19.07.2013

Neuer CEO für Andermatt-Sedrun Sport AG


Ein Jahr lang war Bo Halvardsson des schwedischen Skigebiet-Betreibers SkiStar CEO der Andermatt-Sedrun Sport AG. Ab 1. August wird er von einer neuen Geschäftsleitung unterstützt. Der bisherige CEO der Sedrun Bergbahnen, Silvio Schmid, wird operative Führung der Bergbahnbetriebe übernehmen.

Arbeitsstreit beigelegt


Fertig gestritten auf der Baustelle des Hotels The Chedi. Die betroffenen Elektriker erhalten bessere Arbeitsverträge.



17.07.2013

Warnstreik


Schlechte Werbung, um potenzielle Käufer anzulocken: Auf der Baustelle des Luxushotels The Chedi sind am Dienstag, 16. Juli, rund 30 Elektroinstallateure eines Subunternehmers in einen Warnstreik getreten. Die Arbeiter auf der Baustelle der Swiss Alps AG protestierten gegen fristlose Kündigungen und angebliche Dumping-Löhne.

Déjà vu
Der aktuelle Dumpingfall hat eine Vorgeschichte: Im Dezember 2012 musste die Firma Condor AG die Baustelle des Luxushotels verlassen, nachdem bekannt wurde, dass sie ihre Angestellten bis zu 58 Stunden pro Woche arbeiten liess, aber nur Lohn für die vereinbarten 40 Stunden ausbezahlte. Gemäss UNIA wiederholen sich nun die Vorkommnisse. Neu sei nur, dass jetzt noch ein weiteres Sub-Unternehmen involviert sei. Der Generalunternehmer Daltrop AG beauftragte die deutsche Firma Imtech mit der Ausführung der elektrischen Installationen. Diese vergab die Arbeiten an die Firma Uritec, die sie wiederum an Beltech weiter gab, welche die rund 30 mehrheitlich aus Ungarn stammenden Elektriker beschäftigt. Pikant: Mitglieder der Geschäftsleitung der inzwischen Konkurs gegangenen Condor AG sitzen heute in der Geschäftsleitung der Beltec GmbH.

Auszug aus den Medien

Die Südostschweiz
Urner Wochenblatt
Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Cash

05.07.2013

Sawiris über die Wirren in Ägypten


Zwar geht es in diesem Blog um Informationen zum Andermatt Resort. Ob der Wirren in Ägypten sei jedoch für einmal ein Blick über den Tellerrad erlaubt. Schliesslich hängt das Resort ja am Tropf von El Gouna. Läuft das Feriengeschäft dort gut, spült das auch Geld in die Orascom-Kasse – sprich: kann auch in Andermatt investiert werden.

Was Sawiris zur Lage in Ägypten sagt: Interview mitBlick online...

26.06.2013

Futterneid


Konkurrenzorte kritisieren, dass Sawiris für den Ausbau des Skigebietes 50 Millionen Franken vom Staat erhält. Sie fürchten eine «staatlich subventionierte» Umverteilung der Skigäste.

24.06.2013

Richtfest für Steinadler und Hirsch gefeiert


Andermatt Swiss Alps hat am Freitag, 21. Juni, im Beisein von Samih Sawiris das Richtfest für die ersten beiden Apartmenthäuser Steinadler und Hirsch gefeiert. Die insgesamt 27 Wohnungen sind im Frühling 2014 bezugsbereit.

21.06.2013

Skiarena: Ausbaustart mit Stolpersteinen


Die Umweltverbände haben eingelenkt. Im Herbst könnte also mit dem Ausbau des Skigebiets zwischen Andermatt und Sedrun gestartet werden. Das jedenfalls plant Samih Sawiris‘ Andermatt Swiss Alps. Doch ob der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann, ist ungewiss. Denn erst muss der Bund die Bewilligung für den Ausbau geben.Das BAV stellt den Entscheid bei optimalem Verlauf des Verfahrens bis Ende September in Aussicht.

Aber: Für ein Projekt dieser Grösse, das 15 Seilbahnen sowie zahlreiche Pisten und Beschneiungsanlagen umfasst, fehlen die Erfahrungswerte. In der Regel wird gemäss BAV pro Verfahren nur eine einzige Anlage behandelt. Dabei beträgt die Frist 9 Monate. Fraglich also, ob in diesem Jahr noch mit dem Bau begonnen werden kann.

Hinzu kommt: Bevor die Baubewilligung auf dem Tisch liegt, will der schwedische Skigebietsbetreiber Skistar keinen definitiven Entscheid über eine Beteiligung an der Skiarena fällen.

19.06.2013

Skigebiet: Umweltverbände ziehen Beschwerde zurück


Die Umweltverbände haben ihre Beschwerde gegen den Teilzonenplan für die Skianlagen für das geplante erweiterte Skigebiet Andermatt-Sedrun zurückgezogen. Der Urner Regierungsrat hat den Teilzonenplan nur mit Auflagen genehmigt, was die Umweltverbände zum Rückzug bewogen hat.

Unter anderem hat die Urner Regierung veranlasst, dass die Zone für Sport- und Freizeitanlagen im Bereich Gurschen, Nätschen, Gütsch und Oberalp verkleinert wird. Des weiteren hat der Regierungsrat die touristische Nutzung, etwa den Ausbau von Lagerhäusern und Jugendherbergen, in gewissen Gebieten eingeschränkt.

Das Thema in den Medien
DerBund
BaslerZeitung
Südostschweiz

10.06.2013

Sawiris auf der Suche nach weiteren Projekten in der Schweiz?


Samih Sawiris will sich in der Schweiz offenbar nach neuen Tourismusprojekten umsehen. Zuerst wolle er aber Andermatt zum Erfolg bringen, sagte er im Interview mit der Zeitung "Zentralschweiz am Sonntag".

Showroom in Luzern


Andermatt Swiss Alps vermarktet sich neu auch in Luzern. In der Altstadt wurde am Samstag, 8. Juni, ein neuer Showroom eröffnet. Damit will Samih Sawiris den Kontakt zur Bevölkerung in der Zentralschweiz weiter stärken.

07.06.2013

Beiteiligung von Skistar an Skiarena noch offen


Die Beteiligung der schwedischen Firma Skistar an der Skiarena zwischen Andermatt und Sedrun bleibt ungewiss. Erst wenn die Baubewilligung eintrifft, will das Unternehmen seinen definitiven Entscheid bekannt geben. Das erklärt der technische Direktor Bo Halvardsson gegenüber der Luzerner Zeitung.

05.06.2013

Staatsmillionen für Skigebiet


Der Ausbau der Skigebiete Andermatt und Sedrun zu einer Skiarena wird von Bund und Standortkantonen mit 48 Millionen Franken unterstützt.

Der Bund beteiligt sich über die Neue Regionalpolitik (NRP) mit einem Darlehen von 40 Millionen Franken. DIes teilte der Regierungsrat Uri mit. Uri und Graubünden leisteten À-fonds-perdu-Beiträge von 5 respektive 3 Millionen Franken. Begründet wird das finanzielle Engagement damit, dass die Gotthardregion vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen stehe.

04.06.2013

Franz Weber droht Sawiris mit neuen Einsprachen


Umweltschützer Franz Weber habe seinen Widerstand gegen das gesamte Ferienresort des ägyptischen Investors Samih Sawiris aufgegeben. Diese Nachricht in der SonntagsZeitung vom 21. April 2013 sorgte für Erleichterung bei Samih Sawiris und seiner Andermatt Swiss Alps.

Nun die Ernüchterung: Gemäss der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ hat Webers Helvetia Nostra nur die Einsprachen gegen den Bau der 42 Appartementhäuser fallengelassen. Die 24 Luxusvillen will sie jedoch verhindern, sofern sie nicht als Erstwohnung genutzt werden. Damit droht Sawiris ein jahrelanger Rechtsstreit.

Orascom schlecht gestartet

Samih Sawiris' Orascom ist schlecht ins neue Jahr gestartet. Der Verlust des Unternehmens wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich.
 
Mehr darüber
Tages Anzeiger
SRF

24.05.2013

See you im Golfclubhaus

Wenn möglich soll noch dieses Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Clubhaus soll zusammen mit dem 130 Hektaren grossen Golfplatz 2016 den Betrieb aufnehmen.

Im Clubhaus, das über eine grosse Sonnenterrasse verfügen wird (hoffentlich mit Windschutz), soll ein ganzjährig betriebenes Restaurant untergebracht werden. Es wird ferner öffentliche Umkleidekabinen für Golfer, Wanderer und Langälufer haben.

17.05.2013

Hotel Chedi: Cheminée-Romantik per iPad

Im Chedi soll sich laut Medienberichten die gesamte Zimmertechnik mit dem iPad steuern lassen, inklusive des gläsernen Gasfeuer-Kamins. Trotzdem würden noch Schalter eingebaut, denn nicht alle Kunden seien technisch soweit, so ein Mitareitender. Na dann: Licht aus, Feuer an!

02.05.2013

Reportage von der Baustelle

Kleine Resortführung gefällig? Begleiten Sie Susan Vogel-Misicka, swissinfo.ch, auf einer Führung vor Ort.

26.04.2013

Ausbau Skigebiet: Verbände erheben Einsprache


Naturschützer reichen gegen die Zonenplanänderung zu den Skianlagen in Andermatt Beschwerde ein. Sie widerspreche der im Januar erreichten Einigung für ein umweltverträgliches Skigebiet.

Nach Meinung der Organisationen Pro Natura Uri, WWF Uri, VCS Uri, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und mountain wilderness widerspreche der Zonenplan in zentralen Punkten der im Januar erreichten Einigung für eine naturverträgliche Ausgestaltung des neuen Skigebietes zwischen dem Kanton Uri, der Bauherrschaft unter Samih Sawiris und den Umweltverbänden

Überdimensioniert
Die Verbände kritisieren in einer gemeinsamen Mitteilung besonders, dass die Zonen für Wintersport überdimensioniert seien. Sie fürchten, dass damit eine Hintertür für zusätzliche Pisten offen bleibe. Zudem solle der Nutzungszweck der Tourismuszonen genauer formuliert werden. Dies soll gemäss den Umweltverbänden eine übermässige touristische Erschliessung des Skigebiets verhindern.

Weiter Infos
20 Min…



22.04.2013

Franz Weber gibt auf


Franz Weber, Vater der Zweitwohnungsinitiative, gibt den Widerstand gegen Samih Sawiris Ferienresort in Andermatt auf. Noch Ende Jahr hatte er angekündigt, seine Stiftung Helvetia Nostra werde das Vorhaben bis vor Bundesgericht bekämpfen, weil es ein Präzedenzfall sei. Vor kurzem reichte die Stiftung eine erste Einsprache gegen ein Baugesuch für ein Apartmenthaus der Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps ein. Die Andermatter Dorfbehörden haben diese inzwischen abgelehnt.

Nun hat Helvetia Nostra entschieden, die Einsprache nicht zur nächsten Instanz weiterzuziehen, wie Fabian Dreher, Kommunikationsbeauftragter von Helvetia Nostra, gegenüber der Sonntags Zeitung bestätigt hat. Auch weitere Einsprachen wird es nicht geben.



Sawiris stoppt Neubauten in Aegypten


Seit die Islamisten am Nil an der Macht sind, fühlt sich die christliche Unternehmerfamilie Sawiris offensichtlich nicht mehr sicher. Samih Sawiris, Chef des Ressorts in Andermatt, schliesst eine Auswanderung nicht mehr aus. Und: Er startet in Aegypten vorläufig keine neuen Projekt mehr, wie in der Basler Zeitung zu lesen ist. Man führe bis auf weiteres nur das zu Ende, was angefangen wurde. Neue Projekte gebe es aber keine, so Sawiris.

Betroffen sind unter anderem seine beiden grössten Ferienresorts in El Gouna am Roten Meer und Taba Heights auf der Halbinsel Sinai.
 

Sawiris-Projekt wichtig für Matterhorn Gotthardbahn


Für Fernando Lehner, Chef der MGBahn, ist das Tourismusprojekt in Andermatt für die MGBahn von Bedeutung. Einerseits sei die Weiterentwicklung der Tourismusgebiete für die MGBahn positiv zu werten. Andererseits spiele das Unternehmen auch als Zubringer eine wichtige Rolle. Die MGBahn werde sich dementsprechend rüsten. Zentraler Punkt werde der Umbau des Bahnhofs in Andermatt sein.

17.04.2013

Samih Sawiris zufrieden

Samih Sawiris ist mit den bisher erzielten Verkäufen zufrieden. Am Dienstag, 16. April 2013, informierte er in Andermatt über die Fortschritte seines Tourismusresorts. Bisher wurden 345 Mio. Franken in das Projekt investiert und Wohneinheiten im Wert von 275 Mio. Franken verkauft oder reserviert, wie Sawiris sagte. Die 70 Mio. Franken Differenz zwischen Investitionen und Verkäufen erachtet er den Umständen entsprechend als gut.

Berichte aus der Presse:

16.04.2013

Die Gewissheit von Samih Sawiris

Warum ist Samih Sawiris so felsenfest davon überzeugt, dass er den Talgrund um Andermatt in eine Luxusferiendestination verwandeln kann? Die Antwort in der BAZ online...

15.04.2013

"Der Andermatter" wird neu lanciert


Magazin "Der Andermatter" wird neu lanciert. Die Zeitschrift soll die mediale Visitenkarte für die Entwicklung von Andermatt und der ganzen Gotthardregion zur Top-Feriendestination darstellen und in exklusiver Gestaltung daherkommen, wie die verantwortliche Kommunikationsagentur Baumann Fryberg Tarelli am Freitag schreibt. Als Zielpublikum von "Der Andermatter" nennt die Agentur eine nationale sowie internationale Leserschaft, die einem anspruchsvollen Lebensstil frönt. Die Sommer-Nummer erscheint Anfang Juni 2013, die Herbst-Nummer folgt im November. Im Dezember 2013 soll das 5-Sterne-Luxus-Hotel  The Chedi  von Samih Sawiris eröffnet.

04.04.2013

Allzeittief für Orascom-Aktie


Die Orascom-Aktie notierte am Mittwoch, 3. April 2013, 9,90 Franken. Damit lag ihr Kurs so tief wie noch nie. Vor fast fünf Jahren hatte das Unternehmen die Aktien zu 152 Franken herausgegeben. Hinter dem Kursrutsch steckt offensichtlich eine Analyse der UBS.

03.04.2013

Beton gegen Wohnungen

Für das Bauprojekt von New Andermatt braucht es viel Beton.  Geliefert wird es von Kiesunternehmer Walter Regli. Um den Auftrag zu erhalten, verpflichtete sich die Regli AG gemäss Aargauer Zeitung zur Übernahme von zwei Wohnungen im Resort.

27.03.2013

Sawiris Mehrheitsaktionär von Andermatt Swiss Alps


Wovon in den letzten Wochen gemunkelt wurde, ist nun eingetroffen: Samih Sawiris engagiert sich wieder verstärkt in Andermatt. Er wird Mehrheitsaktionär (51%) der Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps (ASA). Die Muttergesellschaft Orascom hält nur noch eine Minderheit am Andermatter Resort. Auch das Verwaltungsratspräsidium übernimmt Sawiris wieder selber. Zudem verpflichte eer sich, die Finanzierung des Projekts in Adermatt mit mindestens CHF 150 Mio. bis 2012 sicherzustellen.

Schulden senken
Für Orascom hat die Transaktion den Vorteil, dass sie die Verschuldung (gegenüber Sawiris) reduziert. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital wird verbessert und die Zinskosten sinken. Auch Orascom darf laut Zeitungsberichten allerdings weiter auf Kapitalspritzen ihres Mehrheitsaktionärs zählen. Sawiris verpflichtet sich, das erwartete operative Cash-Defizit der Orascom Development im Jahr 2013 von bis zu CHF 60 Mio. zu decken.

Kein Schönwetter zu erwarten
Der Ausblick von Orascom tönt derzeit nicht sehr optimistisch: Sowohl die Umsätze in den Hotels als auch die Immobilienverkäufe lagen in den ersten zwei Monaten 2013 unter der Vorjahresperiode, wie NZZ online heute, 27. März, berichtet. Auch mittelfristig geht Orascom offensichtlich nicht davon aus, dass die Performance der Hotels auf das Niveau von 2008 bis 2010 zurückkehren wird. Um die Liquiditätssituation der Gruppe zu verbessern, ist geplant, neben der Andermatt-Transaktion den Fokus verstärkt auf die Kerndestinationen El Gouna, Taba Heights, Jebel Sifah und Salalah Beach zu richten sowie nicht strategische Vermögenswerte und Beteiligungen in den nächsten 24 Monaten zu veräussern. Um die Effizienz zu steigern, wurden zudem verschiedene Kostensenkungsprogramme lanciert.

Medienkonferenz am 16. April 2013
Am 16. April 2013 werden Andermatt Swiss Alps und das Management des Chedi Hotels auf einer Medienkonferenz über den Fortschritt des Andermatt-Resorts informieren.

21.03.2013

Sawiris wird wieder operativ

Samih Sawiris engagiert sich gemäss einem Bericht der "Handelszeitung" wieder aktiv in der Führung der Andermatt Swiss Alps ASA. Sawiris werde in seiner künftigen Rolle die operativen Geschäfte der Gesellschaft überwachen und aktiv begleiten, heisst es in der Zeitung.

Offensichtlich hat Sawiris am Hauptsitz der ASA in Altdorf bereits wieder ein Büro bezogen. Zudem ist er gemäss Handelszeitung auch auf der Baustelle in Andermatt mehrmals in der Woche anzutreffen. Sicherliche eine Überraschung, denn Sawiris ist bekanntlich  erst im letzten Sommer als VR-Präsident der ASA zurückgetreten. Seither präsidierte Orascom-Konzern-CEO Gerhard Niesslein die Tochtergesellschaft.

Scheinbar nimmt Sawiris nicht nur operativ das Heft wieder selbst in die Hand. Wie die Medien schon länger spekulieren, wird er sich wohl auch finanziell direkt an Andermatt Swiss Alps beteiligen. Bereits vor einem Jahr stellte er dem ASA-Mutterkonzern Orascom ein Darlehen von 125 Mio CHF zur Verfügung.

15.03.2013

Enge Zusammenarbeit


Die Skigebietsverbindung­Andermatt-Sedrun ist noch in weiter Ferne. Die beiden Regionen werden aber ab sofort eng zusammenarbeiten. Das berichtet die «Südostschweiz».

 

11.03.2013

Sawiris buttert weiter

Samih Sawiris wird laut einem Bericht der "Sonntagszeitung" (SoZ, Ausgabe vom 10.03.) für den Bau des Ferienresorts in Andermatt weiteres Geld einschiessen. Dies habe ein bestens informierter Firmenkenner bestätigt, so die SoZ.

Laut dem Kenner seien zusätzliche 150 bis 200 Mio CHF nötig, um das Projekt bis zur Erreichung der kritischen Masse zu entwickeln, nachdem Sawiris vor einem Jahr bereits 125 Mio in Form eines Privatkredits eingeschossen hatte.Die neuen Mittel seien vorhanden, und Sawiris werde sie bereitstellen, so der Insider. Die kritische Masse sei dann erreicht, wenn in Andermatt zwei Hotels, mehrere Apartmenthäuser und der Golfplatz vollendet sind sowie das Skigebiet ausgebaut ist.
Im Vollausbau sind sechs Hotels mit 850 Zimmern, 42 Wohnhäuser mit 500 Apartments, 25 Villen sowie Gewerbefläche geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,8 Mrd CHF.

06.03.2013

Löst Sawiris Andermatt-Teil aus Orascom heraus?

Keine einfachen Zeiten für Orascom und Samih Sawiris. Ägyptens Tourismus hat aufgrund der dortigen Unruhen Sand im Getriebe. Und der Bau des Prestige-Resorts in Andermatt verschlingt viel Geld. Aber auch hier fleisst das Geld nicht wie Wasser in der Reuss.

Eine Idee, mit der Sawiris nun anscheinend liebäugelt, ist, den Andermatt-Teil aus Orascom herauszulösen.

23.01.2013

Matterhorn Gotthard Bahn: Uri investiert fünf Millionen Franken

Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) will bis 2016 283 Mio. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Davon sollen der Bund, die Kantone Graubünden, Wallis und Uri rund 171 Mio. Franken beisteuern. Wie der Landrat am Mittwoch, 23. Januar 2013, beschlossen hat, beteiligt sich der Kanton Uri mit 5,15 Mio. Franken.

Grössere Projekte im Uri
Die MGBahn will im Kanton Uri in grössere Projekte investieren. Dazu zählt der Umbau des Bahnhofs Andermatt und der Station Nätschen. Die Vorhaben hängen mit dem Ausbau des Skigebiets Andermatt-Sedrun und dem Tourismusresort von Samih Sawiris zusammen. Daneben soll in die Sicherheit im Furkatunnel investiert werden.

22.01.2013

Weiter Ärger auf der Chedi-Baustelle


Der Ärger auf der Baustelle des Chedi will nicht aufhören. Die Firma, die polnische Arbeiter schlecht behandelte und deshalb gehen muss, schickt ihnen nun noch saftige Rechnungen.
Bericht in Der Bund...
Bericht in der Neuen Urner Zeitung...

09.01.2013

Skigebiet Andermatt-Sedrun: Umweltverbände und Bauherrschaft einigen sich

Wie die Standeskanzlei Uri am Mittwoch, 9. Januar 2013, berichtete, haben sich die Umweltverbände, der Schweizer Alpen-Club (SAC) und die Bauherrschaft bezüglich der Entwicklung des künftigen Skigebiets Andermatt-Sedrun geeinigt.

Zur Medienmitteilung

07.01.2013

Zweitwohnungen: Bundesgericht soll am Beispiel von Andermatt überprüfen


Samih Sawiris droht hinsichtlich des Resorts in Andermatt ein langer Rechtsstreit. Die Stiftung Helvetia Nostra von Umweltaktivist Franz Weber will das Projekt bis vor Bundesgericht bekämpfen. Sie verlangt, dass die Zweitwohnungsinitiative strikt umgesetzt wird, und wehrt sich gegen eine Ausnahme, welche der Bundesrat beschlossen hat: Projekte mit bewilligten, detaillierten Sondernutzungsplänen sind von der Anwendung der Initiative ausgenommen. Das trifft auf zwei der drei Sondernutzungspläne von Sawiris' Andermatter Bauprojekt zu. «Wir wollen, dass das Bundesgericht am Beispiel von Andermatt überprüft, ob dieser Sonderpassus verfassungskonform ist», sagte Fabian Dreher, Sprecher der Stiftung, gegenüber von NZZ am Sonntag.

Zum Bericht...

Sonne in den Bergen, Wolken im Ferienparadies


Neues Jahr, neuer Elan für das Projekt in Andermatt? Zu wünschen wärs dem Samih Sawiris. Wie ein am Dreikönigstag erschienener Bericht in der NZZ am Sonntag zeigt, herrscht in seinen Ferienwelten allerdings weiterhin nicht gerade eitel Sonnenschein.
 

27.12.2012

Unternehmer des Jahres 2012: Samih Sawiris auf Platz 7


Die Leser der "Handelszeitung" haben Swatch-Chef Nick Hayek zum Unternehmer des Jahres 2012 gewählt. Auf dem 2. Platz folgt Monisha Kaltenborn, die Teamchefin des Formel-1-Rennstalls Sauber. Rang 3 belegen Daniel und Markus Freitag, die Gründer der gleichnamigen Taschenlinie. Auf den Plätzen 4 bis 10 klassierten sich 2012 der Rangfolge nach Magdalena Martullo-Blocher (Ems-Chemie), Michael Näf (Doodle), Marcel Dobler, Oliver Herren und Florian Teuteberg (Digitec), Samih Sawiris (Orascom), Albert Baehny (Geberit), André Lüthi (Globetrotter) und Carsten Schloter (Swisscom).

17.12.2012

Turbulenzen im Chedi

Blick online vom 16. Dezember 2012: Eklat im Luxushotel Chedi von Samih Sawiris in Andermatt. Eine deutsche Firma muss das Gelände sofort verlassen, weil sie Mitarbeiter ausbeutete.

Zum Blick...

07.12.2012

Netter Mensch


Tagi-Autorin Dominique Burckhardt hat Samih Sawiris im Auto von Zürich nach Bern begleitet. Was sie herausgefunden hat, lesen sie im TagesAnzeiger online…

Vier Milliarden verpufft


Als die UBS vor fünfeinhalb Jahren die Aktien von Samih Sawiris an die Börse brachte, hatten die Aktien des Orascom-Konzerns noch einen Wert von total 4,34 Milliarden Franken. Inzwischen wird Orascom an der Börse noch mit 0,35 Milliarden Franken bewertet. 4 Milliarden Franken haben sich in der Zwischenzeit in spekulative Luft aufgelöst.

 

Gemäss Medienberichten ist ein Ende der Durststrecke ist nicht abzusehen. Analysten äussern sich pessimistisch. Stichworte: ungewisse Lage in Ägypten, Unsicherheiten um den Bau der Villen in Andermatt, schleppende Verkäufe…  Vor einer Woche berichtete die «Handelszeitung» die UBS habe die Aktien von Orascom auf «Verkaufen» gesetzt.

Umsatz legt zu
Ein Lichtblick ist immerhin der operative Cashflow. Dieser wuchs von 35 Millionen im Vorjahr auf 49 Millionen Franken an und zeigt, dass Orascom weiterhin liquide und damit trotz anhaltenden Verlusten finanziell gesund ist. Positiv hat sich ausserdem der Umsatz des Konzerns entwickelt. Hier konnte Orascom im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2011 um 17,5 Prozent auf 189,6 Millionen Franken zulegen.

Situation im Schweizer Immomarkt nicht rosig
In Andermatt, hat der Samih Sawiris bis dato und gemäss Tages Anzeiger online Immobilien für 159,5 Millionen Franken verkaufen können - weniger als erhofft. Sawiris-Unternehmenssprecher Göring: «Die Situation im Schweizer Immobilienmarkt ist nicht rosig.
 

Mehr lesen:


30.11.2012

Das verschwundene Lächeln


Betrachtet man die aktuellen Medienfotos von Samih Sawiris, so scheint einem, dass sein Lächeln etwas aus seinem Gesicht verschwunden ist. Kein Wunder. In Aegypten gibt es neues Ungemach, im Andermatt-Resort läuft nicht alles rund und die Orascom-Aktie ist abgestürzt.

Beleuchten wir etwas genauer, was dem Samih Sawiris in Andermatt das Lächeln derzeit etwas aus dem Gesicht wischt:

Erstens: Kein Golf ohne Badeplausch
Erinnern wir uns: In der Bau- und Zonenordnung (BZO) wurde einst klar geregelt, dass zuerst das Sportzentrum gebaut werden müsse, bevor mit dem Bau des Golfplatzes und der Luxusvillen begonnen werden kann. Wie der Tages Anzeiger Anfang Oktober herausfand, wurde jedoch nicht einmal ein Baugesuch für das Sportzentrum eingereicht. Man merke: Dies, obwohl der Golfplatz heute praktisch fertig ist und eine Villa vor ihrer Vollendung steht.

Zweitens: Überarbeitung der Investitionsplanung unumgänglich
An der Infoveranstaltung vom vergangenen Montag, 26.11., offenbarten die Verantwortlichen der Andermatt Swiss Alps (ASA) der Bevölkerung, dass sie wohl erst 2018 im Pool des neuen Sportzetrums baden können – und nicht wie versprochen bereits Ende 2013. Grund: Die Investitionsplanung müsse überarbeitet werden. In den Ohren der Anwesenden tönte das eher nach schleichender Liquidierung des Sportzentrums. Einziger Lichtblick: Die ASA übernimmt für die Bevölkerung den Eintritt in das Schwimmbad von Altdorf und organisiert den Transport für das Schulschwimmen.

Drittens: Bau des Radisson Blue Resort verzögert sich
Verzögern wird sich auch der Bau des zweiten Luxushotels Radisson Blue. Seine Fertigstellung ist neu für 2017 vorgesehen. Diese Hotel war ebenso wie das Sportzentrum Voraussetzung, dass überhaupt mit dem Bau des Golfplatzes und der 25 Grossvillen begonnen werden durfte. Noch Anfang November hatte Sawiris‘ Rezidor Hotel Group gegenüber dem Tages Anzeiger erklärt, dass das Hotel Ende 2014 eröffnet werden sollte.

Viertens: Trotzdem soll gegolft werden
Obwohl Sawiris bisher praktisch keine Auflagen erfüllt hat, soll der Golfplatz nächsten Sommer für Veranstaltungen und Gäste des noch im Bau befindlichen Hotels Chedi benützbar sein. Wie die Verantwortlichen der ASA sagten, hätten Gespräche mit der Gemeinde stattgefunden und man habe eine Regelung für diese (neue) Etappierung vereinbart. (Verfügt die Gemeinde überhaupt über die Kompetenz, eine solche Vereinbarung ohne Volksentscheid zu treffen?).

Bleibt zu hoffen, dass das Lächeln bald wieder fester Bestandteil von Samih Sawiris Gesicht wird. Dann gehts nämlich auch wieder vorwärts mit dem Resort. Vielleicht dauert's aber noch ein Weilchen. Bis dahin kann sich die Urschner Bevölkerung vom Charme der Heidi Zgraggen umgarnen lassen. Zum Beispiel, wenn sie wie am vergangenen Montag Goethe zitiert: «Auch auf Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.» Sie meinte damit, dass sich alle Beteiligten künftig flexibel zeigen müssten. Man könnte ihre Worte auch anders Interpretieren: Vielleicht fallen den Machern von New Andermatt jetzt die Steine aufs Dach, die bisher einfach leichtfertig beiseit geschoben wurden.

 

29.11.2012

Orascom-Aktie auf Rekordtief


Bittere Pillen für Samih Sawiris und seinen Immo-Konzern Orascom. Der Wert der Orascom-Aktie fiel am Mittwochmorgen auf bisheriges Allzeittief von 12.75 Franken.
 
Der Grund für den Absturz: Die überraschende Bekanntgabe vorläufiger Zahlen zum dritten Quartal am Dienstag.

Orascom rechnet mit einem Quartalsverlust von 30 bis 35 Mio. Franken. Zudem belastet die neue Eskalation der Lage in Ägypten. Bereits am Montag waren die Aktien kräftig gefallen, nachdem das Unternehmen seine Ergebnisvorlage um eine Woche verschoben hatte. Orascom habe offenbar nach wie vor Probleme mit dem Abfluss von Liquidität, kommentiert die Bank Sarasin.

27.11.2012

Weitere Verzögerung beim Sportzentrum


Statt 2013 wird das geplante Sportcenter in Andermatt erst Ende 2018 in Betrieb gehen. Für die Realisierung der neuen Skiarena sind rund drei Jahre nötig. Das die vermeintlich grossen Erkenntisse des Sawirs-Informationsanlasses in Andermatt vom 26. November.

Beim geplanten Sportcenter gibt es eine grosse Verzögerung. Ursprünglich hätte das Sportcenter im Jahr 2013 eröffnet werden sollen. Jetzt wird dies erst 2018 der Fall sein. Grund ist eine Überarbeitung der Investitionsplanung, wie es am Infoanlass hiess.

Skigebiet Andermatt-Sedrun 2015/2016
Für den Zusammenschluss der Skigebiete von Andermatt und Sedrun ist ein Drei-Schritte-Konzept vorgesehen. Zuerst sollen die Bedürfnisse der Kunden geklärt werden, wie Bo Halvardsson von der Firma Skistar erklärte. Dann sollen die Beschneiungsanlagen ausgebaut werden. Als letztes werden die Skigebiete erweitert. 2015 oder 2016 soll der Zusammenschluss erfolgt sein.

 Orascom Aktie abgestürzt
Einen Absturz erlebte am Montag auch die Orascom-Aktie. Fast sieben Prozent minus. Wohl nicht wegen des Informationsanlasses. Grund ist wohl vielmehr, dass Orascom die Publikation der Quartalszahlen um eine Woche verschoben hat. Die Anleger scheinen das Vertauen in die Papiere von Orascom verloren zu haben. Ein weiterer Grund für den Absturz dürfte auch die Zuspitzung der Lage in Ägypten sein.

23.11.2012

Sabotage im Chedi?

In den Wasserleitungen des Hotels Chedi in Andermatt wurde Kunstharz entdeckt, welches zu gesundheitlichen Schäden führen könnte. Das berichtet Radio Central auf seiner Facebookseite. Deshalb müssen die betroffenen Wasserleitungen herausgerissen und neu installiert werden. Eine Sabotage werde nicht ausgeschlossen, so Radio Central.

22.11.2012

Ohne Villen kein Andermatt Resort

Ohne Villen kein Andermatt Resort. So könnte man den Beitrag in der Rundschau vom 21. November ganz kurz zusammenfassen. Um es mit den Worten von ASA Verwaltungsratspräsident Gerhard Niesslein zu sagen: «Ich glaube, dass es ganz dramatische wirtschaftliche Auswirkungen hätte. Ohne diese Villen kannst du Andermatt nicht machen.»

Villen sollen Projekt querfinanzieren
Warum gefährdet die Sache „Villen“ das Projekt? Mit dem Verkauf der Luxus-Villen möchte Sawiris andere Teile des Tourismusprojektes querfinanzieren. Diese Villengrundstücke sind gemäss Niesslien für die Profitabilität des Gesamtresorts wichtig. Bis heute wurden etwa 80 Mio. Franken in die Infrastruktur gesteckt. Diese Investition will man irgendwann wieder zurückgewinnen.

Doris Leutharts Bedenken
Bereits im August dieses Jahres, bei der Präsentation der bundesrätlichen Verordnung über Zweitwohnungen, meldete UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard entsprechende Zweifel betreffend Detaillierungsgrad der «Villen»-Gestaltungpläne in Andermatt an. Bei zwei Sondernutzungsplänen müsse der Kanton Uri schauen, ob diese die hohen Anforderungen der Verordnung über Zweitwohnungen erfüllten.

Heidi Zgraggens Optimismus
«Kein Problem», sagte die Urner Justizdirektorin Heidi Zgraggen in der Rundschau. Sie ist überzeugt, dass das Tourismusprojekt in Andermatt nicht betroffen sei von der Zweitwohnungsverordnung. Es könne deshalb wie geplant weiter realisiert werden. Gegenüber der «Rundschau» hält Justizdirektorin Heidi Zgraggen fest, dass das Tourismusprojekt in Andermatt eine bauliche und betriebliche Einheit sei und das Gesamtprojekt sei bereits im Bau.

Roger Nagers Wiederkäuen
Wieder einmal – einmal mehr – unterstrich Gemeindepräsident Roger Nager die Bedeutung des Gesamtprojektes für Andermatt. Für die Gemeinde sei es sehr wichtig, dass das Projekt in der angedachten (..) Form umgesetzt werde, da für die Gemeinde bereits erhebliche Infrastrukturkosten angefallen seien.

Franz Webers Biss
Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative lässt diese Argumente bei einem Augenschein in Andermatt nicht gelten. Er kündet Widerstand gegen die geplanten Luxusvillen an: «Wir werden kämpfen und Sawiris zeigen wo’s lang geht. Wir haben keine Diktatur, wo Bauherren bestimmen können, was sie wollen. Das Schweizer Volk bestimmt bei uns.» Der Umweltschützer will mit allen Mitteln gegen neue Baubewilligungen von Villen vorgehen: «Zuerst machen wir Einsprache und wenn sie weiter darauf beharren, werden wir Rekurs machen bis vor Bundesgericht.» Das Schweizer Stimmvolk hat an der Urne am 11. März der Zweitwohnungsinitiative hauchdünn zugestimmt. Nun müsse der Volkswille respektiert werden, ist Weber überzeugt, auch in Andermatt.

Zum Beitrag in der Rundschau...

 

 

21.11.2012

Sawiris-Villen bewilligungspflichtig?

Verletzen Sawiris Luxusvillen in Andermatt die Zweitwohnungsinitiative? Dieser Frage geht die Sendung «Rundschau» am Mittwoch, 21. November 2012, im Schweizer Fernsehen nach.

Entgegen bisherigen Äusserungen der Urner Behörden hat Samih Sawiris nun doch ein Problem mit der Zweitwohnungsinitiative. Die geplanten 24 Luxusvillen können laut einem unabhängigen Raumplanungsexperten nicht mehr bewilligt werden. So will es der Volkswille.
 
Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative, will darum künftige Baubewilligungen für diese Villen bis vor Bundesgericht bekämpfen.

20.11.2012

Ausbau Skigebiet: Bund sagt ja, aber…


Der Erweiterung der Skianlagen im Gebiet Andermatt-Oberalp sind genehmigt. Der Bund hat die nötigen Richtplananpassungen gutgeheissen – aber auch Einwände angebracht.

Samih Sawiris baut ja bekanntlich nicht nur ein neues Feriendorf. Auch die Anlagen für den Wintersport sollen beidseits des Oberalppasses sowohl in der Region Andermatt als auch in der Region Sedrun erneuert und ausgebaut werden.

Die Richtplananpassungen umfassen 17 Anlagen (wovon acht Ersatzanlagen) mit 41 Kilometer Pisten. Dazu kommen Beschneiungsanlagen, Restaurants und weiteren Infrastrukturen.

Geplant ist, die Kapazitäten in den Andermatter Skigebieten Nätschen-Gütsch und Gemsstock zu erhöhen. Das Gebiet Nätschen-Gütsch soll mit dem Oberalp und mit Göschenen verbunden werden. Auch eine Erschliessung des Sankt-Annagletschers wurde geplant.

Keine Folgen für Umwelt
Das Projekt Sankt-Annagletscher wurde vom Bund aber nur als Zwischenergebnis und nicht als Festsetzung genehmigt. Für den Bund komme eine Parallelerschliessung zur heutigen Gemsstockbahn nicht in Frage, heisst es in dem Prüfungsbericht.

Das Aus bedeutet dies aber noch nicht. Für einen möglichen späteren Ersatz der Gemsstockbahn könnten die Anlagen Gurschengrat-Sankt-Annagletscher-Sankt-Annalücke eine Option sein, schreibt der Bund. Uri müsste aber aufzeigen können, wie die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering gehalten werden könnten.

Parkplätze nahe Kaserne verboten
Nur mit einem Vorbehalt genehmigt wurde der Parkplatz, der in Göschenen bei der geplanten Talstation der Seilbahn Richtung Gütsch geplant ist. Hier muss eine abschliessende Lösung mit dem Bundesamt für Strassen gefunden werden. Die Fläche gehört dem Bund und wird für die Sanierung des Gotthardstrassentunnels oder für den möglichen Bau einer zweiten Tunnelröhre verwendet.

Im Richtplan gestrichen wird ferner die Festsetzung von 200 Parkplätzen bei der Kaserne Andermatt. Das Areal müsse prioritär der Armee zur Verfügung stehen, schreibt die Urner Justizdirektion. Eine Mitbenutzung könne aber geprüft und vertraglich geregelt werden.

15.11.2012

Wer kümmert sich in Uri um die geltenden Gesetze?

Die Frage eines Blog-Kommentators «Wer kümmert sich in Uri um geltende Gesetze und Verordnungen?»  auf den Beitrag «Die (aktuellen) Früchte der Arbeit» macht schon etwas stutzig. Denn wer ins Urserntal hinunter schaut sieht: Der Golfplatz ist fast fertig. Dabei steht in der Bau- und Zonenordung klipp und klar:

Mit dem Bau des Golfplatzes kann erst begonnen werden, wenn die integrale Realisierung des Tourismusresorts sichergestellt ist. Zur integralen Realisierung des Tourismusresorts gehören namentlich folgende wesentliche Bestandteile:

a) zwei Hotels
b) Sportanlagen in der Tourismuszone D (öffentliches Hallenbad u.a.)
c) Ersatz der Parkplätze, die aufgehoben werden
d) Verbindungen der Tourismuszonen B, C und D mit dem Bahnhof

Sind diese Voraussetzungen tatsächlich erfüllt? Diese Frage sei erlaubt. Es mag stimmen, dass sich zwei Hotels im Bau befinden. Die Punkte b bis d jedoch sind wohl erst auf dem  Papier sichergestellt sein. Aber Papier ist bekanntlich geduldig. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Kantons- und Gemeindeoberen mal wieder einen scharfen Blick auf die Paragraphen werfen. Die einfachen Bürgerinnen und Bürger könnten sonst zum Schluss kommen, dass sie über den Tisch gezogen werden.
 



08.11.2012

Unverwüstlicher Optimist

Samih Sawiris ist ein unverwüstlicher Optimist. Das äusserst sich einmal mehr im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, das am 7. November erschienen ist. Das Skiresort Andermatt werde sich zu einer tollen Skidestination entwickeln, so Sawiris. Erste Neuerungen könnte bereits in der nächsten Saison stehen – sofern denn die Bewillgungen eintrudeln – und die zahlreichen Eisprachen gebodigt sind. Und das Hotel Chedi wird eine einem Jahr in Betrieb gehen. Ebenfalls toll. Dem sollte tatsächlich nichts im Weg stehen. Jetzt sowieso nicht mehr, wo er alle Wohnungen verkauft hat – wenn auch an eine Firma, an der die Sawiris-Familie eine grosse Beteiligung hält.

Lob fürs „alte“ Andermatt
Gemäss Sawiris gelingt das Tourismusprojekt in Andermatt nur, weil die Andermatter mit ihm zusammenarbeiten. Es gebe neue Hotels, Restaurants, Geschäfte. Häuser würden renoviert. Kurz: Andermatt habe in den letzten Jahren einen grossen Sprung gemacht.

Schön! Alles klar auf dem Dampfer im Urserntal. Bleibt noch die Frage: Wann kommt endlich das Sportzentrum?

29.10.2012

Die (aktuellen) Früchte der Arbeit


Der Winter ist da. Wo stehen die Arbeiten im Resort? Ein kleiner Überblick
  • Chedi läuft nach Plan. Die Eröffnung ist gemäss ASA nach wie vor im Winter 2013/2014 geplant.
  • Der Gofplatz ist praktisch fertig, Bauabnahme voraussichtlich im Frühling 2013.
  • Die Betonarbeiten der beiden Appaartementhäuser Hirsch und Steinadler sind praktisch abgeschlossen. Wann die beiden Häuser einzugsbereit sind, lässt sich laut ASA noch nicht sagen.
  • Die erste Villa soll Ende 2013 an den Besitzer, den Schauffhauser Giorgio Behr, übergeben werden.
  • Das Radisson Blu Hotel ist ebenfalls in Entstehung – zumindest die Pfälung (die Gründung) ist bereits abgeschlossen.
  • Sportzentrum? Gemunkelt wird von 2014/2015. Scehint kein prioritäres Projekt zu sein (..).
Der Zeitpunkt des Baus der weiteren 40 Appartementhäuser und der restlichen 24 Villen (25 sollen es insgesamt werden) ist noch unklar. ASA-Mediensprecher Göring gegenüber dem Urner Wochenblatt: „Wir bauen erst, wenn interessierte Käuferinnen und Käufer da sind.“ Aber das ist ja allgemein bekannt.

Streit um Lohnzahlungen – oder: verschlungene Wege zum Geldbeutel


Polnische Elektriker, die seit Juli auf der Baustelle des Chedi arbeiten, sollen bis heute noch nichts von ihrem August-Lohn gesehen haben. Arbeitgeber der Elektriker ist das deutsche Unternehmen Condor Electric. Condor Electric areitet in Andermatt im Auftrag des niederländischen Technologiekonzerns Imtech. Dieser hat den Auftrag wiederum von der deutschen Firma Daldrop erhalten. Daldrop wurde von der ASA mit der Gesamtverantwortung für die technische Gebäudeausrüstung betraut.
 
Gemäss „Zentralschweiz am Sonntag“ sind der ASA die Missstände bekannt. Sie verlang von allen beteiligten Unternehmen, dass allfällige Missstände umgehend behoben werden. Wohl nicht ganz einfach, ob dem nebulösen Auftragskonstrukt. Wo bleiben eigentlich die lokalen und regionalen Firmen?

22.10.2012

Fast fertig?


Samih Sawiris im Interview mit der NZZ am 12. Oktober 2012 auf die Frage, an welchem Punkt das Ziel erreicht wäre, eine Destination zu kreieren (natürlich in Bezug auf Andermatt):

 «Dafür braucht es nicht mehr viel: Der Golfplatz ist praktisch bereit, die Entwicklung des Skigebiets auf gutem Weg und das Hotel Chedi fast fertig. Was dann noch notwendig ist, ist wahrscheinlich das Radisson-Hotel. Bereits dieses Minimum, das heute mehr oder weniger abgesichert ist, wird Andermatt deutlich aufwerten. Wann die restlichen Hotels gebaut werden, ist nicht mehr so wichtig.

Es gibt bei all unseren Projekten ein Minimum an Bauten, das erstellt werden muss, damit eine Destination erfolgreich sein kann. In der Regel ist dies sehr viel weniger als das Gesamtpotenzial des Projekts. In Andermatt sind wir schon fast da. Es fehlen dazu noch ein Hotel und ein paar Apartmenthäuser.»

Wer das Projekt seit seinen Anfängen mitverfolgt hat, mag sich erinnern. Es gab Zeiten da sprach er davon, dass der Vollausbau des Resorts eigentlich das Minimum sei, um in die touristische Topliga aufsteigen zu können. Seine Aussagen sind moderater geworden. Ob Samih Sawiris von der Realität eingeholt worden ist?

01.10.2012

Deutscher Investor in Sicht?


Der Deutsche Garsten Rath (46), CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management AG (LH & E) mit Sitz in Ermatingen TG und Kontaktadresse in Zug, ist gemäss bergstimme.ch daran interessiert, beim Tourismusresort von Samih Sawiris in Andermatt einzusteigen.

18.09.2012

Private Finanzspritz oder doch nicht?


Orascom Geschäftsleiter Gerhard Niesslein hat dem Tages Anzeiger zum Einstieg des Investors Acuro ein Interview gegeben. Bekanntlich sind Sawiris und seine Familie als wichtige Minderheitsaktionäre finanziell an der Acuro Immobilien AG beteiligt.

Auf den Einwand des Tagis, dass es sich bei dem Verkauf nur um eine weitere verdeckte private Finanzspritze von Sawiris handle, geht Niesslein jedoch kaum ein.

 
Zum Interview imTages Anzeiger

17.09.2012

Bei Pleite zahlen


Gemäss einem Bericht der Sonntags Zeitung hat Orascom-Tochter Andermatt Swiss Alps hat 87 Prozent der Aktien an den Kanton Uri verpfändet

Die Sonntag Zeitung ortet in einem Bericht in ihrer letzten Ausgabe ein massives Risiko für den Kanton Uri. Denn: Im Fall eines finanziellen Kollapses der Projektgesellschaft Andermatt Swiss Alps (ASA) gingen die Bauten und das Land in Staatsbesitz über.

Das tönt an sich nicht nicht schlecht. Aber: Die ASA hat dem Kanton 32‘347 eigene Aktien zu einem Buchwert von 32,3 Millionen Franken verpfändet. Dies entspricht einem Anteil von 87,4 Prozent an der ASA. Dazu kommt verpfändetes Land im Wert von einer Million Franken.

Die Angaben finden sich gut versteckt im Geschäftsbericht der ASA-Muttergesellschaft Orascom. Mit den Verpfändungen komme ASA ihrer vertraglichen Verpflichtung gegenüber dem Kanton nach, den Originalzustand wiederherzustellen, «sollte das Projekt aus irgendwelchen Gründen gestoppt werden», schreibt Orascom im Jahresbericht.

Das Problem: Bei einem Kollaps würden die ASA-Aktien wohl wertlos. Oder anders gesagt: Im Falles eines Konkurses würden die gewährten Sicherheiten kaum das ganze Risiko abdecken können. Dieser Meinung sind sich offenbar diverse Fachleute.

Die ASA investierte bislang 300 Millionen Franken in Andermatt. Hätte der Kanton Uri auf Nummer sicher gehen wollen, hätte er eine persönliche Bürgschaft von Sawiris oder eine Patronatserklärung von Orascom verlangen müssen. Solche Garantien dürften gemäss Sonntags Zeitung allerdings kaum realistisch gewesen sein.

 

Befreiungsschlag von Sawiris


Nun hat Samih Sawiris also alle 119 Chedi-Appartements verkauft. Und das fast auf einen Schlag. Bis vor Kurzem hatte er erst für 30 Appartments Käufer gefunden. Gekauft hat die Wohnungen die Firma Firma Acuro Immobilien.

Nicht ohne Sawiris-Geld
Ganz ohne die Finanzkraft der Sawiris läuft allerdings auch die nun bekanntgegebene Vereinbarung nicht. Wie es im Communiqué heisst, sind Samih Sawiris und seine Familie wichtige Minderheitsaktionäre bei Acuro. Sawiris investiert damit weitere Mittel in seinen Konzern.

Wer die anderen Investoren sind, wurde zwar nicht kommuniziert, aber es dürfte sich gemäss NZZ u. a. um Hans-Peter Bauer handeln. Bauer ist nicht nur Verwaltungsratspräsident der erst Anfang Juli gegründeten Acuro, sondern auch VR-Präsident der Swiss Finance & Property, die als Asset-Manager der Acuro waltet. Ebenfalls im Verwaltungsrat der Acuro sind Pierre Jacquot aus Annecy-le-Vieux (F) und Tooma Eskandar aus Kairo. Bei Swiss Finance & Property wollte man gemäss NZZ keine Fragen beantworten.

Verkauf in den nächsten sieben Jahren
Acuro plant laut der Mitteilung, die Apartments im Verlaufe der nächsten sieben Jahre zu verkaufen. Das eigentliche Chedi-Hotel, ein Fünfsternehaus mit 50 Zimmern, bleibe im Besitz von Orascom und werde plangemäss auf die Wintersaison 2013/2014 eröffnet.

 

06.09.2012

Journalisten im PR-Dienst von Sawiris

Objektive, hinterfragende und unabhängige Berichterstattung zum Sawiris-Projekt in Andermatt ist wichtig. Denn: Das Milliardenprojekt von Samih Sawiris ist für Uri mit enormen Chancen und Risiken verbunden. Nun hat der Tages Anzeiger hat herausgefunden, dass Journalisten der «Neuen Urner Zeitung» und des «Urner Wochenblatts» eng mit der Sawiris-Firma verbandelt sind.

Parallel zu ihrer Berichterstattung über das Andermatter Resort liessen sie sich für PR-Tätigkeiten bezahlen. Dominique von Burg, Präsident des Schweizer Presserats, sagt: «Das ist eine eindeutige Verletzung der journalistischen Unabhängigkeit.»