013
Die Gewissheit von Samih Sawiris
Warum ist Samih Sawiris so felsenfest davon überzeugt, dass er den Talgrund um Andermatt in eine Luxusferiendestination verwandeln kann? Die Antwort in der BAZ online...
15.04.2013
"Der Andermatter" wird neu lanciert
Magazin "Der Andermatter" wird neu
lanciert. Die Zeitschrift soll die mediale Visitenkarte für die Entwicklung von
Andermatt und der ganzen Gotthardregion zur Top-Feriendestination darstellen
und in exklusiver Gestaltung daherkommen, wie die verantwortliche
Kommunikationsagentur Baumann Fryberg Tarelli am Freitag schreibt. Als
Zielpublikum von "Der Andermatter" nennt die Agentur eine nationale
sowie internationale Leserschaft, die einem anspruchsvollen Lebensstil frönt. Die
Sommer-Nummer erscheint Anfang Juni 2013, die Herbst-Nummer folgt im November.
Im Dezember 2013 soll das 5-Sterne-Luxus-Hotel
The Chedi von Samih Sawiris
eröffnet.
04.04.2013
Allzeittief für Orascom-Aktie
Die Orascom-Aktie notierte am Mittwoch, 3. April 2013, 9,90
Franken. Damit lag ihr Kurs so tief wie noch nie. Vor fast fünf Jahren hatte
das Unternehmen die Aktien zu 152 Franken herausgegeben. Hinter dem Kursrutsch steckt offensichtlich eine
Analyse der UBS.
03.04.2013
Beton gegen Wohnungen
Für das Bauprojekt von New Andermatt braucht es viel Beton. Geliefert wird es von Kiesunternehmer Walter
Regli. Um den Auftrag zu erhalten, verpflichtete sich die Regli AG gemäss
Aargauer Zeitung zur Übernahme von zwei Wohnungen im Resort.
27.03.2013
Sawiris Mehrheitsaktionär von Andermatt Swiss Alps
Wovon in den
letzten Wochen gemunkelt wurde, ist nun eingetroffen: Samih Sawiris engagiert
sich wieder verstärkt in Andermatt. Er wird Mehrheitsaktionär (51%) der Orascom-Tochter
Andermatt Swiss Alps (ASA). Die Muttergesellschaft Orascom hält nur noch eine
Minderheit am Andermatter Resort. Auch das Verwaltungsratspräsidium übernimmt Sawiris
wieder selber. Zudem verpflichte eer sich, die Finanzierung des Projekts in
Adermatt mit mindestens CHF 150 Mio. bis 2012 sicherzustellen.
Schulden senken
Für Orascom hat
die Transaktion den Vorteil, dass sie die Verschuldung (gegenüber Sawiris)
reduziert. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital wird verbessert und die
Zinskosten sinken. Auch Orascom darf laut Zeitungsberichten allerdings weiter
auf Kapitalspritzen ihres Mehrheitsaktionärs zählen. Sawiris verpflichtet sich,
das erwartete operative Cash-Defizit der Orascom Development im Jahr 2013 von
bis zu CHF 60 Mio. zu decken.
Kein Schönwetter
zu erwarten
Der Ausblick von
Orascom tönt derzeit nicht sehr optimistisch: Sowohl die Umsätze in den Hotels
als auch die Immobilienverkäufe lagen in den ersten zwei Monaten 2013 unter der
Vorjahresperiode, wie NZZ online heute, 27. März, berichtet. Auch mittelfristig
geht Orascom offensichtlich nicht davon aus, dass die Performance der Hotels
auf das Niveau von 2008 bis 2010 zurückkehren wird. Um die Liquiditätssituation
der Gruppe zu verbessern, ist geplant, neben der Andermatt-Transaktion den
Fokus verstärkt auf die Kerndestinationen El Gouna, Taba Heights, Jebel Sifah
und Salalah Beach zu richten sowie nicht strategische Vermögenswerte und
Beteiligungen in den nächsten 24 Monaten zu veräussern. Um die Effizienz zu
steigern, wurden zudem verschiedene Kostensenkungsprogramme lanciert.
Medienkonferenz
am 16. April 2013
Am 16. April 2013
werden Andermatt Swiss Alps und das Management des Chedi Hotels auf einer Medienkonferenz
über den Fortschritt des Andermatt-Resorts informieren.21.03.2013
Sawiris wird wieder operativ
Samih Sawiris engagiert sich gemäss einem Bericht der
"Handelszeitung" wieder aktiv in der Führung der Andermatt Swiss Alps
ASA. Sawiris werde in seiner künftigen Rolle die operativen Geschäfte der Gesellschaft
überwachen und aktiv begleiten, heisst es in der Zeitung.
Offensichtlich hat Sawiris am Hauptsitz der ASA in Altdorf bereits
wieder ein Büro bezogen. Zudem ist er gemäss Handelszeitung auch auf der
Baustelle in Andermatt mehrmals in der Woche anzutreffen. Sicherliche eine
Überraschung, denn Sawiris ist bekanntlich erst im letzten Sommer als VR-Präsident der
ASA zurückgetreten. Seither präsidierte Orascom-Konzern-CEO Gerhard Niesslein
die Tochtergesellschaft.
Scheinbar nimmt Sawiris nicht nur operativ das Heft wieder
selbst in die Hand. Wie die Medien schon länger spekulieren, wird er sich wohl
auch finanziell direkt an Andermatt Swiss Alps beteiligen. Bereits vor einem
Jahr stellte er dem ASA-Mutterkonzern Orascom ein Darlehen von 125 Mio CHF zur
Verfügung.
15.03.2013
Enge Zusammenarbeit
Die SkigebietsverbindungAndermatt-Sedrun ist noch in weiter
Ferne. Die beiden Regionen werden aber ab sofort eng zusammenarbeiten. Das
berichtet die «Südostschweiz».
11.03.2013
Sawiris buttert weiter
Samih Sawiris wird laut einem Bericht der "Sonntagszeitung" (SoZ, Ausgabe vom 10.03.) für den Bau des Ferienresorts in Andermatt weiteres Geld einschiessen. Dies habe ein bestens informierter Firmenkenner bestätigt, so die SoZ.
Laut dem Kenner seien zusätzliche 150 bis 200 Mio CHF nötig, um das Projekt bis zur Erreichung der kritischen Masse zu entwickeln, nachdem Sawiris vor einem Jahr bereits 125 Mio in Form eines Privatkredits eingeschossen hatte.Die neuen Mittel seien vorhanden, und Sawiris werde sie bereitstellen, so der Insider. Die kritische Masse sei dann erreicht, wenn in Andermatt zwei Hotels, mehrere Apartmenthäuser und der Golfplatz vollendet sind sowie das Skigebiet ausgebaut ist.
Im Vollausbau sind sechs Hotels mit 850 Zimmern, 42 Wohnhäuser mit 500 Apartments, 25 Villen sowie Gewerbefläche geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,8 Mrd CHF.
Laut dem Kenner seien zusätzliche 150 bis 200 Mio CHF nötig, um das Projekt bis zur Erreichung der kritischen Masse zu entwickeln, nachdem Sawiris vor einem Jahr bereits 125 Mio in Form eines Privatkredits eingeschossen hatte.Die neuen Mittel seien vorhanden, und Sawiris werde sie bereitstellen, so der Insider. Die kritische Masse sei dann erreicht, wenn in Andermatt zwei Hotels, mehrere Apartmenthäuser und der Golfplatz vollendet sind sowie das Skigebiet ausgebaut ist.
Im Vollausbau sind sechs Hotels mit 850 Zimmern, 42 Wohnhäuser mit 500 Apartments, 25 Villen sowie Gewerbefläche geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,8 Mrd CHF.
06.03.2013
Löst Sawiris Andermatt-Teil aus Orascom heraus?
Keine einfachen Zeiten für Orascom und Samih Sawiris. Ägyptens Tourismus hat
aufgrund der dortigen Unruhen Sand im Getriebe. Und der Bau des Prestige-Resorts
in Andermatt verschlingt viel Geld. Aber auch hier fleisst das Geld nicht wie
Wasser in der Reuss.
Eine Idee, mit der Sawiris nun anscheinend liebäugelt, ist, den
Andermatt-Teil aus Orascom herauszulösen.
23.01.2013
Matterhorn Gotthard Bahn: Uri investiert fünf Millionen Franken
Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) will bis 2016 283 Mio.
Franken in ihre Infrastruktur investieren. Davon sollen der Bund, die Kantone
Graubünden, Wallis und Uri rund 171 Mio. Franken beisteuern. Wie der Landrat am
Mittwoch, 23. Januar 2013, beschlossen hat, beteiligt sich der Kanton Uri mit
5,15 Mio. Franken.
Grössere Projekte im Uri
Die MGBahn will im Kanton Uri in grössere Projekte investieren.
Dazu zählt der Umbau des Bahnhofs Andermatt und der Station Nätschen. Die
Vorhaben hängen mit dem Ausbau des Skigebiets Andermatt-Sedrun und dem
Tourismusresort von Samih Sawiris zusammen. Daneben soll in die Sicherheit im
Furkatunnel investiert werden.22.01.2013
Weiter Ärger auf der Chedi-Baustelle
Der
Ärger auf der Baustelle des Chedi will nicht aufhören. Die Firma, die polnische
Arbeiter schlecht behandelte und deshalb gehen muss, schickt ihnen nun noch
saftige Rechnungen.
Bericht in Der Bund...Bericht in der Neuen Urner Zeitung...
09.01.2013
Skigebiet Andermatt-Sedrun: Umweltverbände und Bauherrschaft einigen sich
Wie die Standeskanzlei Uri am Mittwoch, 9. Januar 2013, berichtete, haben sich die Umweltverbände, der Schweizer Alpen-Club (SAC) und die Bauherrschaft bezüglich der Entwicklung des künftigen Skigebiets Andermatt-Sedrun geeinigt.
Zur Medienmitteilung
Zur Medienmitteilung
07.01.2013
Zweitwohnungen: Bundesgericht soll am Beispiel von Andermatt überprüfen
Samih Sawiris
droht hinsichtlich des Resorts in Andermatt ein langer
Rechtsstreit. Die Stiftung Helvetia Nostra von Umweltaktivist Franz Weber will
das Projekt bis vor Bundesgericht bekämpfen. Sie verlangt, dass die
Zweitwohnungsinitiative strikt umgesetzt wird, und wehrt sich gegen eine
Ausnahme, welche der Bundesrat beschlossen hat: Projekte mit bewilligten,
detaillierten Sondernutzungsplänen sind von der Anwendung der Initiative
ausgenommen. Das trifft auf zwei der drei Sondernutzungspläne von Sawiris'
Andermatter Bauprojekt zu. «Wir wollen, dass das Bundesgericht am Beispiel von
Andermatt überprüft, ob dieser Sonderpassus verfassungskonform ist», sagte
Fabian Dreher, Sprecher der Stiftung, gegenüber von NZZ am Sonntag.
Zum Bericht...
Sonne in den Bergen, Wolken im Ferienparadies
Neues Jahr, neuer Elan für das Projekt in Andermatt? Zu
wünschen wärs dem Samih Sawiris. Wie ein am Dreikönigstag erschienener Bericht in
der NZZ am Sonntag zeigt, herrscht in seinen Ferienwelten allerdings weiterhin
nicht gerade eitel Sonnenschein.
27.12.2012
Unternehmer des Jahres 2012: Samih Sawiris auf Platz 7
Die Leser der "Handelszeitung" haben Swatch-Chef
Nick Hayek zum Unternehmer des Jahres 2012 gewählt. Auf dem 2. Platz folgt
Monisha Kaltenborn, die Teamchefin des Formel-1-Rennstalls Sauber. Rang 3
belegen Daniel und Markus Freitag, die Gründer der gleichnamigen Taschenlinie. Auf
den Plätzen 4 bis 10 klassierten sich 2012 der Rangfolge nach Magdalena
Martullo-Blocher (Ems-Chemie), Michael Näf (Doodle), Marcel Dobler, Oliver
Herren und Florian Teuteberg (Digitec), Samih Sawiris (Orascom), Albert Baehny
(Geberit), André Lüthi (Globetrotter) und Carsten Schloter (Swisscom).
17.12.2012
Turbulenzen im Chedi
Blick online vom 16. Dezember 2012: Eklat im Luxushotel Chedi von Samih Sawiris in Andermatt. Eine deutsche Firma muss das Gelände sofort verlassen, weil sie Mitarbeiter ausbeutete.
Zum Blick...
Zum Blick...
07.12.2012
Netter Mensch
Tagi-Autorin Dominique Burckhardt hat Samih Sawiris im Auto
von Zürich nach Bern begleitet. Was sie herausgefunden hat, lesen sie im TagesAnzeiger online…
Vier Milliarden verpufft
Als die UBS vor fünfeinhalb Jahren
die Aktien von Samih Sawiris an die Börse brachte, hatten die Aktien des
Orascom-Konzerns noch einen Wert von total 4,34 Milliarden Franken. Inzwischen
wird Orascom an der Börse noch mit 0,35 Milliarden Franken bewertet. 4
Milliarden Franken haben sich in der Zwischenzeit in spekulative Luft
aufgelöst.
Gemäss Medienberichten ist ein Ende der Durststrecke
ist nicht abzusehen. Analysten äussern sich pessimistisch. Stichworte:
ungewisse Lage in Ägypten, Unsicherheiten um den Bau der Villen in Andermatt,
schleppende Verkäufe… Vor einer Woche
berichtete die «Handelszeitung» die UBS habe die Aktien von Orascom
auf «Verkaufen» gesetzt.
Umsatz legt zu
Ein Lichtblick ist immerhin der operative Cashflow. Dieser wuchs von 35 Millionen im Vorjahr auf 49 Millionen Franken an und zeigt, dass Orascom weiterhin liquide und damit trotz anhaltenden Verlusten finanziell gesund ist. Positiv hat sich ausserdem der Umsatz des Konzerns entwickelt. Hier konnte Orascom im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2011 um 17,5 Prozent auf 189,6 Millionen Franken zulegen.
Situation im Schweizer Immomarkt nicht rosig
In Andermatt, hat der Samih Sawiris bis dato und gemäss Tages Anzeiger online Immobilien für 159,5 Millionen Franken verkaufen können - weniger als erhofft. Sawiris-Unternehmenssprecher Göring: «Die Situation im Schweizer Immobilienmarkt ist nicht rosig.
Mehr lesen:
30.11.2012
Das verschwundene Lächeln
Betrachtet man die aktuellen Medienfotos von Samih Sawiris, so scheint
einem, dass sein Lächeln etwas aus seinem Gesicht verschwunden ist. Kein
Wunder. In Aegypten gibt es neues Ungemach, im Andermatt-Resort läuft nicht
alles rund und die Orascom-Aktie ist abgestürzt.
Beleuchten wir etwas genauer, was dem Samih Sawiris in Andermatt das Lächeln derzeit etwas aus dem Gesicht wischt:
Erstens: Kein Golf ohne Badeplausch
Erinnern wir uns: In der Bau- und Zonenordnung (BZO) wurde einst klar
geregelt, dass zuerst das Sportzentrum gebaut werden müsse, bevor mit dem Bau
des Golfplatzes und der Luxusvillen begonnen werden kann. Wie der Tages Anzeiger
Anfang Oktober herausfand, wurde jedoch nicht einmal ein Baugesuch für das
Sportzentrum eingereicht. Man merke: Dies, obwohl der Golfplatz heute praktisch
fertig ist und eine Villa vor ihrer Vollendung steht.
Zweitens: Überarbeitung der Investitionsplanung unumgänglich
An der Infoveranstaltung vom vergangenen Montag, 26.11., offenbarten die
Verantwortlichen der Andermatt Swiss Alps (ASA) der Bevölkerung, dass sie wohl
erst 2018 im Pool des neuen Sportzetrums baden können – und nicht wie
versprochen bereits Ende 2013. Grund: Die Investitionsplanung müsse
überarbeitet werden. In den Ohren der Anwesenden tönte das eher nach
schleichender Liquidierung des Sportzentrums. Einziger Lichtblick: Die ASA
übernimmt für die Bevölkerung den Eintritt in das Schwimmbad von Altdorf und
organisiert den Transport für das Schulschwimmen.
Drittens: Bau des Radisson Blue Resort verzögert sich
Verzögern wird sich auch der Bau des zweiten Luxushotels Radisson Blue.
Seine Fertigstellung ist neu für 2017 vorgesehen. Diese Hotel war ebenso wie
das Sportzentrum Voraussetzung, dass überhaupt mit dem Bau des Golfplatzes und
der 25 Grossvillen begonnen werden durfte. Noch Anfang November hatte Sawiris‘
Rezidor Hotel Group gegenüber dem Tages Anzeiger erklärt, dass das Hotel Ende
2014 eröffnet werden sollte.
Viertens: Trotzdem soll gegolft werden
Obwohl Sawiris bisher praktisch keine Auflagen erfüllt hat, soll der
Golfplatz nächsten Sommer für Veranstaltungen und Gäste des noch im Bau
befindlichen Hotels Chedi benützbar sein. Wie die Verantwortlichen der ASA
sagten, hätten Gespräche mit der Gemeinde stattgefunden und man habe eine
Regelung für diese (neue) Etappierung vereinbart. (Verfügt die Gemeinde
überhaupt über die Kompetenz, eine solche Vereinbarung ohne Volksentscheid zu
treffen?).
Bleibt zu hoffen, dass das Lächeln bald wieder fester Bestandteil von
Samih Sawiris Gesicht wird. Dann gehts nämlich auch wieder vorwärts mit dem Resort. Vielleicht dauert's aber noch ein Weilchen. Bis dahin
kann sich die Urschner Bevölkerung vom Charme der Heidi Zgraggen umgarnen
lassen. Zum Beispiel, wenn sie wie am vergangenen Montag Goethe zitiert: «Auch
auf Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.» Sie
meinte damit, dass sich alle Beteiligten künftig flexibel zeigen müssten. Man
könnte ihre Worte auch anders Interpretieren: Vielleicht fallen den Machern von
New Andermatt jetzt die Steine aufs Dach, die bisher einfach leichtfertig
beiseit geschoben wurden.
29.11.2012
Orascom-Aktie auf Rekordtief
Bittere Pillen
für Samih Sawiris und seinen Immo-Konzern Orascom. Der Wert der Orascom-Aktie
fiel am Mittwochmorgen auf bisheriges Allzeittief von 12.75 Franken.
Der Grund
für den Absturz: Die überraschende Bekanntgabe vorläufiger Zahlen zum dritten
Quartal am Dienstag.
Orascom rechnet mit einem Quartalsverlust von 30 bis 35 Mio. Franken.
Zudem belastet die neue Eskalation der Lage in Ägypten. Bereits am Montag waren
die Aktien kräftig gefallen, nachdem das Unternehmen seine Ergebnisvorlage um
eine Woche verschoben hatte. Orascom habe offenbar nach wie vor Probleme mit
dem Abfluss von Liquidität, kommentiert die Bank Sarasin.
27.11.2012
Weitere Verzögerung beim Sportzentrum
Statt 2013 wird das geplante Sportcenter in Andermatt erst Ende 2018 in Betrieb gehen. Für die Realisierung der neuen Skiarena sind rund drei Jahre nötig. Das die vermeintlich grossen Erkenntisse des Sawirs-Informationsanlasses in Andermatt vom 26. November.
Beim geplanten Sportcenter gibt es eine grosse Verzögerung. Ursprünglich hätte das Sportcenter im Jahr 2013 eröffnet werden sollen. Jetzt wird dies erst 2018 der Fall sein. Grund ist eine Überarbeitung der Investitionsplanung, wie es am Infoanlass hiess.
Skigebiet Andermatt-Sedrun 2015/2016
Für den Zusammenschluss der Skigebiete von Andermatt und Sedrun ist ein Drei-Schritte-Konzept vorgesehen. Zuerst sollen die Bedürfnisse der Kunden geklärt werden, wie Bo Halvardsson von der Firma Skistar erklärte. Dann sollen die Beschneiungsanlagen ausgebaut werden. Als letztes werden die Skigebiete erweitert. 2015 oder 2016 soll der Zusammenschluss erfolgt sein.
Einen Absturz erlebte am Montag auch die Orascom-Aktie. Fast sieben Prozent minus. Wohl nicht wegen des Informationsanlasses. Grund ist wohl vielmehr, dass Orascom die Publikation der Quartalszahlen um eine Woche verschoben hat. Die Anleger scheinen das Vertauen in die Papiere von Orascom verloren zu haben. Ein weiterer Grund für den Absturz dürfte auch die Zuspitzung der Lage in Ägypten sein.
23.11.2012
Sabotage im Chedi?
In den Wasserleitungen des Hotels Chedi in Andermatt wurde Kunstharz entdeckt, welches zu gesundheitlichen Schäden führen könnte. Das berichtet Radio Central auf seiner Facebookseite. Deshalb müssen die betroffenen Wasserleitungen herausgerissen und neu installiert werden. Eine Sabotage werde nicht ausgeschlossen, so Radio Central.
22.11.2012
Ohne Villen kein Andermatt Resort
Ohne Villen kein Andermatt Resort. So könnte man den Beitrag in der Rundschau vom 21. November
ganz kurz zusammenfassen. Um es mit den Worten von ASA Verwaltungsratspräsident
Gerhard Niesslein zu sagen: «Ich glaube, dass es ganz dramatische
wirtschaftliche Auswirkungen hätte. Ohne diese Villen kannst du Andermatt nicht
machen.»
Zum Beitrag in der Rundschau...
Villen sollen Projekt
querfinanzieren
Warum gefährdet die Sache „Villen“ das Projekt? Mit dem
Verkauf der Luxus-Villen möchte Sawiris andere Teile des Tourismusprojektes
querfinanzieren. Diese Villengrundstücke sind gemäss Niesslien für die
Profitabilität des Gesamtresorts wichtig. Bis heute wurden etwa 80 Mio. Franken
in die Infrastruktur gesteckt. Diese Investition will man irgendwann wieder
zurückgewinnen.
Doris Leutharts Bedenken
Bereits im August dieses Jahres, bei der Präsentation der
bundesrätlichen Verordnung über Zweitwohnungen, meldete UVEK-Vorsteherin Doris
Leuthard entsprechende Zweifel betreffend Detaillierungsgrad der
«Villen»-Gestaltungpläne in Andermatt an. Bei zwei Sondernutzungsplänen müsse
der Kanton Uri schauen, ob diese die hohen Anforderungen der Verordnung über
Zweitwohnungen erfüllten.
Heidi Zgraggens Optimismus
«Kein Problem», sagte die Urner Justizdirektorin Heidi
Zgraggen in der Rundschau. Sie ist überzeugt, dass das Tourismusprojekt in
Andermatt nicht betroffen sei von der Zweitwohnungsverordnung. Es könne deshalb
wie geplant weiter realisiert werden. Gegenüber der «Rundschau» hält
Justizdirektorin Heidi Zgraggen fest, dass das Tourismusprojekt in Andermatt
eine bauliche und betriebliche Einheit sei und das Gesamtprojekt sei bereits im
Bau.
Roger Nagers Wiederkäuen
Wieder einmal – einmal mehr – unterstrich Gemeindepräsident Roger
Nager die Bedeutung des Gesamtprojektes für Andermatt. Für die Gemeinde sei es
sehr wichtig, dass das Projekt in der angedachten (..) Form umgesetzt werde, da
für die Gemeinde bereits erhebliche Infrastrukturkosten angefallen seien.
Franz Webers Biss
Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative lässt
diese Argumente bei einem Augenschein in Andermatt nicht gelten. Er kündet
Widerstand gegen die geplanten Luxusvillen an: «Wir werden kämpfen und Sawiris
zeigen wo’s lang geht. Wir haben keine Diktatur, wo Bauherren bestimmen können,
was sie wollen. Das Schweizer Volk bestimmt bei uns.» Der Umweltschützer will
mit allen Mitteln gegen neue Baubewilligungen von Villen vorgehen: «Zuerst
machen wir Einsprache und wenn sie weiter darauf beharren, werden wir Rekurs
machen bis vor Bundesgericht.» Das Schweizer Stimmvolk hat an der Urne am 11.
März der Zweitwohnungsinitiative hauchdünn zugestimmt. Nun müsse der Volkswille
respektiert werden, ist Weber überzeugt, auch in Andermatt.Zum Beitrag in der Rundschau...
21.11.2012
Sawiris-Villen bewilligungspflichtig?
Verletzen Sawiris
Luxusvillen in Andermatt die Zweitwohnungsinitiative? Dieser Frage geht die
Sendung «Rundschau» am Mittwoch, 21. November 2012, im Schweizer Fernsehen
nach.
Entgegen
bisherigen Äusserungen der Urner Behörden hat Samih Sawiris nun doch ein
Problem mit der Zweitwohnungsinitiative. Die geplanten 24 Luxusvillen können
laut einem unabhängigen Raumplanungsexperten nicht mehr bewilligt werden. So
will es der Volkswille.
Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative,
will darum künftige Baubewilligungen für diese Villen bis vor Bundesgericht
bekämpfen.
20.11.2012
Ausbau Skigebiet: Bund sagt ja, aber…
Der Erweiterung der Skianlagen im
Gebiet Andermatt-Oberalp sind genehmigt. Der Bund hat die nötigen
Richtplananpassungen gutgeheissen – aber auch Einwände angebracht.
Samih Sawiris baut ja
bekanntlich nicht nur ein neues Feriendorf. Auch die Anlagen für den
Wintersport sollen beidseits des Oberalppasses sowohl in der Region Andermatt
als auch in der Region Sedrun erneuert und ausgebaut werden.
Die Richtplananpassungen umfassen 17 Anlagen (wovon acht Ersatzanlagen) mit 41 Kilometer Pisten. Dazu kommen Beschneiungsanlagen, Restaurants und weiteren Infrastrukturen.
Geplant ist, die Kapazitäten in den Andermatter Skigebieten Nätschen-Gütsch und Gemsstock zu erhöhen. Das Gebiet Nätschen-Gütsch soll mit dem Oberalp und mit Göschenen verbunden werden. Auch eine Erschliessung des Sankt-Annagletschers wurde geplant.
Die Richtplananpassungen umfassen 17 Anlagen (wovon acht Ersatzanlagen) mit 41 Kilometer Pisten. Dazu kommen Beschneiungsanlagen, Restaurants und weiteren Infrastrukturen.
Geplant ist, die Kapazitäten in den Andermatter Skigebieten Nätschen-Gütsch und Gemsstock zu erhöhen. Das Gebiet Nätschen-Gütsch soll mit dem Oberalp und mit Göschenen verbunden werden. Auch eine Erschliessung des Sankt-Annagletschers wurde geplant.
Keine Folgen für Umwelt
Das Projekt Sankt-Annagletscher wurde vom Bund aber nur als Zwischenergebnis und nicht als Festsetzung genehmigt. Für den Bund komme eine Parallelerschliessung zur heutigen Gemsstockbahn nicht in Frage, heisst es in dem Prüfungsbericht.
Das Projekt Sankt-Annagletscher wurde vom Bund aber nur als Zwischenergebnis und nicht als Festsetzung genehmigt. Für den Bund komme eine Parallelerschliessung zur heutigen Gemsstockbahn nicht in Frage, heisst es in dem Prüfungsbericht.
Das Aus bedeutet dies aber noch nicht. Für einen möglichen späteren Ersatz der Gemsstockbahn könnten die Anlagen Gurschengrat-Sankt-Annagletscher-Sankt-Annalücke eine Option sein, schreibt der Bund. Uri müsste aber aufzeigen können, wie die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering gehalten werden könnten.
Parkplätze nahe Kaserne
verboten
Nur mit einem Vorbehalt genehmigt wurde der Parkplatz, der in Göschenen bei der geplanten Talstation der Seilbahn Richtung Gütsch geplant ist. Hier muss eine abschliessende Lösung mit dem Bundesamt für Strassen gefunden werden. Die Fläche gehört dem Bund und wird für die Sanierung des Gotthardstrassentunnels oder für den möglichen Bau einer zweiten Tunnelröhre verwendet.
Im Richtplan gestrichen wird ferner die Festsetzung von 200 Parkplätzen bei der Kaserne Andermatt. Das Areal müsse prioritär der Armee zur Verfügung stehen, schreibt die Urner Justizdirektion. Eine Mitbenutzung könne aber geprüft und vertraglich geregelt werden.
Nur mit einem Vorbehalt genehmigt wurde der Parkplatz, der in Göschenen bei der geplanten Talstation der Seilbahn Richtung Gütsch geplant ist. Hier muss eine abschliessende Lösung mit dem Bundesamt für Strassen gefunden werden. Die Fläche gehört dem Bund und wird für die Sanierung des Gotthardstrassentunnels oder für den möglichen Bau einer zweiten Tunnelröhre verwendet.
Im Richtplan gestrichen wird ferner die Festsetzung von 200 Parkplätzen bei der Kaserne Andermatt. Das Areal müsse prioritär der Armee zur Verfügung stehen, schreibt die Urner Justizdirektion. Eine Mitbenutzung könne aber geprüft und vertraglich geregelt werden.
15.11.2012
Wer kümmert sich in Uri um die geltenden Gesetze?
Die
Frage eines Blog-Kommentators «Wer kümmert sich in Uri um geltende Gesetze und Verordnungen?» auf den Beitrag «Die (aktuellen) Früchte der Arbeit» macht schon etwas
stutzig. Denn wer ins Urserntal hinunter schaut sieht: Der Golfplatz ist fast
fertig. Dabei steht in der Bau- und Zonenordung klipp und klar:
c) Ersatz der Parkplätze, die aufgehoben werden
d) Verbindungen der Tourismuszonen B, C und D mit dem Bahnhof
Mit dem Bau des Golfplatzes kann
erst begonnen werden, wenn die integrale Realisierung des
Tourismusresorts sichergestellt ist. Zur integralen Realisierung des Tourismusresorts
gehören namentlich folgende wesentliche Bestandteile:
a) zwei Hotels
b) Sportanlagen in der
Tourismuszone D (öffentliches Hallenbad u.a.)a) zwei Hotels
c) Ersatz der Parkplätze, die aufgehoben werden
d) Verbindungen der Tourismuszonen B, C und D mit dem Bahnhof
Sind
diese Voraussetzungen tatsächlich erfüllt? Diese Frage sei erlaubt. Es mag
stimmen, dass sich zwei Hotels im Bau befinden. Die Punkte b bis d jedoch sind
wohl erst auf dem Papier sichergestellt
sein. Aber Papier ist bekanntlich geduldig. Vielleicht wäre es an der Zeit,
dass Kantons- und Gemeindeoberen mal wieder einen scharfen Blick auf die
Paragraphen werfen. Die einfachen Bürgerinnen und Bürger könnten sonst zum
Schluss kommen, dass sie über den Tisch gezogen werden.
08.11.2012
Unverwüstlicher Optimist
Samih Sawiris ist ein unverwüstlicher Optimist. Das äusserst
sich einmal mehr im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, das am 7.
November erschienen ist. Das Skiresort Andermatt werde sich zu einer tollen
Skidestination entwickeln, so Sawiris. Erste Neuerungen könnte bereits in der
nächsten Saison stehen – sofern denn die Bewillgungen eintrudeln – und die
zahlreichen Eisprachen gebodigt sind. Und das Hotel Chedi wird eine einem Jahr
in Betrieb gehen. Ebenfalls toll. Dem sollte tatsächlich nichts im Weg stehen.
Jetzt sowieso nicht mehr, wo er alle Wohnungen verkauft hat – wenn auch an eine
Firma, an der die Sawiris-Familie eine grosse Beteiligung hält.
Lob fürs „alte“ Andermatt
Gemäss Sawiris gelingt das Tourismusprojekt in Andermatt
nur, weil die Andermatter mit ihm zusammenarbeiten. Es gebe neue Hotels,
Restaurants, Geschäfte. Häuser würden renoviert. Kurz: Andermatt habe in den
letzten Jahren einen grossen Sprung gemacht.
Schön! Alles klar auf dem Dampfer im Urserntal. Bleibt noch
die Frage: Wann kommt endlich das Sportzentrum?
29.10.2012
Die (aktuellen) Früchte der Arbeit
Der Winter ist da. Wo stehen die Arbeiten im Resort? Ein
kleiner Überblick
- Chedi läuft nach Plan. Die Eröffnung ist gemäss ASA nach wie vor im Winter 2013/2014 geplant.
- Der Gofplatz ist praktisch fertig, Bauabnahme voraussichtlich im Frühling 2013.
- Die Betonarbeiten der beiden Appaartementhäuser Hirsch und Steinadler sind praktisch abgeschlossen. Wann die beiden Häuser einzugsbereit sind, lässt sich laut ASA noch nicht sagen.
- Die erste Villa soll Ende 2013 an den Besitzer, den Schauffhauser Giorgio Behr, übergeben werden.
- Das Radisson Blu Hotel ist ebenfalls in Entstehung – zumindest die Pfälung (die Gründung) ist bereits abgeschlossen.
- Sportzentrum? Gemunkelt wird von 2014/2015. Scehint kein prioritäres Projekt zu sein (..).
Der Zeitpunkt des Baus der weiteren 40 Appartementhäuser und
der restlichen 24 Villen (25 sollen es insgesamt werden) ist noch unklar. ASA-Mediensprecher
Göring gegenüber dem Urner Wochenblatt: „Wir bauen erst, wenn interessierte
Käuferinnen und Käufer da sind.“ Aber das ist ja allgemein bekannt.
Streit um Lohnzahlungen – oder: verschlungene Wege zum Geldbeutel
Polnische Elektriker, die seit Juli auf der Baustelle des
Chedi arbeiten, sollen bis heute noch nichts von ihrem August-Lohn gesehen
haben. Arbeitgeber der Elektriker ist das deutsche Unternehmen Condor Electric.
Condor Electric areitet in Andermatt im Auftrag des niederländischen
Technologiekonzerns Imtech. Dieser hat den Auftrag wiederum von der deutschen
Firma Daldrop erhalten. Daldrop wurde von der ASA mit der Gesamtverantwortung
für die technische Gebäudeausrüstung betraut.
Gemäss „Zentralschweiz am Sonntag“
sind der ASA die Missstände bekannt. Sie verlang von allen beteiligten
Unternehmen, dass allfällige Missstände umgehend behoben werden. Wohl nicht
ganz einfach, ob dem nebulösen Auftragskonstrukt. Wo bleiben eigentlich die
lokalen und regionalen Firmen?
22.10.2012
Fast fertig?
Samih Sawiris im Interview mit der NZZ am 12. Oktober 2012
auf die Frage, an welchem Punkt das Ziel erreicht wäre, eine Destination
zu kreieren (natürlich in Bezug auf Andermatt):
Es gibt bei all unseren Projekten ein Minimum an Bauten, das
erstellt werden muss, damit eine Destination erfolgreich sein kann. In der
Regel ist dies sehr viel weniger als das Gesamtpotenzial des Projekts. In
Andermatt sind wir schon fast da. Es fehlen dazu noch ein Hotel und ein paar
Apartmenthäuser.»
Wer das Projekt seit seinen Anfängen mitverfolgt hat, mag
sich erinnern. Es gab Zeiten da sprach er davon, dass der Vollausbau des
Resorts eigentlich das Minimum sei, um in die touristische Topliga aufsteigen
zu können. Seine Aussagen sind moderater geworden. Ob Samih Sawiris von der Realität
eingeholt worden ist?
01.10.2012
Deutscher Investor in Sicht?
Der Deutsche
Garsten Rath (46), CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management
AG (LH & E) mit Sitz in Ermatingen TG und Kontaktadresse in Zug, ist gemäss bergstimme.ch daran
interessiert, beim Tourismusresort von Samih Sawiris in Andermatt einzusteigen.
18.09.2012
Private Finanzspritz oder doch nicht?
Orascom
Geschäftsleiter Gerhard Niesslein hat dem Tages Anzeiger zum Einstieg
des Investors Acuro ein Interview gegeben. Bekanntlich sind Sawiris und seine
Familie als wichtige
Minderheitsaktionäre finanziell an der Acuro Immobilien AG beteiligt.
Auf
den Einwand des Tagis, dass es sich bei dem Verkauf nur um eine weitere
verdeckte private Finanzspritze von Sawiris handle, geht Niesslein jedoch kaum
ein.
17.09.2012
Bei Pleite zahlen
Gemäss einem Bericht der Sonntags Zeitung hat Orascom-Tochter
Andermatt Swiss Alps hat 87 Prozent der Aktien an den Kanton Uri verpfändet
Die Sonntag Zeitung ortet in einem Bericht in ihrer letzten
Ausgabe ein massives Risiko für den Kanton Uri. Denn: Im Fall eines
finanziellen Kollapses der Projektgesellschaft Andermatt Swiss Alps (ASA)
gingen die Bauten und das Land in Staatsbesitz über.
Das tönt an sich nicht nicht schlecht. Aber: Die
ASA hat dem Kanton 32‘347 eigene Aktien zu einem Buchwert von 32,3 Millionen
Franken verpfändet. Dies entspricht einem Anteil von 87,4 Prozent an der ASA.
Dazu kommt verpfändetes Land im Wert von einer Million Franken.
Die Angaben finden sich gut versteckt im Geschäftsbericht
der ASA-Muttergesellschaft Orascom. Mit den Verpfändungen komme ASA ihrer
vertraglichen Verpflichtung gegenüber dem Kanton nach, den Originalzustand
wiederherzustellen, «sollte das Projekt aus irgendwelchen Gründen gestoppt
werden», schreibt Orascom im Jahresbericht.
Das Problem: Bei einem Kollaps würden die ASA-Aktien wohl
wertlos. Oder anders gesagt: Im Falles eines Konkurses würden die gewährten
Sicherheiten kaum das ganze Risiko abdecken können. Dieser Meinung sind sich
offenbar diverse Fachleute.
Die ASA investierte bislang 300 Millionen Franken in
Andermatt. Hätte der Kanton Uri auf Nummer sicher gehen wollen, hätte er eine
persönliche Bürgschaft von Sawiris oder eine Patronatserklärung von Orascom
verlangen müssen. Solche Garantien dürften gemäss Sonntags Zeitung allerdings
kaum realistisch gewesen sein.
Befreiungsschlag von Sawiris
Nun hat Samih
Sawiris also alle 119 Chedi-Appartements verkauft. Und das fast auf einen
Schlag. Bis vor Kurzem hatte er erst für 30 Appartments Käufer gefunden. Gekauft
hat die Wohnungen die Firma Firma Acuro Immobilien.
Nicht ohne
Sawiris-Geld
Ganz ohne die
Finanzkraft der Sawiris läuft allerdings auch die nun bekanntgegebene
Vereinbarung nicht. Wie es im Communiqué heisst, sind Samih Sawiris und seine
Familie wichtige Minderheitsaktionäre bei Acuro. Sawiris investiert damit
weitere Mittel in seinen Konzern. Wer die anderen Investoren sind, wurde zwar nicht kommuniziert, aber es dürfte sich gemäss NZZ u. a. um Hans-Peter Bauer handeln. Bauer ist nicht nur Verwaltungsratspräsident der erst Anfang Juli gegründeten Acuro, sondern auch VR-Präsident der Swiss Finance & Property, die als Asset-Manager der Acuro waltet. Ebenfalls im Verwaltungsrat der Acuro sind Pierre Jacquot aus Annecy-le-Vieux (F) und Tooma Eskandar aus Kairo. Bei Swiss Finance & Property wollte man gemäss NZZ keine Fragen beantworten.
Verkauf in den
nächsten sieben Jahren
Acuro plant laut
der Mitteilung, die Apartments im Verlaufe der nächsten sieben Jahre zu
verkaufen. Das eigentliche Chedi-Hotel, ein Fünfsternehaus mit 50 Zimmern,
bleibe im Besitz von Orascom und werde plangemäss auf die Wintersaison
2013/2014 eröffnet.06.09.2012
Journalisten im PR-Dienst von Sawiris
Objektive, hinterfragende und unabhängige Berichterstattung
zum Sawiris-Projekt in Andermatt ist wichtig. Denn: Das Milliardenprojekt von
Samih Sawiris ist für Uri mit enormen Chancen und Risiken verbunden. Nun hat der
Tages Anzeiger hat herausgefunden, dass Journalisten der «Neuen Urner Zeitung»
und des «Urner Wochenblatts» eng mit der Sawiris-Firma verbandelt sind.
Parallel zu ihrer Berichterstattung über das Andermatter
Resort liessen sie sich für PR-Tätigkeiten bezahlen. Dominique von Burg,
Präsident des Schweizer Presserats, sagt: «Das ist eine eindeutige Verletzung
der journalistischen Unabhängigkeit.»
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